Nabelschnurblut spenden

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von julianeundraik 11.04.10 - 20:17 Uhr

Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken, bei der Geburt das Nabelschnurblut zu spenden. Ich habe gelesen, dass man das kostenlos und anonym machen kann und dass es doch zu schade wäre, das wertvolle Nabelschnurblut, bzw die Stammzellen, wegzuwerfen. Das leuchtet ein. Hat sich jemand von euch auch schon damit befasst, bzw hat es bereits machen lassen? Wie findet das ganze statt? Ich habe gelesen, dass man ich ca 5 Wochen vor ET z.B. mit Vita34 in Verbindung setzen soll und die dann alles mit einem klären (ob man überhaupt geignet ist usw.). Bei der Geburt ist dann auch jemand von diesem Institut vor Ort, der dann die Zellen entnimmt. Merkt man davon was?
Würde mich über Antworten freuen.

Beitrag von windelrocker 11.04.10 - 20:20 Uhr

[dass es doch zu schade wäre, das wertvolle Nabelschnurblut, bzw die Stammzellen, wegzuwerfen.]


wenn du es NICHT spendest, bekommt es DEIN KIND!!!!

die nabelschnur wird bei ner spende SOFORT gekappt damit nicht zuviel "verloren" geht.

geht ja noch alles zu deinem zwerg über .... daher nabelt man nach der geburt erst ab wenns auspulsiert is ... kommt dann noch alles deinem zwerg zumute und is ein sanfter start ins selbstständige atmen!

nimm dass doch deinem kind nicht!

lg, carina

Beitrag von babe2006 11.04.10 - 20:22 Uhr

Hallöchen,

oft kann man aber z.b. bei Rhesus Faktor Unverträglichkeit nicht auspulsieren lassen, dann ist eine Spende doch sinnvoll...

lg...

Beitrag von windelrocker 11.04.10 - 20:23 Uhr

dass is dann wieder was anderes!

aber da kann man dann ja auch net spenden oder? #kratz

irgendwas war da ja mit nem rhesusfaktor wo man dann net spenden kann ...

Beitrag von julianeundraik 11.04.10 - 20:25 Uhr

Das wußte ich natürlich nicht. Das leuchtet wiederum auch ein! Klar, dass solche Gesellschaften dann nur mit den für sie positiven Aspekten werben. Aber dank Urbia kann ich mir somit ja wertvolle Informationen einholen ;-) danke#liebdrueck
LG, Juliane

Beitrag von windelrocker 11.04.10 - 20:27 Uhr

wollt auch spenden ...

meine hebamme hat mir abgeraten und viel darüber erzählt!

viel wird auch nicht gespendet sonder damit wird geforscht. und oft für unnötiges!

man weiss auch nicht wie lang dass "hält" ... also wirklich brauchbar is.

lg, carina

Beitrag von julianeundraik 11.04.10 - 20:32 Uhr

Das stimmt. Es ist ja noch nicht einmal sicher, dass die Stammzellen, die eltern für ihre Kinder einfrieren lassen, später tatsächlich auch mal brauchbar sind. Und die ziehen einem dafür sooo viel Kohle aus der tasche. Deshalb dachte ich halt, wenn man spendet, wird es vielleicht in einem näheren Zeitraum gebraucht, da es ja angeblich in die internationale Spendendatei aufgenommen wird. Krass ist auch, dass man,wenn das eigene kind doch mal Stammzellen braucht, keinerlei Anrecht mehr darauf hat. Jemehr ich drüber schreibe und nachdenke, umso mehr ist die Entscheidung dagegen. Ich werds mal in meiner Hebammenpraxis ansprechen, wenn ich mal wieder da bin.

Beitrag von jennynrw27 12.04.10 - 09:09 Uhr

Hallo!
Also ich habe mich ganz intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, da ich viele Krebsfälle in der Familie habe/hatte und mein Kind schon jetzt ein erhöhtes Risiko trägt!
Ich werde nach langem hin und her nicht an eine Nabelschnurblutbank spenden, sondern kostenlos an die DKMS! Dort werden die Stammzellen auf jeden Fall verwendet und nicht 25 Jahre eingelagert und dann doch nicht verwendet!
Auch wenn da definitiv "Geldmacherei" hinter steckt, so wird doch auch sinnvolles mit dem NS-Blut getan. Es wird nicht mehr nur Leukämie, sondern auch schon Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen damit behandelt.
Es ist ein schwieriges Thema, den es gibt immer unterschiedliche Ansichten, man muss sich wirklich intensiv informieren um eine, für sich, richtige Entscheidung zu treffen. Denn selbst wenn du einlagerst ist es nicht 100%ig klar, ob das Blut für dein Kind im Krankheitsfall verwendet werden kann. Erkrankt dein Kind z.B. im Alter von 1 Jahr an Leukämie, nimmt man lieber eine Fremdspende, denn im eigenen Blut, können schon mutierte/entartete Zellen vorhanden sein!

Ich finde jetzt die Entscheidung, Spenden ja, auf jeden Fall etwas Gutes damit tun, aber nicht für 3500,-, sehr gut!
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!
Schau doch mal auf die Homepage von der DKMS, dort kannst du dir auch Infomaterial anfordern!
Lg jenny