An Familien mit 3 Kids!Gerne auch Pflegefamilien

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von catblue 11.04.10 - 19:17 Uhr

Hey!
Ich brauche mal eine Antwort!
Es ist so, dass wir zur Zeit nur ein fast fünf jähriges Mädchen haben, was es kennt das sich alles um sie dreht und so auch der Wochenplan.... Mo. Turnen, Di. Einkaufen, Mi. Schwimmen, Do. Reiten und dann endlich Wochenende!
Dazu kommt das ich Teilzeit Berufstätig bin.
Jetzt ist es so, dass zwei super tolle Kids (3&6Jahre) in unserem Bekanntenkreis, zu den ich eine super starke Bindung habe und das 6 jährige Kind schon häufig gesagt hat, dass sie mit zu uns möchte, zu 99% in eine Pflegefamilie kommen.
Mein Mann und ich sind uns einig, dass wir die beiden gerne aufnehmen wollen, auch wenn wir dann im Wohnzimmer schlafen müssen und alles etwas enger wird.
Doch ich frage mich, wie man es am besten regelt, dass kein Kind zu kurz kommt.
Klar zum Turnen am Mo. können alle drei, di. ist auch klar, mi. schwimmen... würde ich mit den anderen beiden in der zeit auch ins Wasser gehen...doch die Frage, ob meine Maus, dann noch beim Kurs mitmachen will,wenn ich mit den anderen beide plantsche?
Do. reiten??? Die beiden kennen es noch nicht mit Hobbies, aber die sollen ja auch ihren Interessen nachgehen, wie bringt man das unter einen Hut?
Genau so, denke ich wird es nicht einfach, dass unsere leibliche Tochter sich dran gewöhnt, dass sie uns teilen muss und auch erstmal ihr Spielzeug, wobei ich da schon zügig sehen würde, dass die anderen beiden ihr eigenes bekommen... die beiden würden dann auch erstmal unser Schlafzimmer als Kinderzimmer bekommen... damit die sich langsam aneinander gewöhnen können und dann würde ich gucken, dass die zwei Mädels ein Zimmer bekommen und der Junge ein eigenes!
Habt ihr Erfahrungen damit, wie die Zusammenführung der "Neuen" Familie gelingt?!
Freue mich auf die Antworten, da ich mich auf die beiden total freue, aber halt auch immer etwas unsicherheit da ist!

Beitrag von pamelamaria 11.04.10 - 19:32 Uhr

Ich finde Eure Überlegungen ja sehr löblich, gib aber zu Bedenken, daß man nicht so einfach die Kinder zu sich nehmen darf.

Ich müßt hierfür von Eurem zuständigen Jugendamt geprüft werden und diese Prozedur geht einige Monate. Selbst dann ist nicht sicher, ob ihr die Kinder wirklich in Pflege nehmen dürft.

Bevor Du Dir (berechtigte) Gedanken um das Verhalten Deiner Tochter machst, würde ich mich erstmal eingehend informieren. Genau aus solchen Gründen (Ruck-Zuck oder Hauruck Aktionen) ist es eher unwahrscheinlich, daß ihr die beiden Kinder bekommt, schließlich müßt Ihr Euch als Familie darauf vorbereiten, dazu gibt es entsprechende Kurse vom JA.

Beitrag von catblue 11.04.10 - 19:42 Uhr

Hey!
Ja klar geht es alles nicht so einfach!
Und ja klar muss man Kurse machen... habe mich da auch schon schlau gemacht die nächsten Pflichtkurse die wir machen müßten wären im Mai und dann hätten wir Ende Juni die Genehmigung.
Ich war jedoch schon Tagesmutter für das JA hier... und die kennen mich dadurch und ich habe da auch schon Wahlkurse für Langzeitpflege besucht, da die Themen mich interessiert haben. Wo ich denke, dass mir die angerechnet werden und ich bin ausgebildete Erzieherin, was wohl auch ein Pluspunkt sein wird.
Dazu kommt, dass es alles jetzt wohl alles ziemlich schnell gehen wird und der Kiga der beiden auch sich dafür einsetzen wird, dass die Kids zu uns kommen!
Und bei Verwandtenpflege gibt es ja auch die Option, dass die Verwandten dann die Auflage bekommen, die Kurse zu machen und die Kids schon in den Familien sind und daher habe ich Gute Hoffnung das es in unserem Fall auch klappen könnte.

Also es ist alles schon wohl überlegt, denn mal eben zwei Kinder aufnehmen ohne sich Gedanken machen, geht gar nicht. Denn die beiden haben schon einiges durchgemacht... und dann sollen sie auch eine stabile Umgebung vorfinden, wo die beiden sich hoffentlich schnell einleben und wohlfühlen können.
Und nicht, dass dann noch irgendwie Probleme kommen, die man nicht meistern kann und die wieder Unsicherheit erleben!
Das 6 jährige Kind meinte mal zu mir "... ich habe Angst dass ich ins Heim muss" und jetzt ist der Bogen überspannt von der Mutter, dass jetzt wirklich alles auf der Kippe steht...und es sind so tolle Kinder...

Beitrag von pamelamaria 12.04.10 - 18:22 Uhr

Hört sich wirklich gut an. Bin sehr beruhigt, hatte da echt meine Zweifel, ob das alles wohl gut überlegt wurde usw.

Ich wünsche Euch und vorallem den Kindern, daß alles gut wird.,

Beitrag von snake10.04 12.04.10 - 21:45 Uhr

hallo,

ich weiß, dass Pflegefamilien Supervision bekommen, die durchaus auch dazu dienen kann, solche "kleinigkeiten" des alltags zu klären. erkundige dich mal beim JA dazu und evtl gibt`s ja auch Kontaktgruppen zum Austausch mit anderen Pflegeeltern ...

Wünsch Dir und vor allem den Kindern alles Gute

Beitrag von taliysa 11.04.10 - 22:19 Uhr

Hallo,

also ich sehe es leider ähnlich kritisch, wie meine Vorposterin.

Nicht nur die Kurse die zu machen sind. Ein Jugendamt vermittelt auch sehr ungern Kinder in eine Familie, die älter sind als die leiblichen Kinder... und das wäre bei dem 6 jährigen Jungen gegeben...

Erkundige dich doch zuerst einmal bei eurem zuständigen Jugendamt danach. DANACH kannst du dir die Gedanken um solche Kleinigkeiten machen ;) Das wird sich regeln, falls ihr die Kinder zu euch nehmen könnt.

LG Janine

Beitrag von catblue 15.04.10 - 20:29 Uhr

Hey!
Das wäre mir ganz neu... als ich Tagesmutter war, war meine Maus 1 Jahr alt und da haben die mich ja schon gefragt, ob ich nicht Vollzeitpflege machen möchte und wie jung sollte denn dann das Pflegekind sein!
Daher glaube ich das nicht! Fangen jetzt mit den Kursen an und dann gucken!