KiGa-Verweis wegen Meinungsäußerung???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 10:54 Uhr

Hallo zusammen,

ich muss Euch jetzt mal fragen, ob sich jemand damit auskennt. In unserem KiGa ist eine Mutter, die sich mit anderen Eltern viel unterhalten hat und deren Wünsche etc. aufgenommen hat und mir (Elternbeirat) weitergegeben hat. Parallel hat sie eine Unterschriften-Liste umgehen lassen, weil sich die meisten Eltern nicht trauen, Dinge anzusprechen.
Das Ganze wurde Thema bei der Elternbeiratssitzung und es wurde gesagt, dass das zu weit geht und man sie den KiGa verweisen könnte #zitter#schock

Ist das wirklich so? Ist das auch ein Grund für sowas? Es geht in unserem Fall darum, dass mit den Kindern kaum gebastelt wird, nicht geturnt wird, keine Zähne geputzt werden, die Eltern keine Informationen erhalten (z.B. dass der Zahnarzt da war) usw.

Ich bin hier kurz vorm Durchdrehen, weil ich ihr und ihrer Tochter natürlich nicht schaden wollte und die Wünsche auch vorsichtig mitgeteilt habe aber die Reaktion hat mich voll aus der Bahn geworfen!

Wäre lieb, wenn Ihr mir sagen könntet, was Ihr davon haltet (falls es nicht zu umständlich erklärt war von mir)! Ich bin neu im Elternbeirat und auch noch nicht so lange im KiGa, daher kenne ich die Gepflogehkeiten, Rechte & Pflichten des Elternbeirats auch nicht wirklich und fühle mich ständig wie auf einer Gratwanderung #heul

LG Vonni

Beitrag von krumel-hummel 14.04.10 - 11:01 Uhr

Hallo

Wenn das so stimmt mit den Sachen, dann würde ich ganz klar die Rechte der Kinder und Eltern vertreten, auch wenn das Personal das nicht gern sieht und dir tausend Steine in den Weg stellen will. Außerdem bist du im EB ja nicht alleine.

Wenn alle stricke reißen, würde ich zum Träger gehen (kirche oder Stadt).

Gruß
Hummel

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 11:06 Uhr

Hallo,

ja, leider ist das so :-(

Muss ich als Elternbeirat "neutral" bleiben oder darf ich auch meine Meinung äußern?

Ein weiteres Problem ergibt sich noch, da der Elternbeirat der anderen Gruppe das genauso wie die Einrichtung sieht und ihr voll und ganz zustimmt! Ich musste mich belehren lassen, dass das alles so nicht geht und alles über den EB laufen muss, die Eltern nicht aktiv werden dürfen und so weiter. Gibt es irgendwo festgeschrieben, was der EB für Rechte & Pflichen hat??

Danke & LG Vonni

Beitrag von picco_brujita 14.04.10 - 11:11 Uhr

und wenn ich das lese muss ich dir ehrlich sagen, dass ich den kiga wechseln würde.
wenn ich nicht die möglichkeit habe etwas im kiga anzubringen, sondern über den EB gehen muss, dann komm ich mir vor wie ein kleiner schüler der nix darf.
boah da kann ich nur den kopf schütteln!
bei uns kann man als elternteil jederzeit über wünsche sprechen ohne sich so blöd anmachen lassen zu müssen.

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 11:33 Uhr

Ja, sie bestehen ja auch darauf, dass man alles offen anspricht und sie immer ein offenes Ohr haben. Alles, was ich bisher angesprochen habe, wurde abgeschmettert. Bei den Eltern ebenso. Deshalb haben sich jetzt alle zusammen getan.

Und es gibt einige, die über ein Wechseln nachdenken. Wäre es nicht so schwierig einen neuen Platz zu finden, wären sicher einige schon weg....

Danke & LG Vonni

Beitrag von brautjungfer 14.04.10 - 11:18 Uhr

hallo,

natürlich darfst du deine Meinung äußern und du solltest die Interessen der anderen Eltern vertreten. mir scheint es, als sei Kritik oder Anregungen in der Einrichtung nicht gern gesehen.
aber dafür ist nun mal der Elternrat da, ob es dem Personal passt oder nicht.

lg

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 11:46 Uhr

Hallo, genau das ist es! Sie fühlen sich dort persönlich angegriffen, wenn man um etwas bittet.
Bestes Beispiel, dass sie sich weigern die Eltern zu informieren, was am Tag oder in der Woche gemacht wurde!!!

LG Vonni

Beitrag von brautjungfer 14.04.10 - 12:40 Uhr

hallo,

das gehört aber zu deren Beruf dazu. ist doch EUER Recht zu erfahren was gemacht wird.klingt irgendwie so als gäbe es was zuverbergen.
ehrlich, für mich wäre das kein Kindergarten.
lg

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 12:58 Uhr

Genau so klingt es für uns auch - sie machen nämlich NICHTS und können dann auch nichts berichten..... Das soll wohl so bleiben.

Bisher hat sich kein EB eingesetzt und es gab eine Zeitlang (wie ich jetzt weiß) auch gar keinen in unserer Gruppe aber jetzt sind die Eltern froh, dass was passiert.

Wechseln würden sicher ein paar, wenn es hier einfacher wäre einen neuen Platz zu bekommen....

Beitrag von brautjungfer 14.04.10 - 13:46 Uhr

das stimmt, das steht natürlich auf einem anderen Blatt.
sind die Plätze bei euch auch so rar?

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 20:28 Uhr

Leider ja, zumindest in den beliebten KiTas, die auch einiges den Kindern an-/bieten. Das ist ja das Problem!

Beitrag von sparrow1967 14.04.10 - 13:54 Uhr

Dann haben die Erziehr den Beirat aus der anderen Gruppe ja gut in der Hand, wenn der in das Horn der Erzieher bläst.

In eueren Statuten steht drin, was die Pflichten und Rechte des Ebs sind und welche Pflichten und Rechte Eltern haben.

Soweit ich weiß, haben sie die Pflicht, Tages, Wochen und Monatspläne zu erstellen und auf Nachfragen auch zu informieren.

So aber scheint der Kindergarten nur eine reine AUfbewahrungsstätte zu sein- für die viel geld gezaht wird.

Beitrag von picco_brujita 14.04.10 - 11:09 Uhr

der kiga macht sich lächerlich damit und ich würde dann zum träger gehen.
bin selbst im EB und kann über so was nur den kopf schütteln.
eltern dürfen ihre wünsche äußern und wenn sie nicht darauf eingehen wollen ist das die eine sache, wenn die eltern sich aber wehren eine andere.
einen "verweis" auszusprechen ist absolut lächerlich!
1. weil sie nichts schlimmes gemacht hat und
2. weil die erzieherinnen als dienstleister zu betrachten sind und schließlich für eine gute kinderbetreuung bezahlt werden.

gut, ich weis jetzt nicht ob die mutter schlechte stimmung mit absicht erzeugt hat und wie die unterschriftenliste aufgezogen ist, aber wenn es nur um eine wunschweitergabe geht, dann macht sich der kiga echt lächerlich.
lg
brujita

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 11:28 Uhr

Hallo & Danke!

In unserer Einrichtung wehren sie leider jeden Vorschlag ab, die Unterschriftenliste ist freundlich als Wunsch formuliert und liegt ihnen noch nicht mal vor. Sie wissen nur davon!

Ich denke auch, dass jeder das Recht hat, seine Meinung zu äußern. Die besagte Mutter ist auch Erzieherin in einer anderen Einrichtung und das passt ihnen nicht, dass jemand sich da auskennt (was muss angeboten werden usw.). Sie wurde von anderen Eltern angesprochen und hat eben auch viele Kontakte zu den Eltern, daher wollte sie unterstützen.
Der KiGa sagte nicht, einen Verweis aussprechen, sondern quasi "rausschmeißen"! Da haben mir dann die Worte gefehlt!

Und wenn es einer der Eltern wagen sollte, zum Träger zu gehen, wird sich der KiGa beim Träger beschweren. Es muss der gesamte EB informiert werden und wenn die sich einig sind (ist ja leider nicht so), kann er zur Stadt. Aber ist das auch wirklich so oder kann der halbe EB, also der einer Gruppe, sich auch an den Träger wenden?

Danke & LG Vonni

Beitrag von picco_brujita 14.04.10 - 19:54 Uhr

Du kannst dich sogar als einzelne Mutter an den Träger wenden! Das muss nicht über den EB laufen! Und so wie Du schreibst "beschweren" sich ja wohl mehr Eltern über die fehlenden Unternehmungen mit den Kindern.
Sowas kann sogar bis zu Schließung des KiGa gehen - in aller Regel aber wird erst einmal Personell was abgeändert.

lg und lasst euch ja nicht unterbuttern! Ihr macht das für Eure Kinder!

brujita

Beitrag von blonde.engel 14.04.10 - 11:10 Uhr

Hallo...

Ich verstehe das so:

Irgendeine Mutter (weder im Elternbeirat noch hat sie sonst eine "besondere" Befugnis) zieht im Hintergrund Fäden, ohne die Verantwortlichen mit einzubeziehen. Erst nachdem "Gespräche" mit den anderen Müttern und eine Unterschriftenliste gefüht wurden, wurdest du (Elternbeirat) infomiert. Richtig?

Wenn ja, dann kann ich den Ärger der Leitung verstehen. Diese Mutter übersteigt damit eindeutig ihre Kompetenzen und macht schlechte Stimmung gegen den Kindergarten. Alleingänge dieser Art sind nun mal nicht gerne gesehen.

Ein offenes Gespräch mit dem Elternbeirat, der Leitung und einer Hand voll Mütter/Väter wäre sicherlich von mehr Erfolg gekrön gewesen...

LG
Jenny

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 11:31 Uhr

Hallo Jenny,

nicht ganz so, denn sie hat um eine direktes Gespräch mit mir und der KiGa-Leitung gebeten aber das kam nicht zustande.

Mich hat sich dann gefragt wegen einer Liste und ich habe in meiner Unwissenheit gesagt sie soll es machen aber wir entscheiden DANN ob wir sie einsetzen oder nicht. Ich war da etwas hin- und hergerissen. Das habe ich der Leitung auch mitgeteilt, dass ich davon wusste. Trotzdem gehen sie sie an.

Schwierig ist für mich, weil ich nicht weiß, wer was machen darf, wie weit wer gehen darf und was ich dabei zu tun habe. Weder von der Einrichtung, noch vom EB habe ich ausreichend Informationen hierüber bekommen.

LG Vonni

Beitrag von braut2 14.04.10 - 12:11 Uhr

Für was gibt es denn bei euch einen EB??
Dürft ihr nur Dinge anbringen, die vorher mit der Leitung etc.abgesprochen wurden?
Warum trauen sich die Eltern nicht, Dinge direkt anzusprechen? Werden sie abgeschmettert? Und dann "darf" das auch der EB nicht ansprechen oder wie?
SEltsame Gepflogenheiten.
Bei uns werden Dinge immer offen angesprochen und sogar von der Leitung vorgeschlagen und beim EB besprochen.
Gleich einer Mutter mit dem Verweis zu drohen, obwohl sie anscheinend viele Fürsprecher hat.......finde ich lächerlich.
Und Informationen ERWARTE ich von meinem Kiga. Ich will wissen, was wann und wo und wie passiert.

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 12:56 Uhr

So sieht es aus. Ich habe auch keine Infos bekommen, was ich zu tun habe, weil es eigentlich nichts zu tun gibt. In unserer Gruppe gab es eine Zeitlang gar keinen EB, ich glaube, da wollen sie wieder hin.

Und die Infos erwarte ich auch! Sie wollen, dass wir alles ansprechen und wir wollen auch alles erfahren. Aber nein, da sträuben sie sich dermaßen....

Die Eltern haben Angst, dass es auf die Kinder übertragen wird, wenn sie etwas verbessern möchten.
Und das ist naheliegend, da sie sofort auf 180 sind, sich persönlich angegriffen fühlen wenn man nur was fragt und bei jedem "Schönwetter" machen und hinter dem Rücken lästern und das Gegenteil erzählen.

LG

Beitrag von raena 14.04.10 - 12:44 Uhr

Wie ich eben nochmal in deiner VK nachgesehen habe lebst du in Deutschland.

Das Recht auf freie Meinungsäußerungen ist im Grundgesetzt verankert und daran kann weder eine Erzieherin, noch ein EB noch ein Träger was ändern. JEDER darf seine Meinung äußern.
Natürlich darf man nicht schlecht über andere sprechen (Verleumdung), niemanden aufhetzen oder ähnliches tun. Aber seine Meinung darf man immer äußern.

JEDER DARF dem Träger einer Einrichtung einen Brief schreiben und darin sagen was ihm nicht gefällt und was er möchte. Solange er das in einer ordentlichen Form tut, darf ihm daraus kein Nachteil erlangen. Du darfst auch einen Brief mit deiner Weihnachtswunschliste an den Bundespräsidenten schicken, ob er sie dann erfüllt ist was anderes ;-). Auch darf jeder Unterschriften sammeln. Ob die was bewirken ist was anderes, aber strafbar ist das nicht, solange ich darin nicht zu etwas ungesetzlichen oder sittenwidrigen aufrufe.

So .... soviel zu dem was die gute Frau und alle anderen Eltern vermeindlich NICHT dürfen.

Auf der anderen Seite steht die Sache ob etwas Zielführend ist. Scheinbar gibt es sehr unterschiedliche Position bezüglicher des Konzeptes/Arbeit/Angebote im Kindergarten. Der Elternbeirat ist eine gewählte Position. Wenn ein Elternbeirat sich dauerhaft den Wünschen der Eltern verweigert wird er wohl das nächste mal nicht mehr gewählt werden, denn er soll die Interessen der Eltern vertreten. Tut er dies nicht, wird er nicht mehr gewählt.

An deiner Stelle würde ich mir die Satzung des Kindergarten, des Trägers und/oder Vereins besorgen. Darin ist geregelt wer wann was machen kann. (Wer kann/darf eine Versammlung einberufen mit welchem vorlauf. Welche Rechte und Pflichten haben der EB, welche die Kigaleitung, welche der Träger).

Darin wird auch stehen was zum Ausschluss eines Kindes aus dem Kindergarten führen kann (ich glaub net das da steht wenn die Mama Unterschriften sammelt).

Wenn du dir das ganze Papier zu gemüte geführt hast und wirklich schwarz auf weiß weißt was Sache ist (und nicht nur von den merkwürdigen Vorstellungen und Wünschen der Erzieher und EB verwirrt wurdest), dann überleg was der offiziell richtig Weg ist die gewünschten Änderungen zu einer Entschiedung zu bringen und zieh das dann durch. Wenn die anderen EB /Kiga wieder wie aufgescheuchte Hühner über dich und andere Mütter herfallen, dann kannst du sie ruhig und sachlich auf die Satzungen verweisen (am besten eine Kopie in der Tasche haben ;-))


so ..... das war jetzt mein Senf dazu .... tststs .... wenn Eltern ihre Weltmachtsphantasien als Elternbeirat ausleben wollen ....tststs .... *kopf-schüttel*


Alles Liebe und lass dich nicht beirren!
Tanja

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 13:10 Uhr

Ganz lieben Dank für die Infos! Dann werde ich mir die Satzung besorgen, denn ich wusste nicht, wo ich sowas nachlesen kann.
Und dann, da hast Du Recht, weiß ich auch, wie ich vorgehen kann und muss.

Wie sich mittlerweile ganz deutlich zeigt, hetzt die Einrichtung die Eltern gegeneinander auf, weil sie jedem sagen "na klar, stimmt" und beim Nächsten über den anderen wieder herziehen. #augen

Ich ärgere mich so, dass wir uns bei unserer Entscheidung damals davon haben blenden lassen #aerger

LG Vonni

Beitrag von windsbraut69 14.04.10 - 12:48 Uhr

Wenn Du im Elternbeirat bist, warum spannst Du SIE dann für Deine Zwecke ein???
Ist das nicht DEIN Job?

Gruß,

W

Beitrag von vonni_29 14.04.10 - 13:19 Uhr

Ich habe niemanden für meine Zwecke eingespannt. Wenn ein Elternteil etwas machen möchte, sollen sie und wenn ich keinerlei Informationen zu den Rechten & Pflichten als EB habe oder bekomme weiß ich auch nicht, wie ich handeln muss.

LG

Beitrag von windsbraut69 14.04.10 - 14:09 Uhr

Ich habe den Satz mit den Wünschen so gedeutet, dass Du die Dame mit der Liste losgeschickt hast.

Wie dem aber auch sei - Du hast Dich freiwillig für diesen Posten zur Verfügung gestellt und es ist DEINE Aufgabe.
Wenn Dich niemand informiert, mußt Du Dir selbst Infos über Dein Aufgabengebiet beschaffen...

Gruß,

W

Beitrag von emeliza 14.04.10 - 13:18 Uhr

Also die Punke, die Du da auflistest, sind eindeutig nicht in Ordnung. In meinen Augen hat Euch der Kiga darüber zu informieren, das gehört zu deren Aufgaben. Ich möchte schon wissen (und zwar im Vorfeld) ob ein Zahnarzt an den Zähnen meiner Kinder "rumdoktort". Es kann ja auch wichtige Informationen geben, die die Eltern vorher ggf. weitergeben möchten, z.B. dass das Kind zur Zeit in Behandlung ist. Ehrlich gesagt glaube ich sogar, dass sie für so etwas Euer Einverständnis brauchen.

Bei uns im Kiga besteht der Kiga-Rat aus 3 gleichberechtigten Organen: Der Leitung, der Kirche (Pfarrer) als Träger und des Elternbeirates. Solche Dinge müssen immer gleichberechtigt besprochen werden, das ist ja der Sinn der Sache, dass nicht einfach einer alleine machen kann, was er will.

Gut, vielleicht wäre es primär Deine Aufgabe gewesen eine solche Liste zu erstellen, allerdings kann man Aufgaben ja auch deligieren, Ihr habt das ja vorher abgesprochen. Und ehrlich gesagt, würde ich normale Probleme auch selber ansprechen und nicht über den EB gehen, ich kann doch meine Meinung selber vertreten. Wenn ich nicht weiterkäme, dann würde ich den EB zur Unterstützung heranziehen.

Genau das ist übrigens Deine Aufgaben. Du sollst zwar zwischen Leitung und Eltern vermitteln, bist aber letztendlich der gewählte Vertreter der Eltern und auf deren Seite solltest Du im Zweifelsfall auch stehen, also laß Dir da bloß nicht den Schneid abkaufen.

Ist schon merkwürdig, dass sie alles so abblocken, so was habe ich noch nie erlebt. Klar kann der Kiga nicht auf alle Sonderwünsche der Eltern eingehen (die gehen ja auch oft auseinander) aber sie sind schon verpflichtet den Eltern Auskunft zu geben, wo gibt es denn sowas? Da würde ich auch hellhörig werden.

Setz dich durch und hole Dir notfalls die Unterstützung der anderen Eltern, zusammen seid Ihr stark. Ihr habt doch Rechte, laßt Euch bloß nicht unterbuttern.

LG Sandra

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