Hat jemand Erfahrung mit Geburten im Geburtshaus

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von awonne 14.04.10 - 17:24 Uhr

Hallo,

meine Frage seht ja eigentlich schon oben. Ich spiele mit den Gedanken in einen Geburtshaus zu entbinden. Hat jemand Erfahrungsberichte oder spielt auch mit den Gedanken?

awonne mit Krümmel 24. SSw

Beitrag von traumwolke23 14.04.10 - 17:28 Uhr

huhu... kann dir leider keine erfahrungen berichten doch auch ich hab am anfang mit dem gedanken gespielt. jedoch muss ich sagen das mir dort der medizinische hintergrund fehlt.

was ist wenn unter der geburt was ist?
so schnell kann ja auch n rtw nicht da sein.

bei uns haben wir eine super lösung dafür und zwar wollte ich in velbert entbinden. dort gibt es einen hebammen geleiteten kreisssaal. jedoch wird bei mir freitag eingeleitet und ich muss doch in den ärztlichen... kommt halt eh anders wie man sich das so denkt lol.

hoffe konnte n tip geben. lg sarah et+8

Beitrag von nana13 14.04.10 - 17:46 Uhr

Hi,

Bei meinem sohn ging ich ins geburtshaus.
ich fühlte mich dort rund um wohl.
es ist ein kleines haus mit 5 hebammen, sehr familiär.

das dort bei der entbinung kein arzt dabei sein sollte störte mich überhaupt nicht. den die hebammen sind sehr kompetent und haben viel erfahrung, warum brucht es da noch einen arzt.

auch machte ich mir keine gedanken wegen komplikationen, den die hebammen reagieren schon sehr früh und sagen das es evt besser wäre ins spital zu gehen.
sie dürfen nichts verpassen und sind dadurch sehr vorsichtig.

auch ist das geburtshaus gerade mal 3-4 minuten vom spital entfernt, also ist man sehr schnell dort sollte wirklich was sein.

leider musste ich tatsächlich unter der geburt ins kh wechseln.
den ich hatte eine geburtsstillstand, und lukas wollte einfach nicht ins becken rein.

es wurde mit mir schon frühzeitig darüber geredet.
wen es nicht in einer 1stunde etwas geht müsste ich ins kh.
ich wollte lieber nicht gehen, aber eine halbe stunde habe ich selber gesagt, das ich nun auch ins kh möchte.

dan wurde alles dafür vorbereitet im kh angemeldet eine infusion gelget bekommen und schon sass ich im auto.

dort bekam ich dan eine pda, ul wurde gemacht um zusehen ob er evt nicht ins becken passt, aber es sah gut aus.

4 stunden später war er dan auf ganz normalem weg auf die welt gekommen.
am nächsten morgen sind wir dan zurück ins geburtshaus.

in diser ss haben wir uns (mein mann und ich) wider für das geburtshaus entschieden.
und bin guter hoffnunf das es dismal klappen wird mit der geburt dort.

wen du noch weitere fragen hast melde dich doch über vk

lg nana et+6

Beitrag von brille09 14.04.10 - 18:10 Uhr

Puh, ich bin sicher sehr kritisch, was solche Außer-Kh-Geburten angeht. Einfach weil ich am KH keinen Nachteil sehe. Es kommt ja immer sehr auf die Personen an. Nettes Personal --> man fühlt sich geborgen, blödes Personal --> man fühlt sich "fremd". Tja, und da kann man eben im KKH genauso (tagesabhängig) Glück oder Pech haben wie woanders. Selbst die noch so nette Hebi kann in der Situation "Geburt" plötzlich ganz anders sein.

Jedenfalls hab ich erst von ner Bekannten gehört, die im Geburtshaus war. Es musste dann doch ein KS gemacht werden. Dazu wurde sie liegend unter heftigsten Wehen ins KKH (20 km!!!) gefahren und dann einige Stunden danach und noch völlig fertig wieder zurück. Sie würde es nie wieder machen.

Beitrag von dini2 14.04.10 - 20:18 Uhr

Also ich würde auch nur im Krankenhaus entbinden. Die Kreissääle sind auch schön zurecht gemacht. Ich weiß garnicht ob es überhaupt noch Kreissääle in weißer Optik gibt. Du kannst och mal das Krankenhaus bei einer Kreissaalführung anschauen. Das zur "Gemütlichkeit".
Aber was die medizinische Versorgung angeht: Ich würde niemals auf diese verzichten wollen!!! Und vorallem geht es nicht nur um Dein Wohl, sondern auch um das Wohl des Kindes! Ich habe mir ein Krankenhaus ausgesucht, in dem es auch eine Kinderklinik gab. Falls es Probleme gegeben hätte wäre sofort Hilfe da gewesen . Selbst unsere Hebi damals hat uns dringend geraten nicht in ein Geburtshaus zu gehen. Warum dollte ich die evtl. benötigte Hilfe nicht in anspruch nehmen, wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit. Und (also so war es bei mir) ist es eienm vällig wurscht ob in den Schmerzen der Geburt die bekannte Hebi Rita, oder eine Fremde nette Hebi da ist.
LG