Gehört ein/e Pate/in zur Familie?

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von tini2802 14.04.10 - 09:40 Uhr

Guten Morgen MÄdels :-D,

Frage steht ja schon oben. Hab nämlich gestern meine Freundin zur Patin unseres Ungeborenen erkoren (hat sich riiießig gefreut #schein) und hab mir jetzt mal gedacht ob sie quasi jetzt (zumindest halb) zur Familie gehört?!

LG
Tinchen

Beitrag von turmmariechen 14.04.10 - 09:48 Uhr

Ja, insofern, dass sie ja jetzt an vielen Familienfesten wie Geb. Taufe, etc. teilnimmt. Auch Weihnachten oder so wird sie sicher mal kommen..dass ist bei uns bei "normalen" Freunden eher nicht so, schon garnicht, wenn sie selbst Familie haben...

Beitrag von grinsekatze85 14.04.10 - 09:50 Uhr

Morgen!

Also meine beste Freundin ist auch Patin von umserem 2 Jährigen Sohn...#huepf und sie ist auch immer dabei wenn wir was Feiern....

da ich mit ihr schon fast 13 Jahre befreundet bin gehört sie eh schon zur Familie...da war es super klar das sie Patin wird...

natürlich ist es keine Verwandtschaft trotz dem PATEN status...#rofl

LG

Beitrag von binecz 14.04.10 - 10:11 Uhr

Also als ich Patin wurde hat der Fotograf am Ende die ganze Familie fotografiert fürs Album. Ich bin dann zur Seite gegangen und die Mama von meinem Patensohn meinte zu mir "wo willst du denn hin? Du mußt mit aufs Foto, du bist doch jetzt auch Familie" #verliebt#huepf#huepf#huepf
Aber bei uns ist es auch so dass ich den Kleinen nehmen soll FALLS ihr und ihrem Mann was passiert (was ich NICHT hoffe). Und das ist dann schon ein "Status" finde ich!

Beitrag von danisa 14.04.10 - 15:19 Uhr

Hallo,

"Gefühlt" gehört ein Pate oder eine Patin meist zur Familie, man wählt da ja auch nicht irgendwen, die Paten stehen der Familie ja meist sehr nahe - oft näher als "echte" Verwandte (die man sih ja nun mal nicht aussuchen kann...).
Rechtlich gesehen sind sie allerdings weiterhin keine Familienmitglieder. Wenn also den Eltern etwas passiert, haben Paten keinerlei Ansprüche und werden in der Regel kein Sorgerecht oder die Pflegschaft für das Kind bekommen. Zumal Geschwisterkinder ja meist auch unterschiedliche Paten haben, da kommen dann ja schnell so vier bis sechs Personen zusammen...
Wer diesbezüglich auf der sicheren Seite sein will, sollte bei einem Notar ein sog. Elterntestament hinterlegen. In dem können Eltern zu Lebzeiten selbst festlegen, wohin die Kinder im Falle eines Falles kommen sollen (läßt sich wie jedes Testament jederzeit ändern oder widerrufen).
Die Patenschaft ist also eher ein Ehrenamt mit religiöser, aber keinerlei rechtlicher Bedeutung.
Alles Gute!
Danisa

Beitrag von nici.c.v. 14.04.10 - 16:35 Uhr

Huhuchen...

Rechtlich gesehen: Nein

Gefühlsmäßig ja auf jedenfall.

Am Tag als Raphael geboren wurde (per Notsectio) hab ich meinen Mann gebeten er möge den einen Paten anrufen ( er musste am nächsten Tag beruflich nach England) er kann heute gerne noch kommen um sein Patenkind zu sehen.

Er schaffte es leider nicht, da ein anderer Termin dazwischen kam aber seine Frau eine meiner engsten und besten Freundinnen kam und als der Arzt Visite machen wollte und sie rausschickte meinte ich nur, Tante Moni bleibt da die gehört zur familie.

So ist es bei mir gefühlsmäßig und wir verbringen eh schon Wheinachten, Silvester und unsere Geburtstage zusammen da ändert sich nur das sie für mich einfach endlich zur Familie dazu gehören..

LG Nici mit dem fast 4 wochen alten Raphael

Beitrag von kra-li 14.04.10 - 16:50 Uhr

macht doch keinen unterschied, als freundin ist man zu großen festen wie taufe, einschulung etc. eh dabei, aber zu weihnachten würde ich sie nicht einladen, wobei sie ja ihrem patenkind dann immer auch was schenken müsste...

Beitrag von brille09 14.04.10 - 18:06 Uhr

Ich würde es als "darf" sehen (wobei, bei uns ist das eh nicht so streng, da darf jeder zur Familienfeier kommen, wenn er will), aber erwarten würde ich es nicht. Ich mein, sie hat ja auch immer die eigene Familie (und wenns "nur" die Eltern und so sind). Aber zu Kommunion und solchen "kindspezifischen" Festen sollte sie schon kommen.