Ich habe mich endlich entschieden + an alle die einen KS bekommen!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sternbiene 10.04.10 - 09:47 Uhr

Guten Morgen,

ich quäle mich schon die ganzen letzten Wochen mit dieser fiesen Entscheidung rum, ob KS ja oder nein.
Ich wollte immer einen KS, aber ich habe mich wohl voll bequatschen lassen....

Ohne mich jetzt zu steinigen, es ist nicht die Angst vor den Schmerzen, ich bin auch nicht zu faul zu pressen oder so.
Aber in meiner Vergangenheit erlebte ich eine Vergewaltigung, und leider kommt das alles wieder hoch. Natürlich würde mich das bestärken, wenn ich normal entbinden würde, aber ich merke, je mehr ich an den KS denke, desto mehr fällt mir ein riesen Stein vom herzen und mir geht es besser.

Ich habe trotz allem Angst, auch vor dem KS. Mein Arzt wird es erst morgen erfahren, dass ich mich umenstchieden habe.
Wie läuft dieser KS ab? Habe eine höllische Angst vor der Narkose und auch vor dem Blasen Katheter.
Ich weiß, es ist eine OP, die Risiken birgen kann.
Aber da ich Heparin spritze und eine PDA und somit ein Not Kaiserschnitt nur unter bestimmten Umständen erfolgen kann, möchte ich meinen KS gerne planen- So kann man das Heparin absetzen und ich kann alles mitbekommen und muß nicht eine Vollnarkose haben.

Denkt ihr auch, das es die bessere Entscheidung für mich ist?

Jetzt werde ich natürlich nervös, habe noch 17 Tage bis zum ET. Noch ist nichts geplant, kein Termin, nichts. Und es ist ja super wichtig, vorher mit dem Narkose Arzt zu reden, wegen der Heparin Spritze. Er weiß zwar, dass ich spritze, aber bisher ging es in dem Gespräch ja nur um eine normale Entbindung.

Habe Angst jetzt Wehen oder einen Blasensprung zu bekommen, und es ist noch nichts geplant...#zitter

Beitrag von belletza 10.04.10 - 09:52 Uhr

Huhu,

Also ich finde erstmal, das jede Frau selbst entscheiden sollte wie sie entbinden möchte, da hat ihr niemand rein zu reden.
Ich hatte im Feburar 2008 selbst einen Kaiserschnitt, aufgrund blöder Schwangerschaft, aber er war von mir selbst gewünscht.
Es war trotz Ks ein total schönes Erlebnis und ich würds immer wieder so machen in der Situation.

Nun bin ich wieder schwanger möchte aber wnen die Schwangerschaft diesmal gut is, normal entbinden.

So, dann dazu das du nur noch 17 Tage hast zum Et, morgen unebdingt zum Arzt und das abklären. Ein Kaiserschnitt wird in der Regel 10-14 Tage vorher gemacht. Das ist ja nicht mehr lange hin bei dir, daher muss das dringend besprochen werden.
Mit dem Heparin hab ich keine Ahnung von, aber auch deswegen soltle es dringend gemacht werden.

Hier werdne sicher einige dich "steinigen" weil sie gegen WKS sind, aber lass dich nicht beirren. Nur du musst wissen was gut für dich/euch ist.

Ich wünsch dir alles Liebe.

Lg

Beitrag von mutti079 10.04.10 - 09:54 Uhr

Hallo

Ich bekomme auch einen KS meinen 3.
SO schlimm wie alle sagen ist es nicht. Klar ist es nach dem KS nicht angenehm, man kann nicht richtig laufen die Narbe tut auch weh.
Katheter legen tut nicht weh ist nur etwas unangehnem, Ich fande das rausmachen schlimmer.
Ruf doch heute in der Klinik an vielleicht hast ja glück und du kannst vorbei kommen und alles nötige besprechen.
Dein ET ist ja nun auch bald. Mein KS wird 14 Tage vorher schon gemacht.
Ich Drück dir die Daumen.


Grüssle Rosa und Bauchbewohnerin Elisa

Beitrag von sternbiene 10.04.10 - 09:55 Uhr

Ich muß morgen sowieso hin, morgen ist auch der Arzt da. Reicht doch auch, doer?

Beitrag von 123456regina 10.04.10 - 10:12 Uhr

Hallo.

Ich kann dich beruhigen, ich habe aus dem gleichen Grund wie du einen KS bei meiner Tochter gehabt und werde auch in dieser Schwangerschaft wieder einen KS machen lassen.
Denn das Traumatische erlebnis gekrönt mit so vielen Komplikationen weil man mich kaum untersuchen kann und dann wahrscheinlich ein Not-kS??? NEIN, im Leben nicht!
Hinterher hat mein Kind nen Schaden weil es so lange ohne richtige versorgung war oder so.

Ich habe von anfang an gesagt ich will eine Spinalanäsetesie, ging super, der Doc guckt nach ob das möglich ist und dann solls kein Problem mehr geben.
Ich habe die Spritze GAR NICHT gemert und ich hatte so angst das das brennen was mir beschrieben wurde auftaucht oder so, aber echt nichts.

Außer Rucklen und viel gequatsche von der Anästesistin hat mich auch nichts gestört bei der Geburt :-)

LG

Beitrag von babe2006 10.04.10 - 10:10 Uhr

Hallöchen,

finde deine Entscheidung richtig... lass dir von niemanden was einreden.

Hatte 2006 einen KS, nach 18 Stunden erfolglosem Versuch im kreissaal (secundäre wehenschwäche)...

Fand weder die Narkose (hatte vollnarkose) noch den Blasenkatheder schlimm, tat beides nicht weh...

hatte auch danach keinerlei Schmerzen... bin um 18.41 Operiert worden bzw um 18.41 Uhr kam die kleine zur Welt... und am nächsten morgen, stand ich schon wieder auf den Beinen...

Bin im mom auch dabei mich zu entscheiden ob normale Geburt oder KS, hab zwar noch bisschen Zeit aber schwirrt halt durch den Kopf...

Mach dir keine Gedanken, alles wird gut... die schmerzen sind ertragbar (ich hatte keine) weder ein ziehen der Naht noch sonstiges... wobei ich schon schmerzempfindlich bin ;)

Wünsche dir alles alles liebe :)

Beitrag von froschkoenig25 10.04.10 - 10:18 Uhr

Hallo,

also ich kann Dich da verstehen. Ich hatte bei meinem ersten Kind auch einen Wunschkaiserschnitt, weil ich Erzieherin bin und mit Behinderten zu tun hatten, die bei der Geburt einen Sauerstoffmangel erlitten haben und deswegen behindert waren. Das war mich so der Hauptgrund und weil mein Kind 14 vor ET schon fast 4 Kilo hatte.

Erst mal um Dir die Angst zu nehmen. Ein Kaiserschnitt ist überhaupt nicht so schlimm wie Du meinst. Natürlich ist es eine OP, aber die Ärzte haben Routine. Es kann natürlich etwas schief gehen, aber in den meisten Fällen geht alles gut.
Der Blasenkatheter ist gar nicht schlimm. Ich hab beides schon durch. Er wurde mir mit Spinalerbetäubung gelegt und einmal ohne. Ist beides nicht schlimm, wobei ich sagen muss dass die zweitere Variante mir besser gefiel, weil ich danach keine Schwierigkeiten beim Wasserlassen hatte.
Die Schmerzen danach sind halt nicht so prickelnd, dass muss ich schon zugeben. Wichtig ist aufstehen, aufstehen, aufstehen und gehen und das gleich am ersten Tag. Das ist für die Wundheilung und weiteren Verlauf sehr wichtig. Mein Motto Zähne zusammenbeissen.

Ich hab von meiner Hebi Arnika bekommen, für die Wundheilung, dass musst Du vor dem Kaiserschnitt nehmen. Ich bin bei meinem 2. KS sogar schon am 3. Tag heimgegangen, weil es mir so gut ging.

Bei meinem zweiten allerdings unfreiwilligen KS, ging es mir psychisch etwas schlechter, weil ich nach 3 Tagen Einleitung Fieber bekam und das Kind nicht auf normalen Wege bekommen konnte. Längere Geschichte...
Da hatte ich das Gefühl versagt zu haben und war echt fertig, weil ich mir unbedingt eingebildet habe, normal zu entbinden. Aber es war wirklich unmöglich und durch meine Sturheit musste meine Tochter auf die Intensivstation eine Woche lang, wenn ich gleich den KS gewählt hätte, wäre dies nicht passiert aber naja.

Jetzt beim dritten Kind wird sowieso ein KS gemacht, bin auch froh, dass ich das ganze Theater nicht wieder mitmachen muss, zumal das Kind noch schwerer sein wird.

Ach so, wegen dem Blasensprung macht gar nix, wenn Du einen hast, wird trotzdem ein KS gemacht kein Problem, musst halt vorher sagen, dass Du einen willst.

Achja, kann sein, dass Du von den Ärzten dumm angemacht wirst, weil Du Dich für nen WKS entschieden hast. Fand ich dortmals bei meiner ersten total Sch....
Es ist nämlich allein meine bzw. Deine Entscheidung, ob Du Dir den Bauch aufschneiden lässt oder nicht.

L.g

Beitrag von sternbiene 10.04.10 - 10:37 Uhr

#zitterAber ist es nicht viel zu spät, mich jetzt noch um zu entscheiden???

Ich meine, da ich Heparin spritze, müßte man es vor der Spinal absetzen oder mir eine Vollnarkose geben.
Und einen Termin zum KS habe ich ja dann auch noch nicht... #zitter

Ist das nicht alles viel zu knapp???

Habe so Angst, dass es vielleicht doch natürlich sein muß??!!!

Beitrag von froschkoenig25 10.04.10 - 11:23 Uhr

Hast Du schon eine Hebamme für die Nachsorge?

Normalerweise wird ein Kaiserschnitt 14-10 Tage vor ET gemacht, du hast ja noch ein paar Tage, es ist schon ziemlich knapp kalkuliert, aber wenn Du eine Hebamme hättest, könntest Du die heute fragen.

Oder Du gehst heut auf schnellstem Weg ins KH, erklärst denen Deinen Entschluss, wofür die bestimmt Verständnis haben, ist ja auch was besonderes und wegen der Vergewaltung wird wohl jeder Mensch der Welt Verständnis haben, ansonsten ist der echt ein Ar.......

Beitrag von sternbiene 10.04.10 - 11:52 Uhr

Ich habe eine Nachsorge Hebamme, aber ich habe gerade noch mal mit einer Hebamme aus dem KH telefoniert.
Ich gehe da morgen früh hin, lass ein CTG schreiben und kläre das dann mit dem Arzt. Ein narkose Arzt ist ja sowieso da, und dann kann ich morgen alles abklären...

da fällt mir ein Stein vom Herzen... :-)

Beitrag von 4kids. 10.04.10 - 10:45 Uhr

Hallo Du

Mir geht es genau wie Dir.
Mit 14 wurde ich Vergewaltigt, Therapie hab ich gemacht was nicht viel gebracht hat.

Meinen ersten Sohn habe ich normanl bekommen, ein für mich ganz grosser Fehler, alles kam wieder hoch, danach hatte ich wieder Monatelang Probleme. Es ging mir so als wurde ich noch mal Vergewaltigt#zitter.

Die anderen Kinder bekam ich per WKS und mir ging es super.
Für mich die beste Entscheidung;-)

Ich wünsche dir alles Gute.

LG

Beitrag von nordseeengel1979 10.04.10 - 13:43 Uhr

Hallo sternbiene,

das gleiche hatte ich auch. Ich habe auch Mißbrauch/Vergewaltigung erlebt und daher auch ne heiden Angst vor einer normalen Geburt... die Schmerzen, Pressen, fremde anwesende Leute, einfach alles, diese Nacktheit usw...

Dann hatte ich noch etliche körperliche Probleme und mein Baby war ständig in QL oder BEL...

Dann hatten wir uns 14 Tage vorm ET entschieden einzuleiten ( ich hoffte auf Kaiserschnitt ) und das war die Hölle für mich. Beim abtasten des MuMu bin ich total verkrampft, die Wehentabletten und die "leichten" Wehen waren für mich schon die Hölle. Und dann gabs noch andere Probleme...

Dann wurde endlich abgebrochen und mir zum Kaiserschnitt geraten ( Wunsch-Kaiserschnitt gabs in der Klinik nicht sonst hätte ichs gemacht ) und ich war heilfroh, dass das endlich ein Ende hatte...

Ich hatte ein Gespräch mit dem Chirurgen und dem Narkosearzt...

Dann wurde die Rückenmarksnarkose gemacht, die Nadel tut höllisch weh, aber nur ein paar Sekunden. Wo die Narkose saß haben sie mir erst den Blasenkatether gelegt, war also kaum zu fühlen und da das die Hebamme gemacht hat wars auch nicht so schlimm. Das Team im OP war super gelaunt und hat Witze gerissen und so alles aufgelockert ( die wussten von meinen Ängsten und Problemen )... Ich würde mit dem orangen Zeugs angemalt ( auch untenrum ) aber das war mir in dem Moment echt egal, ich wollte es einfach nur hinter mir haben...

Es war trotz Kaiserschnitt eine wundeschöne Geburt #verliebt Der Arzt war super nett, mein Freund war die ganze Zeit bei mir, und das ganze Op Team war gut drauf.

Ich hätte eine normale Geburt nicht durchgestanden so verkrampft wie ich war :-(

Rede mit dem Arzt über Deine Ängste und wenn das nicht geht mach umgehend ein Termin im Krankenhaus zum planen, dass das Kind nicht vorher schon kommt ;-) Das wäre dann aufgrund der Ängste und Vorgeschichte auch kein Wunsch-Kaiserschnitt mehr bei Dir ;-)

Lg Nordseeengel & Kira Marie 24.03.2010