soll ich sie in die Krippe geben???Aus welchen Gründen macht ihr es??

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Beitrag von ines83 11.04.10 - 19:32 Uhr

ich bin momentan total verzweifelt und habe "Kopfsalat"!
ICh habe unsere Maus in einer Krippe angemeldet und wollte sie eigentlich mit 18 Monaten - 24 Monate hinbringen! Nun hat die Leitung es wohl falsch verstanden und mir im August also mit 13 Monaten einen Platz angeboten, es ist eine Ganztagskrippe!
Andere Leute würden dies glaube ich als 6er im Lotto sehen aber ich irgendwie nicht!

Also es geht darum, dass ich war bei mir im Büro für 20 Std. auf Stkl, 5 angestellt also ging viel Geld ans Finanzamt und hier bezahlt man für einen Ganztagsplatz einfach mal 285,- Euro! Also wenn man dies rechnet und Sprit usw. würde es sich kaum lohnen es aus finanziellen Gründen zu machen! Vor allem ich den Ganztagsplatz nie bis 17 Uhr in Anspruch nehmen würde!!!

Nun bin ich echt am hin und her überlegen was ich mache!

Krippe oder noch ein JAhr Mama!??????????

Warum gebt ihr eure Mäuse in die Krippe??? Nur aus finanziellen Gründen oder auch wg. der Frühförderung usw.??

Beitrag von froehlich 11.04.10 - 19:37 Uhr

Ganz klar: noch ein Jahr Mama! Du gibst Dir die Antwort ja eigentlich schon selbst: Du hast kein wirklich gutes Gefühl dabei, also lass es. Ich verstehe Dich so gut - glaube aber, die aller-allermeisten Mamis, die ihre Kinder so früh in die Krippe geben tun dies, weil's einfach nicht anders geht. Frühförderung in dem Alter? Nein. Mit 13 Monaten sind die Mäuse noch viel zu klein, um wirklich etwas von anderen Kindern im selben Alter zu profitieren. Logisch ist es nett, wenn man sich ab und zu mal trifft (zum Beispiel in der Krabbelgruppe) und den Kontakt mit anderen Babys und vor allem auch größeren Kinder genießen alle Mäuse. Aber fähig zum Spielen und Kommunizieren sind sie doch erst im Kindergartenalter. Davor sind Babys einfach noch ganz und gar auf Mama und Papa fixiert. Also: wenn Du nicht musst, würde ich die Kleine (noch) nicht in die Krippe geben.

LG, Babs

Beitrag von ines83 11.04.10 - 19:45 Uhr

Weißt Du was mit deinem ersten Satz habe ich gerechnet, als ich mir den Text nochmal durchgelesen habe!

Deshalb interesiert es mich, weshalb die anderen es machen, da ich wirklich viele kenne, wo die Kinder auch noch eher in die Krippe gehen, obwohl sie es echt nicht müssten ....

Danke aber schonmal für Deine Antwort ;o)

Beitrag von froehlich 11.04.10 - 19:57 Uhr

Naja, ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich konnte es mir bei beiden Kindern nicht vorstellen (obwohl ich immer wieder zwischendrin gearbeitet habe). Mein jüngerer Sohn ist jetzt 9 Monate alt und ich könnte mir im Leben nicht vorstellen, ihn in ein paar Monaten schon ganztags in die Krippe zu geben. Ich kenne aber Mütter, die VOR der Geburt schon alles eingetütet haben, weil sie meinten, sie bräuchten sobald wie möglich Betreuung, weil ihnen sonst die Decke auf den Kopf fallen würde (wie's halt manchmal so ist, wenn man noch KEIN Kind hat...haha...da stellt man sich immer das ein oder andere vor) - und als die Babys dann DA waren, wollten sie eigentlich nicht mehr, haben die Sache aber dann durchgezogen, weil eben der Platz da war (so ein bisschen wie bei Dir). Weiß aber von einigen, die das mittlerweile sehr bereuen und unglücklich sind. Soll keine Wertung sein - muss jede Mama selbst wissen. Aber Du klingst nicht so, als ob Dich frühe Krippe glücklich machen würde. Für die Kinder ists garantiert nicht super, da bin ich mir sicher. Überleg Dir doch mal, wie viel Zeit und Liebe und Knuddeln Deine Maus JETZT hat und auch braucht - das ist selbst bei den liebevollsten Betreuerinnen und engem Betreuungsschlüssel einfach nicht möglich.

LG nochmal

Beitrag von hippogreif 11.04.10 - 20:50 Uhr

Uhi, also Du weißt leider nicht sehr viel über Kinder in Krippen. Natürlich profitieren sie unheimlich vom gegenseitigen Kontakt. Kinder lernen durch abschauen und nachahmen. Das machen schon ganz kleine Babys! Das fängt doch nicht erst im Kindergartenalter an!

Beitrag von froehlich 11.04.10 - 20:57 Uhr

Nein. Du hast einfach nicht recht, sorry.

Beitrag von hippogreif 11.04.10 - 22:07 Uhr

Nein, Du brauchst Dich nicht gleich zu entschuldigen.
Aber ein paar Argumente für Deine Meinung wären schon angebracht.

Erwiesener Maßen lernen schon Babys in Krabbelgruppen durch abschauen: z.B. sich drehen, kabbeln usw.
Ich habe diesbezüglich mehrere Berichte gelesen, die dies bestätigen. Als meine Tochter keine Anstalten zum krabbeln machte, gab mir eine Physiotherapeutin den Tipp, meine Kleine möglichst viel andern krabbelnden Kindern zusammen zu bringen, da Kleinstkinder durch abschauen lernen. Darüber hinaus wurde meine Meinung diesbezüglich durch mehrere Mütter bestätigt, die ihre Kinder in die Krippe gegeben haben und mir allesamt von großen Entwicklungssprüngen (bzgl. bewegen, sprechen, essen) berichteten, seitdem die Kleinen dort sind.
Ganz ehrlich, ich kenne nur Kinder, die gerne in die Kinderbetreuung gehen - und leider sehr viele Mütter, die heulend am Tor stehen und sich nicht lösen können. In meinen Augen haben nicht die Kinder damit ein Problem, sondern die Eltern.

Beitrag von froehlich 11.04.10 - 23:00 Uhr

Naja, man sieht immer das, was man sehen will (gilt natürlich auch für mich, klar). Du kennst viele Kinder, die gerne in die Kinderbetreuung gehen? Na, da darf ich Dich beglückwünschen. Welche Wunderkrippe ist denn das? Ich kenn's nur umgekehrt. Mütter, die heulend am Tor stehen? Stimmt, die gibts - aber generell ists eher andersrum. Heulendes Kind......und dann natürlich auch irgendwann aufgelöste Mutter. Ich glaube, Mütter, deren Kinder in die Krippe gehen suchen pausenlos nach Argumenten, warum es da für die Kleinen soooo toll ist: Entwicklungssprünge etc. Hmm. Jedem das Seine....; Fakt ist aber doch, daß Entwicklungssprünge im ersten Jahr so oder so passieren...und nun sei mal ehrlich: willst Du mir wirklich erzählen, daß Kinder unter einem Jahr (oder sogar knapp drüber) miteinander SPIELEN? Scheint ja bei Euch lauter Wunderkinder zu geben. Übrigens ist das für mich gar kein Argument: daß Kinder Kinder brauchen. Wie gesagt: das kann ich meinen Kindern auch OHNE Krippe geben (Geschwisterkinder wachsen eh mit anderen auf) - dafür baue ich eine engere Bindung zu ihnen auf und gebe ihnen zumindest im ersten Jahr die absolute Sicherheit, daß sofort immer jemand da ist, wenns brennt. Und das ist in der Krippe einfach nicht so. Soweit kenne ich mich dann doch aus! (Trotzdem verteufle ich die Krippe nicht, daß wir uns da nicht falsch verstehen....und es muß ja auch wirklich für manche sein).

Beitrag von hippogreif 12.04.10 - 08:11 Uhr

Wo hab ich denn geschrieben, dass Kinder unter 1 Jahr miteinander spielen?
Ich schrieb, dass sie voneinander lernen durch abschauen. Ja klar passiert die Entwicklung der Kleinen auch so, aber durch das Zusammensein mit anderen, gleichaltrigen Kindern, wird diese Entwicklung eben gefördert, weil sie sehen, was die anderen machen und das dann in der Regel nachmachen.
Geschwisterkinder sind ja in der Regel ein paar Jahre älter, so dass die Kleinen in dem jungen Alter von ihren Geschwistern noch nicht allzuviel haben, da sie sich auf einer völlig anderen Entwicklungsstufe befinden. Denn wieviele Mütter bekommen schon die Kinder im Monatsabstand?
In unserer Krippe gibt es einen sehr guten Personalschlüssel: auf 12 Kinder kommen 2 Vollzeiterzieher, eine TZ-Erzieherin, ein Praktikant und ein Zivi. Da gehe ich davon aus, dass da auch immer einer zur Stelle ist, wenn es nötig ist. Trotzdem hat dort jedes Kind eine feste Erzieherin, die als Hauptbezugspunkt fungiert. Ich finde das sehr wichtig und freue mich, dass es dort ziemlich gut klappt.
Und das, was den Kindern dort angeboten wird (singen, basteln, Walderkundung, Sauna, erzählen, usw.), das kann kaum eine Mutter ihren Kindern bieten, die noch nebenbei putzen, kochen und einkaufen muß.
Außerdem bin ich auch weiterhin viel für mein Kind da. Ich arbeite 6 Stunden und habe dann den Nachmittag ganz für meine Tochter zur freien Verfügung. Es ist ja nicht so, dass ich sie nur noch zum zubettgehen sehen.
Ich freue mich darauf, wieder in meinem Beruf arbeiten zu können und dann die freie Zeit viel intensiver mit meinem Kind genießen zu können und nicht gelangweilt und frustriert, da unterfordert, zu Hause zu sitzen.
Aber klar, das muß jeder für sich selbst entscheiden. Ist wahrscheinlich was anderes, wenn man nicht so gerne in seinem früheren Beruf gearbeitet hat oder aber, wenn man 3 oder 4 kleine Kinder zu Hause hat. Dann würd ich wahrscheinlich auch anders denken.

Beitrag von froehlich 12.04.10 - 10:06 Uhr

Amen. Ich könnte Dir jetzt nochmal auf alle Punkte antworten - habe aber keine Lust mehr, da ich auch noch anderes zu tun habe...übrigens nicht nur putzen, kochen und einkaufen. Ich arbeite nämlich auch - und hatte und habe einen superinteressanten Job (gut, ich habe das Glück, daß ich momentan von zu Hause aus arbeiten kann, zumindest zeitweilig. Kann nicht jede). Es gibt aber - oh Wunder - auch Mütter, die weder gelangweilt noch frustriert mit ihrem Kind zu Hause sitzen (ist doch auch so ein Klischee, ich bitte Dich!)...und weisst Du: Kinder müssen auch nicht dauernd was "geboten" bekommen. Diese Dauerberieselung....meine Güte!!!! Mein Kleiner hat (ausser am Nachmittag, seinen großen Bruder) nun in der Tat nicht ständig jemanden um sich herum und nicht dauernd "Programm", aber dafür lernt er bereits jetzt, sich auch mal mit sich selbst zu beschäftigen, und das kann er super! Er erkundet voller Freude das ganze Haus, nimmt alles auseinander und freut sich wie ein Schnitzel, wenn er mit uns "kochen" oder staubsaugen darf. Anyway. Soll keine Grundsatzdiskussion draus werden. Jede wie sie meint. Gell?

Beitrag von hippogreif 12.04.10 - 11:04 Uhr

Nein sorry, ich wollte nicht sagen, dass alle Mütter zu Hause gelangweilt und unzufrieden sind - ich hab das auf mich bezogen. Ich fühl mich halt als "nur" Mutter von auch "nur" einem (sehr pflegeleichten) Kind nicht so ausgelastet auf Dauer und freu mich auf meinen Beruf und dann anschließend auf das Kind.
Wer als Hausfrau und Mutter glücklich ist, soll auch so leben. Das respektiere ich natürlich! Meine Mutter z.B. hat 5 Kinder großgezogen und war dementsprechend auch "nur" Mutter und hat ihre Sache großartig gemacht und war sehr glücklich mit ihrer Situation. Sie ist da voll aufgegangen. Und wer das so sieht, soll das auch so machen. Für mich persönlich wär das halt nur nichts.
Und auch ich denke, dass die Kinder nicht dauernd irgendein Programm brauchen. Ich wollte nur sagen, dass sich unsere Kita da sehr viel Mühe gibt, die Kinder gut zu betreuen und zu fördern. Auch nur deswegen gehe ich ohne schlechtes Gewissen wieder arbeiten, weil ich dieser Einrichtung vertraue. Ich habe mir im Vorfeld sehr viele Einrichtungen angesehen und nur wenige haben mir zugesagt. Glücklicher Weise hatte ich die Möglichkeit, auszuwählen, wo meine Tochter hingehen wird. Wäre es eine schlechte Einrichtung, würde ich da wohl nicht so ruhig arbeiten gehen.
Wie auch immer.
Die Hauptsache für die kindliche Entwicklung sind in meinen Augen Liebe, Wärme und Geborgenheit. Wenn sie das genügend bekommen, ist alles andere eigentlich sekundär. Können wir uns auf diesem Nenner treffen? ;-)

Beitrag von froehlich 12.04.10 - 16:37 Uhr

Absolut! Freu Dich über Deine Kita - scheint ja wirklich eine prima Einrichtung zu sein, da kannst Du von Glück reden. Meiner Erfahrung nach sind die Münchner Kitas hier in vielen Fällen eher Notlösungen. ALSO: wie Du sagst: Hauptsache, alle sind glücklich mit welcher Lösung auch immer. In diesem Sinne alles Gute! :-D

Beitrag von sako2000 11.04.10 - 19:43 Uhr

Fruehfoerderung???
Davon halte ich nichts!!!

Ganz klar: 1 Jahr Mama!


Beitrag von sommerrain 11.04.10 - 19:45 Uhr

Bei Teilzeitarbeit lohnt sich ein Vollzeit Kita Platz definitiv nicht. Hast Du schon richtig erkannt. Ich habe meinen Sohn auch in der Kita angemeldet, weil ich ursprünglich dachte, wieder Vollzeit zu arbeiten wenn er 2 Jahre ist.

Nun, mittlerweile habe ich eine gute Teilzeitstelle mit 15 Std. die Woche bekommen und mein Sohn ist in der Zeit bei meinen Eltern und anschließend kümmert sich mein Mann um Ihn ( arbeite nur Nachmittags von 14-19 Uhr an 3 Tagen)
Inzwischen kann ich mir nicht mehr vorstellen wieder Vollzeit zu arbeiten. Bin so wie es ist zufrieden. Sonst hätte ich wirklich nichts mehr von meinem Kleinen und das wäre wirklich sehr schade.
Die finanzielle Seite ist immer ein Argument. Weiterhin ein volles Gehalt würde uns auch nicht schaden. Aber es geht auch so, man muss sich halt ein bisschen einschränken.
Ich werde den Kita Platz nicht nehmen und werde meinen Sohn in einen ganz normalen Kindergarten ab 3 Jahre geben.

LG Rhea mit Adrian 10,5 Monate

Beitrag von -marina- 11.04.10 - 21:07 Uhr

Bei mir lohnt es sich schon ;-)

LG
Marina

Beitrag von katzejoana 11.04.10 - 19:56 Uhr

Huhu,

wir haben diese Woche unseren Krippenplatz bekommen. Dezember Eingewöhnung und ab Januar Vollzeit-da ist unsere MAus 15 Moante alt.

Warum wir das machen?

Zum einen weil ich ab Januar wieder arbeiten gehen möchte-nur Hausfrau und Mutter erfüllt mich nicht 100 % und zum anderen finde ich es wichtig, dass sie mit anderen Kinder Kontakt hat um Sozialverhalten zu lernen, was sie, wenn sie 24h am TAg nur bei Mama ist, nie lernen würde.

Deswegen haben wir auch einen besonderen Kindergarten (mit Krippe) ausgesucht.

LG

Beitrag von froehlich 11.04.10 - 20:16 Uhr

Arbeiten: ja, kann ich nachvollziehen (bis zu einem gewissen Grad). Das mit dem Sozialverhalten kannst Du vergessen. Das lernen die Kleinen in dem Alter noch überhaupt nicht. Die spielen lange, lange Zeit nur nebeneinander her...ehrlich gesagt: für mich ist das nur ein Argument, um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen. Mit 2, 3 Jahren: o.k. Da geht's schön langsam los mit dem bewussten Wahrnehmen anderer Kinder und mit dem Lernen von Sozialverhalten. Aber vorher? No way. Und diese Meinung ist nicht (nur) auf meinem Mist gewachsen.

Beitrag von haseundmaus 11.04.10 - 21:02 Uhr

*unterschreib*

Beitrag von chani77 11.04.10 - 22:04 Uhr

Das ist nicht richtig!

Geh in eine Kinderkrippe und du wirst sehen, wie die Kinder schon miteindander spielen und agieren.

Beitrag von taewaka 11.04.10 - 23:19 Uhr

das stimmt.
kinder profitieren von (ausgeglichenen) kindern schon von klein an.
die kleine meiner freundin (6 monate) hat sehr interessiert auf meine kinder reagiert und lange mit ihnen interagiert und anders als mit den erwachsenen.

aber hierfür ist keine krippe, ja noch nicht mal ein kindergarten nötig.
leider hat sich unsere gesellschaft so verändert, das kinder zum teil nur noch in organisierten gruppen kontakt mit kindern haben.
aber ich denke, dass es durchaus auch möglich ist einem kind kinderkontakte zu ermöglichen ohne es in eine institution zu geben.

Beitrag von katzejoana 12.04.10 - 07:32 Uhr

Guten Morgen,

ich muss mein schlechtes Gewissen nicht beruhigen, da ich keines deswegen habe. So wie ich es geschrieben habe, isrt es auch und da musst du nicht versuchen, mir eine andere Meinung aufzuquatschen. Ich hätte auch 2 oder 3 Jahre ztuhause bleiben können, da wir in der glücklichen Lage sind, das wir nicht unbedingt mein Gehalt brauchen. Ich finde es wichtig, dass Kinder zusammen sind und voneinander lernen-oder warum rennen alle in irgendwelche Kurse oder treffen sich auf Spielplätzen?

Und bei uns im Osten war es normal, dass Kinder in der Krippe waren und das meistens gleich mit 8 Wochen-und geschadet hat es nicht.

LG

Beitrag von supikee 11.04.10 - 19:59 Uhr

Tja, mir geht es momentan ähnlich.

Meine Kleine hat einen Platz im September, da ist sie dann 1 Jahr und 4 Monate.
Ich würde 2 Tage voll arbeiten gehen (die Oma holt meine Maus aber eher ab) und 1 Tag 6 Std.
Nun will die Krippe aber, dass Tabea 5 Tage die Woche dorthin geht wegen Integration in die Gruppe etc (mit einem Jahr??). Ich müsste sie also 2 Tage umsonst hinbringen.....ich habe soooo ein schlechtes Gewissen und kann mich noch nicht dazu durchringen, zu meinem Chef zu gehen.
Finanziell wäre es schon von Nöten.
Denkt ihr, 5 halbe Tage in der Krippe sind für die Kleinen in Ordnung??

Beitrag von hippogreif 11.04.10 - 20:48 Uhr

Warum soll denn das nicht in Ordnung sein????
Sieh Dir die anderen Kinder in der Krippe an. Meinst Du, die sind alle durch die Krippe geschädigt? Ich glaube eher, dass sie den anderen Kindern voraus sind in der Entwicklung, weil Kinder nämlich extrem viel von Gleichaltrigen abschauen und lernen.
Auerdem gehen fast alle Kinder sehr gern in die Krippe. Es sind eher die Mamis, die da ein Problem mit haben...

Beitrag von supikee 11.04.10 - 21:47 Uhr

Ja, mein Großer war auch in der Krippe...und ich habe mir die gleichen Gedanken gemacht.

Die Glucken halt ;-)

Beitrag von bibolinchen 31.03.11 - 15:44 Uhr

Geh doch die zwei Tage mit Ihr zusammen wenn die das unbedingt wollen.
Kannst doch dann 2-3 Stündchen mit ihr gehen, davon gehste eine einkaufen oder so und dann holst Du sie wieder ab. Später bringst Du sie dann halt 1-2 Stunden und holst sie dann wieder ab.
Bei uns ist die Eingewöhnungszeit ewig lange (8 Wochen).

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