Mein Mann will seit Dezember Zeugen Jehovas werden was soll ich tun?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von 4976 12.04.10 - 21:05 Uhr

Bin seit 7 Jahren mit mein Mann Verheiratet und habe 3 Kinder 5 und3 und 1 Jahr alt.Habe ihm seit Dezember verlassen da er Zeugen Jehovas werden will,Liebe ihm aber kann trotzdem es nicht akzeptieren diese Religion.Habe ihm gewarnt sobalt er sich Taufen lässt,scheide ich mich von ihm,aber es lässt im kalt .Er sagt Gott ist ihm wichtiger weiss nett was ich machen soll bin voll verzweifelt kann mir einer helfen der die gleiche Erfahrung mach.

Beitrag von mirabelle 12.04.10 - 21:19 Uhr

Entweder Du wirst auch Zeuge Jehovas oder Du kannst es so oder vergessen.

Da Du nicht zum auserwählten Volk gehörst und auch nicht bekehrt werden willst hätte Dein Mann sich früher oder später ohnehin von Dir abweden müssen.

M.

Beitrag von 4976 12.04.10 - 21:56 Uhr

Das ich es auch so sehe stimmt bin Orthodox aber nicht so fanatisch religiös.Hasse seine Mama und schwestern denn sie haben meine Ehe kaputt gemacht,und so bleiben meine kINDER OHNE pAPA

Beitrag von pebbles-maus 12.04.10 - 22:14 Uhr

boa wenn ich das schon höre, zum auserwählten volk.. bei den mist hört bei mir religionsfreiheit auf. zum glück hat er die kinder nicht, denn die sollen in so einem glaubensmist nicht mit rein gezogen werden. die können mit 18 denn selber entscheiden.. aber Tipp für die Mama.. das Jugendamt ist da sehr ratsam!!! und ich gehöre zum Glück dann nicht dazu..und ich lebe noch.. JUHU

Beitrag von silver206 13.04.10 - 15:03 Uhr

Falsch, aber hauptsache etwas gepostet. Man kann auch im "geteilten Haus" leben.


Gruß Irene

Beitrag von kawatina 12.04.10 - 21:28 Uhr

Hallo,

wie hat das denn angefangen?

War deine Mann vorher schon in einer Richtung religiös?

Raten kann ich dir nicht. Schätze dein Mann muss erst mal zu sich finden - wie immer das auch aussehen mag.

LG
Tina


Beitrag von anyca 12.04.10 - 21:31 Uhr

Hast Du mal eine Sektenberatung kontaktiert?

Drohungen werden da gar nichts nützen - auch wenn Du natürlich nichts mitmachen solltest, was Du nicht vertreten kannst.

Wie ist Dein Mann denn auf diese Schiene geraten, Lebenskrise o.ä.?

Beitrag von 4976 12.04.10 - 21:51 Uhr

Durch seine Familie habe ihn vor 7 Jahren gefragt gehabt ob er denkt jemals ein Zeuge zu werden er sagte mir nie werde er so was.er war Traurig darüber das seine Mutter und schwestern da sind,wo ich ihm Kennengelernt habe war er frei Evangelisch.

Beitrag von kati543 12.04.10 - 22:36 Uhr

Tja, so kann das sein im Leben. Bei uns in der Familie war es ähnlich. Meine Oma ist getaufte Zeugin Jehovas und mein Opa Attheist. Beide waren rund 60 Jahre verheiratet. Letztes Jahr ist mein Opa gestorben. Er wurde nie von irgendjemanden gezwungen dort mitzumachen. Auch nicht meine Eltern oder mein Bruder oder ich. Also bevor man hier auf Sekten schimpft, sollte man sich das gut überlegen. Da ich sozusagen diese Religion in der Familie habe, bin ich zum Teil auch damit aufgewachsen. Diese Religion ist keine Sekte, sorry. Sie ist eine in Deutschland anerkannte Religionsgemeinschaft. Solange dein Mann deinen Kindern nichts tut, kannst du ihnen den Vater nicht wegnehmen, ansonsten läufst eher du Gefahr, das Sorgerecht zu verlieren. Bitte versteh mich nicht falsch, du kannst dich von ihm scheiden lassen, aber zu sagen, dass die Kinder dann ohne Papa aufwachsen...das wird nicht funktionieren. Du kannst deine Kinder davor "schützen", indem du ihnen alles erklärst. Aber niemals funktionieren Verbote.

Beitrag von anyca 12.04.10 - 23:03 Uhr

"Diese Religion ist keine Sekte, sorry."

Was ist denn für Dich eine Sekte? So weit ich weiß, gehen die Zeugen Jehovas davon aus, daß alle anderen verdammt sind und untersagen z.B. den Kontakt zu Aussteigern sowie das Lesen kritischer Literatur. Aus meiner Sicht ne ganz klassische Sekte ...

"Anerkennung als Religionsgemeinschaft" steht dem nicht entgegen, ist ja nicht so, daß "Sekten" verboten wären in Deutschland.

Beitrag von kati543 12.04.10 - 23:47 Uhr

Was weißt du denn von den Zeugen Jehovas genau? Möglichst weil du selber dort warst und nicht, weil du es nur von irgendwo her erfahren hast, der es wieder von irgendwem hat,....?
Aber zu deiner Information. Da ich mich mit den größten in Deutschland vertretenen Religionen ziemlich auskenne und auch Vorträge zu diesen Themen halte, bitte. Alles was du gesagt hast, kannst du genauso auf die katholische und evangelische Kirche, sowie die meisten anderen nicht-christlichen Religionen und so ziemlich jede andere christliche Religion sagen. Und nun? Fast alle Religionen verdammen die Ungläubigen und sagen dass "ihre" Religion die einzig Wahre ist. Es gibt wirklich nur eine Handvoll Religionsgemeinschaften, die da offener sind. Der interreligiöse Dialog wird nur von ein paar Religionsgemeinschaften mitgemacht und selbst da geht es nur sehr schleppend voran.
Dass der kontakt zu Aussteigern untersagt wurde habe ich noch nie erlebt und ich kenne einige persönlich. Ist auch ziemlich schwer zu realisieren. Wenn du dir nämlich mal die Mühe machen würdest und die Leute anschaust, die Zeugen Jehovas sind, dann würdest du feststellen, dass das ganze Generationen von Familien dort sind. Da Zeugen Jehovas auch nur Zeugen Jehovas heiraten sind fast alle einer Gemeinschaft irgendwie miteinander verwandt oder verschwägert. Den Kontakt zu Aussteigern zu verbieten, hieße ganze Familien auseinanderreißen. Im Gegenteil. Bei den Leuten die ich kenne, war es so, dass sie weder belagert wurden, noch Gehirnwäsche durchgeführt wurde. ihnen wurde es letztendlich freigestellt, ob sie wieder in die Religionsgemeinschaft wollen, oder nicht.
Was wäre denn in deinen Augen kritische Literatur?

Beitrag von petra1982 13.04.10 - 09:19 Uhr

Eine aus meiner ehemaligen Schule ist dieses Jahr mit kanpp 30 verstorben, 2 kleine Kinder und Mann hinterlassen, weil Eltern in diesem Verein sind und ihr damals eine Notwendige Op untersagt haben die verhindert hätte das sie klein bleibt, und das nur weil es mit Ihrem Glauben nicht übereintrifft....Furchtbar sag ich nur...

Ich denke die TE kann es Ihrem Mann nicht verbieten welchen Glauben er hat, aber untersagen das er die Kinder beeinflusst wenn es um soetwas zum beispiel gehen würde, auch den Kontakt kann sie nicht verhindern er ist der Vater und hat egal an was er glaubt ein Recht diese zu sehen....

Beitrag von kati543 13.04.10 - 09:29 Uhr

"Ich denke die TE kann es Ihrem Mann nicht verbieten welchen Glauben er hat, aber untersagen das er die Kinder beeinflusst wenn es um soetwas zum beispiel gehen würde, auch den Kontakt kann sie nicht verhindern er ist der Vater und hat egal an was er glaubt ein Recht diese zu sehen...."

Das sage ich ja die ganze Zeit. Nur weil jemand Zeuge ist, heißt das nicht zwangsweise, dass er ein schlechter Vater ist. Die TE kann ihre Kinder nur schützen, indem sie sie aufklärt und zwar aus ihrer Sicht und nicht die Großeltern oder den Mann zuerst erklären lassen. Man kann Kinder leicht beeinflussen. Also muß sie dafür sorgen, dass die Kinder stark sind und in ihrem Glauben bereits gefestigt, ansonsten werden sich die Kinder "wie die Fahne im Wind" drehen.

Beitrag von petra1982 13.04.10 - 09:51 Uhr

Da sollten die eben einfach mal sich wie Erwachsene aufführen und Kind Kind sein lassen ohne das irgendeiner seinen Glauben aufdrückt. Die sind ja komplett verwirrt wenn Mama von Gott redet usw. und der Mann an was die Zeugen auch immer glauben (kenn mich da nicht wirklich aus muss ich sagen).

Beitrag von anyca 13.04.10 - 09:56 Uhr

"Alles was du gesagt hast, kannst du genauso auf die katholische und evangelische Kirche, sowie die meisten anderen nicht-christlichen Religionen und so ziemlich jede andere christliche Religion sagen."

Das stimmt ja nun definitiv NICHT. Ich bin aktiv im Gemeindekirchenrat und mir verbietet da garantiert keiner, mit Leuten befreundet zu sein, die aus der Kirche ausgetreten sind. Und da erzählt mir auch niemand, meine Schwägerin (Katholikin), meine Schwiegermutter (Baptistin) oder meine Kollegen (Juden, Muslime etc.) seien verdammt, bloß weil sie nicht in der evangelischen Landeskirche sind.

Es schockiert mich etwas, daß Du mit solchem "ist ja eh alles ein Salat" Denken Vorträge hältst!

Das Zeugen Jehovas nur Zeugen Jehovas heiraten ist ja gerade so ein Kriterium - bei allen anderen Religionen/Konfessionen in meinem Umfeld sind eher "Mischehen" die Regel ... was passiert denn, wenn ein Zeuge eine, sagen wir, Katholikin heiraten will, die nicht übertreten möchte?

Beitrag von petra1982 13.04.10 - 10:10 Uhr

Wird sicher aktzeptiert ;-)

Beitrag von kati543 13.04.10 - 11:35 Uhr

"Das Zeugen Jehovas nur Zeugen Jehovas heiraten ist ja gerade so ein Kriterium - bei allen anderen Religionen/Konfessionen in meinem Umfeld sind eher "Mischehen" die Regel ... was passiert denn, wenn ein Zeuge eine, sagen wir, Katholikin heiraten will, die nicht übertreten möchte? "

...dann heiratet er sie eben. Nur muß die Katholikin sich damit abfinden, dass diese Ehe niemals kirchlich geschlossen werden kann. Denn die katholische Kirche akzeptiert so eine Mischehe nicht. Niemand wird ihr am Sonntag in der Kirche sagen, dass sie nicht verheiratet ist, aber gerade die katholische Kirche tut sich sehr schwer eine religiöse Heirat bei 2 unterschiedlich religiösen Partnern durchzuführen. Also standesamtliche Trauung ist möglich, aber nicht die kirchliche.

"Es schockiert mich etwas, daß Du mit solchem "ist ja eh alles ein Salat" Denken Vorträge hältst! "

Ich habe nie behauptet, dass alles eh ein Salat ist. Aber wenn du nicht lesen kannst, dann nützt es dir auch nichts, dass deine Schwägerin (Katholikin), deine Schwiegermutter (Baptistin) oder deine Kollegen (Juden, Muslime etc.) sind. Denn irgendwie fehlt dir noch der Kontakt zu den Zeugen, gegen die du hier ganz schön wetterst, ohne Hintergrundwissen zu haben. Im übrigen empfehle ich dir mal ganz genau die begleitenden Schriften zur Bibel und die Bibel natürlich auch, durchzulesen. Dort steht ganz bestimmt nicht drin, egal welche Religion, alle kommen in den Himmel. Nein, dort steht, wenn du in Religion X bist, alle regeln befolgst, betest,... dann kommst du in den Himmel. Und was mit den anderen Menschen passiert, wird auch gleich noch gesagt: Sie kommen in die Hölle. und wenn man nicht verdammt ist, in der Hölle, dann hast du eine eigenartige Vorstellung davon.

Beitrag von anyca 13.04.10 - 11:57 Uhr

"Also standesamtliche Trauung ist möglich, aber nicht die kirchliche. "

Das stimmt definitiv nicht. Mein Bruder ist evangelisch und meine Schwägerin ist katholisch, es war überhaupt kein Problem, katholisch zu heiraten!

Komisch, daß Du nun das Problem auf die katholische Kirche schiebst und kein Wort drüber verlierst, wie die Zeugen Jehovas nun auf eine solche "Mischehe" reagieren würden ... daß standesamtlich jeder jeden heiraten kann, ist ja eh klar, hat aber mit der religiösen Problematik nichts zu tun.

Und von was für "Begleitschriften" zur Bibel redest Du? Talmud, Kirchenväter, Wachtturm ...?

Im Übrigen ist die Bibel ein an die 2000 Jahre alter bzw. streckenweise noch älterer Text, der natürlich von jeder heutigen christlichen Gruppe unterschiedlich gedeutet wird. So wie es Frauen nicht mehr vorgeschrieben ist, den Kopf zu bedecken, obwohl es in der Bibel steht, werden ja auch andere Aspekte unterschiedlich gedeutet. "Alle anderen kommen in die Hölle" ist EINE Interpretation, nicht die einzige.

Wie deutest Du denn z.B. die Geschichte vom barmherzigen Samariter (= Anhänger einer anderen Religion), der von Jesus zum Vorbild gemacht wird? Glaubst Du wirklich, die soll heißen, der war ja ganz nett, kommt aber trotzdem in die Hölle?

Beitrag von kati543 13.04.10 - 14:05 Uhr

"Das stimmt definitiv nicht. Mein Bruder ist evangelisch und meine Schwägerin ist katholisch, es war überhaupt kein Problem, katholisch zu heiraten!"

Das war auch nicht deine Frage. Eine Ehe zwischen Katholik und Protestant geht. Aber nicht die KIRCHLICHE Heirat zwischen Zeuge Jehovas und Katholik. Das hattest du gefragt. Also nicht Antworten aus dem Zusammenhang reißen.

Wenn du übrigens davon redest, dass du der evangelischen Landeskirche angehörst, meinte ich natürlich deren Begleitschriften. Niemand kann von einem verlangen, dass man alle Schriften sämtlicher Religionen liest. Das wäre ziemlich übertrieben. gerade bei den Zeugen wäre das nämlich ziemlich viel.

"Glaubst Du wirklich, die soll heißen, der war ja ganz nett, kommt aber trotzdem in die Hölle? " Das kann ich dir einfach nicht sagen. Ich bin nämlich nicht Gott und ich werden ganz bestimmt keine Vermutungen darüber anstellen, wer in den Himmel kommt und wer nicht. In meiner Religion ist so etwas eines der schlimmsten Sachen, die man anstellen kann, sich anzumaßen zu wissen, was Gott entscheiden wird. Da Gott aber nach meinem Verständniss barmherzig ist - sogar noch barmherziger als der Samariter - und gerecht, um nur 2 der Eigenschaften zu nennen, bin ich sicher, er wird es perfekt machen. Eines weiß ich hingegen mit Sicherheit. Am Tag der Abrechnung werden alle von uns für ihr ganzes Leben verantwortlich gemacht und nicht nur für eine Tat.

Beitrag von anyca 13.04.10 - 14:43 Uhr

Die Frage, ob von den Zeugen Jehovas aus ein Mitglied eine Katholikin heiraten darf, ohne daß es Streß gibt, hast Du leider immer noch nicht beantwortet.

Und was Du nun unter "Begleitschriften" der Landeskirche verstehst, erschließt sich mich auch nicht, da allein das so viel ist, daß selbst mein Mann in seinem Theologiestudium sicher nicht alles gelesen hat, was irgendein Theologe o.ä. jemals gesagt hat - zumal das ja auch alles nicht automatisch verbindlich ist.

Beitrag von silver206 13.04.10 - 15:07 Uhr

Hallo,

klar darf ein ZJ eine Katholikin heiraten. Es gibt halt nur keine Feier im Königreichssaal wie sonst üblich.

Sie leben dann halt im "geteilten Haus".

Die ZJ stört das nicht.

Gruß Irene

Beitrag von kati543 13.04.10 - 23:11 Uhr

Natürlich darf er eine Katholikin heiraten. Es gibt keinen Ärger. Es werden sogar ganz freundlich außnahmslos alle zur Heirat gratulieren. Das hatte ich aber schon beantwortet ;-)

Begleitschriften sind die Bücher, die von der Kirche selber herausgegeben werden (also nicht unbedingt das, was "irgendein" (ist nicht abwertend gemeint) Theologe oder Nicht-Theologe meint über diese religion zu wissen.) und Fragen zu allgemeinen Glaubenssachen beantworten, besondere Stellen der Bibel unter die Lupe nehmen,... Man könnte z.B. auch im Internet nachschauen, da ist auf der HP der Evangelischen Landeskirche Deutschlands ein ABC zum Glauben aufgeschrieben. Das ist die grobe Version von dem, was ich meine.

Beitrag von fritzeline 13.04.10 - 00:18 Uhr

Naja, so ein paar relevante Sektenmerkmale fehlen den Zeugen schon.

In meiner Familie gab es auch eine und sowohl ihr Mann als auch die vier heute längst erwachsenen Kinder hatten mit dem Verein nie großartig zu tun, sie sind da vollkommen unbeleckt raus. Was zum guten Teil sicher an dem charakterfesten Vater lag, einem Atheisten.

Beitrag von liisu 13.04.10 - 07:26 Uhr

Ich weiß nicht ob das alle Zeugen so machen, aber ich kenne da einen Fall... Bei meinem Bruder in der Klasse in der Grundschuloe war ein Schüler, dessen Mutter eine Zeugin war. Der Kleine hat von ihr verboten bekommen zu lachen, er bekam so gut wie keine Geschenke, hatte das Verbot Weihnachten und Geburtstag zu feiern und sollte in der Schule allen LKindern die Lachen sagen das man das nicht tut. Er bekam von seiner Oma eine Katze geschenkt und weil er sich sehr darüber freute und täglich mit dem Tier spielte hat die Mutter die Katze vor seinen Augen umgebracht, indem sie sie erwürgt hat! Das ist kein Witz! Anzeigen wegen Tierquälerei blieben im übrigen erfolglos.
Der Junge ist völlig verhaltensgetört! Also wenn das bei allen Zeugen so ist, dann kann ich verstehen wenn man sich vom Mann scheiden lassen will und vor allem die Kinder von diesem fern halten möchte.

Beitrag von kati543 13.04.10 - 08:55 Uhr

Nein, das hat nichts mit den "Vorschriften" der Religion zu tun, sondern eher mit den Problemen einer verhaltensgestörten Mutter. Beides sollte man nach Möglichkeit trennen. Es soll auch Katholiken geben, die Kinder vergewaltigen. Deswegen ist das aber keine Regel der katholischen Kirche ... um nur ein Beispiel zu nennen.
Ein Verbot geburtstag bzw. Weihnachten zu feiern, gibt es bei den Zeugen hingegen tatsächlich - Ostern übrigens auch. Weihnachten und Ostern sind Feste der kath. und evang. Kirchen. Die Zeugen haben da ein anderes "Fest", was sie feiern. Nennt sich aber eben nicht Ostern, sondern gedächtnismahl. Das verbot Geburtstag zu feiern kommt (so wurde es mir mal erklärt) daher, dass Johannes der Täufer durch einen Geburtstagswunsch von Salome geköpft wurde. Daher die Schlußfolgerung, dass Geburtstage "schlecht" sind. Ich muß natürlich nicht erwähnen, dass nicht alle Zeugen diese Regel befolgen...

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