die ARGE macht mich krank...HILFE!!!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von ladydina 14.04.10 - 09:46 Uhr

bin mit den nerven echt am ende... die arge macht ein echt fertig...

schildere euch mal kurz den fall....

habe eine nun 3 jahre alte tochter die ab august bei der großen (meine 6 jährige tochter) einen platz in der einrichtung bekommen hat... bin ich auch super glücklich drüber da ich ab august auch eine neue lehre zur sozialassistentin beginne...

meine erziehungszeit ist nun seit anfang april beendet sollte mich arbeitssuchend melden usw.
habe mich auf dem arbeitsamt (nicht arge) informiert kann mich ohne kitaplatz für die kleine nicht arbeitssuchend melden da ich ja erst ab august durch den kita platz dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen würde...

das habe ich auch meiner job vermittlerin gesagt... soll nun einen laufzettel machen von allen einrichtungen in der stadt und mir einen anderen platz für die kleine suchen der eventuell schon ab mai wäre... ich habe ihr aber auch erklärt das ich einen kita vertrag habe und den ausbildungsvertrag habe ich auch schon unterschrieben...

das ist ihr egal... die will auf biegen und brechen das ich meine 2 kinder in verschiedene einrichtungen gebe und ab sofort irgendwelche bewerberseminare oder ein euro jobs annehme...obwohl ich eine ausbildung mit zukunft ab august zu 100% sicher habe...

darf sie das machen???

und stimmt es das ich mich trotzdem hätte arbeitssuchend melden müssen und das ich nun kein anrecht auf leistung habe weil ich die meldung nach ihrem reden her versäumt habe???
mir wurde von 2 verschiedenen ämtern was anderes gesagt... arge sagt ja ich muß... arbeitsamt sagt nein ich kann nicht... was stimmt denn nun?

hoffe ihr könnt mir da bissel was erklären...

Beitrag von marion2 14.04.10 - 09:59 Uhr

Hallo,

so lange die Kinderbetreuung nicht gesichert ist, musst du gar nichts.

Aber: Du musst dich bemühen, die Kinderbetreuung zu regeln und das auch nachweisen.

LG Marion

Beitrag von ladydina 14.04.10 - 10:16 Uhr

ja das habe ich ja schon mit dem laufzettel angefangen...

aber viele einrichtungen wollen ihre unterschrift nicht drauf geben... die sagen es reicht wenn ich mündlich eine absage bekomme...

von 5 einrichtungen war gerade mal eine leiterin bereit es mir schriftlich zu geben....

Beitrag von ppg 14.04.10 - 10:23 Uhr

Dann notier die mündlichen Absagen mit Datum und Uhrzeit auf dem Laufzettel - mal ehrlich, so schwer kann das doch nicht sein.

Ute

Beitrag von ladydina 14.04.10 - 10:31 Uhr

glaub mir... wenn du diese bearbeiterin hättest würdest du auch hoffen das dir die einrichtungen unterschreiben...

ich hoffe mal das es ihr reicht...

Beitrag von ppg 14.04.10 - 10:47 Uhr

Sorry, aber soche Sprüch kann ich nun gar nich nachvollziehen.

Ich bin selbst Arbeitslos und beziehe ALG II. Auch ich hatte schon mehrere Sachbearbeiter, auch solche von denen mir zugetragen worden war, das sie schikanös seinen.

Ich fand alle sehr nett, sehr bemüht und sehr hilfsbereit. Mir ist zu jeder Zeit entgegekommen worden und mir wurde bei Problemen sehr schnell geholfen.

Aber villeicht liegt das auch daran, das ich mich unbedingt aus dieser Situation befreien will und sehr viel Eigeninitiative zeige.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, das die Arge - Mitarbeiter nur dann unangenehm werden, wenn sie merken da will einer nicht.

Warum Du , in Deinem speziellen Fall, Kindergartenplatz und Ausbildung nicht im Vorfeld mit Deinem SB abgestimmt hast weiß ich nicht - aber hättest Du würde das Ganze vermutlich vollkommen anders laufen.

Weißt Du, die Leute sind froh, wenn Kunden aus ihrer Statistk fallen. Die haben nämlich gar nicht die Zeit sich mit Einzelfällen herumzuägern, bei 500 Kunden pro SB.

Wenn die Frau also sich bei Dir "besondere Mühe" geben muß, dann hat das schon seine Gründe in der Vergangenheit, die Du uns hier verschweigst.

Dann würde Dein Treat auch gar nicht heißen

"die ARGE macht mich krank "

sondern

"Wie händel ich den Laufzettel"

Ute

Beitrag von marion2 14.04.10 - 11:06 Uhr

"Ich weiß aus eigener Erfahrung, das die Arge - Mitarbeiter nur dann unangenehm werden, wenn sie merken da will einer nicht. "

Das kann ich nicht bestätigen.

Es gibt sone und solche.

Beitrag von ladydina 14.04.10 - 11:06 Uhr

also ich denke mal das ich genug eigeninitative gezeigt habe und mir selbst vor der erziehungszeit eine möglichkeit gesucht habe um mit dem 2 ten bildungsweg meinen schulabschluß zu verbessern...

ich habe mich im vorfeld auch sehr bemüht... bewerbungen zu schreiben (als verkäuferin) wo mir dann die nette dame gesagt hat das ich aufhören soll zu träumen (als alleinerziehende mutter würde mich nie im leben jemand als verkäuferin einstellen)... somit habe ich mich informiert wie es weiter gehen könnte... habe mich an vielen schulen für sozialassistentin beworben gestern habe ich bei einer schule einen vertrag unterschrieben... werde nach der sozialassistentin heilerziehungspflege erlernen... wo ist denn da bitte keine eigeninitative... ich möchte für meine kinder selbst sorgen nicht vom staat abhängig sein...

ich kann doch leider auch nix dafür das ich nun als junge mutter nicht mehr in meinem erlernten beruf arbeiten kann... besonderst im alten betrieb wo die arbeitszeiten von 4 uhr bis 22 uhr gehen... (die kinderbetreuung ist von 6 uhr bis 17 uhr gesichert)

und ich kann mir nicht vorstellen das ich die dame der arge um erlaubniss bitten muß wenn ich einen kita platz annehme... sowas ist mir neu!
wie auch bei einem ausbildungsvertrag...

Beitrag von ppg 14.04.10 - 11:18 Uhr

und ich kann mir nicht vorstellen das ich die dame der arge um erlaubniss bitten muß wenn ich einen kita platz annehme... sowas ist mir neu!
wie auch bei einem ausbildungsvertrag...

Sag, Du schnallst es wirklich nicht, oder???

Ein Termin VORHER, wo Du Deine Zukunftspäne mit Deiner SB besprichst und Du hättest den ganzen Ärger nicht. Zumal Du für Qualifizierungsmaßnahmen ohnehin die Bewilligung der ARGE brauchst, es sei denn Du finanzierst Dich und Deine Kinder während Deiner geplanten Ausbildung selbst.

So, und das ist Dir also neu? Sag, wofür nutzt Du Deinen Onlinezugang dann?

Ja, die ARGE kann in Deinem Fall verlangen, das Du eine Sozialversicherungspflichteige Arbeit annimmst und sie Dir eben keine Ausbildung finanzieren. Ist doch klar, das man vorher beim Kostenträger nachhackt!

Das ist zwar für Deine Vita komplett kontraproduktiv, und wäre vermutlich auch anders, wenn Du Dir die Ausbildung genehmigen lassen hättest BEVOR Du den Vertrag unterschrieben hast.

Du hast sehr dumm gehandelt, und wenn es weiter dumm läuft kann Dich das Deine Zukunftsplanung kosten. Ich würde an deiner Stelle sehr schnell ein Gepräch mit dem SB suchen.

Ute


Ute

Beitrag von ladydina 14.04.10 - 11:48 Uhr

und im übrigen wird die arge die ausbildung nicht finanzieren müssen... denn ich habe mich schon im vorfeld informiert das ich für diese Bafög beantragen kann (und in meinem fall es auch genehmigt wird)... und im gegensatz zu anderen schulen wird an dieser schule kein schulgeld verlangt...

und ich werde durch bafög, kindergeld der kleinen und unterhalt vom kindesvater kein alg 2 mehr beziehen müssen...

Beitrag von ppg 14.04.10 - 13:41 Uhr

Schön, weißt Du auch schon , wie Du Dich krankenversichern willst?

Ute

Beitrag von ladydina 14.04.10 - 14:23 Uhr

nat. privat... :lach:

nein.. lese dir einfach das Bafög Gesetz durch dann wird dir geholfen...

Beitrag von ppg 14.04.10 - 15:13 Uhr

Ja, eben!

Ute

Beitrag von tve 14.04.10 - 13:20 Uhr

Die Gehirnwäsch scheint entweder gut funktioniert zu haben bei Dir, oder aber Du bist garkeine Bezieherin von ALG II und versuchst hier mit Absicht Leute zu verscheißern und falsch zu informieren.

Des weiteren solltest Du mal die Ppstings richtig lesen, dass teilte ich Dir aber neulich schon mal mit, denn was die Threaderstellerin in ihrer Elternzeit macht, geht weder die Arge, noch Dich etwas an, da kann sie Weiterbildungen besuchen, wie sie lustig ist.

Sie stand nämlich nach eignen Angaben garnicht in Bezug von Sozialleistungen, denn sonst hätte sie sich nach der Erziehungszeit nicht arbeitsuchend melden wollen und wäre dann nicht von der BA an die Arge weitergereicht worden.

Irgendwie erinnerst Du mich an meine Fallmanagerin, die hat auch von nix Ahnung und denkt sie wäre intelligent.

Beitrag von ppg 14.04.10 - 13:40 Uhr

Vielen Dank, ich sollte mich mal bei der ARGE bewerben.

Ja, ich bin ALG II Bezieher, leider.

Aber ich bin vom Wesen her ein korrekter Mensch und diese Erwartungshaltung habe ich auch an Andere. Darum möchte ich Dich dringend auffordern die Beiträge korrekt zu lesen:

Die TE besucht NICHT während der Elternzeit eine Weiterbildungsmaßnahme sondern danach. Genauer gesagt 4 Monate danach.

Da dieses Vorgehen nicht von der ARGE abgesegnet worden ist, gilt die TE ab Mai arbeitssuchend und muß somit auch mit Sanktionen rechnen.

Bei Dir habe ich immer wieder das Gefühl, das es Dir nur darum geht die Gesetzte nur bis ins letzte auszunutzen, vollkommen unabhänig davon, was das Beste für die individiuelle Person ist, die hinter dem Text steht.
Und damit bin ich bei unserem letzten Gespräch wo eine schwer kranke Frau um Hilfe fleht und Du ihr dann erzählst, nööö Du brauchst Dir jetzt nicht helfen zu lassen, warte noch zwei jahre. Dann wird Deine Erkrankung zwar schlimmer sein , Du wirst auch auf dem ersten Arbeitsmarkt nie wieder eine Chance haben, Deine Kinder werden wohl bis zum Erwachsenenleben in Armut aufwachsen - aber jetzt kann niemand von Dir erwarten das Du Deine benötigte Hilfe auch bekommst.

Weist Du - Du bist sooo selbstgerecht. Es jagt mir Angst ein, das jemand wie Du womöglich noch unbedarfte Arbeitslose berät.

So long

Ute

Beitrag von tve 14.04.10 - 15:29 Uhr

Dann eben nochmal für die chronisch Blinden, also für Dich:

"vor und während der erziehungszeit habe ich meinen schulabschluß verbessert auf dem 2 ten bildungsweg... "

Was ist daran nicht zu verstehen, stammt übrigens von der Threaderstellerin, allerdings hat sie wohl aus Versehen auf meinen Beitrag, anstatt auf den Deinen geantwortet, vielleicht dachte sie aber auch Du verstehst es sowieso nicht und ich könnte es Dir besser erklären. ;)

Also was lernen wir daraus ?

Mit Deiner Korrektheit scheint es wohl doch nicht soweit her zu sein und lesen solltest ebenfalls noch üben.

Beitrag von ppg 14.04.10 - 16:09 Uhr

Ja, das ist das eine:

Aber und nur darum geht es bei diesem Treat überhaupt:

Die neue Ausbildung beginnt aber 3 Monate NACH Ende der Erziehungszeit. Dies hätte sie sich vorher genemigen lassen müssen resp. sich rechtzeitig für die 3 Monate arbeitslos melden müssen.

Hat sie aber nicht, hat ide Arge vor vollendte Tatsachen gestellt und läuft daher Gefahr ( zu Recht ) gekürzt zu werden.

Rechtzeitige Meldung der Arbeitslosigkeit gehört eben nunmal zu den lästigen administrativen Pflichten eines jedewn Empfängers von Transferleistungenm

Angekommen???

Ute

Beitrag von tve 14.04.10 - 16:54 Uhr

Ich brauche mir von der Arge garkeinen versicherungspflichtigen Job genehmigen zu lassen den ich annehme, egal wann er beginnt.

Außerdem was soll der Blödsinn, bis die Anhörung durch ist, der Sanktionsbescheid erlassen, sind locker und lässig 8 Wochen ins Land gegangen, dann kommt Wiederspruch, Klageeinreichung mit Eilantrag um die aufschiebende Wirkung wieder in Kraft zu setzen und bis der Spaß verhandelt wird, ist sie vermutlich schon mit der neuen Ausbildung fertig, die Arge hat volle 3 Monate bezahlt und sich noch weitere Kosten durch die Klage eingefangen.

Und was die rechtzeitige Meldung angeht, betrifft den ALG I Bereich, da sie aber wohl keine Ansprüche auf ALG I hat, wurde sie an die Arge verwiesen.

Ebenso muß sie mit der Arge nicht abklären und sich schon garnicht genehmigen lassen, in welchen Kindergarten sie ihr Kind zu geben hat, sie muß sich wenn überhaupt um einen Platz bemühen, wobei selbst dies eigentlicdh Aufgabe der Arge und der kommunalen Träger wäre, wie man nur unschwer im Gesetz nachlesen kann, sofern man lesen kann.

ALG II zu beziehen bedeutet nicht, dass man Eigentum der Arge ist und jedem ins Hinterteil kriechen muss, der in diesem Verein tätig ist.

Davon mal ab, die Bundesregierung mag zwar die Arge durch eine Grundgesetzänderung von der Verfassungswidrigkeit befreit haben, allerdings ist da auch noch nicht das letzte Wort gesprochen, es gibt nämlich noch Gerichte die über dem Bundesverfassungsgericht der BRD stehen und sich mit Organisationen befassen, die gegen die Menschenrechte verstoßen.
Und dies tut die Arge nach Auffassung von Leuten die sich damit von Berufswegen befassen, denn Zwangsarbeit bleibt nun mal Zwangsarbeit und nichts anderes ist es, was die Argen am liebsten vermitteln, nämlich Zwangsarbeit mit dem Namen 1 € - Job.

Beitrag von ppg 14.04.10 - 19:26 Uhr

Was sinnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahem angeht ( und dazu zählen 1€ -Jobs ) bin ich deiner Meinung. Auch solche witzige Ideen, wie Schneeschippen oder Hundehaufen einsammeln - ja das ist Menschenverachtend

Bei allem anderen stimme ich Dir aber nicht zu.

Ich habe ein Ziel, das Ziel heißt für mich : eine angemessene Arbeit zu bekommen, die meiner Qualifikation entspricht.

Um an mein Ziel zu kommen bediene ich mich mehrer Dienstleister: einer davon ist die ARGE. Dieser Dienstleister hat in enger Kooperation mit mir eine sehr teure und hochwertige Qualifikationsmaßnahme finanziert und mich somit fit gemacht im Bereich neue Medien. Dies fehlte mir in meine Portfolio, da meine Ausbildungen nun auch schon einige Jahre zurückliegen.

Nun arbeite ich intensiv daran mein Endziel , den Sozialversicherunmgspflichtigen Job, zu erreichen.

In einer Projektarbeit ist es nunmal so, das diese ausschließlich durch Informationsaustausch funtioniert. Ich optimiere meine Bemühungen hier, mein SB im Ramen seiner Möglichkeiten dort. Klappt bei mir hervorragend.

Natürlich sind auch in diesem Projekt ( wie überall sonst auch ) gewisse adminstrative Abläufe einzuhalten. Nervt mich auch, aber Regeln gibt es nun mal überall.

Nicht ich krieche den Arge - Mitarbeitern in den Hintern, ich lasse meinen SB zu meinem Nutzen mitarbeiten. dazu ist er da und genau dafür wird er auch bezahlt.
Und wenn er sich dabei ein paar Fleißpünktchen bei seinem Vorgesetzten verdien, so what? Hauptsache mich bringt es meinem Ziel weiter.

Natürlich weiß ich das bei einem so großen Apperat nicht alles rund läuft, natürlich schicke ich Schriftstück immer per Einschreiben und mache alles schriftlich. Wie gesagt, das sehe ich nunmal als gegeben an und reibe mich nicht an Dingen auf, die ich eh nicht ändern kann.

Ich habe bei Dir einfach das Gefühl, das Du Dich sehr abgeschrieben fühlst, weil Du ( aus welchen Gründen auch immer ) mit Mitte 40 ausgemustert bist und wohl auch ziemlich hoffnungslos bist das sich dieser Zustand je ändert.

Also bekämpfst Du die ARGE anstatt Dich ihrer zu bedienen. Aber villeicht ist das auch ein Bildungsunterschied zwischen uns beiden, und Dir ist eigentlich gar nicht klar, wie man sich Ziele setzt, wie man an diese strategisch herangeht und sie letzendlich auch erreicht.

Eigentlich müßtest Du mir echt leid tun

Gute Nacht

Ute

Beitrag von king.with.deckchair 14.04.10 - 22:15 Uhr

"Was sinnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahem angeht ( und dazu zählen 1€ -Jobs )"

Du solltest bedenken, dass es nicht nur Kunden wie dich gibt. Eine AGH (Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung, Volksmund: Ein-Euro-Job) ist mitnichten eine reine "Arbeitsbeschaffungsmaßnahme" noch Strafarbeit. Es gibt eine Menge Kunden, die über eine AGH (ggf. mit entsprechenden niederschwelligen Qualifizierungsangeboten und Bewerbungscoaching) wieder den Einstieg ins Berufsleben geschafft haben. Nicht alle können mittels hochwertiger FbW (Förderung der beruflichen Weiterbildung) gepusht werden, weil viele weder den beruflichen noch den - nennen wir's mal intellektuellen - Background mitbringen. Aber mit einer AGH schaffen es viele dieser Menschen, sich zumindest schon mal in Richtung Arbeitsmarkt zu bewegen. Angesichts so mancher Erwerbsbiografie, besser gesagt Nichterwerbsbiografie auch schon ein großer Schritt.

Außerdem gibt es AGHs in vielen unterschiedlichen Bereichen. Vom Gartenbau bis zur Medien- und PC-Werkstatt über Hilfe bei der Tafel oder Bürotätigkeiten für kleine Vereine bis hin zu qualifizierenden AGH im Handwerksbereich. AGH ist nicht "Gass' kehren und Scheiße aufsammeln, damit die Dummdeppen vom BILD-Zeitungsleser-Stammtisch es zufrieden sind".

Ich war beim Einstieg in die Tätigkeit als pAp zunächst auch sehr kritisch gegenüber AGHs. Es gibt auch heute noch AGH und entsprechende Träger, die sehe ich immer noch sehr kritisch. Aber ich habe inzwischen sehr oft erlebt, wieviele Menschen durch diese Tätigkeiten wieder Wind unter die Flügel bekommen haben. Und wenn es nur das Gefühl war, wieder tätig an der Gesellschaft teilzuhaben, Kontakt zu Kollegen zu haben, positives Feedback von Anleitern zu bekommen, regelmäßig "ich gehe zur Arbeit" zu den Nachbarn sagen zu können...

Du siehst die Tätigkeit bzw. die Projektarbeit "Integration in Arbeit" schon prinzipiell richtig. Kritisierst die Haltung von tve auch zu Recht. Verfällst aber wie er in flaches Geschmipfe über Maßnahmen, über deren tatsächliche Inhalte oder über deren Zielgruppe du sehr wenig zu wissen scheinst.

Gruß von der anderen Seite des Schreibtisches
Ch.

Beitrag von tve 15.04.10 - 07:57 Uhr

Irrtum, ich bekämpfe nur das, was mich versucht zu bekämpfen und in meinem Fall keine Arge, sondern eine OPK, bzw. der gesamte Kreis mit all seinen Ämtern, mit denen ich in irgend einer Art zutun hatte, oder habe.
Weil sich die Dämlichkeit bei denen einfach durch sämtliche Ämter zieht, scheint Einstellungsvoraussetzung zu sein.

Abgeschrieben habe ich mich noch lange nicht, ich halte mich mit dem Kampf geistig fit, denn Unterstützung ist von denen sowieso keine zu erwarten, da die nur 1 € Jobs und Zeitarbeit kennen, beides interessiert mich nicht und bringt mich nicht im Geringsten weiter.

Ausgemustert hat mich mein alter "Brötchengeber" auf eignen Wunsch und arbeiten müßte ich eigentlich auch nicht mehr, da sorgt die grande Nation schon für, aber wie der Teufel so will, in Deutschland wird man per Gesetz durch Zusammenleben zum Zwangsarbeitsuchenden gemacht, ob man will, oder nicht, zumindest wenn man sich das gefallen lässt.

Ich zähle mich also zu den "Unwilligen" und meine SBin kotzt es an, dass sie mir nicht viel antun kann, weil ich will ihre Leistungen ja garnicht will (sanktioniere doch mal wen, den es nicht interessiert, ist vergleichbar damit jemanden zu schlagen, der Dich dabei auslacht - das ist einfach nur demütigend für denjenigen der damit Druck erzeugen will) , ich bin nur Teil eine Bedarfsgemeinschaft und nicht das Eigentum von ganz Deutschland, oder einer kleinen Sachbearbeiterin, die nicht mal in der Lage wäre, in einer Welt außerhalb ihrer Behörde alleine zu überleben.



Beitrag von ppg 15.04.10 - 11:56 Uhr

Seit Anbegin der Zeit ist es in menschlichen sowie fast allen tierischen Gemeinschaften so üblich das man die Seinen mit allem Lebensnotwenidigen versorgt.

Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit , das ich , wenn ich einem Menschen in Liebe verbunden bin, mit ihm Tisch , Bett und Zukunft teile, es mir eine Herzensangelegenheit ist diesen Menschen optimal versorgt zu wissen.

Es läßt ganz übele Rückschlüsse auf deinen Charakter zu, wenn Dich erst deutsche Ämter dazu zwingen müssen Deine humanitäte und moralische Pflicht zu erfüllen.

Sollten da noch Kinder im Spiel sein....nein was ich darüber denke darf ich gar nicht schreiben.

Eines ist aber sicher, für Dich kann man sich nur Fremdschämen, als Gesprächspartner ernst nehmen geht nicht mehr.

Du holst Dir mit deinem " Kampf" in den Foren positives Feedback, was Du im realen Leben wohl nicht meht bekommst, weil es vermutlich nur noch sehr wenige Menschen gibt, die sich mit einem Menschen abgeben wollen, der über so viele charakterliche Mankos verfügt.

So long

Ute

Beitrag von tve 15.04.10 - 13:26 Uhr

***

Beitrag von tve 15.04.10 - 15:11 Uhr

Deine Pseudo-Analyse meiner Person ist mindestens genauso lächerlich, wie Du selbst.

So und nun erzähle jemand anderem das Du angeblich ALG II beziehst, billige staatliche Stimmungsmache, die Du hier versuchst abzuziehen.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 15.04.10 - 15:13 Uhr

Hallo,

also "Seit Anbeginn der Zeit"..."menschliche und fast alle tierischen Gemeinschaften" (wobei mich das "fast" total interessiert...welche tierischen Gemeinschaften betrifft es denn deiner Meinung nach NICHT?)..."humanitäre und moralische Pflichten"...

entschuldige bitte, tve ist bestimmt ein frecher und flapsig formulierender Mitstreiter hier, aber der pastorale Ton, den du mit dem "Anbeginn der Zeit" hier angeschlagen hast und deine psycholanalytischen "Schlüsse" ...also hüstel...das liest sich doch ein bißchen wie Küchen-Sozialpsychologie als Laubsägearbeit.....!

Wenn man mit den Worten schon auf ein so hohes Ross steigt...versuchen manche anderen eben, an den Sockel zu strullen! Nimms mit Humor!

nichts für ungut, ich kann sowas ja lustig finden

lg die hinterwäldlerin

;-)