Feindiagnostik, ja oder nein ??

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von catwisle 12.04.10 - 08:57 Uhr

Guten morgen,

wir haben uns gegen die Nackenfaltentransparenzmessung und gegen evtl. FU entschieden, da wir uns nicht sicher waren, was wir nach einem evtl. negativen Ergebniss tun würden. Bei den normalen Voruntersuchungen, gab es auch keinen Grund, eine der Untersuchungen zu veranlassen. Jetzt meine eigentliche Frage. Hat es dann überhaupt einen Sinn, eine Feindiagnostik zu machen ??

Viele Grüße Catwisle

Beitrag von babe2006 12.04.10 - 08:59 Uhr

Hallo,

ich lasse es nicht machen...
hab auch keine NFM und FU machen lassen...

unnötig, da die ergebnisse zu ungenau sind...

halt doch mal Rücksprache mit deiner Hebi...

ich ruf meine immer an wenn ich fragen habe... ;) hab sie aber schon seit meiner ersten SS 2006 und sie war auch bei meiner Geburt dabei... ;)


lg

Beitrag von scchwan 12.04.10 - 08:59 Uhr

hallo
also wir haben es diesesmal auch nicht machen lassen da wir sowieso nicht abgetrieben hätten wenn ein negatives ergebniss rausgekommen wäre.
und die nackenfaltenmessung war auch total in ordnung das sogar mein fa gemeint hat das es nicht notwendig ist.
aber es muss jeder für sich entscheiden
mfg tanja, nico 4j,luca 2,5j und krümmelchen 25.ssw

Beitrag von hardcorezicke 12.04.10 - 09:00 Uhr

mein mann wollte es erst das ich es machen lasse... da er seit jahren in der chemie arbeitet...und haben uns beraten lassen wir haben es dann nicht machen lassen.. mein doc hat da keinen grund für gesehen... bei uns war alles zeitgerecht..

nackenfalten messung ist ungenau.. und fruchtwasser untersuchung zu riskant.... vor allem haben wir keine vorfälle in der familie

Beitrag von 19jasmin80 12.04.10 - 09:07 Uhr

Ich denke, "Sinn" würde es nur machen wenn Ihr der Meinung wärt, das Kind nicht behalten zu wollen wenn was negatives bei raus käm.

Beitrag von anyca 12.04.10 - 09:10 Uhr

Ja, hat es. Da geht es ja nicht nur um "wollen Sie nicht doch noch abtreiben", sondern es können auch Dinge wie Herzfehler entdeckt werden, wo man dem Kind HELFEN kann. Also gleich in der spezialisierten Klinik entbinden o.ä.

Beitrag von leahhh 12.04.10 - 09:22 Uhr

Hallo,
also ich kann meiner Vorschreiberin nur Recht geben. Meine Tochter kam mit einem schweren Herzfehler auf die Welt, der normale Frauenarzt hat ihn nicht diagnostizieren können. Wir haben es erst 5 Tage nach der Geburt erfahren. Bei der jetzigen Schwangerschaft habe ich die Feindiagnostik gemacht. Es war aber alles in Ordnung. Nur hätte ich anders reagieren können, wenn ich gewußt hätte, da stimmt was nicht. Man kann sich vor der Geburt informieren, eventuell auch in einer Spezialklinik entbinden. Ich hätte mein Kind auch nie abgetrieben, aber ich hätte vorher handeln können zum Wohle meines Kindes. Übrigens geht es meiner Tochter heute sehr gut.
Viele Grüße Leah,
PS: Die Nackenfaltenmessung habe ich auch nicht gemacht, wie gesagt, ich würde sowieso nie abtreiben.

Beitrag von osiris3105 12.04.10 - 09:25 Uhr

Ich finde es auch Sinnvoll, da heute die Medizin so weit ist das man manche Erkrankungen schon im Mutterleib behandeln oder sogar operieren kann.
Ich habe die Feindiagnostik gemacht, weil ich zur Schilddrüsenuntersuchung war als ich noch nicht wusste das ich Schwanger war und erst recht nicht geglaubt hätte das ich Schwanger sein könnte, da ich eine extreme Schilddrüsenunterfunktion hatte! Von daher wollte ich es auch wissen ob alles in Ordnung ist. Ich hätte auch nicht Abtreiben können, aber ich hätte mich bewußter dazu entscheiden können. Gott sei Dank war aber alles OK und ich fand es super die kleine Maus an die wand gebeamt zu sehen. es war ein superschönes Erlebnis! In der 22. SSW war ich dann zur Feindiagnostik ob alles mit den Organen stimmt, sollte aber nochmal wiederkommen da der Aortenbogen nicht zu sehen war. Letzte Woche war ich dann nochmal da und habe 3D Mitmachen lassen.
Jedesmal fand ich es war ein tolles Erlebnis und ich bin sehr froh das ich es gemacht habe!
Bis jetzt geht es meiner Kleinen super! Aber bis sie auf der Welt ist gibt es nie eine Garantie. Durch Sauerstoffmangel kann immer nochmal was passieren, aber das wollen wir nicht hoffen.
LG
Simone+ klein Leona 29. SSW

Beitrag von berry26 12.04.10 - 09:26 Uhr

Hallo,

also ich würde es davon abhängig machen, ob du zu einer Risikogruppe gehörst. Also ob es schon mal Behinderungen oder Fehlbildungen in euerer Familie gab oder ob du über 35 bist.

Eine FD kann man absolut nicht mit einer NFM vergleichen. Bei der NFM bekommt man ja nur irgendwelche Warscheinlichkeiten die einen als Schwangere komplett verunsichern. Bei der FD wird die Versorgung des Kindes mittels Doppler untersucht und die Plazenta genau unter die Lupe genommen, zudem kann man Fehlbildungen frühzeitig erkennen und evtl. Herz- oder andere Organschäden feststellen. Eine Behinderung kann man natürlich auch dadurch nicht zu 100% ausschließen aber man kann sich auf einiges vorbereiten und evtl. bei einer gewissen Diagnose auch in einer Spezialklinik entbinden, damit dem Kind die beste Versorgung zuteil wird. Zudem kann man frühzeitig Komplikationen in der Versorgung feststellen und dem entgegenwirken.

Also ich halte diese Untersuchung durchaus für sinnvoll, da es nicht nur darum geht: Behalten oder Abtreiben!! Das war für mich auch nie ein Thema!

Wenn du eine FD machen lässt, sollte diese aber definitiv von einem Pränatalzentrum oder zumindest einer Fachpraxis für Pränataldiagnostik (Degum III) ausgeführt werden, da ich hier schon des öfteren gelesen habe was manche bei unqualifizierten Ärzten mitgemacht haben.

LG

Judith

Beitrag von liv79 12.04.10 - 09:37 Uhr

Ja!!!!

Denn so detailliert wirst du dein Kind quasi nie wieder untersuchen lassen können - es werden ja sämtliche Organe gescreent. Das hat überhaupt nichts mit einer Abtreibungsentscheidung zu tun!!!
Bei dem Zwerg meiner Schwester wurde z.B. bei der Feindiagnostik ein Nierenfehler festgestellt, der dann direkt nach der Geburt behandelt werden konnte.

Ich gehe morgen zur FD, ich hab aber auch eine Überweisung bekommen - weil ich schon 2 FGs hatte und eben außerdem dieser Nierenfehler in der Verwandtschaft besteht. Ohne Überweisung ist es ja sehr teuer. Wenn ihr es euch leisten könnt, würde ich's aber auch ohne Überweisung auf jeden Fall machen!