Er will in den alten Kiga zurück....

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sany1978 10.04.10 - 20:13 Uhr

Hallo

Bin momentan etwas traurig und gefrustet :-(. Wir haben beim Kiga-Start wohl so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann #heul.

Unser Sohn (wird im Juli 4) ist im September in den Kiga gekommen, ca. 10 Autominuten bzw 30 Gehminuten entfernt. Grund war, dass dies der einzige Kiga war, der von den Öffnungszeiten her gepasst hätte, wenn ich wieder arbeiten gegangen wäre. Seine beiden besten Freunde (1x w, 1x m) sind in die gleich Gruppe gekommen wie er.
Nun gehe ich aber nicht arbeiten, da im September unser Baby geboren ist. Da er sich schon so auf seine Freunde gefreut hatte, wollten wir ihn aber in diesem Kiga lassen.
Dann fingen die Probleme an. Die drei haben nur miteinander gespielt und die anderen Kinder gar nicht beachtet, da sie nur aufeinander gehockt sind, kam es auch oft zu heftigen Streitigkeiten (inkl. beißen), andereseits haben sie zusammen auch immer den anderen Kindern ihr gebauten Sachen kaputt gemacht :-(. Dazu kam der Weg, 2-4 mal täglich Baby einpacken, zwei Kinder ins Auto, am Kiga zwei Kinder aus dem Auto, dann wieder eines mit nach Hause nehmen usw.
Sowohl für mich, als auch für den Kleinen extrem anstrengend.
Zufällig wurde dann im Februar ein Platz im Kiga um die Ecke frei. Mein Großer war ein paar mal da und es hatte ihm sehr gut gefallen. Auf Anraten der Erzieherin im alten Kiga haben wir dann gewechselt.
Anfangs war auch alles ok, aber solangsam kommen die Probleme #heul. Mein sonst so fröhliches, aufgeschlossenes Kind ist nur noch traurig, entwickelt sich zum Einzelgänger und will nur noch zurück (wegen seinen beiden Freunden, die er privat allerdings auch sieht). Komischerweise will er trotzdem morgens und mittags hingehen #kratz. Er sagt er mag die Kinder in der Gruppe nicht. Ich bin zur Zeit nur noch am heulen wenn er im Bett ist, jeden Tag die Diskussion, warum er nicht mehr zurück kann :-(. Ich komme mir vor wie die größte Rabenmutter, weil ich ihm seine beiden Freunde weggenommen habe (wir haben ihn so oft gefragt, und er hat immer gesagt, dass er wechseln möchte)
Und nun? Ich will mein fröhliches Kind zurück, dass auf andere Menschen zugehen kann :-(
Ich werde am Montag auf jeden Fall mal seine Erzieherin bitten, dass wir das Eingewöhnungsgespräch jetzt schon machen und nicht erst nach 3 Monaten.

Was meint ihr dazu?

LG Sany (die jetzt grad schon wieder den Tränen nahe ist)

Beitrag von schnuffel0704 10.04.10 - 20:48 Uhr

Hallo Sany,
hört sich echt schei... an.
Ich würde Montag mal mit seiner Erzieherin sprechen und nachfragen ob irgendwas vorgefallen ist.
Denn wenn du sagst er trifft seine Freunde nachmittags weiter dann hätte ich das Gefühl das irgendwas gewesen sein muß.
Ich kann mir nicht vorstellen wie du dich fühlst, denn ich hatte die Situation Gott sei dank noch nicht.
Mein Thomas ist auch ein offnener kleiner Kerl der auf alle und jeden zu geht und wenn ich mir vorstelle das er das nicht mehr tun würde, ging es mir bestimmt sau schlecht.
Ich hoffe es klärt sich alles,
lg Tanja

Beitrag von sany1978 11.04.10 - 08:20 Uhr

Guten Morgen

Ich werde am Montag auf jeden Fall um ein Gespräch bitten

#danke und LG Sany

Beitrag von nana141080 10.04.10 - 22:00 Uhr

Hallo,

ich fahre seit 2 Jahren Mittags 10 Minuten zum Kiga und um 16.30 Uhr wieder. Meistens wechsel ich mich mit meiner Schwester ab. Ich ahbe auch ein Kind das damals Baby war;-) NIE, war das für irgendeinen stressig. Meine Nichte und mein Sohn glucken auch viel aufeinander. Egal! In der anderen Zeit spielen sie viel mit anderen Kids. Ist doch aber auch net schlimm wenn 3 immer zusammen spielen!
Das sie dann Mist bauen muß der Kiga in Griff kriegen, nciht ein Wechsel!

Tja, nun steckst du echt in der Zwickmühle. Kann er denn zurück?

VG Nana

Beitrag von sany1978 11.04.10 - 08:26 Uhr

Guten Morgen

Es war ja nicht nur die Fahrerei (vielleicht hätte ich noch ausführlicher sein müßen #kratz)

Mein Sohn ging bisher immer sehr offen auf andere Kinder zu. Allerdings sind seine beiden Freunde sehr dominant und tun sich beide mit neuem schwer. Sie haben also an meinem Sohn geklammert und es ging sogar soweit, dass sein Freund gemeint hat "wenn du mit den anderen spielst, dann bist du nicht mehr mein Freund". Mein Sohn ist sehr sensibel, wenn es um soetwas geht und hat danach zuhause immer mal wieder geweint, weil er mit den anderen spielen wollte, es aber aus Angst dass L. dann nicht mehr sein Freund ist, gelassen hat :-(. Die Erzieherinnen wollten dir drei im Sommer sowieso trennen, weil sie damit nicht "klar gekommen sind" #augen. Ich denke denen kam es gerade gelegen, dass jemand evtl. freiwillig gehen will.

Für ihn ist der Wechsel in sofern gut, dass er sich jetzt selbst entwickeln kann, ohne den Zwang zu haben, dass er etwas anderes machen muß, weil er sonst seinen Freund verliert.

Zurück könnte er sowieso frühestens im Sommer, da sein Platz gleich vergeben wurde

LG Sany

Beitrag von nana141080 11.04.10 - 09:42 Uhr

Okay, aber dann hat sich die Frage nach Rückgang ja geklärt.

Er wird mit klar kommen! Kinder sind sehr anpassungsfähig. Aber um ihn das zu erleichtern, würde ich sehr sehr oft einen Kigafreund einladen oder auch zu Aktivitäten einladen.
Ich denke bis nach den Sommerferien hat er sich eingelebt. Bis dahin wird es hart für ihn, aber du kannst es ja versuchen zu mildern.

VG und berichte mal in 4 Monaten;-)

Beitrag von janamausi 11.04.10 - 08:15 Uhr

Hallo!

Wie lange geht er denn schon in den neuen Kiga?

Ein Kiga-Wechsel ist immer eine Umstellung und es gbit wohl immer eine Zeit, in denen das Kind traurig ist, es muß ja auch erst die Trennung vom alten Kiga verarbeiten. Aber das heißt ja nicht, dass es vekehrt ist, ihn im neuen Kiga zu lassen.

So wie ich es verstanden habe, geht er noch nicht lange und der Wechsel hat unterm Jahr statt gefunden...Das ist auch nicht leicht, wenn ein Kind in eine schon bestehende Gruppe dazu kommt. Das braucht mehr Zeit, bis das Kind sich da integriert hat als wenn es gleich am Anfang mit dabei gewesen wäre .Ich würde dir raten, da offen mit den Erzieherinnen zu reden.

Allerdings kann ich dein Grund des Wechselns (weil es dir zu viel ist, zwei mal am Tag in hin zu bringen bzw. wieder abzuholen) absolut nicht verstehen...

Die anderen Sachen, wie das beißen, die anderen ärgern etc. ist doch völlig "normal", dein Sohn ist doch erst 3 Jahre alt! Das die Erzieherin aus dem alten Kiga dir dann raten, den Kiga zu wechseln kann ich absolut nicht verstehen! Es kommt mir so vor, als ob sie denken, wenn dein Sohn weg ist, ist es ruhiger und sie haben weniger Streß und sie deswegen dir zum wechseln geraten haben.

LG janamausi

Beitrag von sany1978 11.04.10 - 08:28 Uhr

Guten Morgen

Es war ja nicht nur die Fahrerei (vielleicht hätte ich noch ausführlicher sein müßen )

Mein Sohn ging bisher immer sehr offen auf andere Kinder zu. Allerdings sind seine beiden Freunde sehr dominant und tun sich beide mit neuem schwer. Sie haben also an meinem Sohn geklammert und es ging sogar soweit, dass sein Freund gemeint hat "wenn du mit den anderen spielst, dann bist du nicht mehr mein Freund". Mein Sohn ist sehr sensibel, wenn es um soetwas geht und hat danach zuhause immer mal wieder geweint, weil er mit den anderen spielen wollte, es aber aus Angst dass L. dann nicht mehr sein Freund ist, gelassen hat .

Die Erzieherinnen wollten dir drei im Sommer sowieso trennen, weil sie damit nicht "klar gekommen sind" . Ich denke mittlerweile auch, dass es denen gerade gelegen kam, dass jemand evtl. freiwillig gehen will.

LG Sany

Beitrag von janamausi 11.04.10 - 08:57 Uhr

Hallo!

Ich finde, es wird zu viel von deinem Sohn erwartet. Er ist gerade mal 3 Jahre, ist im September neu in den Kiga gekommen und die Erzieherinnen sagen schon so eine Aussage wie "sie wollten die Kinder eh im Sommer trennen". Manche Kinder brauchen 1 Jahr um sich im Kia zurecht zu finden. Und so Sprüche wie "dann bist du nicht mehr mein Freund" wird es im Kinderleben immer geben. Wenn dein Sohn da sensibel ist, versuche ihn zu stärken.

Gerade wenn ein Kind sensibel ist, ist ein Wechsel um so schwerer und daher verstehe ich es jetzt noch um so weniger, dass die Erzieherinnen dir geraten haben zu Wechseln....

Was sagt denn dein Gefühl in welchem Kiga dein Sohn besser aufgehoben ist?

Meine Tochter (die ist allerdings schon 6 Jahre und nicht sensibel) hat auch noch vor kurzem den Kiga gewechselt. Sie durfte dort ihren Geburtstag nachfeiern (obwohl er schon über 6 Wochen her war), aber das hat ihr gut getan. Für sie war es noch mal eine Bestärkung, dass sie zur Gruppe dazu gehört.

Vielleicht hilft es deinem Sohn ja auch, wenn er im neuen Kiga so eine Art "Willkommensfeier" etc. macht...Also irgendeine Feier, wo er im Mittelpunkt steht und ihn das bestärkt zur Gruppe "dazu zu gehören".

LG janamausi

Beitrag von picco_brujita 11.04.10 - 09:23 Uhr

Sorry wenn ich das jetzt so hart schreibe und nehm es nicht als persönlichen Angriff sondern einfach als Denkanstoß für die Zukunft:

Ist das richtig, dass das Kind wegen Deiner Bequemlichkeit jetzt in eine nicht nötig Umstellung gepresst wurde?
DAfür fehlen mir die die Worte - ein Kind im September in den KiGa bringen und dann merken "Mensch, mein neues Kind ist ja jetzt da und ich gehe nicht arbeiten - jetzt passt mir das gar nicht mehr" ist einfach Sch***
Das hattest Du im Vorfeld gewusst und hättest Dich frühzeitig um einen anderen KiGa Platz kümmern können. Ein Baby hat schließlich 9 Monate Lieferzeit und kommt nicht von heut auf morgen - Du wusstest also schon im Vorfeld, dass das mit der Arbeit so nichts wird.

EGal - Kind ist schon in den Brunnen gefallen , jetzt heist es ihm da raus zu helfen und zwar mit viel Liebe und Verständnis. Eine Eingewöhnung ist immer anstrengend für die Kinder, und wenn sie in eine bereits gebildete Gruppe kommen, dann ist es doppelt so schwer. Er braucht jetzt viel Zeit um sich neu zu öffnen. Und das kann dauern, da er es ja jetzt auch anders kennt - eben mit Freunden die er kennt, mag und auch privat trifft.

Ich wünsche Euch viel Glück für Eure weitere Entscheidung.

brujita

Beitrag von sany1978 11.04.10 - 09:31 Uhr

Ich denke, nächstes mal muß ich gleich ausführlicher schreiben.
Es ging nicht nur um die Fahrerei, es waren mehrere Faktoren.

Mein Sohn ging bisher immer sehr offen auf andere Kinder zu. Allerdings sind seine beiden Freunde sehr dominant und tun sich beide mit neuem schwer. Sie haben also an meinem Sohn geklammert und es ging sogar soweit, dass sein Freund gemeint hat "wenn du mit den anderen spielst, dann bist du nicht mehr mein Freund". Mein Sohn ist sehr sensibel, wenn es um soetwas geht und hat danach zuhause immer mal wieder geweint, weil er mit den anderen spielen wollte, es aber aus Angst dass L. dann nicht mehr sein Freund ist, gelassen hat .

Die Erzieherinnen wollten dir drei im Sommer sowieso trennen, weil sie damit nicht "klar gekommen sind" . Ich denke mittlerweile auch, dass es denen gerade gelegen kam, dass jemand evtl. freiwillig gehen will.

Mittlerweile bereuen wir diesen Schritt total, aber wir dachten es wäre für ihn und seine persönliche Entwicklung besser, wenn er seinen eigenen Weg gehen kann und darf.

LG Sany

Beitrag von picco_brujita 11.04.10 - 09:57 Uhr

ganz ehrlich? schlechte erzieherinnen.....
das thema mit dominanten kinder gibt es in jedem kiga und den spruch "dann bist du nicht mehr mein freund" den habe ich bis vor 4 monaten fast täglich im kiga in der gruppe gehört. zwischen 3 und 4,5 jahren ist das völlig normal. kinder dann zu trennen, weil sie mit ihrem latein am ende sind, ist für mich ein zeichen von erzieherinnen schwäche mit solchen situationen umgehen zu können bzw. zu wollen. kinder können sich dennoch sehr gut entwickeln in solchen situationen, es ist nur für die erzieherinnen etwas aufwändiger, das selbstbewusstsein der untergebutterten kinder zu fördern. ..

alles liebe für eure zukunft.
brujita

Beitrag von picco_brujita 11.04.10 - 09:25 Uhr

das hab ich noch vergessen:
warum macht ihr das? <<(wir haben ihn so oft gefragt, und er hat immer gesagt, dass er wechseln möchte) >> ihr wisst es doch, warum quält ihr ihn dann immer und immer wieder mit der frage, die er dann bejat und bringt ihn nicht zurück?

das würd ich als aller erstes abstellen, wenn ihr es nicht vorhabt und auch mit dem alten kiga gesprochen habt, ob es möglich wäre.

Beitrag von sany1978 11.04.10 - 09:28 Uhr

Da hast du was falsch verstanden.

Wir fragen ihn NICHT ob er zurück möchte. Wir haben ihn VOR dem Wechsel gefragt, ob er in seinem Kiga bleiben möchte oder ind den NEUEN wechseln!!!!!!

Ich würde ihn NIE fragen, ob er zurück will.