Twighlight ----- Sooooo enttäuscht!!

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Beitrag von 3wichtel 13.04.10 - 07:58 Uhr

Hallo,

ich bin totaler Bis(s)-Fan, habe alle Bücher mehrfach gelesen.
Jetzt habe ich endlich Twighlight gesehen (worauf ich mich so gefreut hatte) und bin total enttäuscht:
Vom Zauber des Buches bleibt ja so gar nichts über. Als Film ist es eine langweilige Teenie-Highscool-Geschichte ohne jeden Bis(s)!

Die Charaktere wirken blass (nicht nur von der Hautfarbe her) und die Locations (z.B. Edwards Haus) sind ganz anders als im Buch.
Die schönsten und spannendsten Szenen des Buches werden verhunzt (Bella und Edward auf der Lichtung) oder ganz weggelassen (Bellas "Flucht" am Flughafen vor Alice und Jasper).

Ich kann nur sagen: Ich bin total enttäuscht. Und mir ist es absolut rätselhaft, wie jemand (oder gar ganz viele) so von dem Film schwärmen können.

Beitrag von silviemami 13.04.10 - 08:24 Uhr

Hallo!!!

Also ich finde den Film spitze! Ist doch immer so, dass in einem Film nicht Alles aus dem Buch vorkommt! Was meinst du, wie lange dann so ein Film ist!
Ich auf jeden Fall freu mich schon auf die nächsten Filme!!! #huepf
Aber Geschmäcker sind ja verschieden! ;-)
LG, Silvie

Beitrag von mausi3600 13.04.10 - 08:26 Uhr



hallo silvie

ich habe es genau umgekehrt gemacht erst den film gesehen und dann die bücher verschlungen. ich finde beide filme super. lg sylvi

Beitrag von hummelbiene87 13.04.10 - 08:25 Uhr

huhu.
Man kann auch kein Buch mit einem Film vergleichen. Einem Buch sind keine Grenzen gesetzt, weil die Fantasie grenzenlos ist.

Ich find beides toll, aber ich sehe es auch unabhänging voneinander.

LG

Beitrag von wurzelkatze 13.04.10 - 08:26 Uhr

Hallo...

Ich mag auch nur 1 o. 2 Szenen aus dem Film...z.B. Jasper beim Baseball...#verliebt

Aber glaub`mir:

New Moon ist noch langweiliger gedreht!

Ich hoffe jetzt auf Eclipse...

LG Claudia

Beitrag von king.with.deckchair 13.04.10 - 08:29 Uhr

"Als Film ist es eine langweilige Teenie-Highscool-Geschichte ohne jeden Bis(s)!"

Ähem - nicht nur als Film...

*duckundwech*

Ch.
...die diesen Hype um die äußerst triviale Denise-Mystery-Schmonzette für große Mädchen (= Frauen jenseits der 25, die sowas gut finden, laufen für mich schon unter "irgendwo mit 14 stehen geblieben") noch nie verstanden hat...

Beitrag von mauseannie 13.04.10 - 10:55 Uhr

Aber echt... ;-)
Ne Freundin von mir schreibt ihre Diplomarbeit ueber Twilight. Als ich das hoerte, dachte ich nur ... #klatsch

Beitrag von flamboyant 13.04.10 - 12:32 Uhr

Nee, oder? #rofl

Beitrag von king.with.deckchair 13.04.10 - 12:55 Uhr

Och du, ich hab' in der 13 im Deutsch-Grundkurs ein Referat über Denise-Heftchen gehalten - ernsthaft, Thema war "Trivialliteratur heue und in der Vergangenheit im gesellschaftlichen Kontext". Oder so ähnlich. Das ist schon ein ziemlich interessantes Thema und da ich ein paar Jahre davor heftige Denise-Heft-Leserin war, fand ich es schon spannend, mal in andere Sphären der "Trivialliteratur" zu tauchen, Courths-Mahler etwa oder Eugenie Marlitt.

Heute lese ich auch sehr gern Charlotte Link z.B. oder Mary Higgins Clark - beide auch nicht gerade die hohe Schule der Literaturwissenschaft. Aber unterhaltsam. Aber ich lese auch anderes und ich steigere mich nicht in eine Teenager-Kitsch-Romanze rein, wie das viele Frauen (auch noch in meinem Alter #schock) tun...

Man kann an das Thema aber durchaus auch wissenschaftlich rangehen, wie ich finde. Im Rahmen von (Medien-)psychologie sicher auch...

LG
Ch.

Beitrag von robingoodfellow 13.04.10 - 11:29 Uhr

Du sprichst mir aus der Seele.

Beitrag von bokatis 13.04.10 - 11:48 Uhr

Seh ich genauso. Eine Freundin von mir (31 Jahre alt) fährt auch voll drauf ab, alles mehrmals gelesen, also hab ich auch mal reingelesen. Mann, bin fast eingeschlafen auf den ersten Seiten. Selten sowas kitschiges, klischeebeladenes und langweiliges gelesen. Für mich tatsächlich Teenie-Kram...wenn man bereits ein paar wirklich gute Liebesgeschichten gelesen hat, kann man da nur den Kopf schütteln

K.

Beitrag von 3wichtel 13.04.10 - 11:56 Uhr

Kann ich ein Stück weit nachvollziehen.
Als ich mit dem ersten Band angefangen habe, habe ich auch nur gedacht: "Was ist das denn für ein Mist?"

Aber ich neige bei Büchern schnell dazu, dass mir die Charaktere ans Herz wachsen.
Und sind sie erstmal drin im Herzen, ist es für immer...

Beitrag von fiori_ 13.04.10 - 12:38 Uhr

Man muss doch auch nicht alles verstehen.

Ich verstehen auch so viele Dinge nicht, die sich andere Leute antun.

Beitrag von maupe 13.04.10 - 08:33 Uhr

<<Als Film ist es eine langweilige Teenie-Highscool-Geschichte ohne jeden Bis(s)!>>

Die Bücher wurden für eine jüngere Leserschaft geschrieben und somit zielt auch der Film (bzw. die Filme) auf exakt die jungen Mädels ab und hat dort Erfolg.

Zudem stand für den ersten Teil ein nicht sehr großes Budget zur Verfügung, das zeigt sich halt unter anderem beim Make up usw.

LG maupe

Beitrag von fiori_ 13.04.10 - 09:33 Uhr

Hallo,

also mir ging es ja andersrum.
Habe zuerst Twilight geschaut und mir danach die Bücher gekauft.
Und ich finde das Buch jetzt nicht so bezaubernd, wie den Film.


Aber warum wunderst Du Dich? Die Personen in dem Buch erlebt ja jeder anders beim lesen.
In dem Film bekommt man die personen "vorgesetzt" und wenn die dann nicht mit dem übereinstimmen, wie man Sie im Buch empfunden hat, kann der Film entäuschend sein.

Denn wenn ich die Bücher lese, habe ich leider keine fiktiven Personen im Kopf, sondern nur Rob Pattinson und Kristin Stewart.

Also, ich finde twilight einfach nur geil und habe den auch schon 6mal geschaut.

Freue mich schon auf Donnerstag, das kommt New Moon auf DVD.

LG

Beitrag von 3wichtel 13.04.10 - 11:59 Uhr

Ich wundere mich, dass es so langweilig gedreht ist.
Aus dem Buch hätte mal viel mehr rausarbeiten können.

Beitrag von fiori_ 13.04.10 - 12:41 Uhr

Hätte, Hätte Perlenkette.

Vieles war einfach nicht machbar. Wenn du die DVD hast, dann wirst du sicher auch das Special Feature von DVD2 gesehen haben???
Da wird soviel erklärt warum man gewissen Dinge aus dem Buch weggelasssen hat oder weglassen musste.

Beitrag von tasco 13.04.10 - 10:13 Uhr

Ich kann das zwar nachvollziehen, was du meinst. Aber vielleicht liegt es auch ein bißchen z.B. an denSynchronstimmen. Ich habe die beiden Filme erst auf Deutsch gesehen und fand es furchtbar. Aber wenn man Robert Pattinson mit seiner Stimme hört, dann hört man den Schmerz und die Sehnsucht und diese zwispältigkeit total. Er spricht oft dann ganz leise und behutsam, so dass einfach viel mehr Feeling rüber kommt. Die Texte sind genauso übernommen worden wie in den englischen Büchern. Nur an anderen Plätzen.

Die Flughafen-Szene hat mir auch gefehlt, aber dafür finde ich das Baseballspiel sehr gut gelungen. Das hatte ich mir gar nicht so gut vorgestellt. Oder auch den Truck-Unfall.

Ich finde auch, um so öfter man den Film guckt, um so besser.

New Moon finde ich noch viel besser und ichglaube, dass Eclipse auch noch eine Steigerung ist!

Beitrag von beaches 13.04.10 - 10:28 Uhr

du hast absolut recht, im original ist der film um welten besser. die stimme, die sie edward verpasst haben, klingt so "gestellt" und zu alt.

aber auch die bücher sind im englischen schöner, abgesehen davon, dass s. meyers vokabular recht einsilbig ist - irgendwie seufzt und kichert jeder andauernd. #schein

Beitrag von tasco 13.04.10 - 17:59 Uhr

Ich hab halt nur die englischen Bücher gelesen, kann mir aber nicht vorstellen, dass die wirklich soooo gut übersetzt wurden.
Aber du hast Recht, die seufzen und kirchern und starren die ganze Zeit :-) Aber ist ja auch verständlich*lach*.

Ich liebe Rob's Original-Stimme wirklich total. Das kriegt halt so ein 0-8-15-Synchronsprecher, den man auch schon für 20 andere Schauspieler genommen hat, einfach nciht sooo hin. Und wenn man dann noch auf der DVD im Zusatzmaterial mal hört, was er sich bei dem einen oder anderen Blick gedacht hat usw., das ist schon super interessant!

Beitrag von dornpunzel 13.04.10 - 13:36 Uhr

Hallo,

den Zauber eines Buches machen nicht zuletzt zwei Sachen aus:

Das Kopfkino. Du entwickelst deine eigenen Vorstellungen der Charaktere, der Stimmen, siehst vor deinem inneren Auge, wie ihre Gesten wirken.
Dann kommt der Film. Einige sind begeistert, weil er ihrem Kopfkino entspricht. Andere sind zu Tode enttäuscht, weil er mit ihrem Kopfkino nichts zu tun hat.
Wie der Film gemacht ist, ist da beinahe zweitrangig.

Die Worte. Ja, hört sich lächerlich an, aber einem Film fehlen nun einmal die Worte. Kein Schauspieler der Welt vermag es, Gefühle und Gedanken so zu transportieren, wie das geschriebene Wort. Das fehlt in jedem Film, was einfach am Medium liegt und deswegen sind die meisten 'Erstbuchleser' von den Filmen dann auch enttäuscht.

Ich würde mir niemals die - vielleicht einmal erscheinenden - Verfilmungen meiner Lieblingsbücher ansehen. Da möchte ich mir mein Kopfkino bewahren.

Meine Meinung zu Bis(s) allerdings ist: Wer nur den Film sieht, ist klar im Vorteil. Eben weil die Worte fehlen. #hicks

Liebe Grüße,
Dornpunzel

Beitrag von 3wichtel 13.04.10 - 13:42 Uhr

"Wer nur den Film sieht, ist klar im Vorteil. Eben weil die Worte fehlen. "

Und gerade das sehe ich genau anders (in diesem Fall zumindest).

Ich finde den Film soooooo langweilig, obwohl mich das Thema ja schon durch die Bücher gepackt hat.
Wie langweilig muss der Film dann erst für jemanden sein, der noch gar nicht "infiziert" ist?

Beitrag von dornpunzel 13.04.10 - 13:55 Uhr

Ziemlich langweilig. :-D

Ich hab ihn solidarisch mit meiner Schwester gesehen. Fand ihn nicht den Brüller, aber gut, was tut man nicht alles als große Schwester.
Ich fand ihn aber nicht so unterirdisch wie das Buch, das hat mich einfach nur genervt.

Ich denke, die Bis(s)-Reihe ist ein Phänomen, an dem ich die Geister einfach scheiden. Man liebt oder hasst sie. :-)

Beitrag von anna0912 13.04.10 - 15:49 Uhr

ich finde auch, man sollte bücher nie mit filmen vergleichen. dann würden die filme 5 stunden gehen und wie schon mehrere hier gesagt haben, entsteht ja beim lesen eine gewisse phantasie, eben deine eigene. außerdem kann man in einem buch viel besser gefühle und gedanken "darstellen", das kann man im film einfach nie 1:1 umsetzen.

ich hab erst den film gesehen und dann die bücher gelesen. und gott sei dank auch. so hatte ich beim lesen schon mal die gesichter vor augen, bevor ich mir mein eigenes bild von edward und bella mache und dann im film enttäuscht bin. das ist nur ein beispiel.

ich bin absolut fan von beiden, bücher und filme. könnte immer wieder die bücher lesen und auch immer wieder die filme schauen.

lg anna

Beitrag von dani001234 13.04.10 - 17:31 Uhr

hast ja schon genug antworten bekommen, dass man bücher nicht unbedingt mit filme vergleichen sollte ;-)

ich kenne nur die filme und finde die ganz gut.
haben am woende den 2. teil gesehen...und sind nun natürlich auf den 3. teil gespannt :-)

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