ungeplant schwanger, krank und bald ev. arbeitslos ....

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von ani_78 14.04.10 - 10:10 Uhr

Hallo an alle,
ich hab da einige Fragen und ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.
Hatte vor zwei Wochen mein Personalgespräch und auch eine mündliche Bestätigung das mein Vertrag verlängert wird. Aber nur mündlich. Nun ging es mir letzte Woche so schlecht mit Zwischenblutung und übelkeit, das ich zum Frauenarzt ging. Ergebnis=Schwanger Achte Woche. Toll! Sie schreib mich gleich bis Ende April krank. Ende Mai würde mein alter Vertrag auslaufen. Laut Frauenärztin würde sie mich aber auch weiterhin krankschreiben ev. sogar Beschäftigungsverbot, da mein Job sehr streßig ist usw. Hab das meinen AG mitgeteilt, der hat aber nicht weiter darauf reagiert. Wie ist das nun? Beim AA war ich schon und hab mich ab 01.06. arbeitslos gemeldet, da ich ja dazu verpflichtet bin. Wie verhält sich das aber, wenn ich weiterhin krank geschrieben bin bzw sogar ein Beschäftigungsverbot erhalte?
Erhalte ich dann Arbeitslosengeld oder erhalte ich von der Krankenkasse Krankengeld?
Ich hoffe zwar das mein AG mich weiterhin behält, hab da aber so ne dumme vorahnung. Warum den asugerechnet jetzt. Wollten schon noch ein weiteres Kind. Es steht aber fest das wir es bekommen werden, das ist fakt.
Vielen Dank für eure Antworten.
Anett

Beitrag von ppg 14.04.10 - 11:07 Uhr

Vermutlich wird der befristete Vertrag einfach auslaufen.

Dumm gelaufen, tut mir leid

Solange Du krankeschrieben bist bekommst Du Krankengeld. Ein BV wäre für Dich nicht ratsam, weil Du ja einen Bürojob z.B. machen könntest, also die Arge von Dir Bewerbungsbemühungen erwarten wird.

Ute

Beitrag von nudelmaus27 14.04.10 - 12:26 Uhr

Warum du ausgerechnet jetzt schwanger bist?; naja nicht verhütet würde ich mal sagen ;-)!

Mir ging es ähnlich wie dir, hatte schon Anfang September 09 eine mündliche Zusage für eine unbefristete Verlängerung ab November 09 und wurde dann Ende September schwanger (wir hatten das nach fast 2 Jahren schon aufgegeben und bums :-D). Mir ging es dann auch total bescheiden, Migräneanfälle mit Aura am laufenden Band, konnte garnicht arbeiten und war krank geschrieben, natürlich habe ich nicht gesagt, dass ich schwanger bin. Naja im Oktober kam überraschend für alle eine neue Chefin und die mündliche Zusage war vergessen und mein Vertrag ist einfach ausgelaufen. War allerdings nur ein 400 Euro Job von daher bin ich jetzt wieder bei Kinderzuschlag und Wohngeld gelandet #schmoll!

Du kannst halt nur hoffen und bangen und wenn es nichts wird, ist zwar sch.... aber es geht immer alles weiter!

Gruß, Nudelmaus (32. SSW)

Beitrag von myimmortal1977 14.04.10 - 13:25 Uhr

Geh mal zum Arbeitsamt und sprech mal mit denen. Wenn Du krank ins ALG I rutscht, steht vor der Auszahlung des ALG I erstmal das Krankengeld, da Du dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung stehen wirst.

Ob das Krankengeld jetzt in Höhe des ALG I ausgezahlt wird, oder auf der Berechnung Deines letzten Nettolohnes weiß ich allerdings nicht genau.

LG Janette

Beitrag von kati543 14.04.10 - 14:35 Uhr

Warum bist du nicht so egoistisch und wartest noch einen Monat, deine Schwangerschaft deinen AG mitzuteilen. Ein FA kann auch aus anderen Gründen krankschreiben. Man muß nicht immer zwingenderweise krank sein. Nun warst du so höflich und hast es gesagt und dein AG verlängert nicht...

Beitrag von sarah1710 14.04.10 - 16:28 Uhr

Es gibt zwei Ausführungen eines befristeten Vertrages, den mit und ohne Sachgrund!

Welchen Vertrag hast du?

Beitrag von jeannylie 14.04.10 - 17:13 Uhr

Hi,
fänd ich auch mal interessant zu wissen wie Dein AV ist.
Eventuell müssen sie Dich ja übernehmen?

Also wenn der AV nicht verlängert wird, hast Du mehrere Möglichkeiten.
Ich hatte ein ähnliches Problem in meiner 1. SS.

Besser wäre es wahrscheinlich wenn Du krank geschrieben wirst, dann hast Du immerhin 80 % Anspruch Deines letzten Verdienstes. Du hast auch nach Arbeitsbeendigung Anspruch auf 14 Monate Krankengeld. Beschäftigungsverbot würde ich auf keinen Fall machen, das macht in Deiner Situation ja gar keinen Sinn.

Wenn Du arbeitslos bist ja nur 60 bzw. 67 % .
Aber eigentlich stehst Du dem Arbeitsmarkt ja gar nicht zur Verfügung, weil Du ja krank bist.

LG
Jeannylie

Beitrag von myimmortal1977 14.04.10 - 20:53 Uhr

Warum hat man nach Arbeitsbeendigung "nur" 14 Monate Anspruch auf Krankengeld? Ich dachte immer man hat 78 Wochen Anspruch auf KG wegen derselben Krankheit innerhalb eines 3 Jahres Zeitraumes?

14 Monate sind aber keine 78 Wochen. Ist der Anspruch dann verkürzt?

Beitrag von jeannylie 15.04.10 - 10:32 Uhr

Meines Wissens ja.
Ich bin kein Sozialversicherungsexperte, aber wir hatten gerade den Fall bei meiner Mutter, und da gab es ganz klar die Auskunft, bei Auslaufen des AV bzw. Kündigung gibt es einen verkürzten Anspruch von max. 14 Monaten...