Umgangsregelungen bei Unverheirateten

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von uchika 11.04.10 - 20:05 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage an die von euch, die sich bereits während der Schwangerschaft getrennt haben. Und zwar, ob, wann und wie ihr Umgangsregelungen getroffen habt.

Habt ihr das miteinander abgesprochen oder andere Stellen eingeschaltet? Wie waren eure Regelungen für die Babyzeit? Und wie hat alles funktioniert?

Mein Ex und ich waren einige Jahre zusammen, aber nicht verheiratet, da ist das ja alles etwas "ungeregelter", mich interessieren eure Erfahrungen.

Besten Dank und viele Grüße
Uta

Beitrag von maschm2579 11.04.10 - 20:30 Uhr

Hallo Uta,

in der SS quasi funktstille.

Dann böses Blut mit Vaterschaftstest und Jugendamt. Er hat die Vaterschaft anerkannt, steht nicht in der Geburtsurkunde. Ich habe alleinige Sorgerrecht, Umgangsrecht und namensrecht.

Ihn wollte ich am Anfang mit einbeziehen und er sollte damit anfangen das er regelmäßig vorbeikommt. Dann kam die EM und er hatte keine Zeit mehr #aerger
Nun unregelmäßiger Kontakt Montags von 18.00-19.30 Uhr.
Er hat eigentlich keinen Bock drauf und meine Tochter kann ihn nicht leiden.
Er und ich verstehen uns super und feiern auch die Geburstage seiner und meiner Familei und unsere zusammen.

Die ersten Wochen dachte ihc er kann aufpassen wenn ich bei der Rückbildung bin aber das hat er nur 3x gemacht und dann war es ihm zu blöd.

Wenn ich jetzt sagen kommt um 17.30 Uhr anstatt um 18.00 Uhr kommt er wie immer um 18.15 Uhr...

Das ist meine Erfahrung #augen

lg und Dir alles gute und das es besser läuft

Beitrag von levg2478 11.04.10 - 22:34 Uhr

Hallo

Wie hast du denn das gemacht?


Er hat die Vaterschaft anerkannt, steht nicht in der Geburtsurkunde. Ich habe alleinige Sorgerrecht, Umgangsrecht und namensrecht


Wie kann er denn die Vaterschaft anerkennen und nicht in der Geburtsurkunde stehen? Geht das denn?
Und wie alleinige Umgangsrecht?

Beitrag von hedda.gabler 11.04.10 - 22:51 Uhr

Hallo.

In der Geburtsurkunde, ich vorliegen habe, steht der KV auch nicht drin, da seine Vaterschaft erst durch eine Vaterschaftsfeststellungsklage anerkannt wurde ... und ich habe ihn nicht nachtragen lassen (lege ich auch keinen Wert drauf).
Sollte sich aber meine Tochter mal eine Abschrift ihrer Geburtsurkunde vom Standesamt holen, stünde der Name des Vaters in dieser Abschrift automatisch drin.

Dass man das "alleinige Umgangsrecht" hätte, ist natürlich eine blödsinnige Aussage ... das gäbe es nur, wenn der Umgang gerichtlich ausgesetzt worden ist.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von maschm2579 12.04.10 - 08:11 Uhr

Hallo,

ja sorry Umgangrecht natürlich nicht. Das hat meine Tochter ja mit Ihrem Vater.

Die Vaterschaft hat er erst anerkannt nachdem die Geburtsurkunde ausgestellt worden ist. Hat ja so lange gedauert mit dem Test da es ihm peinlcih war diesen durchführen zu lassen. Er hat vor der Geburt ein riesen Trara gemacht und mich so blöd angemacht, und dann kam sie zur Welt und sah aus wie er. Und wie Männer so sind war er zu stolz um gleich zuzugeben das sie von ihm ist und hat dann nach ca 4 Wochen einen Test aus der Apo geholt, 700 Euro bezahlt und nach weiteren 2 wochen Erfahren das es sein Kind ist #augen

Auf Sorgerrecht hat er sowieso verzichtet und wollte er nicht. Haben wir drüber geredet. Einfach deshalb weil er beruflich mit Sicherheit bald wegzieht und es für mich nur unnötig schwer wäre.

lg

Beitrag von fee03 11.04.10 - 20:51 Uhr

<<Mein Ex und ich waren einige Jahre zusammen, aber nicht verheiratet, da ist das ja alles etwas "ungeregelter", mich interessieren eure Erfahrungen. >>

Warum das? Wo ist der Unterschied?


Beitrag von uchika 11.04.10 - 21:01 Uhr

Hallo Fee,

was ich meine ist, wenn du verheiratet warst bedeutet das z. B. gemeinsames Sorgerecht. Warst du es nicht ist das (wie so ziemlich alles andere) Einigungssache. Und mich interessieren eben genau diese Einigungen :-)

Außerdem ist bei einer Scheidung eine Beratung über Umgangsregelungen so weit ich weiß schon "inklusive", wenn du so etwas als "nur getrenntes" Ex-Paar machst, hast du das ja selbst veranlasst.

Viele Grüße
Uta

Beitrag von hedda.gabler 11.04.10 - 22:08 Uhr

>>> was ich meine ist, wenn du verheiratet warst bedeutet das z. B. gemeinsames Sorgerecht. Warst du es nicht ist das (wie so ziemlich alles andere) Einigungssache. Und mich interessieren eben genau diese Einigungen <<<

Umgangsregelungen haben nichts mit verheiratet/unverheiratet und gemeinsames Sorgerecht/alleiniges Sorgerecht zu tun ... in allen Fällen gilt nur grundsätzlich, dass das Kind ein Recht auf beide Elternteile hat und die Eltern das zu fördern haben (Kindschaftsrecht) ... einheitliche Regelungen gibt es nicht, nur Empfehlungen.
So oder so soll man sich einigen.