Abtreibung ... heute war ich dran

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von ................... 14.04.10 - 21:53 Uhr

Hallo,

ich hatte schon vor einigen Tagen gepostet und bekam negative und positive posts.... dazu will ich nix näheres erläutern.... wir hatten uns für den Abbruch entschieden, weil es besser für alle war.
Nun heute hatte ich diesen besagten Abbruchtermin und ging in diese Praxis...
Dort wurde ich wie an einer normalen Arztpraxis empfangen und musste alles abgeben. Dann bekam ich einen, bzw. zwei Fragebögen die ich ausfüllen musste. Ich muss dazu sagen ich musste KOMPLETT nüchtern sein. Heisst 6 Std. vorher nix mehr zu sich nehmen und 2 Std. höchstens nur noch ein paar Schlucke Wasser... ich natürlich einen Durst ohne Ende gehabt, habe aber nur ein paar Schlucke Fanta genossen (wirklich nur zwei drei kleine) kurz vorher.
Vor Aufregung war mir natürlich TOTAL schlecht und ich konnte mich überhaupt nicht konzentrieren, ich dachte nur ich kipp jeden Moment um und ich schaff das nicht, ICH WILL RAUS HIER (vor Angst natürlich). Hatte soviel gelesen im INet das ich schon vor den schmerzen Angst hatte. Mein Mann war zwar bei mir, aber was konnte der mir helfen? NIX... dann hab ich mir Musik aus meinem MP3Player ins Ohr gestülpt und dann ging es mir besser zumindest war mir erst nicht mehr übel....
konnte mich fast sogar entspannen bis mein Mann mich anstupste... und die Ärztin stand vor uns.....
Scheisse.... WIR SIND DRAN.... also rein ins Beratungsgespräch mit der Ärztin und sie Routinemäßig gefragt warum, ob erklärt wurde wie es gemacht etc. (aber TOTAL LIEB WAR DIE) und ich wollte erst nur was zur Beruhigung und sie verstand dies. Bei uns wurde alles unter kurzer Vollnarkose gemacht....(Gott sei Dank) Mir wurde die Kanüle gesetzt (ich immer noch unter STROM und mir TOTAL SCHLECHT) und der Amnestisist (sorry wenn falsch geschrieben) hat mich echt süss behandelt, dann Kanüle gesetzt (mein Mann war noch dabei und hat mit dem Amn. Arzt gescherzt) und ich bekam endlich was gegen die Angst...
Da wurd mir schwummerig (wie so nach irgendwie schon vielen flaschen Alk.....) puuuhh und die mussten mich halten, aber ich war von da an lockerer... und die halfen mir auf ein Bett. Dort musste ich mich ausziehen und dann in einen anderen Raum gehen (ähnlich wie bei der Gyn) und mich auf den Stuhl setzen. Beine hoch und dann wurden noch kurze Späßchen gefragt (denke mal um einen selbst zu lockern) und dann wurde ich durch Spritze durch die Kanüle in einen ganz kurzen Dämmerschlaf gebracht. Alles wurde dann ausgesaugt und ich bin kurz darauf (keine 5Min später WIRKLICH) in einem anderen Raum aufgewacht. Eigentlich war ich irgendwie die ganze Zeit wach, denn ich hab meinen MP3 Player die ganze Zeit angehabt. Ich hab wirklich nix gespürt, bzw. GEHÖRT!!!!
Ich hab hier sooo viele Geschichten gelesen das ich wirklich ANGST hatte vor dem was kommt.
Ich will hier keinem Mut machen, das steht mir gar nicht zu (WIR hatten unsere Gründe) aber ich will hier auch nicht die Angst nehmen, denn jeder wird sich anders fühlen nach so einem Abbruch.
Gern kann mich jemand hierzu ansprechen, denn ich werd meine persönlichen Gefühle hier nicht aussprechen wie ich mich im Anschluss gefühlt habe (das geht keinem was an und spekulationen auszuschliessen mir ging es nicht schlecht).
Vielleicht hilft dieser Tread manchen weiter.... Und melden ... einfach über diesen Tread kurz Antworten (oder gar nix schreiben... ich schreib euch dann an).

Ganz Liebe Grüße
S.

Beitrag von sonneblume5 14.04.10 - 22:35 Uhr

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern als nicht angemessen bewertet und wird daher ausgeblendet.

Beitrag von @sonnenblume5 14.04.10 - 22:40 Uhr

Kannst du lesen?
Diesen Hinweis erhälst du, wenn du hier postest:

"Ich verpflichte mich:

in meinen Beiträgen feinfühlig zu antworten [...]"

und ich finde, unabhängig davon, was man von einer Abtreibung hält, dass man sich an gewisse Regeln halten soll.

So, das musste mal raus...


Beitrag von blaue-blume 14.04.10 - 23:03 Uhr

aber sonst gehts noch?

ob man nen abbruch gutheisst oder nicht, ist das eine.

hier sowas von sich zu geben geht ja mal garnicht, egal ,was du von abtreibung hälst.

Beitrag von hundaufdach 14.04.10 - 23:16 Uhr

Blauer Stift!

Beitrag von hinterwaeldlerin09 14.04.10 - 23:28 Uhr

Die Menschenwürde des Kindes erhält man nicht damit, dass man die der Mutter wegnimmt.

Ein Abbruch dient nicht dazu, Buße zu tun oder Rache zu nehmen.

Das hast du anscheinend noch nicht verstanden.

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von anyca 14.04.10 - 23:34 Uhr

Blauer Stift.

Beitrag von hexlein77 14.04.10 - 23:34 Uhr

Also feinfühlig ist ja wohl anders, oder?

Beitrag von -trine- 14.04.10 - 23:36 Uhr

Diese Antwort ist echt eine Frechheit.

Ich find´s gut, dass mal jemand schreibt, wie seine Erfahrungen waren.
Scheint das falsche Forum für dich zu sein.

Man nimmt sicher nicht "gerne" einen Abbruch vor und wenn man dann Medikamente bekommt, weil es eine stressige Stituation ist, ist das doch wohl okay!!!

Beitrag von goldengirl2009 15.04.10 - 05:42 Uhr

Kannst Du lesen ? Ja, dann hast Du scher den Hinweis mit feinfühlig und so gelesen. Halte Dich doch auch daran,hast ja schließlich auf akzeptieren geklickt.

Und wenn Du so gegen einen Abbruch bist ist diese Kategorie ungeplant schwanger wohl falsch für Dich.

Wenn Du dich immer für Dein Kind entscheiden konntest ist es schön,aber nicht jede Frau kann/will das.

Gruß

Beitrag von winterengel83 14.04.10 - 23:53 Uhr

Liebe S.

ich war zwar noch nie in dieser Situation aber ich kann mir vorstellen, dass das kein leichter Gang zum Arzt war.
Vielen Dank für diesen Tread.
Ich hoffe du konntest anderen Mädchen bzw. Frauen, die diesen Schritt wählen mussten, die Angst vor so einem Eingriff nehmen.

Ich wünsch dir alles Liebe.

Ich will damit nicht für Abtreibung werben. Ich will nur sagen, dass man Frauen in solchen Situationen mit Feingefühl und Trost entgegen treten soll und nicht mit unötigen Vorwürfen.

Beitrag von bittersweet81 15.04.10 - 00:14 Uhr

Ich finde es mutig von Dir diesen abtreibungsbericht hier einzustellen. früher hätte ich so etwas wahrscheinlich verurteilt aber im Dezember stand ich selber auch vor solch einer schweren Entscheidung. Wir haben sehr lange überlegt und alles hin und her gewälst so wie ihr es ja auch gemacht habt. Ich hab jetzt deine Vorherigen Beiträge nicht gelesen weiß also nicht was euere Gründe waren bzw warum ein Baby jetzt nicht passt. Du bzw Ihr habt die für euch richtige Entscheidung getroffen und du stehst auch dazu sonst hättest du diesen Bericht wohl nicht gepostet.
Ich hoffe du kannst das alles gut verarbeiten.

Ich habe den anderen Weg, der für mich die richtige Entscheidung war, genommen !
Liebe Grüße
sandra mit #ei#ei Zwillinge in der 24SSw

Beitrag von tina.78 15.04.10 - 13:13 Uhr

Hallo,

Hut ab vor dir !!!! habe gerade gelesen, du hast schon 3 Kids und bekommst unplanmäßig noch Zwillinge???

Ich finde das richtig toll. Respekt.

LG Tina

Beitrag von destiny101990 15.04.10 - 01:09 Uhr

oh mein gott wie des hier beschrieben wird so als seis schon völlig normal ...

ich verurteile frauen nicht die abtreiben ...

aber wie du das hier beschreibst....
wer willden sowas hören????

späßchen und so ...... es klingt herzlos.... #schmoll

Beitrag von goldengirl2009 15.04.10 - 05:40 Uhr

Späßchen und so wie Du schreibst werden häufig gemacht um mit der eigenen Unsicherheit umzugehen.

Ich finde es gt das sie den Bericht geschrieben hat,es wird ihr helfen damit klar zu komen (ob sie das kann steht ggf. auf einem anderen Blatt).


Gruß

Beitrag von sandee222 15.04.10 - 06:38 Uhr

ich kann verstehen,dass sie sich ablenken wollte!es ist der horror,trotz allem und es ist ein schritt,mit dem man nicht so einfach klarkommt.try walking in my shoes#kerze

Beitrag von sunflower5 15.04.10 - 21:59 Uhr

Ist es wohl auch. Ich sehe das so wie du.
Wie dir 3 Affen: Augen zu, Ohren zu,MUnd zu und durch.

Schlimm!

Beitrag von sunflower5 15.04.10 - 22:01 Uhr

Ich sehe das genau so wie du.

Einfach Augen zu, Ohren zu und flup! dann ist es weg.
Schlimm!!

Beitrag von ichhabeesauch 15.04.10 - 22:31 Uhr

"oh gott", eine Frau hat es sich tatsächlich gewagt zu schreiben, wie sie einen Abbruch empfunden hat..

Darf erwähnt werden, dass man nicht wirklich viel Zeit hat für eine Entscheidung, die ein Leben drastisch verändern kann? Positiv wie auch negativ....

ICH WILL SO ETWAS LESEN!

Und eines vorweg: Ich war selber in der Situation vor genau 2 Wochen.. es ist sicherlich kein Spaziergang und keine leichte Entscheidung! Davon mal abgesehen dass man nicht wirklich viel Zeit hat für solch eine Entscheidung.

Sie hat ledlglich ihre Erfahrung veröffentlicht, mehr nicht.
Spaßig fand sie es bestimmt nicht.. ich genauso wenig.. und Zig andere Frauen mit Sicherheit auch nicht.

Es gibt zu viele Erfahrungsberichte, die grausam dargestellt werden.. Warum nicht einer der die Abbruch-OP an sich positiv darstellt????

Wie sie sich fühlt weiss keiner, aber es ging um die OP an sich..


Beitrag von destiny101990 16.04.10 - 00:41 Uhr

ich hab niemals gesagt das esfür ne Frau leicht ist ... ich hab selber mal abgetrieben ....

es ist grauenhaft ... :(

aber dieser bericht klingt irgendwie so als seis fast normal ... ich wollte hier niemand kränken und hab nie gesagt es sei einfach ....

Beitrag von ichhabeesauch 16.04.10 - 08:59 Uhr

Ich habe es ebenfalls nicht so schön erlebt, aber wenn eine Frau schreibt, dass die OP an sich gut verlaufen ist, alle lieb zu ihr waren, finde ich es okay.

Natürlich sollte es nicht als "normal" dargestellt werden, aber wenn sich eine Frau von Anfang an nach Feststellung gegen die Schwangerschaft und somit gegen ein Kind entscheidet, ist es egal ob sie einen positiven oder negativen Erfahrungsbericht hier liest.

LG

Beitrag von nele27 15.04.10 - 08:48 Uhr

Moin,

ich tue mich ehrlich gesagt immer schwer damit, ob ich so ein "Mut machen zur Abtreibung" nun gut finden soll oder nicht...
Einerseits ist es natürlich für die Betroffenen, deren Entscheidung feststeht, wesentlich schonender, wenn sie wissen, was auf sie zukommt, dass auch andere Frauen in der Lage waren etc. Die Gründe für einen Abbruch zu bewerten steht mir auch gar nicht zu.

Andererseits denke ich, ob das wirklich richtig so ist, dass einem so ein Abbruch dann noch halbwegs angenehm bzw. nicht unangenehm ist? Ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine, kann das nicht so in Worte fassen... Klar ist es für keine Frau Routine, wenn ein Menschenleben beseitigt wird, aber ob das Ziel sein sollte, es angenehm zu gestalten??

Ich frag mich das... natürlich will ich nicht in die Zeit zurück, als verzweifelte FRauen versucht haben, sich eine Stricknadel in die Gebärmutter einzuführen. Aber 5-Minuten-Abtreibungen, eine nach der anderen, das kommt mir auch irgendwie nicht richtig vor. Vll versteht jemand, was ich meine??

Dir natürlich alles Gute. Du hast Deine Entscheidung getroffen und es wird sicherlich die richtige gewesen sein...

LG, Nele
10. SSW

Beitrag von larimee 15.04.10 - 15:16 Uhr

Ich verstehe was du meinst... Denn auch wenn diese Frauen ihre Gründe haben, es geht dennoch um ein Menschenleben. :-(

Beitrag von lena1a 15.04.10 - 19:35 Uhr

Ich verstehe auch was du meinst #pro

Ich finde vielleicht sollte ein Abtreibung was unangenehmes und schreckliches sein, damit es nicht zur Routine und Selbstverständlichkeit wird.

LG Lena

Beitrag von lilja27 15.04.10 - 09:41 Uhr

Dein bericht ist sehr nüchtern ohne viel emotionen, ist auch nicht schlimm, bin auch kein gegner von Abtreibungen, doch finde ich das mit dem scherzen usw naja irgendwie repektlos gegenüber dem ungeborenen.

Alles gute

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