Wer hatte alles einen Kaiserschnitt???

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von sternbiene 13.04.10 - 17:34 Uhr

Hallo,
nach langen hin und her habe ich mich nun für einen KS entschieden.
Nachdem das erste ausgewählte KH diesen KS nicht machen wollte, habe ich mir heute (14 Tage vor ET) ein anders KH gesucht.
Alle total nett und lieb.
Nächsten Dienstag um 10 Uhr wird unsere Maus nun geholt....

Jetzt bekomme ich doch etwas Angst...

Wer kann mir etwas positives von seinem KS berichten?und mir etwas Mut machen?

Beitrag von josili0208 13.04.10 - 17:54 Uhr

Hm, was willst Du denn wissen?
Ich komme zwar gut mit meinen 3 KS klar und hatte keine grösseren Probleme, aber was positives berichten? Ist schwierig, weil es bei einer gutlaufenden Spontangeburt immer ein bisschen positiver läuft ;-)
Ist halt in erster Linie eine OP...
Warum wirds denn ein KS?
lg jo

Beitrag von sternbiene 13.04.10 - 18:24 Uhr

Hatte in meiner Jugend eine Vergewaltigung, und dadurch sehr starke Ängste vor einer natürlichen geburt.
Deshalb habe ich mich jetzt so entschieden.
War keine leichte Entscheidung....

Beitrag von indigo-75 13.04.10 - 18:07 Uhr

Hallo!

Ich hatte vor 14Tagen einen Kaiserschnitt. Meine Kleine Maus saß in BEL.
Sie ist mein erstes Kind und ich wusste weder was bei einem KS auf mich zukommt noch bei einer spontanen Geburt.

Was ich dir positives Berichten kann? Nunja, das einzige was ich sagen kann ist dass die Spinalanästhesie wirklich nicht schlimm ist, vor der hatte ich ziemlich respekt #zitter.

Nach dem KS brauchts du viel Geduld und musst dich schonen, in der Zeit ist es sehr wichtig dass dein Baby von einer vertrauensvollen Person gut mitbetreut wird, ich habe hier zuhause meine Mutter und meinen Freund zur Unterstützung - könnte mir nicht vorstellen, dass meine Schwiegermutter die Kleine versorgt, das wollte ich nicht!!

Im Krankenhaus werden die Babys super liebevoll von den Schwestern und Hebammen versorgt.

Wie gesagt, bei uns ist es jetzt genau 14 tage her (30.03.) und ich kann leider noch immer nicht mit meiner Tochter spazieren gehen, bin noch sehr erschöpft, schmerzen werden jetzt erträglicher... gib dir danach viel Zeit!

Alles,alles liebe und gute und freue dich auf das Wunder das dich mit süssen Äuglein anschaut - alles andere ist Nebensache!

Viele Grüße Indigo mit Luna Sue

Beitrag von tragemama 13.04.10 - 18:10 Uhr

So unterschiedlich kann man das empfinden. Ich hab bei beiden Kindern keine Hilfe in der Versorgung gebraucht und die ersten kleinen Spaziergänge haben wir nach Heimgang aus dem KH (1 bzw. 2 Wochen nach Sectio) gemacht.

Andrea

Beitrag von nicola_noah 13.04.10 - 18:30 Uhr

Hallo,

Ich hatte vor 11 Wochen einen KS und es war die richtige Entscheidung!(Alleine schon wegen dem Gewicht und der Größe:4900Gramm und 59 cm#zitter)

Aaaaalso:(Ich versuche es mal kurz zu halten)

Morgens um 9 sollte ich da sein - Ab in den Kreissaal - CTG,Braunüle legen,Tropf dran,Rasieren,Strümpfe an und das Schicke OP-Hemdchen.
40 Min.später lag ich schon in meinem Bett auf dem Weg in den OP.
Dort laberte ich erstmal auf den Anästhesisten ein (hatte so eine Angst vor der Spinalanästhesie).
Die Spinale wurde ohne vorherige Betäubung gemacht und tat überhaupt nicht weh,es war nur ein leichter Druck zu spüren.
5 Minuten später wirkte diese auch...Ich merkte es weil mein Hintern warm wurde.
Ich wurde hingelegt und bekam einen Stöpsel in die Nase für die Sauerstoffzufuhr.
Dann wurde ein Grünes Tuch über meinen Bauch gespannt und meine Arme festgeschnallt.
Mein Mann war inzwischen auch schon da...
Und dann ging es schon los - Ohne das ich wirklich was davon merkte....Ich habe es nur erfahren weil der Anästhesist gesagt hat.
War ein Interesantes Gefühl...Keine Schmerzen - Nichts.
Nach 5 Minuten war die Kleine da und ich war nach 1 Stunde wieder im Kreissaal.

Tadaaaaaa,das war´s#schwitz

Beitrag von tragemama 13.04.10 - 18:36 Uhr

Wenn die spinale ohne Regionalanästhesie gemacht worden wäre, hättest Du Schmerzen gehabt, glaub mir... bei mir wurde die vergessen bei der ersten Sectio.

Andrea

Beitrag von nicola_noah 13.04.10 - 18:42 Uhr

Ne,ist echt so gewesen...Der hatte mich vorher extra noch deswegen aufgeklärt das die die Spinale ohne Lokalanästhesie setzen.
Habe auch erst gedacht der macht einen Scherz,aber er meinte "Was soll ich sie denn noch mit der Lokalanästhesie quälen..."

Beitrag von caitlynn 13.04.10 - 18:55 Uhr

Ich kann NUR gutes berichten.
Mein KS war zwar nicht wirklich vorgesehen aber nach 30 Stunden Wehen-Kampf und immernoch kein Ende in Sicht habe ich nur noch nach einem KS gebettelt und es war die richtige Entscheidung.
Es war zwar ein wenig seltsam weil meine erste OP aber alle waren lieb und nett und alle haben im OP-Saal herumgescherzt ob es denn wirklich ein Junge ist :-)
Außer einem herumgeruckel habe ich auch gar nichts gespürt.
Danach ging es mir den Umständen entsprechend sogar prima, die Schmerzen in den ersten Tagen waren mit Ibu sehr gut erträglich und so 14 Tage danach hatte ich keinerlei Probleme mehr.
Mein Fazit: Nächstesmal gehe ich nicht das Risiko ein nochmal 30 Stunden Wehen zu haben und werde einen Wunschkaiserschnitt anstreben.

lg cait mit John 12 wochen

Beitrag von kathale 13.04.10 - 19:17 Uhr

Hallo!!!

Zum KS möchte ich dir nichts sagen, aber zu der Zeit danach!!!
Ich hatte um 0:15 Uhr meinen KS und ich habe mein Kind von anfang an selbst versorgt.
Morgens um 10 Uhr hab ich mich selbst wieder angezogen (bloß raus aus dem KH Hemd) und abends war ich wieder duschen.
Am Mittwoch (also 2 Tage danach) bin ich OHNE Schmerzen nach Hause.
Seitdem mache ich ALLES wieder alleine. Einkaufen, putzen, den Großen heben (12kg) etc...

Also wie du siehst, kann es einem auch super gehen!!!

Liebe Grüße und alles Gute!!!

Beitrag von nici.c.v. 13.04.10 - 19:42 Uhr

Mein KS war ein Notks von dem her möchte ich dazu auch nix sagen, die zeit danach war oki ich denke es liegt viel an einem selber..

Ich bin 12 stunden nach dem KS aufgestanden mit einer schwester zusammen, hab mich alleine gewaschen und versorgt und am nächsten morgen hab ich mir schon wieder alleine die haare am Waschbecken gewaschen.

Da ich einen größeren schnitt hatte musste ich langsam tun mach aber seit über 1 Woche auch wieder alles selber...

LG Nici mit KS am 21.3

Beitrag von bjerla 13.04.10 - 20:50 Uhr

Die Op selbst war n Klacks. Die Stimmung war gut und ich wurde gut versorgt. War aber den ganzen Tag ko - wie zugedröhnt. Die ersten Tage danach empfand ich auch als Hölle. Konnte mich nach guten 24 Stunden zwar selbst um alles kümmern, aber nur mit Schmerzen. War nicht schön.

Nach einer Woche gings dann aber schon und nach 2 Wochen merkte ich nix mehr davon. Kann dir echt nur empfehlen: laufen, laufen, laufen.... immer gegen an gehen. Umso schneller biste wieder fit.

LG

Beitrag von widowwadman 13.04.10 - 21:18 Uhr

Ich hatte nen ungeplanten dringlichen KS und fand den eigentlich ganz prima. Beschwerden hatte ich keine, und sobald die spinale nachgelassen hatte konnte ich mich auch um mein Baby kuemmern.

Ich wuerde allerdings immer dazu raten mit den Schmerzmitteln anzufangen BEVOR die Betaeubung nachlaesst, dann wird es auch gar nicht so schlimm.

Beitrag von babygirl2010 14.04.10 - 15:15 Uhr

Es tut mir leid aber ich kann dir leider gar nichts positives darüber berichten...

ich habe leider auch per KS entbinden MÜSSEN und es war die Hölle!! Freiwillig hätte ich es niemals machen lassen!!

Schon allein das ich um mein Geburtserlebnis beraubt wurde... die Schmerzen danach waren die Hölle. Die ersten zwei Tage waren absolut grausam. Aufstehen war grauenvoll...! Ich darf mich gar nicht dran erinnern... oh gott. Dann der Blasenkatheter... ich hab das alles ganz furchtbar empfunden.

Und NEIN ich bin normal kein schmerzempfindlicher Mensch!! Ich hatte schon einige OP`s .. auch am Bauch aber nichts war schlimmer als dieser Kaiserschnitt...:-[

Wenn du meinen Geburtsbericht lesen möchtest hier ist der Link dazu:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=43&tid=2544821

Aber vorsicht nichts für schwache Nerven. Und ich hab ihn noch harmlos geschrieben!

Was ich damit sagen möchte, wenn es doch nicht sein MUSS, dann tu dir das doch bitte nicht an! :-(

Eine Geburt ist sowas schönes... ich durfte das nicht erleben... denn der KS war keine Geburt für mich... sondern ein Alptraum...!!

Wünsche dir dennoch alles Gute.

LG Janine mit Lea 5 Wochen alt.

Beitrag von kathrincat 16.04.10 - 21:46 Uhr

ich musste einen machen lassen, das wusste ich schon vor der schwangerschaft, er war schnell, fast schmerzfrei ich war 3 nächte im kh, wäre aber schon früher heim wenn die u2 nicht erst am 4 tag gewesen wäre, kann nur sagen immer wieder, mir ging es besser als dne normal geb., wenn ich die geschiechten hören der volle horror so was wollte ich bestimmt nicht.

Beitrag von helmchen 17.04.10 - 16:27 Uhr

Hallo!

Ich hatte vor 9 Tagen einen Kaiserschnitt, der nicht geplant war. War zur Beobachtung in der Klinik, da das CTG nicht passte. Da war zu wenig Variation. Beim Wehenbelastungstest wurde das CTG immer schlechter, so dass sie sich entschieden das Kind SOFORT zu holen. Hätte noch gut 2 Wochen bis zum ET gehabt. Mein Mann hat es gerade noch rechtzeitig in den OP geschafft (Hab ihn erst vorher nicht mehr gesehen, erst im OP und schon gezittert, dass er es gar nicht mehr schafft).

Vor der Narkose hatte ich ziemlich Angst. Zu spüren war nur ein leichter Druck, aber kreislaufmäßig hab ich die Narkose sehr stark gespürt. Ich dachte mir dann irgendwann, wann fangen sie den endlich an? Mich hat nämlich keiner gefragt, ob ich noch was spüre. Irgendwann hat dann mein Kleiner schon geschrien und die Ärzte waren sehr erleichtert. Hatten wohl schon mit dem Schlimmsten gerechnet, was mir erst im Nachhinein bewusst wurde.
Im "Aufwachraum", wo ich noch zur Nachbeobachtung hin musste, merkte ich schon langsam Schmerzen. Hatte ziemliche Nachwehen, vor allem am Tag danach. Das war für mich das Unangenehmste.

Mein Kleiner kam um 9:34 zur Welt und ich durfte am selben Tag am späten Nachmittag das erste Mal aufstehen. Da hatte ich wieder das Kreislaufproblem und wäre fast zusammengeklappt. Insgesamt war ich da sehr schwach. Ab dem nächsten Mittag bin ich dann komplett aufgestanden. Das Aufstehen aus dem Bett war anfangs sehr schmerzhaft, aber ich hab mich einfach zusammengerissen. An sich geht es mir sehr gut. Die Narbe und natürlich auch der Unterleib tun bei bestimmten Bewegungen natürlich noch ein bisschen weh, aber insgesamt hab ich die OP gut weggesteckt.

Soweit das Positive, wenn man das so sehen möchte.
Allerdings gibt es auch Negatives: Ich wurde total überrumpelt und hatte nicht im entferntesten damit gerechnet, mein Baby so schnell zu bekommen und dann auch noch per Kaiserschnitt. Da die Sauerstoffsättigung nicht gut war, lag mein Kleiner erst einen Tag im Inkubator und danach noch einen Tag im Wärmebettchen an einen Monitor angeschlossen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass etwas fehlt. Das "Bonding" hat für mich einfach irgendwie gefehlt. Zwar haben sie mir mein BAby im OP kurz auf die Brust gelegt, aber nur sehr kurz. Erst zwei Tage später hatte ich ihn dann richtig. Diese Phase fehlt mir irgendwie und ich habe auch ziemlich darunter gelitten. Habe immer noch das Gefühl, keine richtige Beziehung zu meinem Kind zu haben bzw. zu begreifen, dass das wirklich MEIN Kind ist. All das finde ich sehr schade und hoffe, dass das bald vorbei ist.

Ich drück Dir die Daumen, dass bei Dir alles gut geht. Bei mir war es sicher der richtige Weg, denn wer weiß, was mit meinem Baby geworden wäre, wenn sie es nicht geholt hätten. Wünsche Dir aber, dass Du von solchen Gefühlen wie ich sie hatte und z.T. immer noch habe, verschont bleibst.

Ganz liebe Grüße und alles Gute,
helmchen