Wie lange werdet ihr zu Hause bleiben mit dem Baby?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von leboat 13.04.10 - 13:33 Uhr

Hallo,

meine Frage steht ja schon oben.
Also ich finde, es ist ein schwieriges Thema gerade heutzutage. Bin in der DDR aufgewachsen und da war es normal, dass das Baby mit ein paar Monaten den ganzen Tag in die Krippe kommt. Ich muss ehrlich sagen,ich finde das nicht schön. Ich weiss, dass viele gar keine andere Möglichkeit haben und ich zieh auch meinen Hut davor. Aber wir persönlich hätten uns nie für ein Kind entschieden,wenn von vornherein klar gewesen wäre, dass auch ich innerhalb kürzester Zeit wieder arbeiten müsste und wir so das Kind den ganzen Tag in Betreuung geben müssten.
Das soll jetzt auch nicht heissen, dass unser Kind gar nicht irgendwo hingehen soll, finden das für die soziale Entwicklung einfach auch notwendig.Aber dennoch wird es bei uns nicht so sein, dass es den ganzen Tag in die Krippe oder KIGA gehen wird...

Wie habt ihr es vor und wie sind eure Meinungen dazu?

LG,leboat ET+3

Beitrag von nolalou 13.04.10 - 13:37 Uhr

Hallo,

also mein Sóhn kommt mit 2 jahren zur tagesmutter. Das erste Jahr bin ich zu hause, dann nehm ich noch die 5 monate landeserziehungsgeld in Anspruch und mache mich danach mit meinem mobilen Babyatelier selbständig... kann mir da meine Zeit einteilen und muss ihn also auch noch nicht weggegeben. Also für mich --> Krippe o.ä. so spät wie möglich

GLG

Beitrag von ibikat 13.04.10 - 13:38 Uhr

Bei meinem Großen war ich die ganzen 3 Jahre zu hause und muss sagen: ich habe nicht eine Sekunde davon bereut. Besonders die ersten 3 Jahre sind die wichtigsten im Leben. Was man alles verpasst, wenn man diese verpasst ist einfach zu krass.
Bei meiner Maus werde ich zwar "nur" 2 Jahre zu hause bleiben, aber das auch nur, weil es finanziell diemal nicht anders geht.
Ich finde es schrecklich ein Kind in die Welt zu setzten nur um dann schnellst möglich wieder arbeiten zu gehen.
Sprech, laufen lernen und die anderen wichtigen Meilensteine im Leben meiner Kinder gehören dem Kind und den Eltern und nicht der Erzieherin/Betreuerin.
Das ist meine ganz persönliche Meinung dazu
LG #sonne

Beitrag von lachris 13.04.10 - 13:47 Uhr

Mein Wunsch wäre eineinhalb Jahre zu Hause zu bleiben.

Finanziell bedeuted das für mich aber für das letzte halbe Jahr die totale Abhängigkeit und das finde ich furchtbar.

Obwohl mein Freund ein total lieber ist, habe ich kein gutes Gefühl dabei. Da kann mir jeder sagen, es ist doch auch sein Kind und schließlich ist Kindererziehung auch Arbeit. Ein schlechtes Gewissen ihn auszunutzen bleibt. Dabei ist er kein bisschen geizig. Das Problem liegt bei mir. Wenn man 17 Jahre lang auf eigenen Füßen gestanden hat und plötzlich vom Geld einer anderen Person leben muss fühlt sich das einfach falsch an.

Solange es das Elterngeld gibt, ist das daheim bleiben kein Problem. Nach dem Jahr muss ich schauen, ob ich mir noch ein halbes Jahr gönnen kann, oder sogar muss. Denn Krippenplätze oder Tagesmütter sind hier Mangelware.

Danach möchte ich zwei oder drei ganze Tage arbeiten, da sich das bei einer Stunde Fahrzeit (nur Hinweg) eher rechnet, als jeden Tag halbtags.

Mal sehen, ob es klappt wie ich mir vorstelle.

VG lachris

Beitrag von kathrincat 13.04.10 - 15:47 Uhr

kann dich nicht verstehen, ihr seit doch eine fam, und da gehört das geld doch allen und nicht deine und meine, du arbeitest zuhause, er halt ausserhalb. bei so einer einstellung braucht man keine partner. wenn den freund zuhause bleiben wlürde wäre es für dich also auch nicht i.o., weil er auf deinen kosten lebt?

Beitrag von lachris 14.04.10 - 10:17 Uhr

Da ist grundsätzlich richtig.

Nur sind wir noch nicht allzulange zusammen und erst kurz vor der Geburt zusammen gezogen.

Mit meinem Exmann habe ich zudem so schlechte Erfahrungen machen müssen, dass ich froh war auf eigenen Füßen zu stehen.

Okay mein jetziger Partner ist nicht mein Exmann, das ist mir klar.

Dennoch bleibt das schlechte Gefühl sich in Abhängigkeit begeben zu haben.

Beitrag von canadia.und.baby. 13.04.10 - 13:50 Uhr

Erstmal 2 Jahre , je nachdem wie es dann finanziell hier aussieht bleibe ich noch zuhause für meine Tochter oder ich muss halt was dazu verdienen.
Das sehen wir aber dann.

Beitrag von julie8r 13.04.10 - 13:55 Uhr

Hey,

werde 6 Monate zu Hause bleiben. Danach kommt mein Baby zu einer Tagesmutter, anfangs für 3 Stunden, mit dem Ziel, die Zeit innerhalb einiger Monate auf 6 Stunden auszuweiten.

So hat es meine Kollegin auch gemacht – dem Kind ist es gut bekommen, ihr ebenfalls.

Ich möchte und kann nicht jahrelange Vollzeitmama sein: habe ein eigenes Büro mit Mitarbeitern. Sozusagen mein anderes "Baby"…

#blume Julie

Beitrag von dominiksmami 13.04.10 - 13:56 Uhr

Hallo,

wir leben in den Niederlanden, hier ist es völlig normal das Babies ab 9 Wochen einen Ganztagskrippenplatz bekommen.

Mit 2 geht ohnehin der normale Kindergarten los.

Ich selber werde wahrscheinlich 5 bis 6 weitere Jahre zu Hause bleiben, dann ist die Bauchmaus in Gruppe 3 der Grundschule und hat an 5 Tagen die Woche Unterricht.

Wahrscheinlich werde ich mich dann nach einem 400,- euro Job oder dergleichen umsehen...mal sehen wie die Lust und Laune dann so ist.

lg

Andrea

Beitrag von 4kids. 13.04.10 - 13:58 Uhr

Meine ältester ist fast 8 und seid dem bin ich zuhause, arbeiten geht meinn Mann.

LG

Beitrag von bienja 13.04.10 - 13:59 Uhr

ich bleibe 1 jahr zu hause.... und werde eventl noch 3 monate dann landeserziehungsgeld nehmen - wenn ichs mir dann leisten kann! leider kann ich keine 2 oder gar 3 jahre zu hause bleiben weil mir da das geld einfach zu wenig ist!

haben haus gebaut und da hat man schon so seine kosten ;-)

eigentlich also nur ein jahr und dann sollte das kind in den kiga gehen! oder eben mal noch 3 monate mit dem landeserziehungsgeld... aber dann geh ich spätestens wieder arbeiten... vllt aber nur auf 32h oder so- mal sehen wie das dann eben machbar ist.

lg

Beitrag von tuttifruttihh 13.04.10 - 14:06 Uhr

Ich habe mir darüber auch so meine Gedanken gemacht denn finanziell können wir es uns schlichtweg nicht leisten, dass ich nicht arbeite. Mein Mann steckt noch in der Ausbildung und ich ging noch zur Schule, als ich ungeplant schwanger wurde. Konnte mein Abi nichtmal zuende machen, weil ich so viele Komplikationen hatte. Mein Abi würde ich schon gerne irgendwann zuende machen, aber finanziell wird das wohl erst dann möglich sein, wenn mein Mann ausgelernt hat und einigermaßen verdient. Bis dahin muss ich mitarbeiten, damit wir über die Runden kommen und nicht auf Staatskosten leben.

Also habe ich eine Schulung zur Tagesmutter gemacht. Wenn die erste Kennlernzeit mit meinem Baby vorbei ist, dann werde ich mir ein Tageskind suchen. In einem Jahr, also am Ende der Elternzeit hätte ich dann gerne schon 2-3 Tageskinder, so dass es sich finanziell lohnt (reich wird man damit leider nicht). Wenn mir die Arbeit mit den Kindern Spaß macht, werde ich vielleicht eine ausbildung (SPA, Erzieherin, o.ä.) in die Richtung machen. Würde gerne so lange wie möglich bei meiner Maus zuhause bleiben und trotzdem möchte ich mich nicht total abhängig machen von meinem Mann. Also ist Tagesmutter eine gute Alternative, zumindest erstmal und wenn es mir Spaß macht vielleicht auch langfristig. Mal sehen...

Lg

Beitrag von gussymaus 13.04.10 - 14:13 Uhr

in den kindergarten gehen meine mit gut 3, also in dem sommer wo sie schon drei sind, bei uns ist das mit anmelden vorm dritten so eine sache, und mitten im jahr sind meist keine plätze zu bekommen. also werden sie im oktober/november 3 und kommen dann im folgenden jahr nach den sommerferien hin. eher wollte ich das auch nicht. wir kommen mit einem gehalt klar und solange gönne ich mir und meinen kindern die vollzeitmama. das kann keine krippe ersetzen. klar, kinder werden auch mit krippe usw groß, meist auch ganz glücklichu nd zufireden, aber ich denke da bleibt auch immer leicht was auf der strecke. das urvertrauen zu stärken ist mMn serh schwierig wenn man sein kind mit wenigen wochen den halben tag abgibt, und bald dann nahezu alle wachen stunden, zu hause schlafen die kleinen dann ja meist, weil sie in der krippe nicht so dazu kommen... andererseits sind soziale kontakte ja auchvon vorteil, aber babys brauchen auch viel ruhe und geborgenheit, die bindung zur mama ist mMn auch von großer bedeutung. wenn es geht sollte man dem nachkommen. geht es finanziell nicht, und man findet eine krippe mit kleinen gruppen oder eine liebe tagesmutter ist das denke ich ok, aber mMn ist es für so kleine schon das beste bei mama zu sein, und mal einzelne tage oder stunden mit mama irgendwen zu besuchen. eine krabbelgruppe oder bekannte mit kindern sind denke ich wichtig, aber nicht 8h von 24. also ich würde meine kinder nur so wenig wie möglich abgeben. man muss halt abwägen was für das kind besser ist.

ich habe hier viele mamas die ihre kinder nach den 5h kindergarten abholen und sie dann nach dem essen gleich wieder ins aut packen um einzukaufen oder trmine wahrzunehmen, weil sie ja die 5h kindergarten selber arbeiten sind. da ist ein kind mMn besser im kindergarten aufgehoben, als im auto zwischen terminen hin und her geschleift zu werden. das finde ich noch viel weniger kindgerecht. ich arbeite nicht, und erledige so die nicht kindgerchten sachen vormittags so weit es geht, und nachmittags hab ich dann auch genug zeit mt dem großen ahusaufgaben zu machen wenn er hilfe braucht, dem mittleren seine flausen auszutreiben, die er aus dem kindergarten mitbringt und die kleine zu trösten weil sie alle paar minuten irgendwo hinplumst oder was nicht so klappen will wie sie sich das in ihrem kleinen kopf ausgedacht hat. diese freiheiten hätte ich nicht, müsste ich neben der kinderbeaufsichtigung einkaufen, wäsche machen und ämter abklappern im akkord. da bleibt dann meist wenig zeit für die bedürfnisse der kinder, und mamas laune ist dann meist auch im keller, sodass sie eher schimpft als es sein muss, und leichter gereizt ist. das beobachte ich ja schon an tagen, die einfach stressiger sind, weil eben die termine icht alle vormittags zu schaffen waren, oder weil eins der kinder zum arzt muss - beim schulkind muss es ja nachmittags, da müssen dann alle mit. dab in ich abends schon manchmal sehr gereizt und motze eher, aber ich bin eben auch nur ein mensch... da nutze ich dann schon mal die möglichkeit ie kinder woanders zu lassen. krippe gibts hier kaum, aber für die paar tage nimmt meine freundin die kinder gerne mal, das ist denke ich kindgerechter, auch bei unter-drei-jährigen... deshalb muss man denke ich nicht nur die zeit wo man arbeitet abdecken, sondern auch mal eine stunde extra zum einkaufen oder für andere termine.
solange wir mit dem einen gehalt auskommen bleibe ich aber zu hause. seit dem ersten kind.

Beitrag von mfrisch 13.04.10 - 14:15 Uhr

also ich werde vermutlich 9 monate ganz zuhause bleiben und dann langsam die stunden pro woche staffeln. anfangs 8 stunden, dann 16 stunden und dann irgendwann 24 stunden pro woche.

Beitrag von snoopy86 13.04.10 - 14:38 Uhr

Hallo.

Beim Simon hatte ich mir 2,5 Jahre Karenz genommen. Bin aber schon 1x die Woche arbeiten gegangen, wo Simon ein halbes Jahr alt war.

Jetzt will ich dann 20 Monate daheim bleiben (bekommt man auch mehr geld als wie bei 2,5 Jahre) und erst nach den 20 Monaten wieder arbeiten gehen.
Außer ich will unbedingt schon früher arbeiten gehen, was nicht geplant ist.

glg Kristina mit Simon 2,5 J. und Hannah im Bauch 26+2

Beitrag von jujpod 13.04.10 - 14:45 Uhr

18 Wochen, dann gehe ich wieder arbeiten und der Krümel in die Krippe.

Bei Nummer eins war ich 4 Monate, bei Nummer zwei 8 Wochen daheim.
Den zweien hat die frühe KiTa in keinster Weise geschadet, eher im Gegenteil, und ich konnte die Zeit mit meinen Kindern wirklich genießen, etwas, was ich, wenn ich den ganzen Tag mit Kinderbetreuung beschäftigt wäre, nicht könnte, ich wäre viel zu schnell genervt, oder gelangweilt. So sehr ich meine Kinder liebe, 3 Jahre den ganzen Tag Kindergärtnerin spiele wäre so gar nichts für mich - ich würd bekloppt werden, glaub ich, und ich glaube auch nicht, dass das den Kindern gut täte.

Ausserdem muss ja auch irgendwie das Geld reinkommen, nicht? - Hier gibts kein Jahr Elterngeld oder so.

Beitrag von nutellabraut 13.04.10 - 14:47 Uhr

Ich möchte auch nicht mein Kind von anderen erziehen lassen - zumindest nicht schon gleich von Anfang an. Und will selbst die Zeit mit meinem Kind genießen u. sehen wie es wächst u. gedeiht u. alles lernt.
Werde auf jeden Fall 2-3 Jahre daheim bleiben. Hoffe natürlich dass das auch finanziell klappt. Evtl. könnt ich als Überbrückung von daheim aus Nachhilfe oder Musikunterricht geben. Als Tagesmutter noch andere Kinder zu sich nehmen, find ich auch nicht schlecht (was verdient man denn da?)... Irgendwie wirds schon klappen - hauptsache ich kann bei meinem Kind sein! ;-) Und über ein paar Geschwisterchen würden wir uns auch riesig freuen! Sobald die Kinder mit 3 im Kindergarten sind, möchte ich halbtags arbeiten gehen.

Beitrag von mukmukk 13.04.10 - 14:51 Uhr

Hallo!

Ich sehe das wie Du und habe erstmal 2 Jahre Elternzeit genommen. Vermutlich werde ich das 3. Jahr noch dranhängen. Die Maus soll dennoch voraussichtlich nächstes Jahr ab September (geb. im Mai, dann also 2 Jahre und etwa 4 Monate) in die KiTa gehen und ich würde dann ab übernächstes Jahr Ende Mai max. halbtags (20 Std.) arbeiten - lieber weniger. Vollzeit kommt für mich gar nicht mehr infrage, es sei denn, an unserer finanziellen Situation würde sich gravierend etwas ändern!

LG,
Steffi mit Finja (10 Monate)

Beitrag von cooky2007 13.04.10 - 15:06 Uhr

Ich werde wieder die vollen 3 Jahre zu Hause bleiben - so lange wir uns das leisten können.
Allerdings möchte ich an einem Nachmittag für 3-4 Stunden arbeiten, wenn das Baby mindestens 6 Monate alt ist. das habe ich bei meinem Sohn gemacht. das ist dann mein kleines "Zubrot".
Ich habe ehrlich gesagt mit Haus, Garten, dann 2 Kindern und Vereinsvorstand genug zu tun - langweilig wird mir sicher nicht.

Beitrag von mysterya 13.04.10 - 15:25 Uhr

Meine Tochter ist mit 13 Monaten in den Kiga gegangen. Bis heute ist sie bevorzugt von 9-14/15 Uhr in der Woche dort. Ich habe auch gedacht, super, schön die Zeit mit dem Kind genießen usw. Und was habe ich festgestellt. Das mein Kind das tollste Kind der Welt ist, aber ich einfach nicht nur Zuhause rumsitzen und Mama sein kann. Sorry, geht einfach nicht. Nach einem Jahr wieder anzufangen, hat mir sooooo gut getan.

Und es war keineswegs so, dass wir in dem Jahr nichts gemacht hätten. Wir waren oft im Zoo und haben Freude getroffen, waren in der Krabbelgruppe und haben Ausflüge gemacht....und trotzdem... und ich hätte, es nie von mir gedacht.... Mir ist echt die Decke auf den Kopf gefallen.

Meine Tochter war da auch nicht viel besser. Nicht nur, dass sie von Natur aus sehr offen ist und einfach ein Anziehungspunkt für den gesamten Spielplatz. (Sie hat immer nach wenigen Sekunden Freunde...) Sie war in Gesellschaft einfach immer am besten drauf.

Ich konnte, mit ihr Bücher anschauen, spielen, spazieren, sie rumtragen so viel ich wollte. Mein Kind war am Glücklichsten in Gesellschaft unter Kindern.

Dem entsprechend easy war die Eingewöhnung.

Weißt Du....ein Kind früher als 10 Monate schon weggeben...finde ich auch nicht soooo bombe. Ich habe selber in der Krippe gejobbt und wir hatten einen sehr hohen Standart, den Babys ging es gut und alles und trotzdem finde ich...es hat was gefehlt... Manchen Kindern hätte es besser getan im 1 LJ mehr Zeit mit ihren Eltern zu haben. Andere kamen prima klar, waren weit entwickelt. Aber bei manchen....

Aber alles nach 10 Monaten....ich muss ganz ehrlich sagen.... das entscheidest eigentlich nicht nur Du, sondern auch dein Kind.

Mein Gott war meine zickig mit 13 Monate, total unausgeglichen...Ich hatte das Gefühl, ihr war auch wirklich langweilig nur mit mir und dann kam sie in die Kita.... und sie war ausgeglichen und hatte ruckzuck Freunde.

Hat ihr echt gut getan.

Auch der Kia sagt das. Sie hätte so extrem viel dazu gelernt und sei so fröhlich und alles.

Also....warts doch erstmal ab. Vielleicht stellst du fest, dass du beides doch eher kombinieren möchtest (Kind und Job) muss ja nicht immer VZ sein...und heißt ja auch nicht immer, dass das Kind den ganzen Tag in der Einrichtung rumsitzt... Und vielleicht ist dein Kind ja auch wie meins....

Das braucht andere Kinder um sich herum :-p Hätte ich auch nicht gedacht. War aber so.

LG Mysty

Beitrag von escada87 13.04.10 - 15:40 Uhr

2,5 Jahre :-)

Beitrag von nsd 13.04.10 - 15:41 Uhr

geplant ist 1 Jahr komplett zu Hause und dann 2 volle Tage arbeiten (in der Zeit ist mein Kind bei der Oma) Mit 2 soll der kleine in den KIGA (Mittags kümmert sich die Oma, also die Mittagspause).

Im Kindergarten lernen die Kinder auch sehr viel und ich bleibe im Beruf. Und das Geld schadet auch nicht.

Ich möchte wenn ich Arbeite meine Stunden auf volle Tage bringen und keine halben machen, da ich einfach 55km zu meinem Arbeitgeber habe und mein Mann ebenfalls dort arbeitet, da hätten wir ja doppelte Fahrten.

In Israel gehen die Kinder mit 3 Monaten in den Kindergarten/Krippe. Die Mütter arbeiten fast nur für die Kosten der Krippe, aber das ist dort üblich. Meine Schwester hatte um 4 ein zufriedenes ausgeruhtes Kind, wenn sie es abgeholt hat (ok. sie hat es erst mit 8 Monaten in die Krippe getan, was für dortige Verhältnisse unnormal ist).

Beitrag von kathrincat 13.04.10 - 15:43 Uhr

auch in der ddr sind viel 3 jahre zuhause geblieben, man hatte nur die möglichkeit von krippe, kiga und wochenkrippe. du bekommst bis zu 2 jahren erstmal elterngeld, dann kannst du landes erziehungsgeld beantragen in viel ländern.

ich bin jetzt fast3 jahre zuhause, wenn meine in den kiga kommt für 4 stunden am tag, werde ich mir was auf 400 euro oder 15 stunden die woche suchen.

Beitrag von stellina2384 13.04.10 - 16:41 Uhr

also ich werde dieses Mal mindestens 2 Jahre Zuhause bleiben. Bei meinem ersten Sohn bin ich nach 8 Wochen wieder voll arbeiten gegangen und habe alles verpasst was man nur verpassen kann.
Diesmal wird das nicht so laufen, denn die Zeit gibt mir keiner wieder :-(

Beitrag von shorty23 13.04.10 - 17:58 Uhr

Hallo,

also ich denke, das muss jede Familie bzw. Frau für sich entscheiden. Ich war ziemlich genau 13 Monate daheim und mir ist am Ende ganz schön die Decke auf den Kopf gefallen und ich bin sehr froh, dass ich jetzt wieder ein bisschen "rauskomme" und auch was anderes bin als nur Mama, mich mit anderen Erwachsenen unterhalten kann und zwar nicht nur über Windeln und Brei. Aber wie gesagt, das ist eben MEINE Meinung und für mich war das so der richtige Weg. Ich denke aber, wenn jemand sagt, sie will schon nach 2 Monaten wieder anfangen zu arbeiten oder erst nach 3 oder 6 Jahren - kein Thema, so lange es der Mama und dem Kind damit gut geht! Aber ich habe nicht so viele Jahre studiert um mich dann daheim um Haushalt und Kinder zu kümmern! Ich arbeite übrigens jetzt nur in Teilzeit (70%) und mein Mann hat auch reduziert (80%) - ich finde das nur fair, dass wir uns da so teilen. Seit meine Tochter 18 Mon. ist geht sie in die Krippe, davor kam meine Schwiegermutter. Ich denke, im Nachhinein muss ich sagen, so ist es wirklich perfekt wie es war und ist. Meine Tochter geht sehr gerne in die Krippe und ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass ich sie "abschiebe" oder "abgebe", im Gegenteil, sie freut sich so auf die anderen Kinder und die Erzieherinnen und ich freue mich morgens auf die Arbeit und nachmittags auf sie, wenn ich sie abhole und dann nehme mir auch Zeit für sie. Aber wie gesagt, da muss jede ihren Weg finden.

LG und alles Gute

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