bin ich zu vorsichtig?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von diebina 13.04.10 - 12:11 Uhr

ich bin gerade völlig irritiert... heute beginnt der Schwimmkurs meines Sohnes (fast 5) und ich scheine die einzige MUtter zu sein, die heute noch dabei sein möchte.

alle anderen, die ich gesprochen haben, haben Spätschicht, gehen in der Zwischenzeit ein Eis essen, usw...#gruebel

ich mein, ich kenn diese Person, die den Schwimmkurs leitet doch überhaupt nicht. würdet ihr einer wildfremden Person Euer Kind überlassen? (natürlich lerne ich diese Person in einer Stunde auch nicht wirklich kennen - aber meinem Sohn gebe ich doch das Gefühl, dass ich mich sorge, dass ich mich kümmere) Oder bin ich da echt zu übervorsichtig??

der Kurs wird von der VHS veranstaltet, 12 Kinder pro Gruppe, ein/e Schwimmlehrer/in.

um Meinungen wäre ich echt dankbar!! :-)
LG
die bina

Beitrag von agostea 13.04.10 - 12:16 Uhr

Ich würde ganz sicher die ersten Male anwesend bleiben - allein schon aus Interesse, wie sich der Kurs gestaltet, wie das läuft mit den anderen Kindern, dem Schwimmlehrer - und nicht zuletzt, wie mein Kind überhaupt klarkommt!

Wäre für mich keine Frage.

Gruss
agostea

Beitrag von diebina 13.04.10 - 12:18 Uhr

DANKE!!! :-)

ich lebe hier als Zugezogene auf dem Dorf und ich glaube, manchmal finden die mich hier schon etwas komisch.... ;-) dann werde ich mich heute also mal wieder als Außenseiterin positionieren und da bleiben ;-)

Beitrag von agostea 13.04.10 - 12:26 Uhr

Reicht ja, wenn du dir das einmal anschaust und dann weisst, was Sache ist. Dann kannst du dich ja dem Mainstream anpassen und Kaffee trinken gehen;-)

Gruss
agostea

Beitrag von cassidy 13.04.10 - 12:37 Uhr

Hi,

ich würde auch da bleiben. Das hat nichts mit überbesorgt zu tun.
Erstens will ich mir ein Bild vom Kurs und dem Schwimmlehrer machen und zweitens auch von meinem Kind. Hat es Spaß, fühlt es sich wohl, und und und.

Des weiteren finde ich Schwimmen so wie so heikler, als andere Sportarten.

Unsere Kinder gehen einmal die Woche zum Turnen. Es bleibt den Eltern überlassen, ob sie bleiben oder gehen. Ich bzw. wir gehören zu denen die bleiben. Ich erlebe immer wieder, das Eltern ihre Kinder nur schnell abliefern und dann weg sind. Ich finde das schade. Unsere Kinder finden es gut, das wir da sind. Sie können uns gleich von ihren Erfolgen berichten bzw. uns zeigen, was sie Neues können. Außerdem erleben sie, das wir ein wahres Interesse an ihnen und ihrem Leben haben. Wir erleben gemeinsam!

Grundsätzlich aber gilt, jeder muss es selbst entscheiden und auf sein Bauchgefühl hören und es liegt, denke ich, auch viel daran, wie es den Kindern gefällt.

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von line81 13.04.10 - 13:02 Uhr

Bei uns ist es beim Leichtathletik nicht erwünscht wenn die Eltern dabei sein. Ich kann das auch verstehen, da es unruhe in die Gruppe bringt. Der Trainer ist ein erfahrener Mann und bekommt das gut hin. Wenn ich nicht dieses Vertrauen in ihn hätte, dann würde ich meinen Sohn da auch nicht hinschicken.
Trotzdem sitzen immer wieder Eletrn und Großeltern und schauen zu. "Mama guck mal hier und guck mal da" Hier nen Küsschen etc. Schrecklich was da abläuft.

Mein Sohn erzählt mir im Nachhinein von einen Erlebnissen und Erfolgen oder auch nicht. Außerdem gibt es auch noch den Trainer, der mit den Eltern redet wenn etwas ist...

"Außerdem erleben sie, das wir ein wahres Interesse an ihnen und ihrem Leben haben. Wir erleben gemeinsam!"

Ich erlebe mit meinen Kindern auch viel gemeinsam und wir gehen GEMEINSAM zum Familiensport. Da bin ich dabei und aktiv und da können wir GEMEINSAM erleben...
Außerdem machen wir GEMEINSAM musikalische Früherziehung. Das sind Veranstaltungen wo wir wirklich zusammen aktiv sind. Nicht wie bei eurem Sport danebensitzen und dass dann als wahnsinns Aktivität bezeichnen.

Beitrag von cassidy 13.04.10 - 17:38 Uhr

Also, erstens sitzen wir nicht einfach rum, sondern sind dabei. Zweitens habe ich nicht jedem unterstellt, das er kein Interesse an seinem Kind hat und drittens muss ich mein Kind nicht von Event zu Event schicken, nur um ein gutes Gewissen zu haben.

1. Die Eltern, die nicht mit machen beim Turnen, sitzen auf der Tribüne und die Kinder sind in der Halle. Es wird weder geknutscht noch geherzelt. Die Leitung bei unserem Eltern-Kind-Turnen oder Kinder-Turnen wird von einer Sportlehrerin der Grundschule geleitet, die diverse Sportscheine hat und der wir voll vertrauen.

2. Es gibt einige Eltern, den ist es sehr wohl egal, was ihre Kinder machen. Einigen auch nicht. Ich persönlich finde es sehr schade, wenn die Kinder nur von Ort zu Ort gefahren werden. Ich bin doch kein Taxi-Unternehmen. Und somit sind wir bei

3. Bravo, du bist eine ganz tolle Mama. Du machst dies und das und jenes mit deinem Kind. - Schlimm, wenn die Kinder schon in jungen Jahren ständig Termine haben, die sie einhalten müssen.

Meine Kinder nicht. Sie haben Mittwochs Sport. Der Termin wird eingehalten, aber das war es dann auch. Die restliche Zeit verbringen wir je nach Lust und Laune gemeinsam oder auch mal alleine beim Spielen und Basteln oder bei Ausflügen. Oder aber auch mit den ganz banalen Alltagsdingen oder geniessen, das Wochenende bei Oma und Opa auf Sylt.

Im Sommer kommt der Große in die Schule. Er ist ein Kann Kind mit einer Teilleistungsbegabung. Er wird seinen Schulalltag alleine meistern. Nachmittags sind wir da. Mein Mann ist Lehrer, von daher ist er am frühen Nachmittag zu Hause. Es sei den er hat Konferenzen oder so.
Was bitte ist dann so schlimm, wenn wir unsere Kinder begleiten, so lange sie es möchten? Irgendwann ist die Zeit gekommen, da machen sie ihren eigenen Weg. Aber immer mit dem Gedanken, das sie wissen das wir ihnen beistehen und sie sich auf uns verlassen können und wir da sind, wenn sie uns brauchen.
Unsere Kinder sind keine Weicheier deswegen und wir überbehüten unsere Kinder auch nicht. Sie sollen, können, dürfen ja jetzt schon alleine, wenn sie wollen.

Hier in unserem Dorf erlebst du die tollsten Dinge. Da grauselt es mir nur bei dem Gedanken.

Ich verstehe letztendlich gar nicht, warum du dich so aufregst. Hab ich eine wunden Punkt getroffen? Fühlst du dich angegriffen?

Jeder macht es so, wie er es für richtig hält. Wir so und ihr so. Fertig!

Gruß, cassidy

Beitrag von valentina.wien 13.04.10 - 18:00 Uhr

Sehe ich auch so und mache es auch so.

Beitrag von line81 13.04.10 - 12:19 Uhr

Jaaaaaaa! Das bist Du!

Vertsehe das Problem nicht mit 5!!! kann ein Kind wohl alleine zum Schwimmkurs. Mein Sohn ist mit 3 alleine beim Leichtathletik. Ich ziehe ihn nur um und gehe dann vor die Tür, oder einkaufen...

Du kannst ja wohl davon ausgehen, dass er da gut betreut wird. In die Schule geht er doch dann auch alleine óder setzt Du Dich da auch mit in die Klasse ;-)

Bleib Cool #cool

LG Line

Beitrag von diebina 13.04.10 - 12:32 Uhr

"davon ausgehen, dass er gut betreut wird" reicht mir aber nicht.

12 Kinder auf 1 Lehrer finde ich extrem wenig...und wenn etwas passiert, dann war ich nicht da... natürlich kann ich ihn nicht ein Leben lang "dauerbeobachten" - aber zur 1. Shwimmstunde, das finde ich normal...

Beitrag von line81 13.04.10 - 12:51 Uhr

Warum hast Du ihn da denn angemeldet wenn es Di zu viele Kinder auf nue einen Betreuer sind????

Dann buche den Schwimmlehrer doch privat.

In der Schule lernen 25 Kinder bei einem max. 2 Lehrern schwimmen.

Beitrag von diebina 13.04.10 - 13:17 Uhr

bis heute morgen habe ich noch nicht gewusst wieviele Kinder es sein werden.

wir wohnen hier auf dem Dorf, das nächste Schwimmbad ist knapp 40km entfernt, eine Schwimmschule gibt es erst 50km weiter.... da kann man nicht wählerisch sein, was das Sportangebot für Kinder angeht. - Nichtsdestotrotz möchte ich mein Kind gut aufgehoben wissen - es ging mir ja nur um die ERSTE Schwimmstunde!

Beitrag von 3erclan 13.04.10 - 12:20 Uhr

Hallo

sry aber 12 Kind auf eine Person find ich heftig vieeeeelllllllll!!!!!!!!!!!!!!

bie uns im Schwimmverein sind 12 Kinder auf 2 Schwimmlehrer.

Ich schaue seit einem halben Jahr zu.

Denn jeder Schwimmlehrer dreht mal einem Kind den Rücken zu und nicht dass mein Kind dann untergeht.

lg

Beitrag von diebina 13.04.10 - 12:33 Uhr

DANKE! so werde ich wohl auch machen - das es hier verschiedene Ansichten gibt, war mir ja klar... aber schön zu wissen, das sich nicht allein dasteh mit meiner Meinung :-)

Beitrag von rockwallaby 13.04.10 - 12:21 Uhr

Hallo die bina,

meine Tochter startet morgen mit ihrem Schwimmkurs und ich werde nicht dabei sein. Ich werde aber in der Umkleide warten, für den Fall, dass sie nicht bei der Gruppe bleiben möchte.

Ich werde nicht direkt anwesend sein, da ich weiß, dass meine Tochter besser bei Kursen mitmacht, wenn ich nicht zu gucke.

So werde ich das machen.

Liebe Grüße
rockwallaby

Beitrag von metalmom 13.04.10 - 12:24 Uhr

Öhm, mein Sohn ist in der Schule und bekam dort als Sechsjähriger Schwimmunterricht bei einem mir fremden Menschen. Er war also nicht wesentlich älter als Dein Kind.
Ich mache mir eigentlich keine Sorgen und ich wüsste nicht, wieso ich als Baywatchnixe Wache halten sollte. Ich denke, indem Du Dich "sorgst" vermittelst Du ihm nur ein Gefühl der Gefahr. Mein Sohn sieht das Schwimmenlernen ganz locker und ich als Mutter bin davon überzeugt, dass der Schwimmlehrer weiss wie er seinen Job zu machen hat und auf die Kinder aufpasst.
Mein Sohn ist jetzt jedenfalls schon sieben und lebt noch.
LG,
Sandra

Beitrag von diebina 13.04.10 - 12:30 Uhr

das mit dem "Sorgen" meinte ich so:

ansonsten vermittele ich meinem Sohn: hüte dich vor Fremden, geh mit niemandem mit, lass dich nicht von Fremden anquatschen uswusw. ...und dann geh ich mit ihm zum Schwimmkurs und sag: heute ist ne Ausnahme, DIE Fremde ist ok" - wie soll er das begreifen??

Beitrag von metalmom 13.04.10 - 12:49 Uhr

Weil DIE Fremde von Dir bezahlt wird, ihm das Schwimmen beizubringen. Ausserdem ist er da nicht alleine, sondern in einer Gruppe.

Beitrag von blume82 13.04.10 - 14:25 Uhr

das wird er spätestens in einem Jahr in der schule begreifen müssen.

Oder gehst du da auch mit?

Lg

Beitrag von diebina 13.04.10 - 14:49 Uhr

SELBSTVERSTÄNDLICH gehe ich am ersten Schultag mit...#schock machst du das anders???

Beitrag von schullek 13.04.10 - 12:41 Uhr

hallo,

klar würde ich dabei bleiben. schon wegen der hohen kinderzahl und nur einem schwimmlehrer.

ausserdem seh ich gerne meinem kind zu. meiner ist 4,5 macht gerade den zweiten schwimmkurs und ich schau jedes mal zu. siotzgelegenheit gibts und ich freu mich ihm zuzuschauen.

lg

Beitrag von h-m 13.04.10 - 12:51 Uhr

Abgesehen vom Eltern-Kind-Schwimmen, ging meine Tochter auch immer allein, nur bei der Seepferdchenprüfung hab ich mir extra freigenommen und war dabei. Seepferdchenkurs und jetzt Training im Schwimmverein sind zu einer Zeit, in der ich noch bei der Arbeit bin - ich schaffe es so gerade, pünktlich zum Abholen da zu sein. Meine Freundin holt meine Tochter von der Kita und bringt sie zum Schwimmbad. Allerdings kenne ich die Übungsleiter vom Schwimmverein, da ich auch Mitglied bin und jahrelang auch mit meiner Tochter zum Eltern-Kind-Schwimmen ging.

Auch in der Ballettschule war es nicht erwünscht, dass die Eltern dabei blieben (außer bei den ersten Stunden). Die meisten Kinder geben sich ganz anders, wenn die Eltern nicht dabei sind.

Aus meiner eigenen Kindheit kenne ich es auch nicht anders... Im Gegenteil, die vereinzelten Kinder, deren Mütter beim Training zu schauen wollten, wurden von uns anderen Kindern als "Baby" und "Mamakind" gehänselt. #hicks

Nur bei der Fußballmannschaft, in der meine Tochter seit Neuestem mitspielt, ist es ausdrücklich gewünscht, dass ein Erwachsener dabei ist - zum Trösten, falls das Kind sich mal weh tut. Das dauert immer 90 Minuten... da könnte ich so schön schon mal meinen Wocheneinkauf ohne Kind erledigen - ich steh nicht so auf das Tratschen am Spielfeldrand.

Beitrag von cajamarca 13.04.10 - 13:14 Uhr

Hallo Bina
12 Kinder auf einen Schwimmlehrer wäre mir auch zu viel. Allerdings würde ich mein Kind da gar nicht erst einschreiben. Wenn ich Vertrauen in einen Lehrer und einen Kurs habe - und das ist für mich sowieso Voraussetzung - dann setz ich mich allerdings nicht daneben und halte Händchen. Erstens habe ich selber auch ein Leben und genug zu tun, andererseits finde ich es auch für das Kind gut, ohne seine Eltern Erfahrungen sammeln zu können. Und wenn das Kind das noch nicht kann/will, dann würde ich noch ein Jahr mit dem Kurs warten.
Meine beiden (3,5 und 5,5) sind übrigens diese Woche bei einem Schwimm/Turnkurs, von neun Uhr morgens bis vier, und sie haben einen Riesenspass. Mit ganz vielen Fremden, in die sie allerdings Vertrauen haben dürfen, weil sie wissen, wenn ich sie irgendwen anvertraue, dann ist das so in Ordnung.
LG Anke

Beitrag von 19jasmin80 13.04.10 - 13:25 Uhr

Ich würde auch dabei sein wollen. Ich finde Dich nicht zu übervorsichtig. Wenn Du ein gutes Gefühl bei allem hast, kannst Du Dich ja immer noch dazu entscheiden wegzubleiben aber bis dahin ging ich auch mit.

Beitrag von giks 13.04.10 - 13:56 Uhr

Hallo Bina,

häufig wird das doch gar nicht so gern gesehen, wenn Eltern bei solchen Aktivitäten dabei bleiben, weil das die Kinder ablenkt (obwohl ich natürlich schon verstehen kann, dass Du neugierig bist...).

Mein Großer (auch 5) macht diese Woche den ganzen Tag ein Feriensportprogramm mit, morgens schwimmen, nachmittags turnen, ballspielen und toben. Und hat einen riesigen Spaß dabei. Mir ist es um ehrlich zu sein noch gar nicht in den Sinn gekommen, dass ich dort dabei bleiben könnte. Ich glaube auch gar nicht, dass er das wollte - er will viel lieber in Ruhe mit seinen Freunden toben!

Allerdings hat er mir gestern schon gesagt, dass er mir am Wochenende gerne zeigen möchte, was er gelernt hat...

Achja, und letzte Woche hat er Skikurs gemacht. Auch alleine... ;-)

LG
Angelika

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