Zur Selbstständigkeit erziehen?

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von fruehjahrskind 13.04.10 - 20:29 Uhr

Hallo,
mich würde mal interessieren, wie ihr Eure Kinder zur "Selbstständigkeit" erzieht. Mir geht es speziell um das Alter 8 Jahre (Junge) und 5 Jahre (Mädchen).
Was dürfen sie in welchem Alter? Was müssen sie tun in diesem Alter?
Ich denke, dass ich meine Kinder etwas zu sehr "behüte" und ihnen zu wenig zutraue. Aber ich habe auch Angst, dass irgendwas passiert wenn der Große mal alleine wohin geht oder so. Mir ist völlig klar, dass die Kinder an ihren Aufgaben wachsen und auch wachsen müssen, aber wo und wann fängt man damit an? Und wie? Es muss sich definitiv bei uns was ändern, aber womit fange ich da am Besten an?
Was dürfen Eure 8jährigen?

Frühjahrskind

Beitrag von 3erclan 13.04.10 - 20:38 Uhr

Hallo

meine geht seit über einem jahr alleine einkaufen.Sie ist 8 Jahre alt.
Meine bieden derk leine mit 4,5 Jahren dürfen alleine in den Hof zum spielen.

sie dürfen selber entscheiden was sie anziehen wollen.
Die große darf selber kochen
usw..

lg

Beitrag von femalix 14.04.10 - 00:12 Uhr

Hallo,

meine Tochter (8) ist etwas schüchtern, aber sie liebt z.B. diese Kekse beim McDoof. Also laß ich sie alle paar Wochen so einen Keks kaufen (Mama, darf ich? Hier haste Geld, wenn Du selber gehst, okay). Da muß sie fragen und ihren Wunsch formulieren und das Personal ist auf Freundlichkeit getrimmt -> positive Bestärkung und Erfolgserlebnis garantiert!
Sie hat kleinere Aufgaben im Haus, bei denen sie sich mit ihrem Bruder abwechselt: z.B. Katzenklos saubermachen, Katzen füttern, sie versorgt mit Bruder unsere 4 Kaninchen (füttern und misten) unter Aufsicht natürlich (ich guck auch, damit die Tiere nicht doch mal vergessen werden - es sind eben Kinder).
Aufsaugen, Tisch decken, Kinder bringen ihre Wäsche in Keller und sortieren sie nach Farbe vor, dann kann ich gleich mit dem Waschen anfangen, Tochter kann Waschmaschine bedienen, darf Kochen und Backen (hat am Wochenende unbedingt für die Klasse Muffins backen und verzieren wollen, weil sie in den Ferien Geburtstag hatte - machte sie alles allein nach Kochbuch, ich durfte nur beim Abwiegen helfen und verräumte die Reste.
Sie räumt ihr Zimmer alleine auf ( widerwillig, aber wenn, dann gründlich), kümmert sich alleine um ihre Hausaufgaben (liebt die Schule, brauch ich mich gar nicht kümmern)...
Sie kann den DVD-Player bedienen...
Ach ja, sie kümmert sich mit dem Mittleren ganz toll um ihren jüngsten Bruder, hat auch schon mal gewickelt, gibt Flasche und tröstet ihn liebevoll.
Wir wohnen auf dem Land und da darf sie auch draußen spielen. Wenn sie sich abmeldet, darf sie alleine zu Freunden oder zum Spielplatz - sie paßt im Straßenverkehr sicher auf.
Das fällt mir als erstes ein. Bin ganz froh, wenn die Kinder in der Lage sind, sich selbst ein Brot zu schmieren.
Anfang März war ich seit Jahren mal richtig krank, konnte nicht mal aufstehen und ich war sehr dankbar, daß sie mich einfach krank sein ließ, bis der Papa heimkam... Tut gut zu wissen, daß die Welt dann nicht untergeht.

lg

femalix

Beitrag von juki 14.04.10 - 09:35 Uhr

huhu

Kim wird im Mai 6...sie hat seit 2 Monaten jede Woche eine andere "Aufgabe"...Spülmaschine einräumen, Müll runterbringen, Tisch decken etc....
Wenn sie sich in einem Laden etwas von ihrem Geld kaufen will muss sie dies selbst "regeln", bin natürlich dabei, aber mit den Verkäufern muss sie allein reden...

Freiheiten hat sie jede Menge...mit 4 ist sie allein zum Spielplatz, mit 5 allein zu Freunden gegangen und mittlerweile fährt sie auch mal allein mit dem rad ins Dorf...

LG

Beitrag von dominiksmami 14.04.10 - 09:45 Uhr

Hallo,

ich denke das es viele Definitionen des Wortes Selbständigkeit gibt.

Ich lese und höre so oft das viele Mütter denken ihre Kinder mÜSSEN alleine zur Schule gehen um selbstständig zu werden, sie müssen/sollen alleine einkaufen, alleine dies, alleine jenes. Sonst würde das angeblich nie etwas.

In meinen Augen ist das ein völliger Holzweg. Aber das muß jeder halten wie er mag.

Für mich gehört es zur Selbstständigkeit eines Menschen das er a) genau weiß was er möchte, b) seine Grenzen kennt und sich gegebenenfalls Hilfe holt um diese zu überschreiten und vor allem aber c) das er für seinen Willen und seine Wünsche eintritt OHNE sich beirren zu lassen.

Das ist für mich wirkliche Selbstständigkeit. Zu wissen was ich kann, mich zu wehren wenn mich jemand überfordert und das Rückgrat zu haben nicht zu tun was einer von mir fordert wenn es nicht meinem Willen entspricht.

Da gilt es natürlich einen goldenen, sehr schmalen Mittelweg zu finden, denn selbstverständlich muß ein Kind auch oftmals tun was man ihm sagt....oft auch einfach nur weil man es ihm sagt, ohne jede Diskussion.

Meinen Sohn (9) würden die meisten hier als fürchterlich unselbstständig betiteln.
Ich aber weiß, und bekomme es von Lehrer und co regelmäßig bestätigt, das er selbstständiger ist als die meisten anderen in seinem Altern.

Er geht z.B. erst seit letztem Monat alleine von der Schule nach Hause, hin bringe ich ihn immer noch.

Warum ich einen 9 jährigen die 900m zur Schule bringe?
Weil er es möchte.
Er müßte sonst ganz alleine gehen, da keiner seiner Schulkameraden den selben Weg hat, das scheint ihm jedoch noch unheimlich zu sein.
Er läuft vor, ich hinterher...er braucht keine Ansprache, er geht selbstständig über die Straßen, aber...er fühlt sich sicherer wenn ich in der Nähe bin.

Das hat er selbsständig so für sich entschieden! Finde ich prima, so brauche ich mir definitiv keine Sorgen machen das er mit einer Situation mal überfordert wäre.

Nachmittags geht oft ein Freund den halben Weg mit, aber er geht auch ganz alleine ohne jedes Problem.

Er hat, im Gegensatz zu den meisten Kindern in diesem Alter, keinerlei "Herdentrieb".
Das heißt...es ist ihm schlicht vollkommen egal was andere tun. Das Argument "aber der und der macht das auch", wenn er etwas verweigert, ist für ihn schlicht kein Argument.

Das scheint erstmal ein soziales Problem zu sein, ist es aber nicht, ganz im Gegenteil. Er ist einfach kein Mitläufer...er macht keinen Mist, nur weil 10 andere Kinder mist bauen etc. Ansonsten ist er sehr sozial, hilft gern, spielt gern mit anderen und und und.

Er geht auch nicht gern alleine zum Spielplatz.

Würden auch viele für unselbstständig halten.

Dafür kann er mit seinen 9 Jahren aber schon kochen. Rührei, Nudeln mit Tomatensoße, Pfannkuchen, Tortellini mit Käsesoße und solche einfachen Sachen.

Alleine einkaufen gehen würde er nie. Dafür bestellt er gern im Restaurant und sucht sich z.B. seine Klamotten stilsicher selber aus wenn wir einkaufen gehen. Da gibts kein kunterbunt und nicht zusammenpassend.

Er sagt klipp und klar wenn er etwas nicht möchte...jedem. Egal obs ein Kuß von mir ist oder eine Berühung oder auch nur ein Gespräch mit Menschen die er nicht kennt. Er tritt dann wehement für seinen Willen ein und lässt sich durch nichts und niemanden beirren.
DAS gibt mir ein verdammt ruhiges Gefühl wenn er alleine unterwegs ist. Gerade jetzt wo hier vor kurzem wieder ein Kinderlocker gesichtet wurde.

Er darf fast alles, er dürfte alleine einkaufen, er dürfte alleine zum Spielplatz und so weiter und so fort.
Da ich es aber unglaublich gut finde wie genau er seine Grenzen kennt, werde ich ihm meinem Anwesenheit und Hilfe niemals verwehren wenn er danach fragt.

lg

Andrea

Beitrag von juki 14.04.10 - 13:08 Uhr

Huhu...

das mit den Grenzen kenne ich.Kim kann sehr genau einnschätzen was und wieviel sie sich zu trauen kann....das war schon bei der Windel so....als ich versuchte ihr diese "abzugewöhnen" ging es total in die Hose;-)...aber ein paar Mon. später sagte sie von ganz allein sie will auf die Toilette gehen und es klappte prima...und so ist es bei allein Sachen...wenn sie will/bereit dazu ist klappt es aucg :-)

LG

Beitrag von dominiksmami 14.04.10 - 13:13 Uhr

genau so meine ich das *nick*

Dominik weiß z.B. auch exakt wieviel er essen mag und kann.

Sonntag haben wir gegrillt, er nahm sich 2 Würstchen und 2 Scheiben Baguette und sagte " so danach bin ich satt" und das war er auch. Es passiert ihm extrem selten bis gar nicht das er mal was übrig hat oder zu wenig nimmt etc. Finde ich toll.

lg

Andrea

Beitrag von 3wichtel 14.04.10 - 17:36 Uhr

Das ist ja auch völlig nachvollziehbar.

Ich sehe die Probleme in vielen Fällen eher bei den Müttern: Die Kinder möchten gerne mal etwas mehr Freiraum, aber Mama klammert #augen

Bei Euch hast Du das ja gut im Blick: Du weisst, was er will und handelst danach. Aber Du würdest ihm seinen Freiraum auch nicht verweigern, wenn er ihn einfordern würde. Das macht für mich den Unterschied.

Beitrag von dominiksmami 14.04.10 - 17:50 Uhr

ja das macht einen extremen Unterschied.

Solche Mütter kenne ich natürlich auch.

Aber..wie sagte Dorie ( bei "Findet Nemo") immer so schön zu Marlin:

"Du kannst doch nicht zulassen das ihm nie was passiert....dann passiert ihm ja nie was"

So halte ich das eben auch *g* loslassen muß sein, aber ebenso das einfach da sein wenns gewünscht wird.

Beitrag von femalix 14.04.10 - 10:14 Uhr

Hi,
mir fällt grad noch eine nette Geschichte von der CD zum Buch "Das Geheimnis glücklicher Kinder" ein. War ungefähr so:

Wenn Dein Sohn, Dich mit 22 aus dem Dschungel Südamerikas anruft und etwa folgenden Wortlaut sagt: "Hallo? Ich ruf nur an um zu hören wie es Euch geht und mitzuteilen, daß hier alles bestens läuft und ich gesund und munter bin!" Und er weder um Hilfe noch um Geld bittet - DANN hast Du alles richtig gemacht.
Die CD ist sehr humorvoll und ich fand den Ansatz toll! Stimmt, wenn mein Kind später alleine in außergewöhnlichen Situationen gut zurecht kommt und sich zu helfen weiß, dann hab ich es auf das Leben gut vorbereitet!

Also, keep cool - Du hast noch ein paar Jährchen Zeit!

lg

femalix

Beitrag von ratzemann 14.04.10 - 10:53 Uhr

hallo!



ich habe bei meinen beiden (w7 + m5) schon früh damit angefangen, das sie sich selber anziehen etc.

der kleine ging mit 2,5 in den kiga und konnte sich schon da komplett alleine anziehen.

sie nehmen sich alleine zu trinken und essen mit messer und gabel.

am wochenende geht der kleine morgens zum kiosk/bäcker und holt brötchen. es ist aber nur ein stück die strasse hoch und wir wohnen in einem kleinen dorf wo jeder jeden kennt.
da mußte ich mir schon öfters anhören das ich zu faul sei um selber zu gehen. der kleine macht es aber gerne und häufig gibt es sogar streit wenn die große auch mal gehen will. kommt aber so gut wie nie vor da sie zur zeit sehr gerne am we ausschläft!

sind wir mal auf festen, holen sich meine kinder selber essen und getränke und schmeißen danach den müll auch selber weg.

ich kann es nicht ertragen wenn ein kind schreit "mama ich habe durst!!!!" und die mutter sofort springt.

wir haben einen gut geregelten tagesablauf, jeden tag ist eigentlich immer alles gleich und so finden sich die kids auch prima zurecht.

sie dürfen so gut wie alles, ich muß nur wissen, wo sie sind.
sie haben das große glück auch auf dem land aufzuwachsen, wie ich damals! wir haben hier viele kinder wohnen und alle spielen prima zusammen.
ich langweile mich zu tode #schein weil die kids jeden nachmittag draussen sind und wenn um 18.00 die kirchturmuhr schlägt wissen sie, das sie nach hause müssen.

die große darf mit freundinnen ins dorf, der kleine noch nicht.

die beiden wissen wo hier zu hause das trinken steht, wo die schmutzige wäsche hin gehört und wo sie jacken aufhängen. der tisch wird gemeinsam gedeckt und wieder abgeräumt.

ich find das total schön so und hoffe das es immer so bleibt.

lg

Beitrag von frauke131 14.04.10 - 13:45 Uhr

Habe heute in der Zeitung gelesen, dass überbehütete Kinder schneller Mobbing-Opfer werden, als andere! Aber was ist "überbehütet"?
Ich verstehe darunter, das Kind nicht altersgerecht zu behandeln, ihm alle Steine aus dem Weg räumen, nichts zu fordern oder verlangen und ihm nichts zuzutrauen. Und ich sehe da eher die Gefahr, dass sie mit anderen mitgehen und sich ärgern lassen, als wenn man sie bestärkt!
Ich finde nach und nach muss man den Kindern mehr zutrauen: allein anziehen, allein Brot schmieren, allein zur Schule und zum Spielplatz, allein mit dem Taschengeld umgehen ....

Ich finde, die äußeren Umstände müssen passen, pauschal kann man nichts sagen. Ich denke, die meisten Eltern sind eher übervorsichtig. Meine Eltern waren berufstätig, das hieß, dass wir früh auch Aufgaben zu erledigen hatten, Spülmaschinen z.B. gabs gar nicht bei uns. Wir mussten einkaufen, sind morgens allen zur Schule gegangen, weil meine Eltern arbeiten waren. Nach der Schule gingen wir allein spielen, meine Eltern nutzten die Zeit um z.B. einen größeren Einkauf zu machen, zu waschen usw.

Meine Kinder (7 und 8) gehen allein zur Schule und nach Hause, allein zum Bäcker und andere Wege, die sie schon bewältigen können. Sie wollen gar nicht, dass ich immer mitkomme. es macht ja auch stolz, etwas zu schaffen. Sie sind auch schon mal allen zu Hause oder auf dem Spielplatz.

ALLE Eltern machen sich Sorgen, dass etwas passieren könnte, wahrscheinlich bis man selbst tot ist. Aber statistisch gesehen ist die Gefahr eigentlich nicht so groß, dass ein Kind von fremden entführt und vergewaltigt wird, dass es überfahren wird usw. Die Aufdeckungen der letzten Zeit haben mal wieder gezeigt, dass die größte Gefahr immer im Umfeld des Kindes lauert.

Der Punkt ist, dass man von Kinder auch etwas fordern muss, selbständig werden sie nur bedingt allein. Sieht man ja an manchen Männern, die nix allein können. Es gibt aber auch Frauen, die im Leben nicht gelernt haben, allein klar zu kommen.

Bei uns selbst sehe ich große Defizite in der Mitarbeit im Haushalt. Wenn da jemand Tipps hat! Ansonsten bin ich zufrieden mit der Selbständigkeit!

Beitrag von 3wichtel 14.04.10 - 17:32 Uhr

Habe 3 Söhne (2,6,8 Jahre alt).

Die beiden Grossen dürfen alleine auf der Strasse spielen (Neubaugebiet), alleine zum Spielplatz (gleich an der nächsten Strassenecke), alleine zum Supermarkt (am Ende des Neubaugebietes).

Der Grosse läuft mit einem Nachbarskind morgens zusammen zur Schule (2. Klasse).

Im Haushalt müssen sie:
-Ihr Geschirr auf die Küchen-Arbeitsplatte stellen
- Leere Joghurtbecher in den Gelben Sack bringen
- Ihre Dreckwäsche in die Wäschebox werfen
- Dem kleinen Bruder helfen Jacke und Schuhe anzuziehen
- Aufräumen (Kinderzimmer).

Beitrag von fruehjahrskind 14.04.10 - 20:24 Uhr

Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten.
Allerdings scheinen die Meinungen von Selbstständigkeit wirklich auseinander zu klaffen.

Meine Kinder:
- suchen sich ihre Sachen alleine raus
- ziehen sich alleine an
- Essen mit Messer und Gabel (okay, ab und zu auch mit den Fingern :-p)
- schmieren ihre Brote alleine
- sie helfen beim Tisch decken und abräumen
- Müll wegbringen
- Wäsche ins Bad bringen
- Zimmer aufräumen
- Bett machen
- nach Kiga/Hort die Boxen in die Küche bringen

Das ist für mich selbstverständlich. Sind ja schließlich keine Babys mehr.
Scheinbar behüte ich sie doch nicht so sehr, wie ich befürchtet habe.

Womit ich eher ein Problem habe ist, sie z.B. alleine auf den Spielplatz zu lassen. Sie müssen "nur" über 2 Straßen gehen, aber das Aufpassen wenn sie ein bestimmtes Ziel haben, ist so eine Sache. :-(
Auch ist der Große eher ein Mitläufer, er lässt sich ständig zu Sachen anstiften, wo er genau weiß, dass sie falsch/verboten sind. Er hat leider nicht das Selbstbewußtsein/Selbstvertrauen "nein" zu sagen. Und ich weiß nicht, wie ich es ihm "beibringen" kann. Mit Reden hab ichs natürlich schon versucht, aber wenn er in die jeweilige Situation kommt, denkt er nicht mehr daran.

Grüße
Frühjahrskind

Beitrag von femalix 15.04.10 - 00:30 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist seid einem Jahr in Karate und mein Sohn fing im Januar ´10 an.
Da geht es auch viel um Selbstbewußtsein: Tut mir das gut? Will ich das? und das man dann auch "nein" sagt.

Und ansonsten kann ich Dich beruhigen - Kinder sind wie Lemminge, springt einer von der Klippe, springen die anderen nach....
(Will sagen, auch die Kinder, die sonst brav und folgsam sind, sind dann mitdabei und haben alle Regeln vergessen - zumindest die meisten und meine sind da bestimmt keine Ausnahme)

Man muß halt logische Konsequenzen verabreden, wenn das und das angestellt wird und die auch durchziehen - man kann auch durch Fehler lernen ;o) Oder gerade durch Fehler?

lg

femalix