Dieser sch... Krebs! Nur 46 Jahre geworden

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von schnuffel0101 14.04.10 - 19:53 Uhr

Sonst bin ich hier fast nur stiller Leser, aber heute muss ich auch mal schreiben. Bin heute morgen beim Zeitung lesen über eine Todesanzeige gestolpert, die mich doch etwas schockiert hat. Die Frau von einem ehemaligen Arbeitskollegen ist im Alter von nur 46 Jahren an einem Gehirntumor gestorben. Ich kannte sie auch, war eine total nette und liebe Frau. Sie hinterlässt ihren Mann und zwei Söhne.
Warum immer dieser sch... Krebs? Das ist doch echt ungerecht. Im Moment ist echt nur Mist in der Richtung.
Ein Verwandter hat bösartigen Gallenkrebs mit 68 Jahren, und heute dann noch diese Nachricht.
Muss man das verstehen!? Ich werd es niemals tun.

Auf jeden Fall zünde ich eine #kerze für Birgit an.
Natürlich wünsche ich ihren Angehörigen ganz viel Kraft, die nächste Zeit gut zu überstehen.

Beitrag von chaosotto0807 14.04.10 - 21:01 Uhr

#kerze

Beitrag von arite78 14.04.10 - 21:49 Uhr

#kerze

LG Arite
(meine Mama ist mit 44 an Krebs gestorben, nach 12 Jahren Kampf #heul#heul#heul?

Beitrag von schnuffel0101 15.04.10 - 08:12 Uhr

12 Jahre? Das ist schlimm. Oh je...

Beitrag von my.boys 14.04.10 - 22:50 Uhr

Ich kann deine Wut über diese Scheiss Krankheit gut verstehen....

im März letzten Jahres hat sich mein Opa mit 78 Jahren vergiftet... Krebs im ganzen Körper, er hätte nur noch ein paar Tage gehabt und wollte zu Hause sterben.

Im Juli 09 ist der Mann einer Freundin gestorben - Hirntumor - er war 29

An Weihnachten 09 ist mein Papa gestorben - Leberkrebs - er durfte nur 55 Jahre alt werden.


#kerze

Beitrag von schnuffel0101 15.04.10 - 08:13 Uhr

Das ist echt grauselig. Überall, wo man hört, ist Krebs im Umlauf. Furchtbar.

Beitrag von mami-5 15.04.10 - 09:00 Uhr

Oh,ja.... verstehen wird man das glaube ich nie, also ich kann es nicht. Ich musste im Jänner meine Mutter ziehen lassen, sie war 53 Jahre alt, der Krebs war so bösartig, dass selbst die Ärzte überrascht war, dass sie so schnell gestorben ist. Sie hat die endgültige Diagnose am 27.Dezember bekommen, 2 Gehrintumore, Lymphknoten und Schilddrüsenkrebs und die Todesursache war letztenendes Lungenkrebs. Am 13.Jänner ist sie dann entschlafen, es war und ist noch immer schlimm. Von Gerechtigkeit kann man da nicht sprechen, es ist einfach unfassbar , es hinterlässt nur ein großes WARUM.
Ehrlich gesagt habe ich ein wenig Angst , dass es auch mich eines Tages trifft, denn gewisse Veranlagungen sind vererbbar. ( 2 Großväter, 1 Großmutter, Brüder meines Großvaters, ein Onkel, meine Mutter sind an Krebs verstorben, dass sind Aussichten,... meine Ärztin meinte dazu dass man jetzt nun doch jedes Jahr kontrollieren sollte, gerade weil meine Mutter auch Schilddrüsenkrebs hatte)

Ich hasse es dass man dieser Krankheit einfach nur machtlos ausgeliefert ist .

lgPetra

Beitrag von schnuffel0101 15.04.10 - 12:18 Uhr

Da hast Du vollkommen recht. Das ist es ja, man ist ausgeliefert. Die meisten Arten sind nur schwer oder gar nicht heilbar.
Ein Cousin meiner Mutter hat auch im Dez. die Diagnose Lungenkrebs bekommen und ist Mitte Januar gestorben. Da ist auch jeder vom Glauben abgefallen, wie schnell das ging.

Beitrag von kruemlschen 15.04.10 - 12:45 Uhr

Es gibt nun mal keine "Gerechtigkeit" im eigentlichen Sinne im Leben. WER soll denn darüber entscheiden wer den Krebs "verdient" und wer nicht.
Die Frage nach dem Warum darf man sich nicht stellen, man muss es einfach so annehmen wie es ist sonst zerbricht man daran und kann nicht mehr dagegen kämpfen!

Eine #kerze für Die Frau

Krüml

Beitrag von mami-5 15.04.10 - 15:28 Uhr

So einfach ist das aber nicht, man kann es einfach nicht so annehmen wie es ist, was hat mein Vater zu lernen?? er musste seinen Vater an Krebs verlieren wie er gerade einmal 8 Jahre alt war und nun musste er auch seine Frau verlieren. Da setzt der Verstand aus und man stellt sich unweigerlich die Frage WARUM!

Beitrag von kruemlschen 16.04.10 - 10:36 Uhr

Fakt ist, auf diese Frage wirst Du aber keine Antwort bekommen!

Ich sage ja nicht, dass es einfach ist - ganz im Gegenteil!!

Aber erst wenn man aufhört sich über die Ungerechtigkeit dieser Welt den Kopf zu zerbrechen kann man ALLE Energie die man hat in den Kampf gegen den Krebs stecken.