Hochbett?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lunasxx 13.04.10 - 11:55 Uhr

Hallo Ihr,

ich bekomme im November mein zweites Kind und frage mich nun was für ein Bett meine Erstgeboren kriegen soll. Ich hatte an ein Hochbett (wer mal schauen mag http://www.wallenfels.com/content/shop/%5fPEP+Baby-%2cKinder-%2cJugendzimmer/137+VOLO/VOLO+Spielbett+%28Type+78%2c+90%2c+93%29.html ) gedacht. Jetzt sind mein Mann und ich uns nicht sicher, ob sie mit drei nicht noch zu jung dafür ist. Was meint Ihr?

Viele Grüsse

Kerstin

Beitrag von bine080 13.04.10 - 12:15 Uhr

Haaaaaaalllloooo,
Ich kann mir leider den Link nicht anschauen,da ich in der Umschulung sitze und der Rechner für manche Seiten gesperrt ist :-p
Also,
Wir haben unserem Kleinen als er 3 1/2 j. alt war (wir sind umgezogen zu der Zeit) das Hochbet von Ikea (Kura) gekauft und es wird seitdem als Halbhohes Hochbett genutzt :-)
Es ist bei diesem Hochb. auch nur eine (nicht :-() angeschrägte Leiter dabei;da hatte ich anfangs etwas Angst.......
Aber ich habe dann (auch bei IKEA) ein rutschhemmendes selbstklebendes Band gekauft und auf die Stufen geklebt,damit der Kleine einen besseren Halt hat.
Lt. IKEA-Altersempfehlung: erst ab 6Jahren geeignet
Da wir aber das Bett noch zusätzlich mit einem aufklappbaren Zusatz-Bettgitter (spielemax 24,99€) gesichert haben,kann er definitiv nicht herausfallen!
Außerdem hat er auch ein relativ helles Nachtlicht,sodass er auch im Dunkeln gut sehen kann!

Ich finde, es kommt auch auf das Kind an! Meine Freundin hat eine Tochter,die ist motorisch (sie ist gleichalt) noch nicht in der Lage an den schmalen Leiterstufen hinabzuklettern ohne sehr unsicher zu sein und meist Hilfe zu brauchen = ihr würde ich noch kein Hochbett kaufen!

Also,ich kann es FÜR MEINEN SOHN nur empfehlen :-)
lg,
Bine

Beitrag von sonne_1975 13.04.10 - 12:17 Uhr

Guck mal, was Urbia dazu schreibt:
http://www.urbia.de/topics/article/?id=10042

Experten raten, Hochbett erst ab 6 Jahren. Natürlich geht es in vielen Fällen auch mit 3 Jahren gut, aber in vielen Fällen eben nicht und das Kind landet in der Notaufnahme.

LG Alla

Beitrag von cassidy 13.04.10 - 12:45 Uhr

Hi,

unser Sohn war auch drei und es klappte super. Unsere Kleine, sie ist jetzt 3,6 Jahre alt, wird in den nächsten Tagen ein Hochbett bekommen. Es handelt sich da um das halbhohe Bett vom Dänischen Bettenlager (Qualität übrigens super).

Ich halte überhaupt nichts, von diesem so genannten Empfehlungen. Ich denke, es kommt immer auf das Kind drauf an. Unser Sohn konnte mit drei Jahren Fahrrad fahren. Er ist fit und aufmerksam im Straßenverkehr. (Wir leben in einem kleinen Ort, nicht in der Großstadt) Ich würde ihn noch nicht alleine fahren lassen, aber trotzdem wird er ab Sommer mit dem Rad in die Schule fahren. Alle Welt, auch die Schule, redet davon, das die Kids erst mit dem Rad kommen sollen, wenn sie den Fahrrad-Führerschein gemacht haben. So ein Quatsch! Soll er deswegen jetzt die nächsten Jahre nur bei uns in der Spielstraße radeln?

Bei solchen Entscheidungen kommt es immer auf die Kinder an und auf das Bauchgefühl der Eltern an. Schließlich kennen wir unsere Kinder am besten!

Gruß, cassidy

Beitrag von suameztak 13.04.10 - 12:18 Uhr

Hallo,

mein dreijähriger hatte im Urlaub ein Etagenbett. Er ist direkt draufgeklettert und oben rumgehüpft. Dafür ist der Rausfallschutz natürlich viel zu niedrig.
Es gibt aber auch jüngere Kinder, die für ihr Alter sehr vernünftig sind. Empfohlen werden die meisten Hochbetten für Schulkinder, also ab 6 Jahr. Einige Hersteller bieten aber auch Betten für jüngere Kinder an oder auch Betten, die man umbauen kann. Bei eurem kann man z.B. auch das obere Bett alleine aufbauen.
Grundsätzlich habe ich die Erfahrungen gemacht, wenn die Eltern noch zweifeln, ob das Kind nicht doch noch zu jung ist, dann ist es für das Hochbett noch zu früh. Denn keiner kennt das Kind so gut wie die eigenen Eltern.

Beitrag von petra1982 13.04.10 - 12:19 Uhr

so hoch ist es ja nicht sieht zumindest so aus, haben auch seit 2 jahren ein hochbett und die grosse wie die kleine kommen immer shcon super hoch

Beitrag von anja96 13.04.10 - 12:20 Uhr

Hi Kerstin,

meine beiden Kids haben seit ihrem 3. Lebensjahr Hochbetten. Meine Große bekam damals das woodland winnipeg - es wurde aber auf die zweitniedrigste Stufe gestellt (www.woodland.de).

Meine Kleine schläft sei März in ihrem halbhohen Thuka-Bett mit Rutsche und zusätzlicher Absturzsicherung.

Bei dem von Dir ausgesuchten Bett wäre mir die Brüstung zu niedrig, aber man kann sie sicher ergänzen.

LG, anja

Beitrag von tauchmaus01 13.04.10 - 12:43 Uhr

Ich finde die Rutsche doof. Da landet Dein Kind nach der Schräge gleich auf dem Boden.
Wir haben das Flexxa Hochbett mit Rutsche und schräger Leiter
http://www.flexa.dk/German_%28CH/D%29/Produkte/Kombinationen/Halbhohe_Betten.aspx?ProductID=PROD22&VariantID=VO6.VO10.VO11
Das ist super, vor allem da die Kinder gut die Leiter hochkommen. Diese steilen Leiter sind nicht so toll.
Vom Alter her kann ich nichts sagen. Jule war auch so 3 1/2 in etwa.........aber auch vorsichtig.

Mona

Beitrag von 19jasmin80 13.04.10 - 13:26 Uhr

Ich wollte auch eins für unseren bald Großen haben (er wird im Mai 4 Jahre) aber mein Mann ist nach wie vor der Meinung, dass es zu gefährlich sei wegen Rausfallen (trotz Schutz) und nächtlichem Aufstehen. Von daher warten wir noch etwas.

Liebe Grüße

Beitrag von miau2 13.04.10 - 14:36 Uhr

Hi,
ein Spielebett kommt bei uns nie ins Zimmer. Das hat zwei Gründe:

zum einen ist das Bett bei uns zum Schlafen da. Und nicht zum toben.

zum anderen erhöhen Spielebetten, die ja eben zum herumtoben einladen (wofür so ein Rausfallschutz natürlich nicht reicht) das Unfallrisiko.

Max wird aber vermutlich ein halbhohes oder auch ganz hohes Bett bekommen, wenn er reif genug ist. Noch ist er es nicht. Zu 90% schon - er ist sehr vernünftig, weiß, dass das Bett zum schlafen da ist und nicht zum toben...das weiß er genau so lange, bis ein Kumpel zu besuch da ist. Dann ist plötzlich alles vergessen, und es wird auf dem Bett herumgetobt.

Nur steht sein Bett (von Flexa, nachrüstbar zum Hochbett) natürlich noch auf dem Boden, so dass ein Sturz nicht so schlimm wäre.

Ist halt auch eine Überlegung wert, warum jede kleine Rutsche auf einem öffentlichen Spielplatz Anforderungen an den "Fallschutz" drum herum stellt (abhängig von der Höhe), aber im Kinderzimmer Kinder aus 1,5m Höhe auf jeden beliebig harten Boden fallen dürfen...rundum Matten oder wenigstens sehr, sehr dicke Teppiche habe ich noch nirgendwo gesehen.

Wir haben am Bett schon einen Rundum-Rausfallschutz dran, weil es halt irgendwann nachgerüstet werden soll. Max hat es inzwischen zwei Mal geschafft (das zweite Mal ist gerade ein paar Tage her), mit dem Kopf aus der kleinen Öffnung zu rutschen. Der Kopf lag auf der Matratze neben dem Bett, der Rest hat im Bett weitergeschlafen. Kein Problem, das Bett ist ja noch niedrig. Wäre es hoch gewesen wäre er kopfüber die Leiter runtergerasselt.

Wenn das Bett zum Hochbett wird kommt da eine nach innen zu öffnende Tür dran.

Klar muss das jeder selbst entscheiden. Aber ich gehe mal davon aus, dass vermutlich fast alle Eltern, deren Kinder schwer verletzt wurden durch Stürze aus einem Hochbett ihr Kind vorher für reif genug gehalten haben...

Wir warten lieber ein paar Jahre länger.

Es gibt ja nachrüstbare Betten, wäre das nichts für Euch? So als Kompromiss, um nicht in wenigen Jahren ein neues Bett kaufen zu müssen.

Auch das Bett auf dem verlinkten Photo sieht so aus, als könnte man es erst mal als niedriges Bett verwenden.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von wort75 13.04.10 - 14:51 Uhr

das wird schon gehen. mein sohn hat auch mit 2.5 in einem hochbett geschlafen. wenn du angst hast, dass es runterällt, dann nimm ein hochbett mit höheren seitenschützen.
z.B. http://www.woodland.de/
da sind die brüstungen 75cm hoch, oder billiger aber genauso nett:
niedersachsen1.de

ABER die riesigen beten sind zwar shr sicher, aber auch sehr klobig und setzen ein grosses zimmer voraus. ich würde heute eher eins wählen wie du oben genannt hast.

Beitrag von sonnnenbluemchen2006 14.04.10 - 10:43 Uhr

huhu,

unsere große bekam mit 3 jahren ein hochbett. jetzt ist sie 4 und bisher ist nichts passiert.
wir haben aber eins ohne rutsche. denn ich finde auch, ein bett ist zum schlafen da und nicht zum toben.
anfangs hatte ich doch schon ein wenig angst,dass sie nachts aus dem bett steigen will und nicht mitbekommt,dass sie in einem hochbett schläft,trotz rausfallschutz. deswegen hab ich die ersten 2 wochen etwas vor das bett gelegt,damit sie weich fällt. falls sie wirklich rausfallen sollte. aber sie ist nicht einmal hinaus gefallen.

lg tina mit marie(22.01.06)und lea(06.11.08)