Gebärdensprache aber nicht sprechen?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von bluemchensiebenblatt 11.04.10 - 12:06 Uhr

Hallo!

Ich habe mit meinem Sohn (jetzt 16 Monate) einen Kurs für Babygebärdensprache besucht. Ich wende die Gebärden zu Hause an und mein Sohn kann etwa 20 Gebärden, die er auch zuverlässig zeigt. Sprechen tut er allerdings noch nicht. :-( Sein einziges Wort ist Mama. Das ist aber auch eher ein Universalbegriff. Dabei würde ich ihn so gerne mal richtig sprechen hören. #schein Er plappert aber nur so vor sich hin.

Haben andere ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich denke, dass er nicht spricht, weil er sich ja auch so mitteilen kann. #kratz

Liebe Grüsse und schönes Wochenende Blümchen #blume

Beitrag von novembersteffi 11.04.10 - 12:13 Uhr


Er ist doch erst 16 Monate alt. Er wird schon noch sprechen lernen! Naja und Babygebärdensprache klingt irgendwie komisch...#cool
Geh lieber in eine Spielgruppe oder zum Kinderturnen, dann wird er auch eher sprechen.

lg
Stefani

Beitrag von bluemchensiebenblatt 11.04.10 - 12:15 Uhr

So kann er mir wenigstens zeigen, was ihn interessiert und bewegt . Wenn er es schon nicht sagen kann.

Blümchen

Beitrag von postrennmaus 11.04.10 - 12:25 Uhr

Sieht man das nicht auch ohne einen Kurs zu besuchen? #kratz
Mein Kind kann sich auch verständigen, ohne richtig zu sprechen. Jedes Kind kommuniziert mit seiner eigenen Gebärdensprache und die meisten Eltern können diese auch verstehen...dachte ich zumindest. Wenn man rund um die Uhr mit dem Kind zusammen ist und es beobachtet, lernt man doch automatisch was das Kind damit sagen will.

Ich halte so einen Kurs für totalen Quatsch. Warum soll mein Kind eine Gebärdensprache lernen (neben der, die es sowieso schon kann), und nicht gleich das richtige Sprechen?? Ich denke, man nimmt dem Kind dann die Motivation, die Aussprache zu lernen, weil es ja mit Handzeichen viel schneller zum Ziel kommt.

Meine Maus spricht mit 17 Monate schon ziemlich viel. Ab und zu sogar schon 2 Wörter aneinander, z.B. Papa Pooood (Papa Prost ->er muss dann mit ihr anstoßen) oder Mau Heia (wenn die Katze schläft). ABer von einer Freundin der 2Jährige Sohn spricht auch kaum und der kleine Bruder (1 Jahr) fängt jetzt schon an. So unterschiedlich sind Kinder eben.

Lg postrennmaus

Beitrag von bluemchensiebenblatt 11.04.10 - 12:29 Uhr

Was soll ich darauf schreiben? #kratz

Ist ja deine Sache, wenn du es für Quatsch hälst, oder ?
Jeder eben so, wie er will.

Blümchen

Beitrag von postrennmaus 11.04.10 - 12:33 Uhr

Nichts....

Klar ist das meine Sache, aber ich darf jawohl meine Meinung sagen... Möglicherweise fällt es deinem Kind leichter, die erlernte Gebärdensprache anzuwenden, als den mühsameren Weg des Sprechens zu gehen. Das wollte ich damit sagen.

Und dass es viele Kinder gibt, die mit 2 Jahren immer noch nicht sprechen und das nicht ungewöhnlich ist und du dir keine Sorgen machen musst. Es kommt schon noch, alle szu seiner Zeit.

Ist es jetzt angekommen?????

Beitrag von bluemchensiebenblatt 11.04.10 - 12:37 Uhr

Sorry, klang in deiner ersten Antwort etwas anders an und nach.

Jetzt siehst du ja, dass mein Kind durch die Gebärdensprache ein einfaches Mittel gefunden hat um sich mir mitzuteilen.

Beitrag von anya71 11.04.10 - 12:16 Uhr

Ich glaube nicht, dass es mit den Gebärden zu tun hat. Im Gegenteil, sie fördern die Sprache. Wird schon noch.
LG Anja

Beitrag von yvonne0608 11.04.10 - 12:16 Uhr

Hallo,

dein Sohn ist 16 Monate - da finde ich es zu viel erwartet, dass er deutlich spricht.
Mein Sohn ist jetzt fast 26 Monate und fängt jetzt laangsam an verständlich zu reden. Mit ca. 18 Monaten fing er an, erste "Worte" zu bilden: "Ba" für Ball, Mama, Papa. Aber mehr auch nicht.

Ich finde es ein wenig übertrieben, von einem 16 Monate alten Krümel so viel zu erwarten. Sorry.

Beitrag von huehnersuppe 11.04.10 - 12:18 Uhr

Nun komm, er ist doch noch sehr jung...

Meiner ist 23 Monate, spricht kaum etwas, das verständlich wäre, hat seine eigene "Gebärdensprache" entwickelt.

Achte mal auf den passiven Wortschatz (er versteht dich dabei, auch schwieruige Sachen), wenn der gut ist, legt er irgendwann los.

Beitrag von lisasimpson 11.04.10 - 12:30 Uhr

hallo!

nein, die erfahrunge zeigt, daß Kinder, die früh lernen sich über gebärden mitzuteilen, auch recht schnell anfangen zu sprechen.
bei uns wars so, daß mein großer sehr zugänglich für solche sache nwar und auch selsbt "gebärden", mimiken, geräusche--- für gegenstände, tiere,... entwickelt hat.
es hat dann teilweise länger gedauerert bis er diese wörter ersetzt hat, für die er schon andere mitteilungsmöglichkeiten hat (blume war z.b. so, daß er die hand zur nase führte und schnupperte- dies behielt er recht lange bei, das wort "blume" kam daher erst spät).
aber generell hat er recht früh angefangen zu sprechen und sit auch jetzt sehr redegewandt..
ich denke, daß Sprache einfach schon immer sein "ding" war...

mit ca 18 monaten ist bei bei vielen kindern so weit, daß Sprache explosionsartig sich entwicklet. dann kommen teilweise täglich wörter hinzu...

also keine sorge- mit 16 monaten muß er nichts anderes als "mama" sagen können

lisasimpson (bei meinem großen war "papa" lange zeit ein begriff für alle männer- wart manchmal daher auch lustig im supermarkt, wenn er alle männer mit "papa" ansprach:)

Beitrag von bluemchensiebenblatt 11.04.10 - 12:32 Uhr

Da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt.

Ich erwarte keinesfalls von meinem Kind, dass es in ganzen Sätzen mit mir spricht. Ein paar Worte wären schön, ist aber auch kein Muss. Ich liebe ihn trotzdem. ;-)
Ich habe mir lediglich Gedanken gemacht, warum er so viele Wörter gebärdet und keins spricht.

Liebe Grüsse
Blümchen

Beitrag von huehnersuppe 11.04.10 - 12:41 Uhr

nein, nein, schon richtig verstanden.

Guck mal hier, da ist was über die aktive und die passive Sprache:
http://www.sprachheilberater.de/Sprachentwicklung.htm

Er kann es vielleicht einfach körperlich noch nicht.

Bald legt er los!

Grüße

Beitrag von bluemchensiebenblatt 12.04.10 - 09:21 Uhr

Danke schön!

Blümchen

Beitrag von gslehrerin 11.04.10 - 12:36 Uhr

Also meine Nachbarin ist Logopädin und meint, dass Kinder wirklich später anfangen zu sprechen, wenn sie die Gebärden können.
Meine Tochter hat so ihre eigenen Methoden entwickelt (also Laute und Bewegungen/Zeichen für essen, trinken, spazieren gehen usw.) und fängt grad an, mal neue Wörter auszuprobieren und von ihrer eigenen Sprache etwas abzulassen.

Ich finde aber beides nicht bedenklich, mit mangelnder Intelligenz hat das ja wahrlich nichts zu tun.

LG
Susanne

Beitrag von postrennmaus 11.04.10 - 12:46 Uhr

Die Mutter eines Freundes ist auch Logopädin, arbeitet auch viel mit Kindern und hat mit das gleiche erzählt. Ich denke da KANN es einen Zusammenhang geben. Müssen sicher nicht.

lg

Beitrag von pinklady666 11.04.10 - 16:18 Uhr

Das selbe sagt uns der Logopäde im Kiga wo ich arbeite auch. Und die Dozenten, bei der ich das letzte Modul zur Krippefachkraft hatte (Sprache und Sprachentwicklung, Migration, Mehrsprachigkeit) hat bei dem Thema glatt die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Ist halt wieder aus Amerika!
Meiner Cousine ihr Sohn beginnt übrigens auch erst jetzt mit knapp 2 Jahren mit dem Sprechen. Er hat auch diese Zwergensprache "gelernt" und fand es wohl einfacher als Wörter auszusprechen.
Bei Marie habe ich bewusst auf so einen Kurs verzichtet, weil ich es einfach quatsch finde. Habe mein Kind immer schon auch ohne teuren Kurs verstanden. Sie hat mit 18 Monaten schon Zweiwortsätze gesprochen.
Obs wirklich an dem Kurs lag kann man ja leider nicht herausfinden, aber meine Cousine ärgert sich, weil sie jetzt der Meinung ist ohne diesen Kurs wäre der Große schon viel weiter in seiner Spachentwicklung.

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von marathoni 11.04.10 - 20:38 Uhr

...dan sage mal deine nachbarin, der Logopädin, dass sie da wohl falsch liegt. Mein Kind hat auch Babyzeichensprache gelernt und mit dem Sprechen relativ früh ( 14 Monate ) begonnen. Ich bin sogar der meinung dass es nur förderlich ist !!!

Beitrag von postrennmaus 11.04.10 - 21:15 Uhr

Möglicherweise hätte deine Tochter auch ohne Babyzeichensprache so früh gesprochen. Meine konnte auch schon mit 12/13 Monate einige Wörter, auch ohne Gebärdenkurs...

Ausnahmen gibt es immer, aber wie du bei der TE siehst, muss der Kurs nicht unbedingt mit frühem Sprechen einhergehen.

So gehen die Meinungen/Erfahrungen eben auseinander.

Lg

Beitrag von gslehrerin 11.04.10 - 22:02 Uhr

Was machst du mich jetzt so an?
Soll jeder machen, wie er will.
Ich hab das in keinster Wiese bewertet.

Beitrag von woelkchen1 11.04.10 - 12:48 Uhr

Laß dich nicht verunsichern, so ein Kurs ist toll! Und du hast es richtig gemacht. Es ist schon ein Unterschied, ob ein Kind nur auf Trinken zeigen kann, oder "sagen"kann, ob es Milch oder Tee will.

Ich hab einige Jungs im Umkreis, die mit 18 Monaten keine 3 Wörter sprechen, auch ohne Gebärdensprache. Das kommt noch, wart es ab!

Beitrag von silbermond65 11.04.10 - 12:59 Uhr

Mein zweiter Sohn (14) hat damals zwar erst mit 3 gesprochen ,aber bei euch denke ich mal : warum soll er sprechen? Er kann sich ja auch anders verständigen.

Beitrag von bamsel 11.04.10 - 14:07 Uhr

Hallo!
16 Monate ist er????? Na dann gedulde Dich doch noch ein bißchen. Meine Tochter hat kurz vor ihrem 2.Geburtstag erst richtig Mama u. Papa unterschieden u. gesagt, sonst waren alle nur dada. War irgendwie auch cool! Wenn sie dada rief irgendwo, wusste ich mit Sicherheit,daß es mein Kind war. So u. zur U7 sind wir dann mit 26 Monaten gegangen,da sprach sie ganze 10 Wörter.Ich war stolz wie Oskar. Aber der Kinderarzt meinte, 50 sollten es schon sein. Jetzt ist sie 2 Jahre 8 Monate u. quatscht den ganzen Tag. Also nur Gelduld!!!

Gruss,
bamsle

Beitrag von sunflower.1976 11.04.10 - 14:09 Uhr

Hallo!

Du schreibst, dass Dein Sohn vor sich hinplappert. Das ist doch prima und der Rest wird kommen - das kann sehr schnell gehen.

Mein großer Sohn hat eine Sprachentwicklungsverzögerung und hat im Baby- und Kleinkindalter sehr wenig gebrabbelt bzw. auch sehr wenig unterschiedlichen Lauten. Mir kam das seltsam vor, aber die Ärzte haben uns immer wieder vertröstet ("Das kommt schon noch" #bla).

Es kann schon sein, dass er keinen akuten Grund hat, sprechen zu lernen. Das ist aus meiner Sicht ähnlich, als wenn Eltern bei jedem zeigen und "hä" des zweijährigen Kindes springen und ihm das Gewünschte bringen. Es gibt einfach einen Grund weniger, sprechen zu lernen. Trotzdem wird sich das entwickeln, da Kinder einfach einen natürlichen Weiterentwicklungsdrang haben. Irgendwann reichen seine Gebärden nicht mehr aus, weil er etwas anderes mitteilen will.

LG Silvia

Beitrag von bine3002 11.04.10 - 14:16 Uhr

Manche Kinder fangen früher an zu sprechen und andere eben später. Für ein Kind, das später anfängt ist es aber nett Gebärden zu beherrschen, weil es sich damit immerhin irgendwie verständlich machen kann. Ich glaube nicht, dass es deswegen dann nicht spricht oder später anfängt. Ich nehme ja mal an, dass Du die Gebärden mit einem Wort verbindest, also nicht ausschließlich über Gebärden kommunizierst (so wie es ja auch gedacht ist).

Meine Tochter hat auch ohne Gebärden spät angefangen zu sprchen. Das ist halt einfach so....

  • 1
  • 2