Was mag das sein? Bin verzweifelt.

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mandy2802 12.04.10 - 19:42 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich erkenn Marie ( 2 1/2) einfach nicht wieder.

Seit Wochen ist sie total weinerlich, will nur auf den Arm, will nur bei Mama sein. Bei allem was wir machen ist Händchenhalten angesagt.

Eigentlich ist Marie immer prima ins Bett gegangen, nach der Geschichte hat sie immer noch ein bisschen alleine weiter "gelesen" und ist dann allein eingeschlafen. Das war bis jetzt immer so, dass sie dann in den Schlaf gespielt oder Musik gehört hat.
Mittlerweile brauch sie einen von uns immer zum einschlafen und zwar wirklich bis sie tief und fest schläft. Dazu kommt, dass sie nun auch schon mit bei uns schläft, mittlerweile auch schon abends direkt.
Das stört mich eigentlich nicht, weil Marie und ich so definitiv besser schlafen und morgens fit sind. So schläft sie nämlich durch. Aber alles mit Händchenhalten, ganz dicht Wange an Wange.

Wenn es nach ihr ginge, dann würde sie auch direkt bei mir auf dem Bauch schlafen.

Im Kindergarten würde sie mich am liebsten auch da behalten, sie weint zwar nicht, will aber immer auf meinen Arm. Sonst war es so, dass sie tschüss gesagt hat und sofort weg war.

Marie ist schon seit über einem halben Jahr trocken, trägt nur nachts eine Windel und das hat immer gut geklappt. Ganz selten ging noch mal was daneben. Nun pieschert sie wieder ständig ein und sagt selbst dann nicht bescheid.

Auch bei Freunden oder Verwandten ist es so, dass sie nicht mehr allein mit den Kindern spielen mag und immer jemand mitkommen muss.

Das ist ist nicht dramatisch und unabhängig davon das es echt anstrengend ist, wunder ich mich einfach über so viele nagativen veränderungen.

Habt ihr ideen woran das liegen kann oder ähnliche Erfahrungen?

Danke.

VLG Mandy

Beitrag von eyriss 12.04.10 - 20:17 Uhr

hallo,
das ist eine ganz normale entwicklung. viele kinder haben das. es fällt natürlich ganz besonders auf, wenn vorher alles anders lief. das geht sicher bald wieder vorbei.

Beitrag von bea-christa 12.04.10 - 20:21 Uhr

Hallo Mandy,

...wenn Du sie auf eine der Punkte, die oben erwähnst, ansprichst, was sagt sie denn dazu??

Lieben Gruß - Bea

Beitrag von mandy2802 12.04.10 - 20:38 Uhr

Hi Bea,

sowas ignoriert sie... meiner Meinung nach verlegen.

Oder sie wiederholt ihr Anliegen.

Also wenn wir z.B. bei Freunden sind und sich mich darum bittet mir zum spielen zu kommen und ich sie dann frage, warum sie nicht alleine mit den anderen spielen oder warum ich mit muss, wiederholt sie einfach nur dass ich mit soll.

LG Mandy

Beitrag von bea-christa 13.04.10 - 09:51 Uhr

Hallo Mandy,

ich dachte jetzt eher, daß Du sie z.B. mal frägst, warum sie scheinbar nicht mehr gerne in die KiTa geht...

Also unsere Tochter ist erst 22 Monate und ich hab mit Eurer Altersklasse noch keine "praktischen" Erfahrungen. Aber vom Gefühl her finde ich es auch mit allen Aspekten/Veränderungen etwas bedenklich...
Hat sich bei Euch etwas im Privatleben verändert??

Sprich doch auch mal eine Erzieherin in der KiTa an, ob ihr etwas aufgefallen ist. Vielleicht gibt es auch ein Kind, mit dem Deines Probleme hat.

Lieben Gruß - Bea

Beitrag von waldfee77 12.04.10 - 20:53 Uhr

Hallo Mandy,

die Phase hatten wir vor kurzem auch. Unsere Tochter ist ebenfalls 2 1/2.

Sie war auch sehr weinerlich, hing wirklich immer an mir. Sie hatte zwar Spaß im Kiga, aber hat sich tausendmal vergewissert, daß auch wirklich ICH sie abhole.

Hätte sie gekonnt, wäre sie wohl in mich reingekrochen. Sie ist mir in jeden Raum gefolgt etc...

Das ging so 2-3 Wochen. Weiß nicht ganz genau. Dann war es auch wieder vorbei.

Na ja, ich hab versucht so viel wie möglich (arbeite 3/4) auf sie einzugehen, und ihr Halt und Sicherheit zu geben. Ich hab ihre Bedürfnisse halt immer versucht zu erfüllen.

War echt ne anstrengende Phase, da war nicht mal Zeit zum verschnaufen. Jetzt ist wieder alles beim alten. Sie ist genauso fröhlich und selbstbewußt wie vorher.

Ich glaube wenn man den Kleinen eben das gibt, was sie anscheindend grad so dringend brauchen, ist es schnell überstanden.

LG Silke

Beitrag von mandy2802 12.04.10 - 20:56 Uhr

Hallo Silke,

danke das ist sehr beruhigend. :-)

Und bei Euch war das einfach so wieder vorbei??

Hm, bei uns geht es schon ein paar Wochen länger. Aber dann gebe ich die Hoffnungen mal nicht auf.

LG Mandy

Beitrag von waldfee77 12.04.10 - 21:11 Uhr

Ja, sie ging dann plötzlich auch mal wieder alleine spielen. Dann hat sie sich abends schon auf den Kiga gefreut.

Ich konnte wirklich merken, daß es von Tag zu Tag besser wurde.

Dann hat sich auch wieder auf Opa gefreut (den liebt sie über alles), den hat sie in dieser Phase auch abgelehnt.

Ich war auch immer leicht verwundert, was plötzlich alles ein Problem war. Aber durch meine Nichte hab ich eben schon oft erlebt, daß manche Phasen auch mal länger dauern können.

Kann ich schwer beschreiben, aber ich hab das Gefühl, durch diese Phase hat sie sich ein bißchen "abgenabelt" von mir, sie ist plötzlich sehr selbstständig geworden.

LG