Mein Arzt und Antibiotika!!!

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von xxxyyyzzz123 11.04.10 - 11:19 Uhr

Hallo!

Hab ein 'Antibiotika-Problem'!

Mein Kleiner Spatz ist grad 2 geworden und hat schon 5x Antibiotikum nehmen müssen (innerhalb von einem Jahr). Zuerst hatte er sowas wie Bronchitis, dann einen Infekt, Mittelohrentzündung und gleich nochmal Mittelohrentzündung und vor drei Wochen wieder einen Infekt (mit starkem Husten - den er ziemlich oft hat).
Jetzt sind wir grad mal 2 Wochen Medizin-frei und er hat schon wieder schrecklichen Husten - aber kein Fieber, dafür hört er sich an wie ein alter Kettenraucher#schock.

Mein Hausarzt meinte nun, dass er wieder ein Antibiotikum braucht wenn er Fieber bekommt (wir sind jetzt bei 37,7 aber da denk ich gar nicht dran ihm irgendwas zu geben).
Ich kann ihm doch nicht alle paar Wochen Antibiotika geben - wo führt denn das hin?
Und jetzt hat mir der Arzt doch allen ernstes (schon zum zweiten mal) erklärt, dass ihm das Antibiotikum gar nichts macht - das ist dann eher ein Problem Landesweit - ein Problem der Kühe und Schweine halt.#kratz

Also, entweder hält der mich für blöd - oder ich bin wirklich falsch informiert.

Kann mir das mal jemand erklären? Was soll ich denn machen? Ich muss es ihm ja fast geben, oder?

Oft hab ich mir auch eine zweite Meinung eingeholt (beim Kinderarzt), aber der hat dann auch meistens das Antibiotikum empfohlen (ausser einmal, da haben wir vorher einen Hustensaft probiert - am nächsten Tag bin ich freiwillig Antibiotikum kaufen gefahren... ist aber eine längere Geschichte).

Bitte helft mir mal.

Lg Karin

Beitrag von xyz74 11.04.10 - 11:30 Uhr

Hallo Karin,

höer sich schon ziemlich heftig an.
5x in so kurzer Zeit.
Hat der dir wenigstens empfohlen dem Kleinen auf Probiotika zu geben um die Darmflora zu sanieren?
Bei unserem Kia gilt das Prinzip "So viel wie nötig, so wenig wie möglich"
Das heißt es wird viel mit Hausmitteln unterstützt.
Fieber wird zb erst ab 40 gesenkt, einfach damit der Körper lernt seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Mein Kleiner ist zum Glück nur selten krank und sieht den Kia äußerst selten.
Aber ich weiß von vielen, dass er ein sehr guter Diagnostiker ist und viele Mütter, die ihn nur als Vertretungsarzt für ihren eigenen Kia kannten inzwischen zu ihm gewechselt sind.
Vielleicht solltest Du Dich lieber mal nach einem anderen Kia umhören.
Dieser wäre mir auf jeden Fall sehr suspekt.
Falls Du auf der Suche nach Hausmitteln bist, kann ich dir diese Seie empfehlen:
http://www.lang-martin.de/hausmittel.php?offset=10
Ist zwr nicht mein Kia aber die Seite find ich gut gemacht.

Beitrag von xxxyyyzzz123 11.04.10 - 13:01 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort! Die Internet-Seite ist schon bei meinen Favoriten! Werd gleich morgen mal einkaufen gehen und so nen Rettich-Hustensaft machen!
Das mit den Wickeln wird allerdings etwas schwer - das lässt er sich nicht gefallen!

Was ich allerdings etwas übertrieben find (nicht bös gemeint) ist das Fiebersenken erst ab 40°. Ich geb auch meistens erst ab 39 was. Aber vierzig ist schon arg hoch. Da muss er ja ganz schön leiden...#schmoll

So viel Auswahl an Ärzen haben wir hier leider nicht - wird wohl schwer das mit den neuen Arzt suchen. Trotzdem danke!

Lg Karin

Beitrag von xyz74 11.04.10 - 14:18 Uhr

---
Was ich allerdings etwas übertrieben find (nicht bös gemeint) ist das Fiebersenken erst ab 40°. Ich geb auch meistens erst ab 39 was. Aber vierzig ist schon arg hoch. Da muss er ja ganz schön leiden...
----

In der Tat ist es nicht einfach durchzuhalten.
Ich hab meinen Kleinen die ganze Zeit im Arm gehalten.
Wir haben das damals abgesprochen. Unser Kia meinte, dass es früher üblich war bereits ab 39 zu senken.
Heute wüsste man, dass man dem Körper so aber quasi abgewöhnt sich selber zu heilen und es für das Immunsystem wichtig ist auch mal an die Grenzen zu gehen.

Wie gesagt, als Mama steht man schon leidend daneben.
Bin aber bisher mit dem Tipp gut gefahren.

Beitrag von casssiopaia 11.04.10 - 11:42 Uhr

So oft Antibiotika ist schon heftig. Manchmal kommt man sicherlich nicht drum rum, wenns sein muss, muss es sein. Aber wie die andere Userin schon schrieb: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Man kann oft auch sehr tolle Erfolge mit Hausmitteln oder z.B. Homöopathie erzielen (v.a. auch bei MOE). Vielleicht solltest Du Dir einen Kinderarzt suchen, der auch viel in dieser Richtung arbeitet. Auch bei Husten kann man da sicher viel machen (inhalieren etc.). Es dauert vielleicht länger, bis das Kind wieder gesund ist, aber dafür muss es keine heftigen Medikamente nehmen.

So wie ich das verstanden habe, gehst Du mit Deinem Kind zu Deinem Hausarzt, ist das richtig? Ganz ehrlich, mit meinem Kind geh ich ausschließlich zum Kinderarzt, der ist doch viel spezieller ausgebildet.

Alles Gute für Deinen Kleinen!

VG
Claudia #sonne

Beitrag von xxxyyyzzz123 11.04.10 - 13:06 Uhr

Hallo!

Das mit den Hausmitteln find ich auch gut - aber funktioniert nicht immer so. Bei MOE hab ich es schon mit Zwiebelsäckchen probiert, oder bei Husten mit Wickel usw. Leider lässt er sich das alles nicht richtig gefallen. Dafür ist er wohl noch zu klein.

Zum Hausarzt geh ich eh nur wenn's halt schnell gehen muss. Zum nächsten Kinderarzt fahr ich fast ne halbe Stunde und unter einer Stunde warten bin ich noch nie dran gekommen! Ausserdem hat der dann auch meistens grad keine Ordi wenn ich ihn brauch...


Lg Karin

Beitrag von motte1986 11.04.10 - 11:59 Uhr

hallo karin!

wieso um alles in der welt gibt dein kinderarzt bei HUSTEN antibiotika????

antibiotika helfen nur bei bakterien und nicht bei viren!

dein kleiner ist auf dem besten wege gegen das zeug imun zu werden. viel spaß, wenn er es mal wirklich braucht!!!!


antibiotikum hilft bei husten überhaupt nicht.


ich würde eher mal den kinderarzt wechseln (hab ich jetzt auch gemacht wegen ständiger verharmlosung von krankheiten) und das antibiotikum wegzulassen.


vielleicht braucht dein kleiner mal inhalationen oder luftwechsel (kur an der see oder in den bergen, je nach dem!), aber doch kein antibiotikum bei husten!

manche ärzte machen sichs echt leicht. zum k****!!!

euch gute besserung und such dir nen anderen arzt!

vlg

Beitrag von xxxyyyzzz123 11.04.10 - 13:07 Uhr

Hallo!

Er denkt wohl es steckt ein Infekt dahinter...

Lg Karin

Beitrag von motte1986 11.04.10 - 19:11 Uhr

war auch wirklich nicht bös dir gegenüber gemeint, aber der sollte mal wirklich nachforschen, als mit antibiotikum abzuspeißen.

ich bin niemand, der medikamente abwehrt oder verweigert, im gegenteil.

aber wenn ein arzt so bedenkenlos antibiotika verschreibt, würde ich dem was husten!

man wird so schnell imun dagegen, grad erst haben wir wieder so nen fall in der bekanntschaft, bei dem ein erwachsener mann wegen einer lungenentzündung ins koma gefallen ist, weil er gegen antibiotika imun war.
durch die ganzen folgen usw. braucht er jetzt ne spenderleber.

mir wird bei sowas schon etwas mulmig...

vlg

Beitrag von steppi75 11.04.10 - 13:49 Uhr

#kratzhallo...ähm...wieso soll man bei husten kein antibiotika geben??? husten entsteht nicht nur durch virusinfekte und bei einer schlimmen bronchitis ist ein antibiotikum schon angebracht!
manchmal gibt es schon komische antworten....
lg steffi

Beitrag von motte1986 11.04.10 - 19:08 Uhr

ich würde grad noch nem arzt trauen, der lieber 5x hintereinander antibiotikum verschreibt, als mal ordentlich nachzuforschen, woher das kommt!!!

ja, echt komische antwort von dir!

Beitrag von steppi75 11.04.10 - 20:32 Uhr

...was willst du denn da nachforschen? bis zu 60 infekte im jahr sind normal und wenn der körper nicht allein damit fertig wird, dann muss man eben nachhelfen! ich habe lediglich angemerkt,dass man sehr wohl antibiotika verschreibt,wenn man husten hat!
schönen abend noch!
lg steffi

Beitrag von motte1986 12.04.10 - 16:20 Uhr

bis zu 60 infekte sind normal, ja, aber nicht 5x antibiotika...

spätestens wenn dein kind dagegen imun ist und es dringend antibiotika bräuchte und leider nichtsmehr hilft und du um das leben deines kindes bangen musst, weist du, was es heißt, damit vorsichtig umzugehen!

lg

Beitrag von baerchen9 11.04.10 - 17:45 Uhr

Hallo,

natürlich können auch Bakterien Husten auslösen!

Meine Tochter hatte vor kurzem Verdacht auf Lungenentzündung (sie hat fürchterlich gehustet + Fieber und ihr Entzündungswert war relativ hoch, was auch auf eine bakterielle Infektion hinweist) und auch Antibiotika bekommen. Es hat sehr schnell geholfen und es ging ihr sehr schnell besser. Das wäre sicher nicht der Falle gewesen, wenn es ein Virusinfekt gewesen wäre.

Claudia

Beitrag von motte1986 11.04.10 - 19:12 Uhr

hallo!

du, keine frage, aber 5x antibiotika verschreiben und dann immer noch nicht nachforschen, was wirklich die ursache ist, find ich verantwortungslos von dem arzt...

denn anscheinend hilft das antibiotika in dem falle nicht...

vlg

Beitrag von baerchen9 11.04.10 - 21:10 Uhr

Hallo,

da hast du natürlich recht, dass man genau überprüfen sollte, ob es wirklich nochmal notwendig ist. Das kann man ja z.B. mit einem kleinen Picks zwecks Entzündungswert, der ja wohl einen Anhaltspunkt gibt, ob es sich um eine bakterielle oder virale Infektion handelt.

Ich wollte nur die Behauptung, dass Husten nur durch eine virale Infektion ausgelöst wird, richtig stellen.

LG
Claudia

Beitrag von maschm2579 11.04.10 - 13:00 Uhr

Hallo,

ich kann Dir nur berichten das ich in meinen ersten 20 Lebensjahren bis zu 5x im Jahr AB bekommen habe. Einfach weil ich einen Herzfehler habe und jeder Infekt gefährlich ist... ich bin weder imun, noch kränker noch geht es mir schlecht. Mein Körper reagiert gut drauf und die letzten 10 Jahre brauchte ich wenn überhaupt 1x im Jahr und letzes Jahr gar nicht #freu

Ich behandel mich jetzt oft mit Alternativmedizin und das hilft auch. Jetzt allerdings habe ich die ganze Stirn vereiert und werde wohl um ein AB nicht rumkommen.

Meine Tochter war von Okotber 08-April 09 auch sehr sehr krank und mußte insgesamt 52 Tage AB nehmen. Sie war dann gesund und mußte diesen Winter nur 2x nehmen.
Wir haben jetzt einen Probiotik Kur gemacht und sie ist auch bei dem Allgemeinmediziner der auf Alternativ spezialisiert ist.

Ich denke es muß nicht sein, aber die Krankheit an sich wird gefährlicher sein. Ich würde 1x Not operieret weil meine Mutter mir nicht immer AB geben wollte und der Schnodder saß erst in den Nebenhölen, dann in den Stirnhölen und zum Schluß in den Keilbeinhöhlen. Nur kurze Zeit später und es wäre zum Gehirn durchgebrochen und der Eiter wäre dorthin geflossen. Dann lieber AB bevor ich das nochmal mitmachen...

lg Maren

Beitrag von steinadler75 11.04.10 - 14:50 Uhr

Hallo Karin,
Antibiotika hilft nur bei Husten ( Bronchitis ) wenn zu den Viren noch Bakterien dazu gekommen sind. Erkennt man oft daran das der Husten lange dauert und erst besser wurde und dann wieder schlimmer wird.
Wir haben eine Kiä die viel auch mit pflanzlichen Sachen macht und nur Antibiotika verschreibt wenn es sein muß. Henry hatte es bis jetzt 3 mal und wird jetzt in 2 Wochen 2 Jahre alt.
Wir inhallieren immer viel bei Atemswegserkrankungen mit dem PARI Boy, sprich darauf mal deinen Kia an. Das hilft oft Wunder, wenn Deiner kleiner oft mit den Bronchien Probleme hat bekommt ihr den normal auch über die Kasse verschrieben.
LG
Annika #sonne

Beitrag von stellamarie99 12.04.10 - 07:51 Uhr

Hallo,

durch das Antibiotikum werden alle Bakterien abgetötet, auch die nützlichen.

Nach jeder A- Gabe solltest du eine Darmsanierung machen, am besten mit Mutaflor.

Das stärkt auch das Immunsystem und dein Kleiner wird nicht wieder so schnell krank.

LG

Ein Antibiotikum sollte man wirklich nur im Notfall geben und das volle 10 Tage und dann nach 2 Tagen mit der Darmkur beginnen, ganz wichtig!

LG