Baby schreit und weint viel

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Beitrag von annalenamaurice 12.04.10 - 11:55 Uhr

Hallo Ihr lieben Mamis,

ich bin etwas verzweifelt und wende mich an euch:

Unser Baby wurde am 10. März geboren, ist also 4 Wochen alt. Die ersten zwei Wochen war er super ruhig und sehr zufrieden und hat ganz viel geschlafen. Seit zwei Wochen jedoch ist er sehr unruhig, überwiegend abends, schreit oft stundenlang (auch meist abends) und wir wissen nicht mehr ein noch aus. Es wird von Abend zu Abend schlimmer und wir haben schon so viel versucht. Meine Hebamme hat mir Sab Simplex gegeben, weil er Luft beim Trinken mitschluckt, da er dann abends auch sehr hastig trinkt (ich stille ihn). Dann haben wir Zäpfchen bekommen (Carum Carvi von Weleda), da wir vermuten, dass er Bauchschmerzen hat, weil er die ganze Zeit pupst. Dann haben wir Beruhigungs-Globulis bekommen zum besseren Einschlafen. Wir haben es mit Bauchmassage, Wärme, Tragen, etc... versucht. Nichts hilft. Wir waren beim Osteopathen; er hatte tatsächlich auch Blockaden von der anstrengenden Geburt, aber auch danach war es nicht besser.

Er quält sich jeden Abend wieder aufs Neue, schläft nach stundenlangem Schreien irgendwann völlig erschöpft ein. Die Nächste sind ok, er trinkt alle 2 bis 3 Stunden und schläft danach auch meist gut wieder ein. Aber man kann die Uhr danach stellen, ab dem späten Nachmittag geht der Spuk wieder weiter...

Hat jemand ähnliches durchgemacht und vielleicht noch einen Tipp für uns? Bin über jeden Hinweis dankbar!

LG Annalena

Beitrag von runenhexe 12.04.10 - 12:00 Uhr

Du Arme. Hast du es schon mit pucken versucht? TV aus, ruhiger Tagesablauf?

Lässt er sich so gar nicht beruhigen und schreit stundenlang durch, würde ich mal nach ner Schreikind Beratung Ausschau halten...

Drücke euch die Daumen, dass es sich bald gibt und nur ne Phase ist.

Beitrag von annalenamaurice 12.04.10 - 12:03 Uhr

Oh danke!! Ans Pucken habe ich noch nicht gedacht. Das wäre ein Versuch wert. Weiß zwar nicht genau, wie es geht, aber ich probiere es heute Abend mal.

Danke!
LG Annalena

Beitrag von costal 12.04.10 - 12:03 Uhr

ohhh ja das hatte ich die ersten drei monate auch durchgemacht...ich würde wirklich auf bauchschmerzen tippen...bei meinen kleinen hatte auch nichts wirklich geholfen...
ich kann einfach nur sagen durchhalten und so wie es kommt ist es auch wieder schnell vorbei...
alles gutenoch...

Beitrag von stefkad 12.04.10 - 12:15 Uhr

du das hatten auch so ca. ab der 3. Woche..man konnte auch bei uns die uhr danach stellen, abends immer viel geschrei und sie ließ sich kaum beruhigen, selbst auf dem arm nicht..aber ich kann dir sagen, es wird besser! ich habe mal gelesen, dass babies mit 6 Wochen am meisten schreien und es dann wieder nachlässt..jetzt mit 3 Monaten ist es bei uns schon viiiel besser geworden ;) also kopf hoch, das geht vorbei!
achja, meine hebamme meinte, dass babies abends alles Erlebte vom Tag verarbeiten und es meistens durch SChreien zum Ausdruck bringen..AUch wenn man das Gefühl hat, man kann sie nicht beruhigen, ist es für sie trotzdem sehr wichtig, ihnen Nähe zu geben! also tragen tragen tragen ;))
liebe Grüße

Beitrag von kleinundrund 12.04.10 - 12:20 Uhr

Hallöchen,

ich empfehle dir das Buch "Babyjahre" von R. Largo!

Viele Babies schreien in den Abendstunden, ohne, dass es einen ersichtlichen Grund gibt! Das geht wieder vorüber. Wichtig ist halt, dass man keinen allzu großen Wind drum macht. Immer abends das selbe Einschlafritual (bei uns: Spieluhr an, Schlafsack an und dann Köpfchen streicheln bis Ruhe einkehrt). Jetzt müssen wir nur noch die Spieluhr anmachen und den Sack anziehen und er schläft recht schnell ein!

Durchhalten!

Grüßle,
kleinundrund mit Benedikt (3 Monate und 6 Tage)

Beitrag von sophia44 12.04.10 - 12:21 Uhr

Ja, das kenne ich von unserem kleinen auch. Er hat abends immer so zwischen 5 und 7 angefangen zu schreien und dann erst so gegen 9 oder 10 aufgehört, ist dann meist erschöpft bei einem von uns auf dem Bauch eingeschlafen. Ich habe ihn abends öfter gestillt (so alle 2 Stunden anstatt alle 3-4 h), hatte auch das Gefühl, dass er abends öfter Hunger hat als tagsüber - aber nach dem stillen war nie lange Ruhe und es ging schnell von vorne los. Unsere Hebamme meinte, das wäre die abendliche Unruhe, die alle Säuglinge haben, manche mehr, manche weniger. Ob es Blähungen sind, weiß man nicht so genau, vielleicht kriegen die Kleinen auch Blähungen, weil sie abends hastig trinken und beim schreien viel Luft schlucken.

Ich kann dir nur sagen, dass es bei uns nach 6 Wochen erheblich besser wurde und jetzt mit fast 10 Wochen schreit er abends kaum noch. Auch wenn es schwer fällt - wenn nichts hilft, dann besser ruhig bleiben, nicht zuviel verschiedene Sachen ausprobieren, damit drehen Sie noch mehr auf - da muss man einfach durch. Manche sagen ja, man soll sein Kind auf keinen Fall schreien lassen - aber was tun, wenn nichts hilft und alles was man macht es nur schlimmer macht? Wir haben ihn dann im Arm gehalten wenn er geschrien hat, ihn nicht weggelegt oder gar in ein anders Zimmer gelegt und irgendwann nach langen Stunden war dann auch gut - am besten du und dein Mann ihr wechselt euch ab und der andere geht aus dem Zimmer um mal Luft zu holen - sonst wird man wirklich bescheuert.

Wünsche dir gute Nerven und sag dir immer - es ist alles nur eine Phase!!!

LG
sophia

Beitrag von raevunge 12.04.10 - 12:26 Uhr

HUHU

ich kann gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Wir hatten das auch - wobei mein Kleiner (16 Monate) eh ein Schreibaby war, aber vor allem diese Schreistunde abends kenne ich zu gut #augen Mein Sohn hat Punkt 18.00 Uhr angefangen, nicht 17.59 Uhr, nicht 18.01 Uhr, nein, 18.00 Uhr ;-) Dann hat er bis 21.00 Uhr gebrüllt. In der Zeit ging nix. Manchmal hat er sich beruhigt, wenn er einen Schnulli im Mund hatte (hat er erst ab der 8. Woche genommen) und der Papa ihn im Arm hatte, der ist recht groß und da fühlte er sich glaub ich dann eben geborgen. Aber oft half auch das nicht. Tagsüber hat er sich immer ganz gut im Tragetuch beruhigt, abends: Fehlanzeige...

Pucken würde ich auch mal versuchen, oder eben ein Tragetuch. Ansonsten haben wir die Erfahrung gemacht, dass, je mehr man versucht, desto aufgedrehter werden die Kleinen. Also am Besten bei einer Sache bleiben und es akzeptieren, dass er eben den Tag verarbeitet oder was auch immer. Sei für ihn da, das ist das Beste. Beruhigungsglobuli würd ich nicht geben. Und: es hört tatsächlich auf! Mein Kleiner hat zwar immer viel geschrieen und tut es teilweise heute noch, aber diese abendliche Schreistunde war von einem Tag auf den anderen weg. Ich hatte es auch nicht geglaubt #schein

LG und gute Nerven

Beitrag von annalenamaurice 12.04.10 - 12:50 Uhr

Danke für eure Tipps und lieben Worte! Es tut immer gut, wenn man nicht alleine ist und es anderen vielleicht ähnlich geht. Für mich ist es zur Zeit der reine Horror, wenn mein Mann abends nicht da ist und ich den Großen (4 Jahre) ins Bett bringen muss, während der Kleine so brüllt...

Ihr glaubt nicht, was meine Kinderärztin mir heute empfohlen hat: Damit der Kleine abends nicht so hastig trinkt und somit Luft mitschluckt, soll ich ihm ein paar Löffelchen MÖHRCHEN füttern, damit der erste Hunger vorüber ist und dann die Brust geben. Hammer, oder??

LG Annalena

Beitrag von stitsch1703 21.04.10 - 10:21 Uhr

Bei uns hat unsere Federwiege http://babydreamers.de/
super geholfen!

Aber auch Pucken und tragen im Tragetuch haben Erleichterung gebracht.

Aber ich konnte halt nicht 24 Stunden am Stück tragen und dann haben wir den kleinen Mann in die Federwiege gelegt.

Gerade wenn noch größere Geschwisterkinder da sind, ist es einfacher wenn man den kleinen "Schreihals" mal ablegen kann :-)