mussten Hund weggeben,Tochter total traurig!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von iche23445 14.04.10 - 10:40 Uhr

Huhu!
Hatten uns im Januar einen Beagle Welpen (8Wochen) geholt,den alle ziemlich schnell ins Herz geschlossen haben
Leider hat mein Freund Anfang März erfahren das er Krebs hat und das er längere im Kh verbringen muss zwecks Chemo usw..
Haben uns dann schweren Herzens dazu entschlossen den Kleinen wieder wegzugeben (Anfang März),da einfach die Zeit fehlt und wir uns nun erstmal vollkommen auf die Krankheit und meinen freund konzentrieren wollten..
Problem ist nun unsere älteste Tochter (8) nimmt uns das sehr übel und weint auch jeden Tag..Mir tut das so weh das sie so darunter leidet..Hab ihr das zwar alles in ruhe erklärt,aber nun darf ich mir auch noch anhören das sie mich hasst..:-(
Habt ihr mir vielleicht ein Tip was ich machen kann?neues haustier vielleicht (hase oder so zu kaufen?).
Bin ja selber traurig das es so kommen musste..

keine Ahnung ob es die richtige kategorie ist habs halt mal hier rein
Grüsle

Beitrag von nala22 14.04.10 - 10:49 Uhr

Ich würde Ihr einen Ersatz kaufen, ein Tier um das sie sich kümmern darf. Ein Häschen, oder so?

Das mit der Krankheit versteht sie sicher vor lauter Traurigkeit nicht.

Du kannst Ihr ja sagen, dass es nicht ausgeschlossen wäre, wenn es Deinem Freund wieder gut geht einen Hund zu kaufen.

Tut mir sehr leid für Deinen Freund, alles Gute!

Beitrag von ccino 14.04.10 - 18:56 Uhr

Bitte nicht!

Ein Häschen, wenn ich das schon höre...


www.freilaufkaninchen.de

Beitrag von babylove05 14.04.10 - 19:53 Uhr

Hallo

wieso den kein Hase... du weisst doch garnicht wie sie daheim leben ....

Also was ist dein problem

Lg Martina

Beitrag von ccino 14.04.10 - 20:10 Uhr

Hast du dir den Link angesehen?

1. Hasen sind Wildtiere.

2. Kaninchen hält man nie und nimmer einzeln und auch nicht mit einem Meerschweinchen

3.... haben diese bewegungsfreudigen Tiere ein sehr viel höheres Platzbedürfnis, als der leider immer noch gängige 1m Käfig jemals bieten könnte.

4. Artgerechte Fütterun, regelmäßige Impfung, Reinigung vvon Klokisten etc. gehören nicht in die Hände eines Kindes.

Alles Aspekte, die beachtet werden wollen und vielleicht habe ich im Tierschutz schon zuviel erlebt, aber dieser Satz


"Ich würde Ihr einen Ersatz kaufen, ein Tier um das sie sich kümmern darf. Ein Häschen, oder so?"


klingt nicht danach und lässt bei mir alle Alarmglocken schrillen.

Auch die Kaninchenhaltung macht Arbeit und kostet Zeit und wenn sie schon den Schritt gehen mussten, den Hund abzugeben, würden sie Kaninchen wohl gerade auch nicht gerecht werden und sich nur wieder zu sehr belasten.








Beitrag von nala22 15.04.10 - 12:06 Uhr

man kann es auch übertreiben, natürlich braucht ein hase genauso pflege...aber man hat keine körperliche Belastung, wie Gassi gehen.;-)

Man oh man, hier wird aber auch jedes Wort auf die Goldwaage gelegt..grrr

Gruss

Beitrag von ccino 16.04.10 - 07:43 Uhr

grrr? Ernsthaft? grrr?

Oh man, lies meine Beiträge nochmal, oder besser, halt weiten Abstand zu Tieren aller Art.

Es geht nicht um ein bestimmtes Wort, sondern um eine Grundeinstellung Tieren (in diesem Falle Kleintieren) und deren Bedürfnissen gegenüber.

Bitte sieh davon ab, welche zu halten.

Beitrag von nala22 16.04.10 - 13:07 Uhr

Du bist bescheuert sorry!!!

Du kennst meine Grundeinstellung bestimmt #rofl aus einpaar geschriebenen Sätzen kannst Du das beurteilen!?

Wie alt bist Du denn?

Ich könnt mich totlachen, echt.

Und weisst Du was...ich habe Zuhause zig Tiere und glaub mir denen gehts besser wie Du denkst!!!

Es geht doch hier darum, dass ein Kind tot traurig über die Weggabe eines Hundes war und warum sollte die Mutter nicht ein anderes Tier holen, um das Kind wieder glücklich zu machen.
Und es liegt ja wohl auf der Hand, dass ein Hund mehr Arbeit macht, als ein Hase!!!


So Thema beendet, Du kannst erneut Deinen schwachsinnigen Senf dazu geben oder es lassen, denn ich werde sicher dazu nichts mehr schreiben :-p

LG #sonne

Beitrag von ccino 17.04.10 - 12:44 Uhr

Nein kann ich nicht, allerdings weiß ich , dass jemand mit der richtigen Einstellung keinen deiner Posts verfasst hätte.

Wieviele Tiere hast du denn, wie hälst du sie?

Lass mich raten, du möchtest darauf nicht antworten und bist mir ja auch sowas von keiner Rechenschaft schuldig....und überhaupt.

Beantworte es besser nicht, es wäre vermutlich sowieso nichtmal die Hälfte war.


Zum Rest deines Posts äussere ich mich nicht, er zeigt schließlich zum einen, dass du es immer noch nicht verstanden hast, und zum anderen, lässt er mich vermuten, dass du dazu auch nicht in der Lage bist.

Beitrag von nala22 16.04.10 - 13:09 Uhr

Achso und am Besten sie legt sich zwei Häschen zu damit das eine Hoppelhäschen nicht alleine ist!!

:-p

Beitrag von kathrincat 14.04.10 - 11:03 Uhr

es ist schon schlimm für euch, aber ich kann deine tochter versehen, das tier gibt auch trost, es hört ihr zu,...
ehrlich ich hätte es nicht verkauft, kann da euch echt nicht verstehen, klar habt ihr weniger zeit, aber ein kleiner hund läuft doch einfach mit. sie hätte mit ihn raus gehen können,....

Beitrag von maschm2579 14.04.10 - 14:56 Uhr

Du kannst doch nicht eine 8jährige mti einem Hund Gassi gehen lassen #schock

Dann hast Du einen schwerkranken Mann daheim der sich evtl die Seele aus dem Leib bricht und DU kümmerst DIch um einen verspielten Welpen der evlt gerade alles auseinandernimmt und zerlegt #schock

Mal im ernst, wie blöd ist das denn? Der Hund ist unglücklich weil er viel viel Bewegung braucht, das Kind weil es irgendwann realisiert das der Vater schwer krank ist und die Mama hat eh schon kaum Zeit weil sie vor Sorge fast umkommt.

toll überdacht #augen

Beitrag von blume82 14.04.10 - 15:12 Uhr

hallo,

da hast völlig recht

und oft muss der nicht erkrankt noch mehr arbeiten weil das krankengeld nicht reicht

Beitrag von mauseannie 14.04.10 - 19:37 Uhr

Ich bin schon mit 6 alleine Gassi gegangen. Was ist das denn fuer ein Unsinn.

Beitrag von kathrincat 14.04.10 - 20:28 Uhr

doch, so wie ich auch. ist ja kein großer hund.

doch voll überdacht, über so was muss man sich vorher klar sein wer sich ein tier anschaft, einfach anschaufen und dann wieder weg, echt super einstellung

Beitrag von maschm2579 14.04.10 - 20:35 Uhr

naja, aber mit einer krebsdiagnose rechnet niemand und das sollte man niemanden wünschen.

als ich mir den hund angeschafft habe dachte ich an sämtliche umstände, aber nie das ich krebs oder tod krank werden könnte.

und dann allein mit kinder ist echt hart... im grunde sollte ich es jetzt sagen das ich Dir die Erfahrung auch mal wünschen, aber sowas wünsche ich niemanden.

aber man sollte die füße still halten wenn man nicht weiß wie es ist wenn der partner oder man selber innerhalb kürzester zeit tod krank ist und man nicht weiß ob er überlebt. das ist ein Welpe der mit Sicherheit woanders viel glücklicher ist als in einer familie die umkommt vor sorge.

Beitrag von frauke131 14.04.10 - 11:31 Uhr

Ich kann euch da ehrlich gesagt nicht verstehen. Ein Hund ist doch kein Möbelstück, dass man mal eben wieder weggibt, sondern ein Rudeltier, welches zur Familie gehört. Ein Hase o.ä. macht doch genauso Arbeit! Stall säubern, Futter holen...Beim Hund ist es Gassi gehen und eben Futter aus der Dose. Meine Eltern arbeiten beide voll und haben einen Hund, meine Schwiemu hatte auch einen Hund und ist berufstätig im Schichtdienst.

Die Krankheit Deines Freundes ist auch für Deine Tochter schlimm und nun nehmt ihr ihr den Hund!

Ich kann verstehen, dass sie traurig und enttäuscht ist.
Ein neues Haustier würde ich nicht holen, denn das macht auch Arbeit!

Beitrag von king.with.deckchair 14.04.10 - 12:31 Uhr

Genau das waren auch meine Gedanken!

Bei allem Verständnis für die Ausnahmesituation - sowas macht man nicht!

Beitrag von belebice 14.04.10 - 13:28 Uhr

So leid es mir für deinen Freund auch tut, aber ich muß frauke absolut zustimmen. Freund krank, ganz schlimm für so ein 8 jähriges Mädchen, jetzt auch noch das geliebte Haustier futsch..., oje

Trotzdem alles, alles Gute für deinen Freund#klee

Beitrag von krokolady 14.04.10 - 15:20 Uhr

Futter aus der Dose? #kratz
Und mit nur mal Gassi gehen ist es auch nicht getan.

Da es ein Jungtier ist, ist erst mal ein paar Monate Hundeschule angesagt.
Ausserdem ca. 2 Stunden insgesamt mindestens rausgehen.
Zusätzlich Köpfchentraining und Beschäftigung.

Das ist schon viel Arbeit unter normalen Bedingungen.
Wenn man dann aber noch vielleicht tingelt zwischen Klinik und zu Haus, und nebenbei noch arbeitet und Haushalt und Kinder hat.......das wird nix - irgendwer kommt da auf jeden Fall zu kurz.

Da ist es für den Hund besser ein neues zu Hause zu bekommen.

Beitrag von frauke131 14.04.10 - 15:30 Uhr

Wie gesagt, meine Schwiegermutter war nach dem Tod meines Schwiegervaters allen, ist berufstätig in der Hauskrankenpflege und der Hund war nicht vernachlässigt. Auch meine Eltern bekommen das hin!

Angesehen weiß man vorher, dass ein Tier Arbeit macht! Was ist so schlimm an Futter aus der Dose, der Hund meiner Eltern ist jetzt 14 und war noch nie krank#freu

Beitrag von krokolady 14.04.10 - 15:34 Uhr

solange in dieser Dose pures Fleisch drin ist - nix dagegen.
Aber da streiten halt die Gemüter:
Gesundes Futter, oder praktisches Futter.

Und klar weiss man das vorher das ein Hund Arbeit macht.
Nur wenn plötzlich so etwas wie eine schwere Krankheit dazwischen kommt wirft das doch alles über den Haufen.

Wenn meine Tochter plötzlich dauernd ins KKH müsste, wie damals in ihrem ersten Lebensjahr, hätte ich auch Probleme mit der Versorgung unseres Hundes

Beitrag von windsbraut69 14.04.10 - 15:56 Uhr

Ja und im Falle einer schweren Krankheit sollte man abwägen, ob es sinnvoller ist, den Hund abzugeben (in eine ungewisse Zukunft mit evtl. billigstem Dosenfutter), oder Kompromisse einzugehen und ihn vorübergehend mit Fertigfutter zu ernähren.

Beitrag von blume82 14.04.10 - 17:35 Uhr

Aber wer erzieht den Hund.

Und ob es so ein tolles leben für den Hund ist wenn ihm nur Futter hingestellt ist es fraglich.

Aber toll das hier alle wissen wie es ist wenn der Partner Krebs hat und man sich um den PArtner kümmern muss, sich um ein Kind kümmern muss und dann noch arbeiten

Beitrag von windsbraut69 14.04.10 - 15:55 Uhr

Ja, man kann Hunde durchaus mit Dosenfutter ernähren und es gibt durchaus auch hochwertiges Dosenfutter.

Keiner unserer Hunde hat bisher eine Hundeschule von innen gesehen und sie sind ungängliche und vorzeigbare Begleithunde geworden.

Mit einem Beagle-Welpen kann man eh nicht 2 Stunden durch die Gegend marschieren und auch nicht mit einem 6 Monate alten Junghund...

Ihr solltet doch das Beste Beispiel sein, dass keiner zu kurz kommen muß in einer Familie mit Hund und pflegebedürftigem Angehörigen.