Liebt man eine Tochter anders???

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Beitrag von lilith78 13.04.10 - 15:10 Uhr

Das ist vielleicht ein ganz doofe Frage, aber mich würde mal interessieren, wie Euch das geht.

Mein Erstgeborener (also ein Sohn) ist zwar gerade mitten in der "Autonomiephase" und macht es einem nicht leicht, ihn lieb zu haben... trotzdem ist er natürlich mein ein und alles!
Als er ein Baby war hatte ich unheimliche Probleme ihn abzugeben und war bei allem übervorsichtig, wollte alles perfekt machen...
Bei meiner Tochter bin ich 1000x lockerer, habe sie früher abgestillt und lasse den Dingen ihren Lauf.

Trotzdem ist da etwas anders - ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass es das 2. Kind ist und ich sie vielleicht ein bisschen mehr genießen kann, als den Großen, oder daran dass sie unkomplizierter ist als er...
Ich würde natürlich auch nicht sagen, dass ich sie "lieber" habe, aber es ist einfach "anders"... schon in dem Moment, als sie geboren wurde...

Komisch - #schein

Wie geht es denn den anderen Pärchen-Mamas???

Beitrag von tanja896 13.04.10 - 15:18 Uhr

ICh hab zwar nur eins, aber ich weiß von meiner Mama, das man bei jedem Kind lockerer wierd, sie hat vier.

lg tanja

Beitrag von celia791 13.04.10 - 15:23 Uhr

Hallo,

ich kenne das auch, allerdings andersherum. Meine Grosse ist 5 und mein Kleiner 2.
Ich liebe auch beide gleichviel, aber auf unterschiedliche Weisen. Ich denke, es liegt nicht am Geschlecht, sondern eher daran, dass man beim ersten Kind noch nichts von der Materie kennt und allgemein alles etwas verkrampfter sieht. Man macht sich beim ersten Kind mehr Sorgen, hat Ängste, dass man nicht mehr schlafen wird, dass man nie wieder mit dem Partner rausgehen kann. Man kennt die Entwicklungszeiten der Kinder noch nicht, man denkt beim ersten viel schneller "Oh Gott, sie ist jetzt 11 Monate alt und macht noch keine Anstalten zu laufen" etc. Eben weil man noch keine Erfahrung hat.
Beim 2. Kind ist man entspannter. Man weiss, dass alles nur Phasen sind und dass es auch wieder besser wird. Man weiss, dass jedes Kind laufen lernt und nicht gleich unintelligent ist, nur weil es erst mit 15 Monaten läuft.

Beim 2. kann man einfach von Anfang an mehr geniessen mit Ruhe. Und dadurch finde ich, sind die 2. auch anders. Mein Sohn ist auch eher ein ruhiger, schmusiger. Meine Grosse war da eher unruhig. So wie man selbst ist, überträgt sich das ja.

Lg Celia.

Beitrag von mansojo 13.04.10 - 15:25 Uhr

Hallo,

spontan würde ich sagen beide liebe ich gleich

aber
Sohnemann war unkompliziert,schon die SS,ich hatte nicht ein wehwehchen
das erste Jahr war ien Traum,nicht einmal krank,mit 7 Wochen durchgeschlafen,selber abgestillt,alles gegessen,

meine Tochter das absolute Gegenteil
Freunde haben uns vor 10 Jahren gesagt das wir kein normales Kind haben
nun jetzt haben wir es
schläft immer noch nicht durch
das 5.mal krank
mag nichts essen
hatte fürchterlcihen Milchschorf (oder Gneiß) sie hat wirklich nicht gut gerochen
das war für mich fast das schlimmste das ich mein Baby nicht riechen mag#schmoll

und trotzdem ich bin so froh das SOfie unsere Familie komplett gemacht hat

ich liebe beide Kinder gleich
würde sie aber wegen ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten anders behandeln


uff war das lang
liebe Grüße Manja

Beitrag von sakeda 13.04.10 - 15:54 Uhr

Hallo,

ich glaube, das liegt einfach daran, dass es Dein zweites Kind ist. So ging es mir auch, als mein zweiter Sohn kam. Und als dann Nummer drei kam, war ich nochmal lockerer als beim zweiten. Glaube nicht, dass man das am Geschlecht festmachen kann, auch wenn mein drittes Kind ein Mädchen ist.

LG
Bianca

Beitrag von metalmom 13.04.10 - 16:01 Uhr

Ich liebe meine Kinder auch beide sehr, aber jedes anders.
Mein Sohn ist sieben, meine Tochter vier, mein Sohn kommt mehr nach seinem Papa, meine Tochter mehr nach mir, mein Sohn ist ein Schmuser, meine Tochter ist eine wilde Hummel, mein Sohn ist sensibel, meine Tochter ist eine Harte.
Ich denke nicht, dass ich lockerer bin, denn für beide Kinder gelten dieselben Regeln und kein Kind darf mehr oder weniger als das andere.
Ich weiss nicht ob es daran liegt, dass es Junge und Mädchen sind. Man geht halt auf die Persönlichkeit eines Kindes individuell ein und ich nehme an, das Geschlecht ist da zweitrangig.
LG,
Sandra

Beitrag von sohnemann_max 13.04.10 - 16:24 Uhr

Hi,

nein, ich mache da keinen Unterschied.

Unser Großer kommt heuer in die Schule und ist / war schon immer sehr pflegeleicht. Klar muss ich ihn in seine Schranken weisen, aber das ist normal.

Unsere Tochter 10 Monate ist das komplette Gegenteil. Sie ist einfach Zicke und schafft es schon mächtig mich auf die Palme zu bringen, besonders nachts.

Ich habe beide gleich doll lieb. Bei uns wird keines bevorzugt und auch niemand benachteiligt. Wenn Max etwas kriegt, bekommt die Kleine auch was und umgekehrt.

Aber ich kann sagen - DIE BEIDEN LIEBEN SICH!

LG
Caro mit Max und Lara

Beitrag von kati543 13.04.10 - 17:27 Uhr

Ich denke, wären deine Kinder beides Jungs oder beides Mädchen, würdest du trotzdem einen Unterschied bemerken. Jedes Kind ist anders. Selbst eineiige Zwillige unterscheiden sich.
Und das von meinen Vorrednerinnen kann ich nur bestätigen: mit jedem Kind wird man lockerer.

Beitrag von schnee-weisschen 13.04.10 - 20:18 Uhr

Hey,

ich liebe jedes meiner Kinder anders, was aber nicht bedeutet, dass ich eins mehr mag als das andere.

Mein Großer ist verständig und besonders ehrgeizig, sowas wie der sensible Künstler.
Der Mittlere ist die wilde Hummel, er tanzt, singt, hält alle auf Trab.
Meine Tochter ist eine richtige, kleine Tussi. Supersüß, aber sie weiss jetzt schon, die man die Kerle mit nem gekonnten Augenaufschlag am besten drankriegt ;-)
Und der ganz Kleine ist jetzt schon ein ganz ruhiges Kind. Ich bin mir sicher, dass er nie Halligalli machen wird.

Ich denke, es ist normal, dass man sich zeitweise einem Kind näher fühlt, nur sollte dieses Gefühl zwischen allen Kindern wechseln.

LG

sw