13.SSW erreicht -AG sagen, ohne neuerlichen US?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von ann75 10.04.10 - 21:29 Uhr

Mal ne blöde Frage: endlich hab ich die 13.Woche erreicht und könnte aufatmen. Aber meinen nächsten Vorsorgetermin (Hebamme) hab ich erst Dienstag und nächsten US eine Woche später. Da ich die letzten vier Wochen nicht weiß, wie die Entwicklung verlaufen ist, kommt es mir irgendwie komisch vor, nun morgen direkt dem AG Bescheid zu sagen. Allerdings hätte ich ja eine Fehlgeburt mit hoher Wahrscheinlichkeit bemerkt und ein kleines Bäuchlein habe ich nach einer Woche Urlaub nun auch, so dass es schwer fällt, es auf Arbeit zu verheimlichen. Außerdem wirds immer blöder, je weiter die Schwangerschaft schon ist. Andererseits geistern mir die Stories im Kopf herum, von Urbianerinnen, bei denen in der 12. Woche plötzlich keine Herztätigkeit mehr zu sehen war. Was nun? Nur weil man rechnerisch die 12 Wochen "überstanden" hat, weiß man ja nicht wirklich, ob alles okay geblieben ist. Habt ihr erst Bescheid gegeben nach dem nächsten US?
Danke schonmal,
LG Anne

Beitrag von wir3inrom 10.04.10 - 21:30 Uhr

Ich hatte in der 13. Woche einen US machen und mir vom FA ein Attest austellen lassen, dass ich schwanger bin.
Das habe ich dann direkt meinem AG vorgelegt. So war's dann gleich auch schriftlicherweise offiziell. :-)

Kannst du nicht den US vorverlegen?

Beitrag von ann75 10.04.10 - 21:38 Uhr

Ich habe irgendwie diesmal genug Stress, überhaupt die Vorsorgetermine unterzukriegen, da ich eigentlich Hebammenvorsorge mache. Nun war ich schon vorab mal zum Schallen, wegen Blutung, dann zwei Hebammentermine außerhalb der Vorsorge für Aufklärung und Anamnese, jetzt das erste Screening und vorher eben die erste Hebammenvorsorge. Ich arbeite 32 h und kann das nicht alles vormittags machen (vor allem, wenns keiner wissen soll...) und nachmittags hab ich die Kinder. Eigentlich glaub ich auch, dass ich mir viel zu viel Sorgen mache. Es gibt eigentlich keinen Grund für die Annahme, dass was nicht in Ordnung ist...
Danke für deine Antwort!
Anne

Beitrag von susannea 10.04.10 - 23:04 Uhr

WArum willst du es denn unbedingt jetzt sagen. Ob du nun 12. 13. 14. 16. SSW bist, dir kann immer was passieren und ich würde wohl wenn du dir unsicher bist warten bis nach dem nächsten US.

Beitrag von ann75 11.04.10 - 07:41 Uhr

Sicher, passieren kann immer etwas, aber in den ersten drei Monaten ist die Gefahr nun mal am höchsten. Andererseits soll man laut Gesetz den AG informieren, sobald die Schwangerschaft bekannt ist, und Verständnis zeigt jeder AG wahrscheinlich aus o.g. Gründen nur bis zur 13.Woche (dafür, dass man es nicht eher sagen wollte, meine ich). Ich arbeite an einem kleinen Institut mit 19 Mitarbeitern, mein Team weiß es schon und zur Geschäftsführerin besteht ein sehr herzliches, kollegiales Verhältnis, ich käme mir echt schofelig vor, es noch länger zu verheimlichen, zumal ich recht schlank bin, und man es wirklich schon recht gut "ahnen" kann.
Ich glaube, ich warte die Vorsorge bei der Hebamme ab und sag es dann.
LG Anne

Beitrag von susannea 11.04.10 - 08:01 Uhr

SAgen musst du es nach Gesetz gar nicht, da reicht es dem AG nachher die Beschinigung für den Mutterschutz zu geben, also ist es dir doch vollkommen freigestellt, wann du es sagst.

Wenns dir also wichtig ist, dann sags sofort egal welche Untersuchung oder warte ab, bis du die Untersuchungen hast, die dir wichtig sind.

Die Frage hast du dir doch bis zur 13. Woche auch nicht gestellt, ob dus nun gerade jetzt sagst usw.

Ist doch total albern!

Und wann du es dem AG sagst sollte für ihn keinen UNterschied machen, denn es geht ihn mal ehrlich gesagt einfach nichts an wann du es sagen möchtest!

Beitrag von ann75 11.04.10 - 10:41 Uhr

"§ 5

Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis

(1) Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist"

...Also mag sein, ich bin da überempfindlich, aber albern finde ich meine Gedankengänge nicht. Wie gesagt, ich arbeite in einem kleinen Institut und da geht es auch um Vertrauensverhältnisse. Es war einfach so immer der Gedanke da, dass ich es auf Arbeit Beginn der 13.Woche sage. Und nun stellte sich eben plötzlich die Frage, ob ich jetzt sicher sein kann. Denn Vertrauen hin oder her, man möchte eben von einer Fehlgeburt nicht gleich jedem erzählen müssen. Ich verstehe nicht ganz, wieso meine rage jetzt hier als albern bezeichnet wird. Muss doch keiner antworten ?! #kratz
Trotzdem Danke.
Anne

Beitrag von susannea 11.04.10 - 10:52 Uhr

Du zitierst selber den Paragraphen, der schreibt, dass du es nicht sagen musst. Wenn du der Mienugn bist, du musst es sagen, dann hättest du es gleich sagen müssen als du wußtest, dass du schwanger bist.

Die Mitteilung von einer Zahl auf dem Papier abhängig zu amchen ifnde ich nun mal albern!
Du hast gefragt, was du machen sollst, ich habe dir geantwortet, dass es keinen Unterschied macht wann du es sagst.

Die Antwort scheint dir nicht zu passen.

Muss ja keiner fragen, wenn er die Antworten nicht hören will #klatsch

Beitrag von ann75 11.04.10 - 11:01 Uhr

1.Ich habe in meiner ersten Frage gesagt, dass es vielleicht eine blöde Frage ist. 2.Ich habe ausdrücklich nach eigenen Erfahrungen gefragt, wie es andere gemacht haben, um mich daran orientieren zu können. 3. Ich habe auf deine Aussage, dass man gar nichts sagen müsse laut Gesetz das anderslautende Gesetz zitiert und mich etwas irritiert darüber geäußert, dass meine Frage als albern bezeichnet wird. Das war alles. Ich weiß nicht, wo da deutlich wird, dass mir die Antworten nicht passen. Ich habe eher den Eindruck, dass man auf eine Antwort nichts außer Danke du hast recht sagen darf...
Aber macht ja nichts. Noch einen schönen Tag und entschuldige das Missverständnis.

Beitrag von susannea 11.04.10 - 11:07 Uhr

Noch mal zum Gesetz.

Dort steht nicht, dass du es sagen MUSST! Dort ist es eine Kann Bestimmung, d.h. du kannst es auch lassen.

Und albern finde ich nicht die frage, sondern es an iener Zahl auf dem Papier festmachen zu wollen, wann man es sagt. Du hast Angst, dass irgendwas nciht stimmen könnte, dann warte doch bis du von der Hebamme oder vom Arzt weiß, dass es stimmt.
Niemand wird dir dann aus der geänderten Zahl einen Strick drehen. Ob da nun 13. 14. 15. 16 SSW steht ist doch für den AG vollkommen uninteressant. Anders wäre es sicher wenn da 35. 36. 37 SSW stehen würde ;)

Beitrag von estefania77 11.04.10 - 10:18 Uhr

Ich würd definitiv die nächste Untersuchung abwarten, bei mir ging es zwar in der 10. Woche schief, erfahren hätte ich es aber erst nach dem US Anfang der 13. Woche.Ich hatte auch noch alle SS-Anzeichen und kleinen Bauchansatz. Den Bauch kannst du sicher noch 1-2 Wochen verstecken.
Allerdings macht es mir eher den Anschein, dass du es unbedingt sagen willst. Dann frag hier doch nicht sonder mach es wenn du meinst.

Und sagen muß Frau gar nichts laut Gesetz.

Beitrag von ann75 11.04.10 - 10:46 Uhr

Also eigentlich hatte ich genau auf so einen Hinweis wie deinen gewartet, als ich fragte. Natürlich präferiert man gedanklich immer eine Variante, wenn man eine Frage im Forum stellt. Ich finde es seltsam, dass mir jetzt vorgeworfen wird, ich wäre ja eh schon entschieden oder es wäre albern... Ob mir Antworten bei der Entscheidungsfindung noch helfen, darf ich doch in einem Forum selbst entscheiden, oder nicht? #kratz
Laut Gesetz heißt es übrigens:
§ 5

Mitteilungspflicht, ärztliches Zeugnis

(1) Werdende Mütter sollen dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist.

Ich weiß, dass es eine "Soll-" Bestimmung ist, aber es ist eben ein kleines Institut und da ist es was anderes, als bei einem recht anonymen Arbeitgeber. Sicher ist es für mich einfacher, den nächsten Schall abzuwarten. Vielleicht tue ich das auch, ich werd mich einfach mit meiner Hebamme beraten.
Danke für deinen Hinweis im ersten Teil deines Postings, ich wollte ja ursprünglich nur hören, wie es andere Frauen gemacht haben.
Anne