Menschen gibt es - soviel zum Thema Hilfsbereitschaft

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von sillysilly 14.04.10 - 14:13 Uhr

Hallo

am Wochenende waren wir mit unsere Familie bei einer Schnellimbißkette.

War gut besucht, fast alle Tische voll.

Ein Angestellter bringt eine blinde Frau an einen Tisch, wo sie ihr Essen verzehrt.
Als sie wieder gehen will, steht sie selbständig auf und versucht den Laden zu verlassen.

Betonung liegt auf Versucht.

Die Tische waren wie Gänge aufgestellt und sie läuft links - der Ausgang wäre in der Mitte.
Sie merkt, daß sie an eine Glastür kommt, geht etwas zurück versucht es erneut.
Geht wieder etwas zurück, geht ein bißchen anders und läuft fast wieder gegen eine andere Stelle der Glasfront.
Zum Ausgang hätte sie da nicht können, denn da standen längs Tische ...... -

Ich stehe aus der gegenüberliegenden Seite des Restaurants auf und gehe helfen, führe sie eine Reihe weiter zur Tür.

:-[ Direkt an dem Tisch wo sie 2x gegen die Scheibe ist, saßen zwei Männer ( nicht zusammen gehörend ) -
Die waren keinen Meter von der Frau entfernt.
An den umliegenden Tischen waren auch überall Menschen.

Ich fand das so geschmacklos und unvorstellbar.
Wahrscheinlich hätte es schon gereicht, wenn die Männer am Tisch gesagt hätten; " einmal am Tisch vorbei gehen" ......... -
ABER NICHTS - DIE HABEN EINFACH WEITER GEGESSEN ....


Im Nachhinein habe ich mich sooooo geärgert, daß ich die nicht noch lautstark angeredet habe, ob sie sich nicht schämen.
Aber dazu war ich irgendwie zu perplex ........ -

Die Frau hat gerne meine Hilfe angenommen und sich bedankt.

Grüße Silly

Beitrag von metalmom 14.04.10 - 14:19 Uhr

Du Heldin.
Ich helfe fast jeden Tag irgendwelchen Menschen indem ich Türen öffne, Türen aufhalte, beim Ein- oder Aussteigen im Bus helfe, einen Weg erkläre oder oder oder. Dafür eröffne ich keine Postings.
Und ja, die Welt ist schlecht und Jeder ist sich selbst der Nächste. Das war schon immer so und aufregen lohnt sich nicht. Mach es einfach besser.
LG,
Sandra

Beitrag von gingerbun 14.04.10 - 14:26 Uhr

Also ich habe das Posting jetzt nicht als Eigenlob verstanden sondern vielmehr als Hinweis darauf wie ignorant unsere Gesellschaft doch geworden ist.
Es ist eben so, dass das was bei uns zum guten Ton gehört nicht mehr Gang und Gäbe ist. Leider.
Britta
PS. Ja, die Welt ist schlecht.

Beitrag von sillysilly 14.04.10 - 14:29 Uhr

Hallo

ja ich bin eine "Heldin" ................ denn anscheindend ist ein Minimum an Hilfsbereitschaft schon zuviel verlangt.
Das Restaurant war fast voll und keine einzige Person ist aufgestanden und hat der Frau geholfen.
Für mich war auch klar, daß ich helfe und zwar sofort, aber ansonsten sonst niemanden im Raum.

Ich war am anderen Ende des Raumes, sie hat es schon zweimal versucht und nicht einer außer mir hat sich nur bewegt.

Wenn du mein Posting als unnötig siehst - Gerne - aber dann ignoriere es bitte.

Es geht mir nicht darum, zu zeigen wie toll ich bin ........ sondern wie erschrocken ich war, daß nicht mal ein einfacher Satz: .... wie, hier ist nicht der Ausgang, sondern eine Reihe weiter ..... für diese Menschen möglich war.

Und das schockt mich ehrlich gesagt schon

Grüße Silly

Beitrag von metalmom 14.04.10 - 14:51 Uhr

Mich schockt sowas nicht, weil mir die Schlechtigkeit der Menschen bekannt ist. Seien es Gaffer, Katastrophentouristen, Tierquäler, Mörder, Vergewaltiger oder halt der alltägliche Egoist der nicht daran denkt einem anderen Menschen zu helfen.
Rechne einfach mit dem Schlimmsten, dann wirst Du vielleicht ab und zu positiv überrascht.

Beitrag von 20girli 14.04.10 - 15:11 Uhr

Versuch mal folgendes.

Egal wo du bist. Lächel die Menschen an...halte Ihnen die Tür auf mit einem Freundlichen Lächeln. Wenn Du an jemanden vorbei gehst...sag - Bitte entschuldigen Sie dürfte ich mal - Danke - mit einem lächeln.

Das kann man immer anwenden. Du wirst überrascht über die Reaktion der Leute sein.

Tu sowas regelmäßig und es wird dir nicht mehr auffallen das es Menschen gibt die deiner Meinung nach sich nicht Sozial genug verhalten haben. Denn Du bist selbst genug damit beschäftigt den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, das du für die anderen anzuklagen- zu urteilen...keine Zeit mehr hast.

Lg Kerstin

Beitrag von engel_in_zivil 14.04.10 - 14:23 Uhr

in meinem beruf erlebe ich oft solche situationen ... abwertende blicke, ignorieren und wegschauen, tuscheln...
gut, unsere bewohner/innen haben uns dabei. aber auch wir brauchen manchmal hilfe, um z.b. in den bus zu kommen bzw. geht man davon aus, dass platz gemacht wird, wenn man sieht, dass da jemand mit rolli (oder auch mal kinderwagen im privatleben) reinwill ... aber pustekuchen!
es gibt aber auch ausnahmen!

anfangs habe ich mich soooo sehr darüber aufgeregt. aber mitlerweile meine ich zu wissen, dass viele dieser leute einfach angst haben. vielleicht vor der behinderung, vielleicht davor, sich vor anderen lächerlich zu machen (man weiß ja nicht, was in den köpfen der leute vorgeht...), gut angst ist vielleicht etwas übertrieben. aber es gibt einfach unsicherheiten. wer im alltag nie kontakt zu beeinträchtigten hatte, weiß halt nicht, wie man mit ihenn umgeht und hat angst, was falsch zu machen.

aber abgesehen von diesen leuten gibt es sicher auch so einige einfach ignorante, ich-bezogene menschen...

da kann man nix machen!

lg

Beitrag von nicola_noah 14.04.10 - 14:38 Uhr

Manche Mitmenschen sind echt Unglaublich!

Mir hilft man noch nichtmal mehr mit dem Kinderwagen aus dem Bus wenn man sieht das ich es nicht schaffe....
Wenn man dann mal bittend fragt ob denn einer so Nett wäre mir zu helfen muss man echt schon Glück haben#aerger

Beitrag von echtjetzt 14.04.10 - 15:14 Uhr

Ich scheine da irgendwie immer an die Richtigen zu geraten, ich begegne nämlich recht oft auch hilfsbereiten Menschen.

Vielleicht nehme ich das aber auch nur anders wahr. Klar gibt es auch Gegenteiliges, aber ich kann bisher auf einige Erfahrungen zurückblicken, wo Menschen geholfen haben.

Beitrag von sillysilly 14.04.10 - 15:33 Uhr

Hallo

danke für Eure Meinungen.

Mir passiert Beides, sehr nette Menschen und unfreundliche Menschen.

Gerade wenn ich mit 3 Kindern und Hund unterwegs bin, treffe ich gerne auf die unfreundliche Sorte.
Ich habe da auch öfters "Ärger" :
...... weil ich nicht aus dem Weg springe wenn ich über die Ampel gehe, weil eine Einzelperson genau zwischen uns durch gehen muß ... -
Oder weil wir im Geschäft genau dann einkaufen müssen, wenn die Rentner das sind ........... -
ect. ............. - aber da berührt mich das nicht so ............

Unfreundliche Menschen mit wenig Hilfsbereitschaft bin ich gewohnt.
Aber wenn jemand offensichtlich auf Hilfe angewiesen ist und es nicht schafft sich selbst aus dieser Situation zu befreien, ist das für mich eine andere Nummer.

Aber Menschen die eine blinde Frau gegen Glastüren laufen lassen, waren mir echt neu.

Ich finde das ist nicht Unfreundlichkeit sondern der Anfang von "unterlassene Hilfeleistung".

Was mag sich die blinde Frau denken, die ja bestimmt hört, oder spürt, daß überall herum Menschen sitzen die ihr zu schauen, oder anwesend sind.
Es war ja nicht nur ein Mensch der da auf dem falschen Fuß erwischt wurde.
Sondern zwei Männer am besagten Tisch
und ein ganzes ImbißLokal voller Menschen.

Ich habe auch im Umgang mit Behinderten Menschen manchmal Berührungsängste und das obwohl ich auch beruflich in diesem Bereich gearbeitet habe.
Aber hier fehlt mir das Verständis.

Euch einen schönen Tag
Silly

Beitrag von nicki747474 14.04.10 - 16:33 Uhr

Hallo,

wenn in einen Bus voller Schulinder eine ältere Person einsteigt, rate mal, wieviele aufstehen??

Richtig:

Kein Kind freiwillig. Traurig aber wahr. Und das auch nur, weil die Erwachsenen als Vorbilder gesehen werden. Und heutzutage ist es leider keine Selbstverständlichkeit mehr Platz zu machen, Türen aufzumachen und, und, und.

Meine Freundin wollte mal mit Ihren drei Kindern mit dem Bus in die Stadt fahren. Zwei im Kinderwagen und das Baby vorm Bauch im Tragetuch. Nach 2 versuchen rief sie in den Bus ob ihr bitte jemand helfen könnte. Keine Reaktion. Dann ist der Busfahrer aufgestanden und hat so laut das es jeder mitbekommen hat, gesagt. Die haben alle keine Zeit.


Eine ältere Dame ist mal schwer gestürzt. Ich bin hingelaufen und habe Ihr geholfen, während ca. 4 oder 5 Leute danebenstanden und nur geguckt haben.

Kopfschüttelnde Grüsse Nicki


Beitrag von echtjetzt 14.04.10 - 18:01 Uhr

>>wenn in einen Bus voller Schulinder eine ältere Person einsteigt, rate mal, wieviele aufstehen??

Richtig:

Kein Kind freiwillig. Traurig aber wahr. <<

Das ist nur so, weil alle älteren Personen auf die Kinder schimpfen! #augen

Beitrag von purpur100 14.04.10 - 18:41 Uhr

ja klar schimpfen viele ältere Personen über Kinder. Das war aber, mehr oder weniger, schon immer so. Trotzdem gabs noch nen Tacken Höflichkeit, der einem anerzogen wurde.

aber: Hier gehts doch um was anderes. Hier gehts um Inder #rofl#rofl
So ein schöner Tippfehler der TE, ich konnte jetzt nicht widerstehen #rofl

Beitrag von nicki747474 14.04.10 - 19:11 Uhr

Uuuuuups #hicks #hicks

Ich kaufe mal eben ein K :-p

Beitrag von purpur100 14.04.10 - 19:56 Uhr

#freu es ist echt wohltuend, daß du es mit Humor nimmst #pro#blume

Beitrag von echtjetzt 14.04.10 - 20:44 Uhr

Sollte eigentlich auch nur ein Wink mit dem Gartenzaun sein, dass die Aussage unglaublich verallgemeinernd und ein Schlag ins Gesicht für jedes gut erzogene Kind war. :-)

Beitrag von -tinkerbellchen- 14.04.10 - 20:14 Uhr

Die absolute Arroganz und IGNORANz und egoismus, den ALTE Menschen manchmal an den Tag legen, finde ich genauso schlimm.

Beitrag von -tinkerbellchen- 14.04.10 - 20:13 Uhr

Wobei man hier ganz klar sagen musst: Die 3 Kinder hast du dir ausgesucht. Eine Blinde hat es sich bestimmt nicht ausgesucht..

Verstehst du was ich meine?


Ist nicht bös gemeint.

Beitrag von vergeslich 14.04.10 - 16:26 Uhr

Das kann ich auch nicht leiden, wenn man einfach nicht hilft. Denke mal, das bekommt eigentlich jeder beigebracht. Oder sollte es zumindest.

Ich bin da mittlerweile nicht mehr so, das ich meinen Mund halte. #cool

Ein Beispiel. Vor kurzem wollten meine Kids mit dem Zug fahren. Die Große ist schon hoch und ich hatte noch den Kinderwagen. Hinter mir stand eine Frau und hat zugeschaut, wie ich den Wagen in den Zug bekomme. Meine, da noch 7 jährige Pflegetochter hat dann versucht mir zu helfen. Als wir drin waren habe ich dann nur zu der Frau gesagt: "Danke fürs helfen!" Sie schaut mich an und sagte: "Bitte, aber habe ich doch gar nicht!" Dreht sich um und geht. An der Endstation wollte ich dann wieder aussteigen, als die Frau hinter mir steht und sagt: "Jetzt helfe ich aber. Da haben sie eben recht gehabt mir das auf die Nase zu binden. Keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe!" :-p

LG vergeslich (die in solchen Momenten oft nicht auf den Mund gefallen ist ;-) )

Beitrag von alpenbaby711 14.04.10 - 19:55 Uhr

Ich finde das auch unter aller Sau sich scheinbar fast nen Witz draus zu machen das die Frau fast gegen die Scheibe rennt. Unmöglich, ich glaube das halbe Lokal hätte hinterher was mitbekommen was ich über solche Leute gesagt hätte.
Ela

Beitrag von unipsycho 14.04.10 - 20:36 Uhr

http://de.wikipedia.org/wiki/Verantwortungsdiffusion
http://de.wikipedia.org/wiki/Zuschauereffekt

Ich finds toll, dass du dich zum Helfen entschlossen hast #pro

Letztens saß ich in einer komplett überfüllten Vorlesung (100 Mann mehr als Sitzplätze - insgesamt über 200 Mann) und der Professor fragte, ob wer mal gucken gehen könne, ob ein bestimmter Raum noch frei sei.
Denkst du, da läuft einer von denen los, die keinen Platz bekommen haben und an der Tür stehen??? Nee, aus der Mitte quält sich jemand aus den Sitzreihen und geht gucken...

Jaja, ich wars nicht #schein, ich wollte erst mal abwarten, ob sich die an der Tür vielleicht doch noch angesprochen fühlen...

Beitrag von trollmama 14.04.10 - 21:18 Uhr

Hallo!
Du fragst Dich, was für Menschen das wohl sein mögen, die einem blinden Menschen nicht helfen?
Schau mal ein paar Beiträge unter Deinem Thread, in dem gefragt wird, ob jemand gefundenes Geld einfach so behält, oder es abgibt.
Wenn Du also wissen willst, wer nicht hilft, dann brauchst Du nur zu lesen, wer das Geld einsteckt. Dann hast Du Deine Antwort!
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von yamie 15.04.10 - 09:54 Uhr

hallo,

also DAS find ich jetzt bissl viel. nur weil man gefundenes geld einsteckt ist man gleich ein schlechter mensch. in diesem falle nicht hilfsbereit? #klatsch ich fühle mich angesprochen, muß dir allerdings sehr widersprechen. ich arbeite in einem sozialen beruf, gehe mit offenen augen durch die straßen und hätte trotzdem das geld eingesteckt...

also ja... wie jetz nun, liebe trollmama, bin ich jetzt nicht hilfsbereit? oder bin ich ein schlechter mensch?



gruß
yamie

Beitrag von shmenkman 15.04.10 - 16:12 Uhr

Hallo!

Ehrlich gesagt habe ich auch sofort an den besagten Thread denken müssen.

Ob du ein guter oder schlechter Mensch bist kann und will ich nicht beurteilen. Aber ich sehe schon einen Zusammenhang zwischen den beiden Situationen. Wenn jemand Geld findet und versucht es dem Besitzer zukommen zu lassen, dann ist das sehr hilfsbereit und anständig. Genauso wie einer blinden Frau oder einer Mutter mit Kinderwagen zu helfen.

In beiden Fällen muss man sich - nur kurz- in die Situation des anderen versetzen um zu wissen, welches Verhalten richtig ist.

Grüße
Belma

Beitrag von ratatouille 15.04.10 - 03:32 Uhr

Mhm, war vielleicht nicht unbedingt Ignoranz, sondern auch Unsicherheit...
als ich so 14 Jahre alt war, wollte ich einem blinden Mann helfen, der in einer ähnlichen Situation war...der schnauzte mich an, mit der Bemerkung, er schaffe das alleine...das hatte mich ziemlich geprägt...#kratz
seitdem habe ich auch "Angst", blinden Menschen zu helfen...ist für mich eine absolut "fremde Materie"...was, wenn die sich nicht helfen lassen wollen?#kratz
Ich habe auch schon versucht, mich in die Situation hineinzuversetzen...
vor einiger Zeit traf ich eine blinde Frau mit ihrem Hund in einem Park. Der Hund lief frei rum (hatte aber ein "Trikot" um mit der Aufschrift "Blindenführhund" und ein Glöckchen um den Hals...sie lief mit ihrem Stock durch den Park (voller Baumwurzeln usw...also ICH wäre sofort hingeflogen#aerger).
Der Hund wollte mit meinem spielen, der ihn natürlich sofort wegbrummte #augen...wir kamen ins Gespräch und sie erklärte mir, daß ihr Hund auch mal eine Pause brauchte, das fand ich total rührend.
Wir gingen ein Stück zusammen und sie bemühte sich, mir beim Reden immer in die Augen zu schauen (was mich etwas irritierte, da sie offensichtlich NICHTS sah, dafür bewegte sie sich erstaunlich sicher:-), ich fing echt an, sie zu bewundern, da für mich persönlich es nichts schlimmeres gäbe, als blind zu werden. Lieber im Rollstuhl...aber nicht mehr lesen zu können oder mein Umfeld nicht mehr sehen zu können, wäre für mich Höchststrafe!).
Ich lief neben ihr her, immer bereit, sie aufzufangen, falls sie mal stolpern sollte. Wir kamen an den Ausgang des Parks, sie rief ihren Hund, um mit ihm im "Stadtverkehr" weiterzugehen...ich stand noch eine Weile da und sah ihr nach...
was ich damit sagen will: es ist eine blöde Situation für beide "Parteien"...die Frau poltert zweimal gegen die Scheibe...warum ruft sie nicht in den Raum rein: "Kann mir jemand den Ausgang zeigen?"...dann wären die Männer bestimmt aufgesprungen und hätten geholfen...aber das ist irgendwo auch eine Frage des Stolzes...wie gesagt, ich wäre wohl auch nicht sofort aufgesprungen, um ihr zu helfen (können die Blinden von heute dem Blinden von damals verdanken#aerger), ich hatte auch nie direkt mit Blinden zu tun...ist vielleicht so eine Art Tabu-Thema, keine Ahnung...

sind jetzt so meine "Nachtgedanken";-)...und jetzt gehe ich endlich ins Bett.#gaehn

LG