Ganz frisch und schon am zweifeln .....

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von sessy 13.04.10 - 20:45 Uhr

....hallöchen,habe erst am Sonntag (11.4)morgends um 8 uhr meinen zweiten Sohn zur Welt gebracht,ich muss sagen die Geburt war für mich diesmal echt die hölle gewesen trotz der kurzen Zeit von 5 1/2 std. ,mir gings dannach auch ganz gut(körperlich) aber dann hats angefangen ....in der ersten Nacht habe ich schon Höllische schmerzen an meiner Brust bekommen vom stillen der kleine wollte alle halbe std.dran hat aber nur genuckelt nicht wirklich getrunken ,das hatte ich zu spät bemerkt....nunja war im KH bei einer stillberaterin die mir aber nicht wirklich viel geholfen hat,meine Brüste sind entzündet verkrustet und schmerzen ohne ende ,bei jedem anlegen fange ich an zu heulen wegen den Schmerzen....ich hab noch nicht mal den richtigen Milcheinschuss und bin jetzt schon am verzweifeln.....es ist doch auch für den kleinen nicht angenehm wenn ich total schmerzverzerrt und angespannt beim stillen sitze,das merkt er doch???!!!!
Zudem wollte ich so schnell wie möglich aus der Klinik raus denn ich vermisste meinen 4 Jährigen Sohn ganz schrecklich und meinen Mann auch!
Jetzt bin ich zuhause und am krübeln,könnt nurnoch weinen ,bahnt sich da vill.die Wochenbettdepri an????
Ich meine Hallo der kleine ist gerade mal 3 Tage auf der Welt......und ich bin total unzufrieden mit allem !!
Ich mag bescheuert seit aber am liebsten würd ich ihm die Flasche geben und nicht stillen,ich denke viel zu oft darüber nach und könnte mich selbst Ohrfeigen!
Mein Mann bringt mir später stillhütchen mit damit sich die Brust vill.n bissi erholen kann,Salbe hab ich auch!!!
Ich habe ANgst das mein Kind einfach nicht satt wird,denn er hat in 3 Tagen 300 g abgenommen,ich finde das viel für 3 Tage !

Gehts denn jemand ähnlich wie mir?
Ich bin so depri !
Lg sessy

Beitrag von liebehexe06 13.04.10 - 20:59 Uhr

Hallo sessy, ersteinmal herzlichen Glückwunsch zu Eurem Baby.
Hasu Du keine Hebamme an Deiner Seite die Dich unterstützen kann? Wenn nicht, dann such Dir ganz schnell eine, man fühlt sich wirklich sicherer.
Ist nur ein Tip. Ich bekomme bald mein 3. Kind und habe auch ein Nachsorgehebamme, das ist echt gut.

Hoffe Euch ein wenig geholfen zu haben.

Alles Gute noch für Euch,

Lieb´s Grüßle liebehexe06

Beitrag von simsi21 13.04.10 - 21:05 Uhr

Hallo sessy!

#liebdrueck

das hört sich ja sehr verzweifelt an was du schreibst!
Mensch mach dir nicht selbst so einen Stress der Kleine ist erst 3 Tage da.
Hast du eine Hebamme die dich besucht und dir beim stillen helfen kann? Wenn nicht dann lass deinen Mann nach einer suchen und anrufen.
Auch wenn er abgenommen hat wird er nicht verhungern, dass ist normal und deine Milch kommt verlass dich darauf!
Ich hatte ein Kind da war das Stillen super schwer, war auch immer am heulen er hat es einfach nicht kapiert, der Kleine. Aber ich wollte es unbedingt und wollte nicht aufgeben also bin ich dran geblieben und es hat sich gelohnt, habe ihn 14 Monate gestillt.
Wenn du meinst du packst es nicht, dann ist die Flasche keine schlechte Alternative, wenn's dir dann besser geht!

Lass euch Zeit euch kennenzulernen und hol die Hilfe nach Hause! Das wird schon!!!
#liebdrueck lg simsi


Beitrag von sessy 13.04.10 - 21:14 Uhr

Ja ich habe eine liste mit Nachsorgehebis (nummern)bekommen,da rufe ich morgen mal an !

Danke

Beitrag von bibuba1977 13.04.10 - 21:49 Uhr

Hallo Sessy,

herzlichen Glueckwunsch zur Geburt!

Du bist ja momentan offenbar echt gepeinigt... Hast du eine Nachsorgehebi? War die schon bei dir?
Stillhuetchen ist ne super Idee! Habt ihr Quark? Rotlicht? Kannst du viel schlafen?

Meines Wissens beginnen am 3. Tag die Heultage... Sind mit Sicherheit zum groessten Teil die Hormone! Kopf hoch, das wird schon! #liebdrueck

LG
Barbara

Beitrag von nolalou 14.04.10 - 12:28 Uhr

Hallo Sessy,

ja, das stillen ist das tollste was es gibt... #gaehn

Also ich erkenne mich in einigen deiner Sachen echt wieder. Stillen war DIE HÖLLE, am anfang. Es hat bei mir bestimmt 5-6 Tage gedauert, bis es erträglich wurde und noch einige Zeit später, bis es richtig gut war. Hatte auch alles mitgenommen: Milcheinschuss nach 7!!! Tagen, enzündete BruWa (hab echt mit 2 Paracetamol intus angelegt- tipp von stillberaterin, weil sie auch keine idee mehr hatte), Stillhütchen hat keine besserung gebracht. Ich, eine überzeugte möchte-gern-stillen-mama´, war kurz davor "aufzugeben". Hätte sterben können vor schmerzen!!!

ABER, und ich weiß, das hilft dir grad nicht weiter, es wird besser. wirklich. BruzWa oft "lüften", Lanolin drauf und einfach Zähne zusammenbeißen.

Und zu deiner "Depri-phase": möchte nix runter spielen, aber JEDE Freundin (und Mama) die ich kenne, haben am 3. tag geheult. mich eingeschlossen. Warum auch immer, aber so am 3. Tag stellen sich wohl die Hormone um. Also, nicht verrückt machen wegen irgendeiner Wochenbettdepri, wobei es auch gut ist, dass du ein auge drauf hast.

wünsche dir alles gute unnd einiges an Kraft. Es lohnt sich.

GLG

Beitrag von tabehaki 14.04.10 - 13:21 Uhr

Hallo,

ich hatte 1A das gleiche Problem wie du. Am dritten Tag ging bei mir gar nichts mehr. Hatte in der Nacht schon nicht geschlafen und mich mit meinem Partner am Bett gestritten, weil der Kleine nur am Schreien war. Die Nachtschwester war auch so eine schreckliche Nummer für sich und hat mit ihren "Ratschlägen" meine Lage nur Verzweifelter gemacht. Ala schlechtes Gewissen, da kommt was raus und wenn ich Ersatz geben will, dann könnte Sie mir die Entscheidung nicht abnehmen - so als ginge es um Leben und Tod. Selbst mein Partner war über das Verhalten perplex. Am Morgen ohne Schlaf dann (Ich musste ja meine Brust hinhalten!) hab ich nur noch geheult und als der Arzt zur U2 meinte, der Kleine müsse für eine weitere Untersuchung erst gestillt werden, bin ich in Tränen ausgebrochen und vor allen Schwestern rausgerannt und hab meinen Männe und meinen Sohn alleine gelassen. Ich konnte echt nicht mehr. Meine Brüste taten so weh und hatten schon Blasen und wunde Stellen. Mir war alles egal - wollte nur alleine sein.
Na die Schwestern hatten doof geguckt und beim Nachfragen erfahren was los war. Da haben sie mir den Kleinen erstmal 3h abgenommen und mit diesem "es geht ja um Leben und Tod" Ersatzmilch gegeben. Ich war völlig fertig. Aber mir sagte man, dass das am dritten Tag normal sei mit den Hormonen, Baby Blues u.s.w. Nach 3 h Schlaf ging es wieder besser und heute 15 Tage danach - na die Brüste tun zwar immer noch weh, aber mit Stillhütchen und Salbe hilft es ganz gut. Und ich stille immer noch - ich wollte auch aufgeben und hatte die Schnauze ehrlich bis oben hin voll. Hatte auch schon ne sch... schwere Geburt und hätte am Liebsten alles hingeworfen, aber ging ja nicht :-p Ich hatte echt geglaubt, ich überlebe das nicht. Dieser Schmerz - das kann kein MANN nachvollziehen: "das schaffst du schon - atme" :-[

Na wie auch immer - du schaffst das :) Wir Frauen wissen wie wir es meinen! Gib nicht auf, die Schmerzen werden bald vorbei sein und hoffentlich kann man dir den Kleinen auch kurz abnehmen, notfalls mit Ersatzmilch füttern. Hilft zumindest vorübergehend!

Alles Gute für euch!
Mari +#baby 15 Tage

Beitrag von sessy 14.04.10 - 13:32 Uhr

ALSOOOO : Heute gehts mir besser als gestern,aber der kleine hat mir heute Nacht die Brüste blutig genuckelt.....hich hab geheult vor schmerzen.....die Stillhütchen verweigert mein kleiner ganz arg trotz mehrere versuche #schmoll
Ich habe Noah die Nacht dann Pulvermilch aus der Flasche gegeben (hatte extra n Notfallpäckchen zuhause)
die hat er dann heute morgen auch nochmal bekommen....musste aber beim trinken 3 mal Pause machen weil er verdammt viel Luft im Bauch hat und diese oben und unten rauskommt!
Nunja habe mir ein Rezept für ne elektro Milchpumpe geben lassen und diese in der Apo geholt,dann auch noch was für die Brust zur heilung (gelpads)
Ich sah keinen ausweg mehr und will ja das mein Schatz meine Milch bekommt...diese Pumpe habe ich gleich genutzt da ich ja heut Nacht so langsam den Milcheinschuss bekommen habe ,habe aber in ner knappen Std.von beiden Brüsten zusammen nur n bissi was über 50 ml rausbekommen ,ist das nicht wenig????
Gut jetzt trinkt er ca.50 ml für eine portion,mehr schafft er nicht!
Da muss ich ja Pumpen wie n Weltmeister#zitter

Ich versuche ne Nachsorgehebi zu bekommen,erreiche nur niemand,habe einer auf den AB gesprochen,ich hoffe die ruft zurrück !

Lg

Beitrag von shorty23 14.04.10 - 20:24 Uhr

Ich musste am Anfang auch abpumpen und beim ersten Mal habe ich vielleicht 20ml rausbekommen oder noch weniger!! Das wird aber noch, irgendwann waren es dann 80 und dann 100ml ... außerdem wirst du nie so viel pumpen können, wie dein Kind saugen würde (nicht dass er es tun aber er könnte!), das ist halt einfach so. Bei mir hat gut geholfen, wenn ich vorher heißt geduscht habe oder zumindest nen warmen Waschlappen auf die Brust gelegt habe.

LG und gute Besserung

Beitrag von babygirl2010 14.04.10 - 15:09 Uhr

Hi Jessy.

Erstmal herzlichen Glückwunsch!

Mir gings ähnlich... und ich gebe jetzt die Flasche weil das Stillen genau ähnlich ablief wie bei dir.
Und es klappt vieeeeeeeeel besser als mit dem Stillen.

Für mich war es auch erst schwierig denn ich wollte unbedingt voll stillen! :-( Habe lang gebraucht bis ich mich damit abgefunden habe das es wohl nicht klappt. Und jetzt ist alles super!

Hast du keine Nachsorgehebamme? Denn wenn nicht genug Milch kommt solltest du zufüttern... dein Baby braucht Nahrung.

300g sind gerade noch an der Grenze. Bis zu 10% ihres Startgewichtes dürfen sie abnehmen. Meine Maus wog 3220 g und hat auf 2900 g abgenommen. Das war gerade noch ok aber ich sollte dann auch zufüttern.

Meine Nachsorgehebamme war jeden Tag da und hat sie immer gewogen und uns geholfen.

Rede mit ihr und überlege ob du nicht auch auf Flaschennahrung umsteigst!
Klar ist stillen das beste aber wie gesagt bei mir hat es auch nicht geklappt. Es tut mir sogar jetzt noch teilweise in der Seele weh das es nicht geklappt hat :-( aber ich weiß es ist so besser.

GLG Janine mit Lea Zoe 5 Wochen alt. :-)