Ab wann Hund anschaffen? Und welche Rasse/welches Alter?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von anna_lucas 14.04.10 - 21:19 Uhr

Frage steht ja schon oben. Haben 3 Kids, 6 Jahre, 3 Jahre und 3 Monate alt. Ich wollte schon immer einen Hund haben (seid ich klein war) aber meine Eltern haben es damals leider nicht erlaubt. (Hatten dafür alle möglichen anderen Tiere, Fische, Landschildkröte, Meerschweinchen, Kaninchen etc)

Ich möchte auf jeden Fall einen kleineren Hund damit mein Sohn auch mit ihm Gassi gehen kann. (Ansonsten denke ich der Hund wird auch mal so gut Auslauf haben auf unserem 2000qm Grundstück.) Verwandtschaft/Freunde zur Betreuung des Hundes sind auch da, falls wir mal in den Urlaub wollen.

Tendiere zu einem Chihuahua, am besten einen Welpen, den kann ich dann noch so erziehen wie ich es mir vorstelle (streng.... ;-)).

Irgendwelche Tipps oder Ideen?

LG

Anna

Beitrag von pizza-hawaii 14.04.10 - 22:07 Uhr

Dein Sohn ist zu jung um mit dem Hund zu gehen, wenn etwas passiert wird die Versicherung nicht bezahlen!

Einen Chihuahua? Ich denk Du willst einen Hund? ;-)

Ein grossen Grundstück ersetzt nicht das Gassi gehen, auch bei kleinen Hunden nicht, viele kleine Rassen brauchen sogar mehr Auslauf als die Grossen!

Was möchtest Du mit dem Hund denn machen? Eher was ruhigeres oder vielleicht Sport? Nur Joggen oder Hundesport?

pizza

Beitrag von anna_lucas 15.04.10 - 11:14 Uhr

Einen Chihuahua? Ich denk Du willst einen Hund?

Ja, ja DEN Spruch habe ich schon von vielen gehört... ;-)

Wir wohnen auf dem Land. Schräg hinter unserem Haus ist eine Wiese/Feld und Wald ist auch in der Nähe. Um den Auslauf mache ich mir da keine Sorgen.

Mein Sohn darf auch alleine durchs Dorf laufen, zahlt da die Versicherung auch nicht? Welche Versicherung überhaupt, Haftpflicht?

Der Hund sollte in erster Linie ein Familienhund sein, also für meinen Sohn zum drum kümmern. Mein Sohn ist fantastisch mit Hunden (auch sehr wilde werden lieb wenn er sie streichelt), das habe ich schon mehrmals erlebt jetzt. Und er wünscht sich einen (ich übrigens mir auch, auch schon lange). WANN, das ist nun die Frage, also jetzt schon oder erst in 2-3 Jahren?

LG

Anna


Beitrag von pizza-hawaii 15.04.10 - 11:23 Uhr

Die Hundehaftpflicht die jeder Hundehalter haben sollte, von der spreche ich ;-)

Drum kümmern kann er sich ja, zuhause oder beim Gassi gehen mit Dir zusammen, aber eben nicht alleine, denn das kann ganz schnell nach hinten los gehen.

Wenn Dein Sohn so vernarrt ist in Hunde und auch viel mit ihnen machen möchte, dann würde ich mal über Hundesport nachdenken. Viele Vereine bieten das auch für Kinder an, evtl. muss mann dann aber vielleicht noch 2-3 Jahre warten. Ich würd, sofern generell Interesse besteht, einfach mal fragen.

Und ich persönlich tendier da auch eher zu Rassen die man wirklich mal richtig knuddeln kann, ein Chihuahua würde kaputt gehen wenn ich den knuddel ;-) Muss ja nicht gleich was ganz grosses sein, aber so kniehoch, damit dein Sohn auch mal mit ihm "raufen" kann.

Bevor sich hier jetzt Kleinsthundebesitzer angegriffen fühlen, ich sprech nur von meinen Erfahrungen, das was wir mit unserem Hund anstellen (nein, nichts schlimmes) könnte man mit so einem kleinen und vor allem zierlichen Hund halt nicht machen.

pizza

Beitrag von aliciakommt 14.04.10 - 22:10 Uhr

Wir wollen uns einen Labrador oder Golden Retriever holen, uns wurde gesagt, dass das gute Familienhunde wären.

Allerdings wurde uns als "Ersthundebesitzer"- und das bist du ja auch- davon abgeraten, einen Welpen zu holen, besonders mit den ganzen Kindern ;-)

(Weil du dann halt noch quasi ein viertes Kind hast *g)

Viele Grüße von N.

Beitrag von anna_lucas 15.04.10 - 11:17 Uhr

Ich möchte keinen großen Hund.

Und wenn ich einen alten/älteren Hund nehme stirbt der eher...

LG

Anna

Beitrag von kuckuk 14.04.10 - 22:38 Uhr

hallo,

geh das Ganze nicht so sachlich an.
Fahr ins Tierheim, lass dich dort beraten.
Es muss ja nicht nur die Rasse stimmen, auch der Charakter des Hundes ist immens wichtig grad wenn man Kinder hat.

Dann lass dir ein paar Hunde zeigen ... und schau bei welchem Die Chemie stimmt!

Gruß
Kuckuk


PS DU holst dir einen Hund, nicht die Verwandten, Nachbarn oder deine Kinder. Egal wie alt der Hund ist, du hast definitiv dann ein weiteres Kind das Bedürfnisse hat!

Beitrag von anna_lucas 15.04.10 - 11:21 Uhr

Tierheim habe ich auch schon überlegt und mich informiert. Aber die meisten Tiere dort sind schon verschreckt, wurden schlecht behandelt und/oder sind alt und es sind schon von Anfang an hohe Tierarztrechnungen zu erwarten.

Was ich wohl machen werde, wir werden ab und zu mal hinfahren und einen Hund einfach so Gassi führen damit mein Sohn ein bisschen mitbekommt wie es mit einem eigenen Hund sein wird.

LG

Anna

Beitrag von daisydonnerkeil 15.04.10 - 09:51 Uhr

Hallo
ich denke, das erste, worüber du dir im Klaren sein solltest, dass die Arbeit mit dem Hund größtenteils an dir hängen bleiben wird. Dein Mann ist auf Arbeit, die Kinder sind zu klein. Und selbst wenn sie größer werden, ist meine Erfahrung mit dem Thema "Kinder und Haustiere", dass Kids sich nicht verlässlich drum kümmern und viel Ermahnung brauchen.

Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass du dir das zu leicht vorstellst. Selbst ein Handtaschenhund macht Arbeit, selbst wenn er seinen Auslauf auf dem Grundstück hat (was ich übrigens eher eklig finde. Du hast schließlich kleine Kinder, die da spielen).

LG,
Da.

Beitrag von anna_lucas 15.04.10 - 11:24 Uhr

Zu Deinem ersten Absatz: Darüber bin ich mir schon im Klaren. Bei meiner Mutter und den ganzen Tieren war's ja auch nicht anders. Aber ICH wollte schon immer einen Hund haben. Meine beste Freundin hatte damals einen und ich habe mich mit drum gekümmert.

Und das mit dem Grundstück - das ist eben auch noch eine Überlegung warum ich eher noch 1-3 Jahre warten würde.

LG

Anna

Beitrag von lisasimpson 15.04.10 - 10:32 Uhr

hm-
ich bin mit Hund aufgewachsen (war da aber schon etwas größer als deine Kinder als wir den ersten bekamen), mag hunde sehr und meine eltern haben auch wieder einen.
ich möchte aber eigentlich keinen Hund haben zusammen mit kleinkindern- ist der hund zu besuch kann ich die drei (hund und kinder) keine sekunde aus den augen lassen- da trau ich weder den kindern noch dem hund genug.
ich muß bei wind und wetter raus- also kinder einpacken, die da vielleicht keine große lust haben ,was anderes im sinn oder es einfach kalt, regnereisch oder knalle heiß ist.
muß meine runde gehen (mindestens 3-4 mal am tag), muß mich auch sonst noch (neben den kindern) um den hund kümmern, er braucht streicheleinheiten, ne aufgabe, beachtung... (neben füttern, kämmen, rausgehen...)

Kinder würde ich frühestens mit 12 jahren alleine mit dem hund rauslassen (ich glaub da gibts auchne regelung zu- weiß es jetzt abern icht). wenn ich hier in der nachbarschaft jüngere kinder mit hunden seh, krieg ich das kalte grausen- entweder die hunde oder die kinder werden gezerrt und malträtiert und von sicherheit für hund, kind, autofahrer oder sonstige beteiligte ist nicht zu sprechen.

Also_ ich find hunde klasse- wer viel zeit hat, sich gerne um (noch jemanden) kümmert, bereit ist bis zu 18 jahre lang die verantwortung tag und nacht (besonders beim welpen ja auch nachts:) zu übernehmen- der einschätzen kann, daß der hund nich in 3 jahren ,wenn du vielleicht wieder arbeitest 8 stunden am tag alleine zu hause vegetieren muß, der bereit ist hund und Kinder IMMER zu beaufsichtigen und sich auch ansonsten nach den Bedürfnissen eines Tieres zu richten, dem kan nich nur zuraten.
wer das vielleicht in anbetracht von 3 kleinen Kindern erst mal vertagen möchte: das kann ich gut verstehen


lisasimpson

Beitrag von sini60 15.04.10 - 10:39 Uhr

Ich kann mir nicht vorstellen, wie du es schaffen willst neben deinen kleinen Kindern noch einen Welpen zu erziehen. Deine Kinder werden dir bei einem Welpen deine Erziehungsmaßnahmen zunichte machen und du hast nachher einen Hund, der überhaupt nicht folgt.

Ich würde auf jeden Fall noch 3 Jahre warten, wenn es ein Welpe sein soll- Dann bitte einen robusterren Hund als einen Chihuahua.

LG
sini

Beitrag von sillysilly 15.04.10 - 11:05 Uhr

Hallo

also mit eigenem Grundstück würde ich es schon machen.

Wir wohnen in einer Wohnung und ich muß immer mit allen dreien raus. Das ist schon sehr nervig. Vor allem bei Regen, Schnee und wenn einer krank ist .... -

Aber bedenkt auch, daß ihr Urlaub anders planen müßt, Besuch bei Freunden, ganzer Tag weg geht nur wenn der Hund mit geht ect.

Wir sind schon durch unseren Hund eingeschränkt, lieben ihn aber sehr und haben viel Spaß damit.

Wegen Sohn Gassi gehen, erkundige dich aber mal bei einer Hundehaftpflicht, ab welchem Alter Kinder die Spazieren gehen versichert sind. Falls der Hund ins Fahrrad läuft ......

Auf jeden Fall auch bei einem kleinen Hund auf Erziehung achten. Ich finde immer schlimm, daß die kleinen Hunde oft nicht erzogen sind, weil es da ja nicht so wichtig ist.

Und viele Kontakte mit anderen Hunden zu lassen, auch mit größeren Hunden - damit er nicht zu so einem keifenden Kläffer wird ( Sorry ) - aber wenn ich mit unserem Hund spazieren gehe ( Schäferhundmix ) reagieren die kleinen Hunde meistens mit kläffen, springen, ausflippen ...... mein Hund läuft interesselos vorbei ..... die Besitzer von den kleinen Hunden ziehen ihre Hunde vorbei und entschuldigen sich jedesmal für ihren "durchgeknallten" Kläffer.

Aber es gibt auch einige kleine Hunde da klappt es super, weil die Besitzer ihre Hunde immer zu allen auch großen Hunden zum Spielen hin gelassen haben.


Grüße Silly

Beitrag von annetteingo 15.04.10 - 22:02 Uhr

Hallo,
also das ist leider ein bißchen leicht daher gesagt, dass man durch Kontakt mit Hunden keinen Kläffer bekommt. Meinen Parson Russell haben wir seitdem er 12 Wochen alt ist, wir gehen seitdem regelmäßig zur Hundeschule und er hat auch so genug Kontakt zu Hunden. Aber sobald außerhalb der Gruppe ein Hund daher kommt, wird der trotzdem angekläfft und ansonsten, außer dem Kläffen, ist meiner gut erzogen und gut sozialisiert. Wir sind sogar mittlerweile auf dem Weg zum Hundeführerschein. Meiner ist übrigens jetzt fast 11 Monate alt.
Das hat leider nicht immer was mit Kontakt zu tun, sondern auch mit dem Temperament der Rasse.

LG Annette + Jeremy (05.08.05), Zoe (22.03.07) + Jesse (22.12.08)

Beitrag von sillysilly 16.04.10 - 09:21 Uhr

Hallo

ja klar, stimmt
- aber es gibt Kläffer und Kläffer. Da hast du völlig recht, leider erlebe ich oft, daß kleine Hunde grundsätzlich vor den großen Hunden geschützt werden. Das geht dann oft nach hinten los.

Kläffer die meinen erst anbellen, aber wenn sie dann Nase an Nase sind läuft es friedlich ab.

Aber es gibt Kläffer die ein bißchen Größenwahnsinnig sind, die kläffen und wenn mein Hund dann hingeht, "rasten" die voll aus.
Die Besitzer sind oft gezwungen ihre "Kleinen" fern zu halten weil es sonst eskaliert.

Mein Schäferhund ist wiederholt von kleinen auch ganz kleinen Hunden "angegriffen" worden. Die springen ihm gleich an den Hals und versuchen sich im Fell zu verbeißen.
Reagiert meiner dann genervt ist die Panik groß.

Wichtig finde ich auch den Umgang mit Kindern. Da wir viel draußen sind, auch mit dem Hund unterwegs mußten wir da leider oft schon unschönes erleben.
Meine Mittlere ( da war sie noch 2 Jahre ) hat geradezu Panik vor Kleinen und ganz Kleinen Hunden, da die sie oft angesprungen haben. 2x wurde sie schon umgeworfen.
Mit einem großen Hund ist das noch nie passiert.

Sieht total lustig aus, wenn wir mit unserem Schäferhundmischling unterwegs sind, und sobald etwas kleineres als unserer kommt ...... fängt sie hysterisch zu schreien an und klammert sich an mich .....

Ich finde es super, daß ihr Hundeschule mit einem kleinen Hund macht, denn die meisten sparen sich das

Grüße Silly

Beitrag von annetteingo 16.04.10 - 09:37 Uhr

Hallo Silly,
also, ich glaube, ohne Hundeschule würde ich mit meinem Durchdrehen. Ich bin ehrlich echt überglücklich, dass es sowas wie Hundeschule gibt. Ich wär sonst verzweifelt.
Leider muss ich aber auch gestehen, dass meiner trotz Hundeschule auch so ein größenwahnsinniges Tier ist. Und ich verstehe es einfach nicht.#gruebel Denn ich hab ihn immer an andere Hunde gelassen, ob nun groß oder klein. Und es war auch immer gut und seit der Kastration ist es aber so, dass er wirklich an der Leine sehr garstig anderen Hunden wird. Meine Hundetrainerin meinte mal, dass läge an der Leine, denn dann wär die Körpersprache ganz anders. Nun ist es aber so, dass er auch ohne Leine sehr garstig ist. Deswegen lass ich ihn nicht mehr ohne.Und das ist aber immer nur bei Hunden, die er nicht kennt. Er hat hier sonst in der Nachbarschaft sehr viele Hundefreunde.:-) Deswegen verstehe ich das erst Recht nicht.
Und manchmal ist er nun nicht garstig, die Leute erschrecken sich aber, weil Terrier ja nun selbst beim Spiel sehr gerne knurren und sich auch sehr gerne im Fell fest beissen. Und ganz ehrlich, wenn ich meinen nicht kennen würde, würde ich den Hund auch nicht ran lassen.
Naja, ich hab manchmal das Gefühl, dass ich das eine Problem fast löse(das Bellen) und das nächste ist im Anmarsch (garstig und größenwahnsinnig sein).#schmoll #heul
Naja, gut dass man Einzelstunden nehmen kann. ;-)

LG Annette


Beitrag von annetteingo 16.04.10 - 09:40 Uhr

Nochmal was zugefügt:
Mein nächster wird auch ein großer, die sind ehrlich echt weitaus entspannter, als so kleine. Ich hätte mir das ehrlich mal auf der Straße genauer angucken sollen. Und meinen Kopf beim Kauf einschalten( Terrier- bellfreudig)

LG Annette

Beitrag von sillysilly 16.04.10 - 13:17 Uhr

Hallo

ja, ja ......... sobald man einen Hund hat ist man wirklich eingespannt.

Nachbarn von uns haben einen Jack Russel - haben ewig Hundeschule gemacht, verschiedene ..... sind total konsequent und machen alles richtig. Sie lasten ihn auch richtig aus, und beschäftigen sich toll mit ihm.

Trotzdem haben sie nie geschafft, daß er ohne Leine läufen kann ( Jagdtrieb ) zu stark.
Auch bellt er sehr gerne andere Hunde und Menschen an ( weil er eigentlich ängstlich ist und das vertuschen will )
Und ist bei jedem Müllauto, Knall, laute Musik in der Wohnung total verrückt und laut. Vor allem wenn er alleine ist.
Die sind auch davon ausgegangen, daß man jeden Hund "erziehen" kann. Und haben ja wirklich was dafür getan.

Früher war es so, daß man hier in der Umgebung bei den anderen Hundebesitzern der negative war mit dem großen Hund.
Mittlerweile entschuldigen sich viele Klein-Hundebesitzer, daß ihrer so irre ist oder das sie die Straßenseite wechseln müssen. So nach dem Motto: nicht persönlich nehmen

ABER der Spruch den ich mit Abstand am Meisten höre: ..... der hat mal schlechte Erfahrungen mit einem Schäferhund gemacht, oder der ist von einem Schäferhund gebissen wurden ....
Das müssen aber wirklich echt viele bissige Schäferhunde rum laufen ..... -

Meine Tierärztin hat damals gesagt ( ist auch Hundetrainerin ) einfach keinen Jagdhund nehmen.

Grüße Silly und viel Spaß mit deinem Wilden

Beitrag von annetteingo 16.04.10 - 14:04 Uhr

Nochmal Hallo,
auch wenn du jetzt wahrscheinlich #augen den hier machen wirst ;-), meiner wurde tatsächlich von einem Schäferhund gebissen. Ich hatte das mal der Hundetrainerin erzählt, weil ich mich gefragt habe, ob sein Bellverhalten vielleicht auch daher rührt, aber sie meinte, solange er keine Verletzung davon getragen hat, war das nur eine erzieherische Zurechtweisung des Schäferhundes. Nun ist das aber tatsächlich so, dass der Mann, dem der Schäferhund gehört, seine Hunde wirklich verwahrlosen lässt, er hat noch einen, der in Richtung Kampfhund geht, allerdings weiß ich nicht welche Rasse genau. Einstein, so heißt mein Hund, ist bei beiden Hunden wirklich auf Aggro, da würde ich nie meine Hand ins Feuer legen und sagen, dass nichts passiert, denn seine Körpersprache verrät, dass er ganz angespannt ist und bis zum Tod kämpfen würde.

Deswegen versteh ich das bei den anderen Hunden nicht so, denn da wedelt er mit dem Schwanz, er jault zwar (bellen darf er ja nicht ;-)) aber er freut sich. Und auch wenn er da ist, ist es nicht so, als wenn er gleich etwas böswilliges vorhat. Nun spielen ja Terrier immer mit Knurren und das schreckt viele Leute ab. Und wenn denn meiner drauf springt ist meine natürliche Reaktion meinen Hund weg zu ziehen, die anderen ziehen ihren Hund weg und somit hat er sozusagen den Hund in die Flucht geschlagen und geht als Sieger hervor, auch wenn er es ja nun nicht ist. Ich glaube, dass ist auch ein Grund, warum denn nun viele diese "Kläffer" auch schon ganz spontan weg ziehen. Die lernen nämlich, dass sie mit diesem Verhalten voran kommen und Erfolg haben.

Ich hab mal eine Frau getroffen, da war das genauso, dass meiner garstig wurde und ich zog ihn weg. Da sagte sie zu mir:" Ziehen sie ihn nicht weg! Die regeln das schon!!" Und im Grunde hat sie ja Recht, denn es geht ja erstmal um die Rangordnung.Die meisten anderen Leute reagieren aber auf so ein Verhalten mit gerümpfter Nase, vorallem, wenn deren Hund nun vielleicht einfach friedfertig ist und sich mit einem kleineren Rang zufrieden gibt. Und wenn die denn so einen wie meinen sehen, der sein Ausbildungssgeschirr um hat, dass aussieht wie ein Maulkorb, und dann noch sein manchmal garstiges Verhaltenan den Tag legt, ist das Bild von uns perfekt. Ich hab sogar schon mal gehört, was für einen bösen Hund ich doch hätte. Und das ist der Grund, warum ich ihn noch seltener an andere Hunde lasse. Ich würde mir wünschen, es würden mehr Leute, wie diese eine Frau denken.

Naja, ich bin guter Zuversicht, dass wir auch das noch hin bekommen werden. Eins weiß ich zumindest, ich hab mehr über Hunde bereits gelernt, als ich es mit einem nur lieben je getan hätte. Es hat also auch was positives.:-)

LG Annette

Beitrag von annetteingo 16.04.10 - 14:08 Uhr

"Die Hunde lernen nämlich, dass sie damit Erfolg haben" wollte ich schreiben.

Beitrag von braut2 15.04.10 - 11:49 Uhr

Chihuahua ?????? Na der is nun wirklich KLEIN ;-)
Gut, jeder so wie er will. Ich könnt mir nur einen grösseren Hund an meiner Seite vorstellen. Und wenn, dann aufjedenfall einen Welpen. Ich möchte meinen Hund von anfang an kennen und ihn erziehen. Und dazu gehört m.E. auch eine Hundeschule. Auch für kleine Hunde. Oder aber, man hat genug Erfahrung, daß man richtig erziehen kann!! Ich habs oft genug erlebt, daß gerade kleine Hunde an der Leine gezerrt haben und ausgeflippt sind. Die Besitzer wollten sie nicht abmachen, weil sie nämlich nicht gehört haben. Ein Kleiner hat sogar bei uns hier in der Gegend Maulkorb-Pflicht !!

Wir hatten mal einen Berner Sennenhund, mit dem waren wir JEDEN Sonntag morgen auf dem Hundeplatz. Egal bei welchem Wetter !! Ich wollte, das er gut hört, nicht nur auf das WORT, sondern auf HANDZEICHEN.
Ein Hund, speziell erstmal ein Welpe, braucht viel Aufmerksamkeit und Auslauf und Pflege. Und- nicht zu unterschätzen kostet so ein Hund auch viel Geld. Anschaffung, Unterhaltung, Pflege, Tierarzt !!

Gut, ein so großes Grundstück bietet Vorteile. Aber auch da hab ich oft mitbekommen, daß sich die Besitzer im Laufe der Zeit drauf "ausgeruht" haben. Tür auf: Hund raus in den Hof, dann wieder rein. Ende.

Wir überlegen uns gut, ob wir uns einen Hund anschaffen. Ich sage jetzt im Moment noch nein. Ist mir zuviel Arbeit. Vielleicht mal in ein paar Jahren wieder ;-)

Wenn ihr euch über alles schon Gedanken gemacht habt und euch einig seid: viel Spaß mit dem Kleinen #verliebt

Beitrag von twins 15.04.10 - 13:54 Uhr

Hi,
unsere Zwillinge waren 2,5 Jahre alt, als unsere Cora zu uns gekommen ist. Grund war, das unsere Tochter krank war und wir gedacht haben, das ein Hund helfen könnte. Hat 100% geklappt.

Unsere Entscheidung war so:
- Familienhund
- er soll nicht haaren
- älter sein, damit ich nicht noch mehr zum Putzen habe, wg. Stubenrein, etc.
- ruhig im Haus sein und nicht ständig hin und her rasen
- sollte schon erzogen sein, damit ich nicht ständig von einer zur nächsten Hundeschule muss
- sollte ein Hund sein und keine Taschenhupe
- zum Hobby von meinem Mann passen (radfahren, joggen)

Wir haben uns dann für einen Airedale Terrier entschieden. Er war schon 1,5 Jahre alt, direkt vom Züchter, die ihn abgeben wollte, da er vom Fell nicht zum züchten geeignet war. Wir haben uns 3x mit Familie getroffen, damit wir uns alle kennenlernen konnten und es war prima. Sind heute nach 2 Jahren noch im guten Kontakt.

Der Hund paßt super zu uns. Wir waren noch bei 2 Kursen in der Hundeschule ansonsten paßt es super. Er ist lieb, ausgeglichen, schläft tagsüber viel, ist schmusig aber nicht aufdringlich, bellt selten wenn er im Garten ist. Wir müssen alle paar Wochen zum Hundefrisör aber dafür haart er überhaupt nicht!!!
Der Hund ist für uns genial und ich hoffe wir für den Hund auch.

Achja, ein Kind würde ich nur einen kleinen sehr gutmütigen Hund Gassi führen, auch nur wenn Du dabei bist. Wir haben noch einen Hund geerbt. Einen Zwer-Rauhaardackel Hündin, die schon 13 Jahre alt ist und eher "langsam". Aber sie ist ein ehemaliger Jagdhund, sprich, wenn ein Huhn übern Weg läuft zieht sie auch gut an der Leine....

Grüße
Lisa

Beitrag von annetteingo 15.04.10 - 21:52 Uhr

Hallo Anna,
mein Tipp: Schaff dir bloß keinen Jack Russell Terrier oder Parson Russell Terrier an.
Wir waren auch auf der Suche nach einem Hund, eigentlich wollte ich immer gern einen Labrador haben, aber die, die wir zum Schluß gesehen haben, haben mir nie zugesagt. Und ich dachte, für die Kinder sei eine etwas kleinere Rasse besser geeignet und er sollte halt sportlich sein. Und diese Terrier haben mir halt zugesagt. Ich weiß auch nicht, ob ich bewusst in dem Moment meinen Kopf ausgeschaltet habe, meine Alarmglocken gingen zumindest nicht an.#gruebel :-D
Wir machen Hundeschule und so an sich ist mein Hund echt ein liebes Tier, aber er bellt und zerrt, dass ich manchmal echt whnsinnig werde. Nun hatten wir auch schon Einzelstunden wegen dem Bellen und es wird echt besser. Aber die Erziehung ist wirklich sehr anstrengend und so wie meine Züchterin meinte, ein Tag auf der Couch würde auch gehen, stimmt überhaupt nicht. Wenn ich mich mal einen Tag nicht um ihn so richtig kümmern kann, rächt sich das gleich in seinem ganzen Verhalten am nächsten Tag.
Das sind halt Jagdhunde, die das auch brauchen. Ich bin zwar guter Zuversicht, dass wir trotzdem noch ein glückliches gemeinsames Leben haben werden :-), aber ich würde von der Rasse jedem abraten, der sie als Familienhund haben möchte.
Meine Hundetrainerin meinte, super Familienhunde wären auch Pudel. Sie sind sportlich, aber wirklich lieb und leicht zu erziehen.

Mein nächster Hund wird auf alle Fälle ein großer fauler,#cool damit ich den Ausgleich zu meinem jetzigen habe.:-)

LG Annette + Jeremy (05.08.05), Zoe (22.03.07) + Jesse (22.12.08)

Beitrag von kja1985 16.04.10 - 13:17 Uhr

Ich würde warten bis dein Jüngster auch etwas von dem Hund hat, also bis er mindestens ein Jahr alt ist. Eine Hundeanschaffung macht nämlich auch den Kleinsten schon Spaß. Einen Welpen würde ich ganz ohne Erfahrung nicht empfehlen, den kannst du nämlich nicht nur so erziehen wie du willst (haha), sondern vor allem so verderben wie es nur ein Hundeanfänger kann *grins*. Welpenerziehung ist nicht ganz simpel, drum gibt es ja so viele unerzogene Hunde.

Und dein Kleiner kann mit sechs Jahren auf keinen Fall mit dem Hund raus gehen, das ist viel zu gefährlich (Hund reißt sich los, läuft auf die Straße und Kind hinterher, die Beiden könnten von einem anderen Hund angegriffen werden und dein Sohn könnte den Hund quälen. Letzteres kann man bei Kindern nie ausschließen, ich kenne hier auch ein Kind das mit dem Minihund rumläuft und den ständig am Halsband hinterherschleift, obwohl der Hund schon völlig k.o. ist).

Beitrag von oma.2009 17.04.10 - 07:52 Uhr

Hallo,

ich würde auch von einem Welpen (die werden auch groß) abraten. Unseren 1. Terriermix (1. Hund überhaupt) haben wir als Welpen bekommen und haben trotz Hundeschule so ziemlich alles falsch gemacht was man bei einem Hund falsch machen konnte. Aber er war trotzdem ein toller Familienhund. Ich mußte ihn vor 1 Woche über die Regenbogenbrücke begleiten.
Wir haben uns jetzt einen Terriermix#verliebt aus dem Tierheim geholt, ca. 1 3/4 Jahre jung. Der kennt zumindest die Grundkommandos schon. Ab nächste Woche wird eine Tiertrainerin zu uns kommen für ein paar Einzelstunden und danach werde ich mit dem Hund in eine Gruppe gehen. Das kostet Zeit und viel Geld. Hast du die Zeit und das Geld dafür mit den Kindern? Auch der Tierarzt ist nicht grad preiswert. Aber wenn man sich ein Tier anschafft, egal welches, man hat es mit allen Konsenquenzen bis zum Tod! Wenn du nur bei einer Antwort zögerst, laß es lieber. Die Tierheime sind voll von solchen "Kurzschlußhandlungen"!
Meine Kinder waren 15 und 18 Jahre als wir den 1. Hund bekamen!

LG

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