Frage zum Elterngeld...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lovo1988 10.04.10 - 18:31 Uhr

...hallo ihr lieben...

ich gehöre bisher (noch) nicht zu euch...
aber ich habe eine für mich schonmal wichtige frage zum elterngeld...

ich arbeite zur zeit im ambulanten intensivpflegedienst für kinder und jugendliche (fast ausschließlich nachtwachen bei denen ich dann ja auf mein gehalt noch zuschläge bekomme)...das hieße im falle einer schwangerschaft würde ich ein bv bekommen...

zusätzlich möchte ich jetzt aber auch noch im e-center an der kasse arbeiten (auf 400euro-basis)

wie läuft das dann mit elterngeld und dem bv?!

1. bekomme ich weiterhin meine nachtzuschläge auch trotz bv? (machen ca. 400 euro im monat aus)
2. kann ich im bv weiter im e-center arbeiten?
3. werden beide gehälter zusammengerechnet und daraus dann das elterngeld berechnet?

ich hoffe ich habs verständlich formuliert und ihr könnt mir hoffentlich helfen!

Danke schonmal im Voraus #liebdrueck

Beitrag von stini76 10.04.10 - 18:53 Uhr

Hallo,

das ist ziemlich schwierig.
Also das BV dürfte für das Elterngeld unrelevant sein, da diese Monate soweit ich weiß dann nicht zählen, also einfach noch einige Monate früher dazugezählt werden, damit das Durschnittsnettogehalt von 12 Monaten ausgerechnet werden kann. Da müsste dann auch das Gesamtnetto (also beide Gehälter) zählen.
Im BV selbst bekommst Du nach 6 Wochen das Geld ja von der Krankenkasse, ob da regelmäßige Zuschläge mitgezählt werden, weiß ich nicht, es wird aber jedenfalls weniger sein (ca. 70%).
Vielleicht muss/kannst Du auch weiterarbeiten zu "normalen" Arbeitszeiten und Tätigkeiten, die du darfst.
Ich würde mich, wenn es soweit ist, mal beraten lassen, auch was das weiterarbeiten des Mini-Jobs im BV betrifft...

Viele Grüße und viel Glück beim SS-werden.

Stini

Beitrag von xeraniia 10.04.10 - 18:54 Uhr

Bist du sicher, dass du ein BV bekommst? Ich bin Krankenschwester und hab halt dann die Dienste gemacht, die zwischen 6-20 Uhr liegen. Halt keine Nächte mehr... aber ein BV brauchte ich nicht. :-)

Zu deinen Fragen
1.Solltest du ein BV bekommen, bekommst du natürlich keine Nachtzuschläge mehr, du machst dann ja keine Nächte...
2. BV = Beschäftigungsverbot, und für mich bedeutet das, dass man dann gar nicht arbeitet.
3. Keine Ahnung #schein

Jetzt wo ich meinen Text nochmal lese, ich meins nicht böse! Nur zur Info :-D

Liebe Grüße

Beitrag von lovo1988 10.04.10 - 19:02 Uhr

Ja ich bin mir 100% sicher das ich ein bv bekomme...

1. bin ich im intensivpflegedienst tätig (alleine)
2. haben wir nur 1 kind welches 2std. am tag betreut wird (auch da wäre ich alleine und noch dazu käme ich mit den wenigen tagstunden nicht auf meine volle stelle)
3. war es bisher bei allen mitarbeiterinnen so, dass sie sofort ein bv bekommen haben, wenn nicht vom fa dann vom arbeitgeber...

wäre ziemlich schade wenn ich im bv gar keine arbeit mehr machen darf...denn an der kasse ists ja nun wahrlich kein anstrengender job... zumindest körperlich in keinem fall mit einer intensivpflege zu vergleichen...

wird mir dann wohl nichts anderes übrig bleiben als mich dann nochmal speziell beraten zu lassen...

aber ich danke euch schonmal ;-)

Beitrag von nutellahuefte 10.04.10 - 19:11 Uhr

Hallo,

war in einer ähnlichen Situation.

Bin auch KS und arbeite in einem Internat mit schwerstbehinderten Kindern, für das ich auch in 3 Schichten eingeteilt wurde und alleine pflegen musste.

Habe auch ein BV bekommen, gemeinsam vom FA und AG!

War dann ab der 8.SSW zuhause und habe keinen Nachtzuschlag mehr erhalten, da ich ja zuhause war.
Einige Nächte waren noch dabei, da das EG ja 12 Monate zurückgerechnet wird.

Nebenbei habe ich bei meinen Eltern gejobbt auf 400€, was aber nicht aufs EG angerechnet wurde. Wollte ja nicht nur zuhause rumsitzen, mir gings ja gut!

So was war jetzt die 3.Frage?
Ach ja, hab ich schon beantwortet.

So wars bei mir jedenfalls!

Beitrag von lovo1988 10.04.10 - 19:26 Uhr

supi dank dir...dann weiß ich ja schonmal bescheid :-)

Beitrag von susannea 10.04.10 - 23:11 Uhr

Also entweder du erzählst uns hier Mist oder du bist verarscht worden, denn

1. gibts die Zuschläge nach dem MuSchG weiter, wenn du sie in den 3 Monaten vor EIntreten der Schwangerschaft hattest bzw. den Durchschnitt aus der Zeit inklusive Zuschläge.

2. Wird natürlich auch ein 400 Euro-JOb beim Elterngeld mit eingerechnet! Wahrscheiknlich hast du den einfach nur nicht angegeben, sonst zählt er nämlich mit!

Beitrag von susannea 10.04.10 - 23:07 Uhr

1. DAs ist Blödsinn. Sie muss die Zuschläge bekommen, die sie durchschnittlich in den letzten 3 Monaten vor dem Eintreten der Schwangerschaft bekommen hat auch ohne das sie die Nachtschicht noch macht, denn die darf sie ja nach MuSchG nicht mehr machen.

2. Genauso ein Blödsinn, es gibt BV die sind an die Tätigkeit gebunden und welche die generell an Arbeit gebunden sind. Letztendlich ist es egal, denn beim BV bekommt sie auch den 400 Euro JOb weiter bezahlt!

3. HAst du ja von dem rest auch nicht ;)

Beitrag von xeraniia 11.04.10 - 11:24 Uhr

Huhu,

ja, ich weiß, es gibt immer Leute, die mehr Ahnung haben, als man selber. Und wie in Punkt 2 kurz erwähnt, hab ich ja geschrieben, dass es FÜR MICH so wäre, also ich es so verstehen würde.
Zu Punkt 1 kann ich nur sagen, dass man mir das so erklärt hat, wenn ich keine Nächte mehr mache, dass ich dann auch keine Nachtdienstzuschläge mehr bekomme. Das diese Information falsch ist, weiß ich nicht, dann entschuldige ich mich natürlich für diese Fehlinfo an die TE!! #schein

Beitrag von susannea 11.04.10 - 11:42 Uhr

Ja, sie ist leider total falsch und viele lassen sich eben wegen solche Gerüchte dann vom AG auch übers Ohr hauen oder der AG weiß es selber auch nicht besser.

Siehe dazu MuSchG:
§ 11 Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverboten
(1) Den unter den Geltungsbereich des § 1 fallenden Frauen ist, soweit sie nicht Mutterschaftsgeld nach den Vorschriften der Reichsversicherungsordnung beziehen können, vom Arbeitgeber mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren, wenn sie wegen eines Beschäftigungsverbots nach § 3 Abs. 1, §§ 4, 6 Abs. 2 oder 3 oder wegen des Mehr-, Nacht- oder Sonntagsarbeitsverbots nach § 8 Abs. 1, 3 oder 5 teilweise oder völlig mit der Arbeit aussetzen. Dies gilt auch, wenn wegen dieser Verbote die Beschäftigung oder die Entlohnungsart wechselt.

Dies besagt es also eindeutig.

Beitrag von xeraniia 11.04.10 - 12:30 Uhr

Danke dir.

Beitrag von susannea 11.04.10 - 12:38 Uhr

Kein Problem, evtl. kannst du ja damit auch deinen AG überzeugen dir das zustehende Geld noch zu zahlen!

Beitrag von xeraniia 11.04.10 - 12:53 Uhr

Ich hatte die Info einfach so von Kollegen bekommen... denke mal mein AG wirds richtig machen, aber ich werf natürlich nun ein scharfes Auge drauf ;-)

Beitrag von susannea 11.04.10 - 11:45 Uhr

Achso, das heißt also, dass man Nachtzuuschläge weiter gezahlt bekommt, auch wenn man weiter arbeitet während der SS und die nicht mehr macht!

Beitrag von susannea 10.04.10 - 23:09 Uhr

1. Ja, du bekommst diene Zuschläge, die du durchschnittlich in den letzten 3 Monaten vor Eintreten der Schwangerschaft hattest weiter. Du brauchst dafür auch bei Nachtschichten kein BV, denn die verbietet schon das MuSchG!

2. Das kommt darauf an, was im BV steht obs dir generell Arbeit oder die Arbeit in dem Beruf verbietet bzw. an der Einsatzstelle. Wenn du gar nicht mehr arbeiten darfst bekommst du aber auch das Geld vom 400 Euro Job weiter!

3. Ja werden sie!