was nehmen bei heuschnupfen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von taba77 12.04.10 - 13:18 Uhr

hi,

meine frage steht ja schon oben. kennt sich da jemand aus? ich habe aus meiner letzten ssw in erinnerung, dass man diese kombi-packungen nicht nehmen sollte??

ich hatte heute meinen ersten fa termin (6+0), habe aber vor lauter aufregung vergessen zu fragen....:-p.

momentan geht es besser, da es hier regnet, aber die letzte nacht war echt nicht schön.

danke für alle antworten.

lg,
taba

Beitrag von caterina25 12.04.10 - 13:20 Uhr

Ich habe auch seit neuestem leider Heuschnupfen. Mein FA sagt, dass alle gängigen Medikamente die es für Heuschnupfen gibt NICHT für Schwangere geeignet seien.....ich müsse mit dem Heuschnupfen leben..

Alles Gute!

Beitrag von maikiki31 12.04.10 - 13:20 Uhr

Hey,

meine FA hat mir Loratadin empfohlen.

Das werde ich nehmen wenn es zu schlimm wird.

Ansonsten besorg Dir unbedingt ne Nasendusche von Emser plus das Salz aus der Apo.

Das machst Du abends vor dem Schlafen und morgens, das hilft auch meist schon super ohne Medis zu nehmen.

LG Maike

Beitrag von maikiki31 12.04.10 - 13:24 Uhr

Zu Loratadin liegt mittlerweile eine prospektive, kontrollierte Kohortenstudie mit 175 Loratadin-exponierten Schwangeren vor, in der sich kein erhöhtes kongenitales Malformations-Risiko im Vergleich zu Kontroll-Schwangerschaften zeigte (7). Ein kurzzeitig geäußerter Verdacht auf eine leichte Häufung von Hypospadien, also angeborenen Fehlbildungen der Harnröhre unter Loratadin-Anwendung ließ sich in weiteren Untersuchungen bisher nicht bestätigen, ist aber noch nicht abschliessend beurteilt (8).



Mittlerweile gilt Loratadin unter den neueren Antihistaminka als am besten untersuchte Substanz und kann in der Schwangerschaft wie auch Cetirizin, zumindest nach dem ersten Trimenon, anscheinend ohne Bedenken bei strenger Indikation verwendet werden. Gemäß Roter Liste (siehe Tabelle 1) ist Cetirizin jedoch in der Schwangerschaft kontraindiziert. Hier, wie so oft, bleibt der Einsatz der Erfahrung des Arztes oder Apothekers überlassen. Aus diesem Grund sollten nichtsedierende Antihistaminika der zweiten Generation den Patientinnen bei starkem Leidensdruck nicht vorenthalten werden, auch wenn die sedierenden Erst-Generation-Antihistaminika bereits länger auf dem Markt sind. Hier wie auch allgemein gilt, dass bei mehreren verfügbaren Präparaten mit einem Arzneistoff die zugelassenen Indikationen unterschiedlich sein können.

Beitrag von kugelchen71 12.04.10 - 13:41 Uhr

Ich bekam damals was zum Inhalieren. Das geht auf meine Lunge und nicht bis zum Baby. Mein Arzt erklärte mir damals, das wär besser als nichts zu tun. Dann wenn er eine Schwangere mit Asthma behandeln muss, bekommt das Baby auf jeden fall was ab.