Ist meine FÄ irgendwie komisch???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von giraffchen84 11.04.10 - 14:18 Uhr

Hallo urbis,

bitte um eine Meinung!

Also eigentlich fand ich meine FÄ ja ganz nett, immerhin hat sie es super hinbekommen, das ich schwanger geworden bin (mit so Hormonzeug) aber im Moment kommen mir da einige Dinge ziehmlich komisch vor.

Mein Kleiner im Bauch ist ziehmlich lang und kräftig (jetzt ca. 54cm und fast 4000gr in der 39. Woche) - ich bin ziehmlich schlank (gewesen ;-)) zwar auch groß, aber nicht dick.
Mache mir natürlich Sorgen, das er nicht rauspasst....
Daraufhin sagt sie zu mir (O-Ton): "Ja, sie sind ja auch wirklich selber schuld, wenn sie so überdurchschnittlich in der SS zunehmen, wenn Sie dann ein so großes Kind kriegen!" #aerger Hallo?
Ich HAB gar nicht so viel zugenommen, ca 16-17kg und das lese ich überall, sei normal.....

Dann meint sie zu mir, sie würde meinen, wenn er so groß sei, dann könne es sein, das er mit den Schultern nicht rauspasst. Hä???? Ist nicht der Kopf das Hauptproblem?
Und wenn sie das meint, warum misst sie dann nicht mal mein Becken aus? Immerhin habe ich nächste Woche ET - wäre das nicht mal dran???

Was mich weiter wundert: In meinem Mutterpass finde ich n paar Themen, zu denen man eigentlich beraten sein werden solle - ich bin nie zu irgendwas beraten worden, aber es ist einmal quer runter "Beratung erfolgt" angestrichen....

Genau das Gleiche mit der Anamnese - alle Vorerkrankungen und Risiken sind mit Nein durchgestrichen, ich bin aber auch nie gefragt worden.... und in meiner Familie gibts z.B. sehr wohl Diabetes und ich hatte in Jugendzeiten auch mal die ein oder anderen Problemchen, die sie auch gerne mal hätte erfragen können.....

Und die letzte Aktion war, das ich mit Beschwerden gefragt habe, ob ich vorbei kommen kann, und ich sollte sofort kommen - gewartet habe ich dann 3,5h! Auf nem Holzstuhl im Wartezimmer und das in der 39. Woche.

So.....was meint ihr.....würdet ihr die weiter behalten als Ärztin? Kommt euch das auch komisch vor?

Freue mich über Meinungen!

P.S.: Ich hatte ca. 9 mal Ultraschall in der SS, aber so Beratungen zur Nackenfaltenmessung oder ähnliches nicht...auch nicht mal Abstriche wegen Infektionen oder so....eigentlich nix....

Beitrag von julepopule 11.04.10 - 14:24 Uhr

Hey,

also mit den Beratungen, das hatte ich auch nicht und bei mir gabs auch nur die 3 US Untersuchungen...das ist ja alles nicht so wild...

ABER: Über diesen Kommentar von deiner FÄ hätte ich mich auch SEHR geärgert. Ich hab auch schon so viel zugenommen und bin erst in der 34. Woche :-(

AUSSERDEM hab ich gestern von meiner Oma erfahren, dass alle ihre inder über 4000g gewogen haben und die meiner Uroma auch bis auf eins....da hab ich erstmal gestaunt....und da sage mal jdn. die Kinder sind erst jetzt alle schwerer und größer....son Blödsinn und so viel zugenommen haben die kurz nach dem Krieg sicher auch nicht. Und die haben ihre Kinder auch alle auf normalem Wege bekommen....Die machen mit ihren ganzen US einen auch ganz verrückt wegen Gewicht und Größe...#augen

Beitrag von uchika 11.04.10 - 14:33 Uhr

Hallo Giräffchen,

sicher ist es nicht die feine Art, eine Hochschwangere für so lange Zeit im Wartezimmer sitzen zu lassen... Was sie wegen der Gewichtszunahme gesagt hat und vor allem WIE kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich hab jedenfalls wegen "sowas" auch die FA gewechselt, allerdings auch bereits in der 15. Ssw. Bei dir dürfte es ein bisschen spät dafür sein, oder?

Frag sie doch das nächste Mal einfach, ob irgendetwas besonderes gewesen sei an dem Tag, dir sei es so vorgekommen, als ob sie dir gegenüber einen ziemlich harten Ton angeschnitten hätte, was du nicht in Ordnung fändest... und wegen der Familienrisiken: frag sie auch. Wenn dies ihre Behandlung ist, sollte sie dir erklären können, weshalb sie es so und nicht anders gemacht hat! Dann kannst du dirimmer noch überlegen, ob du dich bei ihr gut aufgehoben fühlst.

Viele Grüße und alles Gute Uta

Und: eine Nackenfaltenmessung gehört eher bei denen, die so 10 Jahre mehr auf dem Buckel haben als du dazu. Dass deine FÄ dir das nicht vorgeschlagen hat, spricht in meinen Augen eher für sie, denn mit dem Spiel mit den Ängsten einer Schwangeren (egal wie alt) lässt sich ne Menge Geld machen...

Beitrag von sabuscha 11.04.10 - 14:37 Uhr

Hallo,

wegen der größe des kindes würde ich mir mal keine sorgen machen. du schreibst das du groß bist, man sagt ja "der apfel fällt nicht weit vom stamm" ;-). zudem glaube ich nicht das das kind größer wird wenn man viel in der schwangerschaft essen würde (meine schwegerin hatte in der ss viel zugenommen, der junge war trotzden schmal und klein). 18-20 kg in der schwangerschaft sind durchaus normal, hängt alles vom bmi ab.

deine schilderungen klinen mir nach meiner hausärztin, die frau weiss auch nie was richtig ist und weist mich stending z.b. wegen kopfschmerzen oder husten in frauenklinik ein:-[....

meine hebi sagt wenn der kopf raus ist, ist der rest auch kein problem mehr. das mit deinem mutterpass (vorerkrankungen ect) warum hast du deine fä nicht schon früher drauf angesprochen? mein fa hat das alles gleich bei der ersten bahanlung mit mir beschprochen und abstriche nimmt er bei jedem termin. sprich sie doch beim nächsten termin drauf (vorerkrankung, beratung, becken ect.) an. mal sehen was sie dazu sagt. vielleicht redet sie mit dir nur nicht, aber macht alles was sein soll#kratz (9 x us klingt für mich viel ich hatte bis jetzt 4, einer steht mir noch bevor). zur not kan man ja den fa wechseln.

drücke dir daumen für die geburt.#liebdrueck

Beitrag von jula77 11.04.10 - 14:51 Uhr

Ich würde deine Frage mal mit ja beantworten.

Erstens nehmen schlanke Leute in der SS durchschnittlich mehr zu als die etwas weniger schlanken. Die Zunahme hat auch nicht zwingend was mit der Kindesgröße zu tun. Ich selbst bin 1,60 und hatte 56 Kilo. In der erstzen SS hatte ich 23 Kilo zugenommen und bin gerade wieder auf dem besten Weg dahin :-(.

Krümel kam bei ET+12 mit 50cm und 3600 g auf die Welt.
Jetzt in dieser SS bewegt sich das Kind auch um unteren Bereich.

Finde es ehrlich gesagt schon leicht unverschämt, dass sie sowas zu dir sagt. Und dich dann mit dem Satz abzuspeisen, dass es fraglich sei, ob das Kind dann durchpassen würde, ist auch auch höchst "sensibel" von ihr.

Ja und der Fragenkatalog im MUPA steht da ja auch nicht umsonst. Das kann man ja schnell abhandeln, sollte dann aber auch gemacht werden.

Zur Beratung kenne ich unterschiedliche Ansätze. Die FÄ die nicht viel von zu großer Vorsorge halten, sprich Nackenfaltenmessung, Toxoplasmosetest, CMV-Test etc. beraten darüber meist nicht, und die, die es für wichtig erachten schon.

Alles Liebe,
Jule

Beitrag von gey24 11.04.10 - 15:54 Uhr

also ich habe bei meiner tochter und meinem sohn (14 monate auseinander) INSGESAMT 56 kg zugenommen -.-

bei meiner großen hatte das keine auswirkungen, mein kleiner kam (aber aufgrund einer unentdeckten ss- diabetes) mit 4200 g und 54 cm auf die welt.

bei et+ 2 sagte meine fä damals sie müssten ihn bei et+ 4 per ks holen weil es sonst schwierigkeiten geben würde, bei et+ 3 kam er, allerdings brauchte ich gleich zwei dammschnitte, weil erst sein kopf und dann seine schultern nicht ganz durch passten... war aber alles halb so wild !!!

die beiden dammschnitte waren eine erleichterung für mich weil dadurch eine menge druck genommen wurde!!!


dieses mal wurde ich auch nicht richtig beraten, zumindest nicht in den dingen, die für meine fä eher unwichtig erschien.

in der risiko- spalte wurde nicht eingetragen das ich bereits eine koni hatte und dadurch eine risiko- ss habe, das wurde allerdings im kh nachgeholt...