Kind bei Vater & getrennt lebender Mutter gemeldet

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 11.04.10 - 20:22 Uhr

liebe urbis,

ich bin momentan mit einer sache am hadern und wollte gern eure meinungen einholen, denn uns qualmen die köpfe.

vorweg, ich möchte nur antworten haben, die nicht gegen einen elternteil schießen, denn ich möchte gern sachliche gespräche führen.#danke


kind, 10 monate alt, soll bei beiden elternteilen angemeldet werden, was als zweitresidenz gilt.

leben getrennt, sind im scheidungsjahr, beide haben das sorgerecht, momentan liegt das aufenthaltsbestimmungsrecht bei der mutter.

alle zwei wochen soll die kleine beim anderen elternteil wohnen,... ich selbst finde die lösung nicht ideal, dennoch halte ich mich im hintergrund, möchte mich nicht weiter einmischen.

momentan geht der vater einer umschulung nach, die mutter ist zu hause.

in den 14 tagen, in der die kleine bei der mutter ist, liegt die obhut bei ihr. vater würde weiter kontakt in der zeit haben wollen, jedoch eben auch nur stundenweise in der wo oder dem we.

die anderen 14 tage, würde die kleine bei ihm leben. die obhut liegt einzig und allein bei ihm, sie würde sich zurück nehmen.

ein krippenplatz besteht nicht. auch ist die situation gänzlich neu mit den beiden.

in der vaterzeit, würde ich mit einspringen als freundin, wobei ich dazu sagen möchte das ich selbst sehr eingebunden bin und dazu ebenfalls noch zwei kinder habe. wir sind sehr frisch zusammen, leben auch nicht in einem haushalt.

ich liebe die kleine schon jetzt, und wenn sie bei mir ist, ist das auch alles super schön,..dennoch geht es hier gerade um die sache der betreuung.

wer kennt sich in diesem falle aus, kann uns etwas raten, oder hat schon mal etwas ähnliches erlebt?


lg und danke schon mal im voraus :-D

Beitrag von grundlosdiver 11.04.10 - 20:35 Uhr

Hallo,
was genau ist jetzt Deine Frage? Ob dieses Modell funktioniert? Oder ob Du das Kind betreuen darfst? Oder ob Du Probleme mit der Mutter zu erwarten hast?

Ich finde die 2-Wochen-Lösung gar nicht verkehrt! Meine Stieftoc0hter kommt uns alle 2 Wochen übers WE besuchen. Wir haben keinen Alltag mit dem Kind und sehr wenig Zeit. Wenn die Eltern sich einig sind und auf Elternebene gut zusammenarbeiten, sollte es funktionieren!

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 11.04.10 - 20:45 Uhr

hallo,

danke für deine antwort,... meine frage liegt darin, wie die obhut der kleinen funktionieren soll, wenn sie beim vater ist in den 14 tagen.

die mutter möchte zum beispiel auch nicht, das eine neue bezugsperson für die kleine entsteht, was ich zum beispiel dann mit der zeit wäre. hinzu kommt, das ich sie nicht die ganzen 14 tage betreuen könnte, aufgrund meiner PERSÖNLICHEN geschichte und pflichten.

lg :-)

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 11.04.10 - 20:45 Uhr

hallo,

danke für deine antwort,... meine frage liegt darin, wie die obhut der kleinen funktionieren soll, wenn sie beim vater ist in den 14 tagen.

die mutter möchte zum beispiel auch nicht, das eine neue bezugsperson für die kleine entsteht, was ich zum beispiel dann mit der zeit wäre. hinzu kommt, das ich sie nicht die ganzen 14 tage betreuen könnte, aufgrund meiner PERSÖNLICHEN geschichte und pflichten.

lg :-D

Beitrag von grundlosdiver 11.04.10 - 20:51 Uhr

Öhm, natürlich wirst Du mit der Zeit Bezugsperson, wenn ihr länger zusammen seid! Ich habe mich in den Umgangszeiten sofort mit um meine Stieftochter gekümmert und ja, es gab und gibt heute noch immer wieder Stress mit ihrer Mutter diesbezüglich.

Wie die Obhut funktionieren soll, wenn die Mutter keine weiteren Bezugspersonen duldet, der Vater aber berufsbedingt zur Betreuung nicht zur Verfügung steht, sollten sich die Eltern unterhalten und einig werden!!! Muss der Vater berufsbedingt weg, muss die Mutter für die Zeit die Betreuung übernehmen. Sag mal, haben beide keinen Job oder wie?

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 11.04.10 - 21:06 Uhr

der vater geht einer umschulung nach, da er in seinem beruf nichts auf dem arbeiutsmarkt findet.

die mutter ist zu hause,...



wie geschrieben, ich kann mich nicht die 14 tage um die kleine kümmern. ich bin selbst eingebunden durch meinen arbeitsunfall letzten sommer.

hin und wieder wäre das alles kein problem, ... keine frage.

Beitrag von nicole9981 11.04.10 - 20:39 Uhr

Hallo!

Ich versteh nicht so ganz warum?

Mein Stiefsohn war auch hälftig bei uns und bei seiner Mutter. Er war zuerst bei Ihr, später bei der Einschulung beim Vater und im Moment auf eigenen Wunsch bei der Mutter gemeldet. Wenn beide das Sorgerecht haben und sich nicht in den Haaren liegen sollte das doch kein Problem sein, oder?

LG Nicole

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 11.04.10 - 21:03 Uhr

hallo,

danke für deine antwort,... meine frage liegt darin, wie die obhut der kleinen funktionieren soll, wenn sie beim vater ist in den 14 tagen.

die mutter möchte zum beispiel auch nicht, das eine neue bezugsperson für die kleine entsteht, was ich zum beispiel dann mit der zeit wäre. hinzu kommt, das ich sie nicht die ganzen 14 tage betreuen könnte, aufgrund meiner PERSÖNLICHEN geschichte und pflichten.

lg

Beitrag von nicole9981 11.04.10 - 21:25 Uhr

Hallo!

Also wenn Du dich nicht kümmern kannst oder darfst und der Vater arbeitet muss die Tochter zur Mutter in der Zeit. Also ich denke dass sich da die Eltern einig werden sollten. Notfalls kann der Vater halt nur am WE für seine Tochter da sein oder mal am Nachmittag.

Wir haben z.Bsp. Probleme mit meinem Stiefsohn bekommen da sein Vater sehr viel arbeitet und ich auch nicht immer Zeit habe da ich jetzt auch arbeiten gehe haben wir uns geeinigt dass er zur Mutter zieht und eben nur am Wochenende zu uns kommt. Geht ja nun mal nicht anders.

LG Nicole

Beitrag von sriver 12.04.10 - 11:00 Uhr

Hallo,

warum soll denn das Kind eigentlich alle zwei wochen für 14 Tage zum Vater, wenn er sowieso nicht da ist, und die Mutter wäre zuhause? Das verstehe ich nicht ganz.

Das Wohl des kindes sollte über dem eigenen Anspruch stehen, das Kind genause viele Tage im Haus haben zu wollen.

LG Sriver

Beitrag von freyjasmami 11.04.10 - 21:24 Uhr

Hallo,

also wir haben einen ähnlichen Fall hier.
Allerdings haben die Eltern sich im letzten Sommer absolut im Guten getrennt, Mama und Tochter wohnten bis sie eine eigene Wohnung fanden noch bei Papa mit im Haus.
Lief gut.
Auch jetzt verstehen sich die Eltern noch gut, trinken mal zusammen Kaffee usw.(Mama kann jederzeit mit der Kleinen ins Haus zum Hund oder in den Pool..).
Bei ihnen ist es keine feste Zeitspanne, sondern je nach Schicht. Er ist im Polizeidienst, sie Krankenschwester.
Mama hat übrigens zwischenzeitlich einen neuen Partner den die Tochter auch kennt, aber sie wohnen NICHT zusammen.

ABER: Das Mädel wird im Mai bereits 8!

Ich persönlich finde es schon für ein bald 8jähriges Mädel zu unruhig. Manchmal weiß sie selbst nicht, wo sie denn schlafen wird, wer sie abholt usw.
Nach dem Auszug wurde sie übrigens bedeutend schlechter in der Schule.

Für ein 10 Monate altes Kind empfinde ich es als verantwortungslos.
In diesem Alter brauchen Kinder meiner Meinung nach ein festes Zuhause.
Sicherlich spricht nichts dagegen am WE zum Papa oder zur Mama zu gehen. Oder einige Stunden am Tag.
Aber nicht in diesem Hin und Her.
Ich denke hier sollte ein festes Zuhause gewählt werden und entsprechende Mama/Papazeiten.also z.Bsp. dann am WE zum anderen Elternteil und im Urlaub, zu Feiertagen usw.)
Das wäre ja quasi ähnlich wie bei Oma und Opa schlafen und für das Kind verständlich.

Das Engagement vom Papa finde ich sehr lobenswert. Ich glaube aber wie gesagt kaum, das es in dieser Form eine vernünftige Lösung für die Kleine wäre.

Ich denke, ich würde abwarten bis sie sich selbst entscheiden kann wo sie leben möchte.

LG, Linda

Beitrag von mama-042009 11.04.10 - 21:39 Uhr

also deine frage habe ich nicht verstanden..aber meine meinung
ganz ehrlich....
mit 10 monaten finde ich es unmöglich wenn das kind 2 wochen bei mutter....und 2 wochen abwechselnd beim vater wohnt...
es ist noch ein baby und braucht eine feste bezugsperson....
was manche mit ihren kindern anstellen....unmöglich!!

Beitrag von braut2 11.04.10 - 21:49 Uhr

hallo,

also wenn das Kind erst 10 Monate alt ist und in den 14 Tagen keine Betreuung zur Verfügung steht, empfinde ich es als schwierig.
Ein Freund von uns hat jede Woche sein Kind, die andere Woche ist es bei der Mutter. Das haben sie angefangen, als der Kleine in der Krippe war. Die Krippe ist am Wohnort des Vaters, und wenn er die Woche bei ihm ist, dann richtet er sich nach den Kiga-Zeiten, bringt ihn und holt ihn wieder ab.
Anfangs war es schwierig manchmal. Aber mittlerweile hat sich der Kleine echt gut dran gewöhnt und kann sehr wohl unterscheiden wann er wo ist. Er ist jetzt 5 Jahre geworden. Jetzt entstand die Frage nach der Schule... hier im Wohnort des Vaters oder bei der Mutter. Die Mutter hat eingesehen, daß der Kleine hier seine Kontakte hat und hat sich jetzt sogar hier ne Wohnung gesucht, damit der Kleine hier eingeschult werden kann.
Beide haben übrigens neue Partner. Und vor allem die Freundin des Vaters ist sehr in die Erziehung eingebunden.

Es kann also auch gutgehen. Allerdings muss einfach die Betreuung gegeben sein.

Lg

Beitrag von blacknickinblue 12.04.10 - 08:20 Uhr

Hallo,

so eine 2-Wochen-Lösung ist überhaupt nicht gut für das Kind. Das erlebe ich gerade hautnah bei einer Kollegin von mir mit.

Dort sind die Kinder eine Woche beim Vater, eine Woche bei der Mutter. Mit dem Ergebnis, dass die Kinder hin- und hergerissen sind, kein "richtiges" Zuhause haben. Die Klamotten, Spielzeug etc. sind immer gerade da, wo die Kinder nicht sind. Die Freunde aus der Nachbarschaft wechseln auch Woche für Woche, so dass keine Kontinuität besteht.

Ein Kind ist schon schulpflichtig. Auch da gibts Probleme mit Hausaufgaben, Lernen usw., weil es einfach nicht möglich ist, sich bis aufs kleinste abzustimmen und nichts zu vergessen bei der jeweiligen wöchentlichen Übergabe.

Meine Kollegin will nun eine andere Regelung erreichen, um mehr Kontinuität in das Leben der Kinder zu bringen. Beide sind seitdem nämlich sehr unausgeglichen. Auch die Kinderpsychologin hat dazu geraten, nur ein Zuhause zu haben und den anderen Elternteil eben nur zu besuchen. Gerne auch öfter als nur am Wochenende, wenn die Kinder es wünschen. Aber die starre Regelung sollte wegfallen.

Gruß,

B.

Beitrag von sriver 12.04.10 - 08:28 Uhr

Hallo,

zuerst mal finde ich es toll, dass sich beide der Verantwortung stellen wollen. Aber die angestrebte Lösung finde ich für das Kind sehr anstrengend. Es gab übrigens auch mal einen sehr guten Film im ZDF mit genau diesem Thema (mit der Hauptdarstellerin aus Bianca, weiß leider den Namen nicht mehr). Das Kind wird nicht mehr wissen, wo es eigentlich hingehört.
Wenn die Mutter sowieso zu Hause ist, finde ich es am besten, wenn das Kind hauptsächlich bei ihr lebt, und die Wochenenden beim Vater verbringt. Einen guten Kontakt kann er da auch aufbauen, aber das Kind weiß, wo es zuhause ist.

LG Sriver

Beitrag von maschm2579 12.04.10 - 09:27 Uhr

Hallo,

ich bin in Deiner Situation nur sind die Kinder meines Partners älter (7+9).
Sie leben die Hälfte des Monats bei ihm und bleiben jeweils eine Woche.

Ich würde bei so einem kleinen Kind nicht 2 Wochen am Stück machen sondern das Wechselmodel Woche/Woche.

Wir machen es so und es klappt super. Es liegt an DIr ob Du dich in de Betreuung insovlierst oder nicht. Ich helfe so gut es geht, aber nach der Schule kümmern sich seine Eltern um die Kinder. Abends dann wir.
ich habe auch noch eine Tochter (2 Jahre) und daher sin des gleich 3 Kinder (bei Euch ja dann auch)
Ich selber finde es ok und habe ein tolles Verhältnis zu den Kinder. Ich hab sie sehr lieb udn das wissen die kindern und gebe mir auch ganz viel zurück.

Also ja, finde ich gut.... die Kinder sind NOCH bei der Mutter gemeldet, aber wenn sie älter werden muß neu geschaut werden.

lg

Beitrag von mareliru 12.04.10 - 10:30 Uhr

Mit 10 Monaten gehoert das Kind zu den Eltern. Wenn der Vater arbeitet oder lernt, sollte das Kind solange bei der Mutter bleiben, er kann es nach der Arbeit abholen und morgens wieder hinbringen. Aber Dich zu stressen und die Mutter sitzt zu Hause und dreht Daumen, dass ist doch sinnlos. Kann das der Vater nicht einsehen?

Beitrag von krokolady 12.04.10 - 11:30 Uhr

Nunja.......das geht sicher.....aber nur wenn Mutter und Vater nah beisammen wohnen.

Denn das Kind muss ja in den KiGa, und später dann zur Schule.

Ist die Entfernung größer, so das es immer stressig wär mit dem fahren tät ich sagen die Mutter sucht ne TaMu, oder Krippenplatz fürs Kind, und das Kind geht jedes WE zu Papa

Beitrag von lilly1985 12.04.10 - 17:30 Uhr

Also meine Meinung, wenn das Kind älter ist und alles versteht ist es super. Aber mit 10Monaten? das Kind versteht das noch garnicht und baut in dem Alter noch die Bundung auf. Ich würde mein 10Monate alten Sohn nicht für zwei wochen weg geben.
Ich finde das Kind ist dafür viel zu jung. Das Kind versteht das ganze ja garnicht und wer weiss ob das Kind nicht irgendwann total durcheinander ist, wie gesagt später ist das eine super Lösung aber lasst es doch erstmal das Kind verstehen