Ich weiß nicht mehr weiter :-( Trinkverhalten...

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von flyingsoul 11.04.10 - 20:26 Uhr

Guten Abend!

ich bin fix und fertig Johanna ist nun acht Wochen alt und sie hat so schlimme Probleme mit der Verdauung dass ich fast durchdrehe, noch dazu kommt, dass sie so schlecht trinkt, ich meine qualitativ. Sie dreht und wendet ihren Kopf beim Trinken, verkrampft sich, schreit, dann trinkt sie wieder, dann schreit sie, dann pupst sie u.s.w. ich weiß, dass sie Schmerzen hat und ich hab keine Ahnung mehr was wir noch tun sollen. Ich habe nach einer Woche abgestillt, war auch beim Stillen so, also mit der Nahrung an sich hat es wohl weniger zu sein, wahrscheinlich hat sie einfach die 3 Monatskoliken, aber ich kann einfach nicht mehr. Jedes Trinken ist eine Qual, ich könnte dabei heulen...
Sie hat nun schon die 4. Nahrung und nichts hilft. Momentan haben wir Novalac aus der Apotheke, was speziell für die Koliken ist, davon bekommt sie nun Verstopfung, was das Ganze noch verschlimmert. Wir sind echt fertig.
Habt ihr Tipps, Tricks außer Sab, Kümmel, Osteopathen, Nahrungswechsel, Bauchmassage, Tragen, etc. das machen wir schon alles...
Danke fürs Zuhören und sorry dass es so lange wurde!Traurige Grüße
Melanie

Beitrag von weiblich-ueber-30 11.04.10 - 20:28 Uhr



Hallo Melanie,



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Vielleicht findest Du hier noch mehr Gemeinsamkeiten.

Halt die Ohren steif,

lg

Beitrag von bu83 11.04.10 - 20:30 Uhr

juhu,

habt ihr es schon mit nem petzi-ball ausprobiert? mit dem baby drauf sitzen und wippen. soll die blähungen lösen.

alles gute

lg bu

Beitrag von serina74 11.04.10 - 20:33 Uhr

hallo,

mit meiner kleinen war es am anfang auch so schlimm mittlerweile ist sie 10 wochen alt und es ist besser geworden...uns haben die sitzungen beim osteophaten sehr geholfen.
ich habe sie auch an schlimmen tagen immer abends gebadet und ihr danach ein kümmel-zäpfchen gegeben..danach ist sie immer eingeschlafen
glaub mir es wird besser.
ich wünsche dir bis es soweit ist viel geduld und kraft
seren & leyla baby#verliebt

Beitrag von gioia0107 11.04.10 - 20:48 Uhr

Hi!

Also, ganz ehrlich: Ich kann Dich verstehen, wirklich, aber 4 verschiedene Nahrungen in 8 Wochen??? Da hätte ich auch Bauchweh!
Lucy hatte auch arge Probleme. Der musste man schon fürs Kindspech einen Einlauf machen, weil sie es nach 3 Tagen immernoch nícht abgesetzt hatte. Kümmelzäpfchen, Lefax und Babylax haben uns durch die Kriesen gebracht. Aber letzten Endes half uns nur eine Nahrungsumstellung. Aber Du musst der Sache eben Zeit geben. Das geht nicht von heut auf Morgen, das macht es nur schlimmer. Lucy wollte auch dringend auf dem Bauch schlafen, was die Blähungen deutlich verringerte. Selbst der Osteopath sagte uns dann, dass sie auf dem Bauch WESENTLICH entspannter wäre und sie allen schon deshalb weniger Schmerzen hätte.
Die neue Milch hat uns echt viel gebracht. Sie trinkt sie immernoch und hat sowohl mit Blähungen, als auch mit dem ewigen Spucken aufgehört. Es schmeckt ihr gut, mittlerweile flippt sie völlig aus vor Freude, wenn sie ihre Flasche sieht. Sie hatte auch kaum noch Verstopfung. Erst bei Einführung der Beikost ging das wieder los, ist aber mittlerweile auch wieder gut.
Wir machen die Flasche allerdings auch schon immer grundsätzlich mit einer Hälfte Fencheltee und einer Hälfte Fenchel-Anis-Kümmeltee und einer Messerspitze Milchzucker!

Alles Gute!!

LG verena mit Lukas 4 und Lucy 8 Monate

Beitrag von kaaya 12.04.10 - 07:12 Uhr

Hallo und guten morgen,

ich habe Deinen Beitrag in Medienwelt gelesen, denn eigentlich bin ich nicht mehr im Babyforum unterwegs. Ich würde aber an Deiner Stelle mal zu einem Magenspezialisten im KKH gehen. Meine Tochter hatte auch echt schlimme Schmerzen beim trinken als sie noch so klein war. Wir sind gefühlte tausend mal ins KKH weil ich Angst hatte. Ich dachte auch erst an Koliken usw, aber nix davon war es... meine Freundin ist allgem. Ärztin und sie gab mit den Tip mal zum Kindergastroenterologen zu gehen... gott sei Dank. Meine Tochter hatte die Refluxkrankheit (ihr Magenausgangsverschluß war noch nicht komplett ausgewachsen) dadurch kam immer Magenflüssigkeit hoch mit beim essen und das verursachte Schmerzen...
Wir bekamen Medikamente ( Nexium ) und siehe da, es ging seit dem gut... mit 6 Monaten ist das alles meist überstanden und Du kannst die Medis weglassen da dann alles richtig ausgewachsen ist...

Also so war das bei uns, ob es bei Euch auch so ist weiß ich nicht. Wünsche Dir auf jeden Fall viel Kraft und auch wenns manchmal schwerfällt, viel Gelassenheit...

LG kaaya#blume