"Alkohol mein bester Freund" das Gespräch...

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von wasnuntun 10.04.10 - 22:42 Uhr

Habe heute morgen schon gepostet... und mich nachdem er aufgestanden war nochmal mit ihm unterhalten. Nun ja... ich war so frei und habe mit ihm einen Alkoholabhängigkeitstest aus dem I-net gemacht wo er mit ja oder nein antworten musste. Schon vor dem Test hat er mir gesagt das er selber findet das er zuviel trinkt. Hab ihm auch erklärt, wenn er sich nicht zusammen nimmt, oder Hilfe aufsucht wenn er es alleine oder mit mir nicht schafft, war es das mit unserer Beziehung. Der Test hatte quasi nur bestätigt was ich schon wusste, habe selber eine Alkoholabhängige in der Familie, nur bei ihr ist es schlimmer. Daher weiß ich schon ein bisschen bescheid und bin nach wie vor der Meinung das er es auch so schaffen könnte, bzw. mit einer Selbsthilfegruppe.
Hab ihm ja auch erklärt das es früher mal so ähnlich bei mir war wie bei ihm, nur ich weiß für mich schon wann Stop ist (hab damals noch die Kurve gekriegt, darauf bin ich echt stolz), selbst auf Feiern wenn ich was trinke, ist es weniger als bei anderen, ich hab dazu gar nicht mehr das verlangen im Vollrausch unterzugehen.
Ich habe ihm nochmals gesagt das mir das wehtut ihn so zu sehen, und das er das dringendst ändern muss.
Nun bin ich mal gespannt, ob er wirklich den Mumm hat durchzuhalten oder nicht.
Er weiß das egal was ist ich zu ihm stehe und ihm helfe soweit wie es mir möglich ist, ich auch mit zur Psychologin gehe wo er noch in Behandlung ist, aber das möchte er nicht, zumindest nicht das ich mit zum Doc komme.
Ich werd ja nun sehen ob er sich zusammenreizen kann, das er mal ein paar Tage ohne Alk kann das weiß ich, aber für länger ist noch fraglich, ich lass mich überraschen und werd n Auge drauf halten.
Danke an die die schon im andern Posting geschrieben haben.

Beitrag von karin3 11.04.10 - 10:53 Uhr

Hallo,

Alkoholismus ist eine Krankheit und keine schlechte Angewohnheit. Daher hat es nichts mit Mumm oder zusammenreißen zu tun.

http://www.anonyme-alkoholiker.de/content/03info/03was.php
http://www.anonyme-alkoholiker.de/content/10ang/10index.php

Gruß Karin

Beitrag von lisasimpson 11.04.10 - 12:33 Uhr

"ich auch mit zur Psychologin gehe wo er noch in Behandlung ist, aber das möchte er nicht, zumindest nicht das ich mit zum Doc komme. "

das nennt man "co-abhängigkeit" und wäre gut, wenn du dir einen eigene therapeuten dafür suchst!

Alles Liebe
lisasimpson

Beitrag von manu582 11.04.10 - 13:52 Uhr

damit meinte ich nur, das ich da nicht als Patient hingehe, sondern ihn nur unterstütze, wenn er das möchte.

Beitrag von lisasimpson 11.04.10 - 14:12 Uhr

das habe ich genau so verstanden!

lisasimpson