Umzug mit Kleinkind. Wer hat Erfahrung?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von ela06 11.04.10 - 21:01 Uhr

Hallo zusammen,

wir ziehen im Juli um. In eine andere Stadt.
Unsere Tochter wird nächste Woche 2.

Ich bin mal gespannt wie sie das mitmacht.
Die Möbel bleiben ja die gleichen "nur" die Wohnung und die Gegend sind dann neu#augen

Hat jemand Erfahrung damit?
Gibts es was zu beachten?#gruebel

lg Sabrina

Beitrag von maruti 11.04.10 - 21:14 Uhr

hey

wir sind auch schon umgezogen da war mein kleiner mann allerdings erst 15 monate ...

aber sind in der gleichen stadt geblieben

habe ihm so wenig wie möglich vom umzug mitkriegen lassen
und ihm sein zimmer fast so gestaltet wie in der alten wohnung auch

klar war es trotzdem alles neu und die ersten nächte waren kurz aber danach hat sich das relativ schnell alles eingependelt..

wünsche euch viel glück

Beitrag von mausebaer86 11.04.10 - 21:30 Uhr

Als wir umgezogen sind war Khira 6 Monate. Sie hat also nicht viel davon mitbekommen;-) Sind in eine andere Stadt gezogen-15km von der alten Wohnung entfernt.

LG Maike mit Khira (*Nov 2007) & Alea (*Dez 2009)

Beitrag von zigeunerlein 11.04.10 - 21:36 Uhr

Wir sind auch umgezogen da war Livia 15 Monate alt, alle ging super und ohne Probleme, ich glaube sie hat sich schneller dran gewöhnt als wir. Seiddem schläft sie sogar im eigenem Zimmer ;)

Lg
Elly

Beitrag von nicole9981 11.04.10 - 21:39 Uhr

Wir sind vor einem Monat umgezogen. Nils war da knapp 2 J und 5 M. Wir sind innerhalb der Stadt umgezogen und Nils hat den Umzug schon mitbekommen. Ich bin nicht dafür das alles heimlich zu machen und möglichst ohne Veränderung woanders hin. Die Zwerge bekommen das eh mit. Wir haben ihn schon vorher immer mit in die Neue Wohnung mitgenommen wenn wir mal was messen wollten zum Beispiel. Zur Kinderbetreung hatten wir die Schwiegermama da und tagsüber war er ja im Kindergarten.

Ich habe ihn erzählt dass bald Männer kommen mit einem großen Laster und dass da alle unsere Möbel und auch seine Sachen in den Laster kommen und in unsere neue Wohnung gefahren werden wo wir sie dann wieder auspacken. Ich habe ihm erzählt dass er ein neus Zimmer bekommt welches dann auch größer ist. Wir haben ihm vorher in der neuen Wohnung gezeigt was sein neus Zimmer wird. Er wusste als bescheid. War an dem Tag vor dem Kiga doch etwas verwirrt aber gut drauf. Nach dem Kiga bin ich mit ihm in die alte leere Wohnung gefahren und habe ihm das gezeigt. Er meinte dann "Jetzt neue Wohnung fahren". Und da hat er dann sofort sein neus Zimmer okkupiert welches ich schon so gut es ging hergerichtet habe. Er fühlt sich pudelwohl und hatte keinerlei Umstellungsprobleme.

Ich würde den Streß (also am Umzugstag wenn es richtig zur Sache geht) schon so gut wie möglich vom Kind fernhalten, aber nicht die Information. Also viel darüber reden und viel Zeigen. Hinfahren oder Bilder anschauen. Erklären wie das vor sich geht. Das man alles einpackt und dann in der neuen Wohnung wieder auspackt. Nils hat darufhin auch mit beim kisten einpacken geholfen.

Die neue Stadt wird sie vemutlich noch garnicht so mitbekommen. Denke nicht dass das ein Problem wird. Die entdecken ja die Umwelt ohnehin jeden Tag neu. Wird schon klappen.

LG Nicole

Beitrag von hase1980 11.04.10 - 21:43 Uhr

Hallo Sabrina.

Meine war ein 14 Monate alt, da sind wir mehrere hundert km weit weg gezogen. Gleichzeitig war sie auch noch krank. War kein Problem. Ist ja alles mitgekommen an Möbeln etc. und ich hab ihr Zimmer als erstes wieder eingeräumt.

Ich hab sie mit packen lassen und ihr immer wieder erklärt, dass wir alles einpacken, dann kommt es in einen großen LKW und dann packen wir alles wieder aus.

LG
hase1980

Beitrag von hexe112 11.04.10 - 21:45 Uhr

Hallo Sabrina,

als wir umgezogen sind, war mein Sohn 18 Monate und ich war mit meiner Tochter schwanger. Wir sind im gleichen Stadtteil umgezogen, die neue Wohnung wurde von meinem Mann lange renoviert (neue Küche, neues Bad, alles tapeziert und neue Böden) und der kleine Mann hat das alles mitbekommen. Ich war regelmässig mit ihm auf der "Baustelle" und er erlebte mit, wie "sein" Zimmer entstand. Am Tag des Umzugs empfand ich es als sehr wichtig, dass sein Zimmer als erstes fertig eingerichtet ist und so wenig wie möglich an Umzugskrempel bei ihm rumsteht, sodass er sich dort beschäftigen und einleben kann. Er war beim eigentlichen Umzug nicht dabei, sondern bei seiner Patentante, er kam erst am späten Nachtmittag und fand sein Zimmer eingerichtet und teilweise auch eingeräumt vor. Die erste Nacht war aber trotzdem, sagen wir mal, schwierig. Er hatte Mühe mit dem Einschlafen, tat sich sehr schwer und wachte nachts oft auf. Aber das war es dann auch schon. Alle weiteren Nächte waren kein Problem mehr.
Meine Mutter hat mir erzählt, als sie damals mit meiner Schwester (damals 3 Jahre, ich war noch nicht geboren) umgezogen sind, zog sie am Abend ihre Jacke an und sagt, dass sie jetzt nach Hause möchte...

Lasst es einfach auf Euch zukommen. Jedes Kind reagiert anders! Vielleicht wäre es bei Euch ja auch eine Idee, wenn Eure Tochter beim Kartons ausräumen hilft und sie ihr Zimmer selbst mitgestalten darf. Oder habt ihr vor, sie bei jemandem "zu parken"?

LG und keine Panik, Kinder nehmen Veränderungen manchmal leichter hin, als wir "Großen" ...
Hexe112

Beitrag von kleine1102 11.04.10 - 22:01 Uhr

Hallo Sabrina!

In dem Alter können die Zwerge meist noch gar nicht erfassen, was so ein Umzug bedeutet, bzw. welche "Konsequenzen" er hat. Trotzdem solltet Ihr natürlich Eurer Tochter von dem bevorstehenden Ereignis erzählen, es jedoch nicht ständig thematisieren oder "überbewerten". Wichtig/sinnvoll ist, wenn die Kleinen den eigentlichen Umzug gar nicht so direkt mitbekommen, das verunsichert nur. Sprich', wenn Ihr die Möbel ab- und in der neuen Wohnung wieder aufbaut, sollte die Kleine möglichst nicht dabei sein. Zuzusehen, wie das eigene Kinderzimmer "zerlegt" wird, macht so einem kleinen Menschen nämlich unter Umständen erstmal Angst- und das muss nicht sein. Vielleicht kann die Kleine das Wochenende (bzw. die Tage in der Woche) bei Oma & Opa, der Tante oder einer Freundin von Euch (also einer Bezugsperson) verbringen? Wenn der Umzug dann erstmal "über die Bühne ist", leben die Zwerge sich meist schneller ein, je jünger sie sind. Und können sich später gar nicht mehr an ihr erstes Zuhause erinnern ;-).

Wir haben vorletztes Jahr gebaut und sind wenige Tage nach Linas 2. Geburtstag in unser Haus gezogen (aus der Stadt wenige Kilometer auf's Land). Lina ist schon immer recht weit für ihr Alter, hat die Bauphase also recht bewusst und mit großem Interesse wahr genommen- sich sogar selbst ein Zimmer ausgesucht #cool ;-). So ganz verstehen konnte sie jedoch zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass wir unsere Wohnung komplett "aufgeben" würden, um ins neue Haus zu ziehen. Sie dachte offensichtlich, dass wir zum Schlafen weiterhin "nach Hause" fahren würden #verliebt. Beim Streichen ihres neuen Zimmers hat sie fleißig geholfen, durfte sowohl die Wandfarben als auch die Möbel ein Stück weit mit aussuchen. Während des eigentlichen Umzugs war sie jedoch nicht dabei, sondern kam dann gegen Abend mit meiner Schwester dazu (hatte dort übernachtet). Sie ist bereits am ersten Abend ohne Probleme und völlig selbstverständlich schlafen gegangen in ihrem neuen Zimmer (und ihrem gewohnten Gitterbettchen- darin schläft sie bis heute #herzlich), als sei dies die selbstverständlichste Sache der Welt. Und fühlte sich gleich recht wohl im neuen Zuhause. ABER: anfangs wollte sie tagsüber absolut nicht allein oben oder unten sein, wenn mein Mann und/oder ich jeweils in der anderen Etage beschäftigt waren. Entwickelte sich erst mit der Zeit, was aber in dem Alter völlig normal ist. Des Weiteren ist Lina in den ersten ein, zwei Wochen beim Spazieren gehen immer in die entgegen gesetzte Richtung marschiert und auf die Frage, wohin sie denn wolle, hat sie immer gesagt, "Nach Hause gehen!" (die Richtung zur alten Wohnung/Stadt stimmte tatsächlich).

Inzwischen ist unsere Maus fast 3,5 Jahre alt und kann sich so gut wie gar nicht mehr daran erinnern, mal woanders als hier gewohnt zu haben ;-). Vier Wochen nach unserem Umzug ist Lina auch noch "große" Schwester geworden- sie hat diese beiden fast zeitgleichen "Großereignisse" wirklich gut "überstanden" :-).

Also: alles so beiläufig wie möglich "über die Bühne bringen", dann wird's sicher unkompliziert.

Lieben Gruß #blume,

Kathrin & #huepf Lina Emilia & #baby Antonia Maria

Beitrag von vukodlacri 11.04.10 - 22:30 Uhr

Meine Missy war knapp 2 Jahre jung bei unserem Umzug von einer in die andere Stadt.
Möbel haben wir bis aufs Schlafzimmer und das Wickel-Arbeits-Vogelkäfigzimmer alle neugekauft. Also das einzige, was unverändert war, war ihre Schlafumgebung und ihre Wickelkommode. Der Rest war neu.
Ich hab das Gefühl, das hat sie nicht gestört, weder die neue Umgebung noch die neuen Kinder. Wir waren ja da, sie hat wie immer bei uns geschlafen, und tagsüber haben wir halt die Gegend erkundet.
Das einzige, was ich dir als Tip geben kann: Such dir ne Kinderbetreuung! Wir hatten leider keine, sprich, die Missy war wirklich immer dabei...wir sind an mehreren Wochenenden in die andere Stadt zu vielen Wohnungsbesichtigungen gefahren, dann haben wir an einem Wochenende schonmal die Möbel aus der alten Wohnung, die wir mitnehmen, in die neue Wohnung gebracht und aufgebaut (vorher die Wände mit Farbe gestaltet), und sie war eben immer dabei. Die Großeltern wohnen beide 300km weit weg und konnten somit nicht betreuen, und das war schon ziemlich ätzend und anstrengend. Klar, nach der 500. Wohnung hat kein Kind mehr Lust auf Besichtigung, und ein Kind versteht auch nicht, dass es nen straffen Zeitplan gibt.
Also das war ziemlich stressig, aber vielleicht wars auch gut so, dass Heimweh nach der alten Umgebung gar nicht erst aufkam. Sie war ja quasi "von der Pike auf" dabei in der neuen Wohnung.
Sollte ich aber jemals wieder umziehen, dann seh ich zu, dass ich irgendwie ne Kinderbetreuung bekomm.

LG und gutes Gelingen!

Beitrag von babylove05 11.04.10 - 22:50 Uhr

Hallo

Wir sind im ov. umgezogen 300km weg ... dazu kam die trennung von mein Mann ( aber des war des kleinste Problem , da er schon ein jahr vorher im ausland war , und erst im oktober wieder kam , also mein Sohn dann nur 1 monat mit uns unter einem dach gelebt hat gemeinsam .... und er ja erst ein jahr war als er gegangen ist )

Mein Sohn hat den Umzug super verkraftet .... also ich hab kein utnerschied gemerkt an ihm.... weder im schlaf verhaltne ,ess verhalten oder sozial verhalten ....

Lg Martina

Beitrag von dee143 12.04.10 - 08:44 Uhr

Hallo,
wir sind zum 1.2. umgezogen. Da war Colin 17 Monate alt. Wir haben ihm vorher erzählt, dass er bald ein eigenes Zimmer hat (hatte er vorher nicht, weil wir so lange nach DER wohnung gesucht haben #freu) Ansonsten ist beim eigentlichen Umzug bei meiner Ma gewesen. 2 Nächte hintereinander. Geplant war nur eine Nacht, aber wir haben am Tag vor dem Umzug noch so viel renovieren müssen, das wir einfach nicht früh genug fertig waren, um ihn zur Schlafenszeit zu uns zu holen (konnten leider nicht eher renovieren, da ich noch auf einer Fortbildung war und der Papa mit dem Kleinen allein zu Hause). Was zwar blöd, dass er so lange nicht da war, aber so hatten wir sein Zimmer schon fast wohnlich, als meine Ma ihn gebracht hat.
Ihm hats total gefallen und er hat sich vom ersten Tag an wohl gefühlt. Wir laufen manchmal an der alten Wohnung vorbei. Dann geht er schon mal die Stufen zur Haustür hoch. Aber keine Spur von "Heimweh".
Ich denke, dass ist vom Kind abhängig, aber grundsätzlich denke ich, dass die Kinder zur Ruhe kommen, wenn der größte Stress vorbei ist.

LG

Dee

Beitrag von blackcat9 12.04.10 - 10:23 Uhr

Hallo Sabrina,

Colin war 17 Monate alt, als wir in eine andere Stadt gezogen sind. TEilweise neue Möbel, aber er bleibt in der gleiche KiTa. Also ein bisschen Gewohnheit ist da. Gott sei Dank.

Zum Umzug selbst war Colin nicht da. Ihn haben wir bei Familie untergebracht. Das wäre alles zu stressig geworden. Er hat sein neues Zuhause gleich akzeptiert und tobt durch die Wohnung, als ob er schon lange drin wohnt. Die Kleinen verkraften sowas recht gut.

LG
Franzi mit Colin und den Stiefkids Niklas und Justin