Was soll ich machen? Frage wegen Welpen!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von karolin19 15.04.10 - 06:24 Uhr

Guten Morgen,

ich hatte gestern schin mal gefragt, ob ihr mir sagen könnt, was das für eine Hunderass ist. Ich habe mich dann bei der Pflegestelle erkundigt und es ist die Mama von dem Kleinen auf dem Bild. Samba ist im Moment 8 Wochen alt und befindet sich in einer Pflegestellte. WIR Würden ihn auch sofort nehmen, wenn wir nicht das Problem mit unserem blöden Kroatienurlaub hätten. Am 25.6 fahren wir nach Kroatien, mit dem Auto ca. 20 Std., der Kleine wäre dann gerade mal 4 Monate. So eine Fahrt kann man doch einem Welpen nicht antun. Jetzt weiß ich einfach nicht, was wir machen sollen. Ich würde natürlich die Dame fragen, ob sie ihn bis Juli noch bei sich behält und wir dann vielleicht noch ein paar Eure mehr geben oder an die Organisation spenden, aber ich glaube nicht, dass sie sich darauf einlässt. Mein zweites Problem ist, dass wir einen Kater haben, wenn der Kleine dann schon 5 Monate ist, weiß ich ja nicht, wie groß er dann schon ist und ob der Kater sich dann noch an ihn gewöhnt oder akzeptiert. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Habt ihr eine Idee.

Ich wäre Euch über gute Tipps dankbar

Beitrag von lona2010 15.04.10 - 08:37 Uhr

wenn man tiere aufnimmt, übernimmt man eine verantwortung.
bedeutet bei mir tier=kein urlaub
kein urlaub=tier
beides geht erst viel viel später....

lg

Beitrag von xbienchenx 15.04.10 - 13:31 Uhr

Vielleicht war ja der urlaub schon vor der Hundeplanung gebucht?
Tier=kein urlaub? Warum nicht? Es gibt richtig tolle Orte wo Hunde total willkommen sind. Man muss heutzutage nicht mehr auf seinen urlaub verzichten wenn man ein Hund hat!

Beitrag von tauchmaus01 15.04.10 - 08:57 Uhr

Vielleicht nehmt ihr ihn jetzt und fragt ob er zu Eurem Urlaub noch mal 2 Wochen in die jetzige Pflegestelle darf.
So ein Hundeleben dauert ja einige Jahre, da wird er 2 Wochen "Urlaub" bei seinen momentanen Herrchen wohl überstehen sofern es ihm da gut geht.

Lass Dich nicht verunsichern von dem Kommentar über mir, klar, wenn man ein TIer aufnimmt hat man die Verantwortung, aber der Urlaub ist ja nunmal schon gebucht und der Hund ist eben jetzt da......20 Stunden Autofahrt wäre aber vielleicht auch möglich, mit vielen Pausen in denen er toben kann........bin mir da aber nicht sicher, kommt ja auch auf das TIer an, manche lieben Autofahren, andere hassen es.

Mona

Beitrag von lona2010 15.04.10 - 09:06 Uhr

...man kann nicht alles haben...
entweder man steht voll und ganz zu seinen entscheidungen - oder man lässt es.
Urkaube kann man zurückbuchen...einen Hund nehmen und dort lassen bis man aus der prallen Sonne wiederkommt?
Find ich ganz schön daneben.

Wenn man sich für ein Tier entscheidet,entscheidet man sich für LEBEN!
Und das dann direkt wieder abzuschieben ist für mich ganz schön verantwortungslos und egoistisch!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von tauchmaus01 15.04.10 - 10:00 Uhr

Ich finde es egoistisch zu sagen:
Tja, da hat der Hund eben Pech gehabt, wir nehmen ihn nicht weil wir in Urlaub fahren, soll er doch auf jemand anderes warten.

Nicht egoistisch finde ich eine Lösung zu suchen wie man den Urlaub machen kann und denoch den Hund aufnehmen kann.
Sorry, aber man kann es auch echt übertreiben, es gibt sicher eine Unmenge an Hundehaltern die ihre Hunde mal für einen Urlaub in die Obhut anderer geben und wegfliegen.
Und sollte die Pflegestelle den Hund nochmal für 2 Wochen aufnehmen wird er sicher kein Traume erleiden.

Mona

Beitrag von krokolady 15.04.10 - 10:47 Uhr

was machst Du dann mit Deinem Hund wenn Du mal in eine Reha musst, oder zur Kur, oder wochenlang ins KKH?

Beitrag von schmuseschaf 15.04.10 - 10:04 Uhr

Also ich würde ihn die 20 Stunden nicht mitnehmen, wie du sagst finde ich das auch furchtbar für einen Welpen!
(Wobei ich es auch für einen Erwachsenen Hund schrekclich fände...)


Ich würde den Urlaub stornieren (oder evtl auf ein Ziel in D umbuchen?!)

Was mir noch total wichtig ist, dass ich möchte dass der Hund mit mir geprägt und sozialisiert wird!
Wenn ihr ihn dann erst so spät nehmt, ist die allerwichtigste Zeit schon vorbei.
Und du weißt ja nicht was und wie und ob überhaupt die Pflegestelle macht um den Hund zu prägen...
Das ist aber extrem wichtig für sein ganzes Hundeleben!

Das wäre mir der Urlaub NICHT wert.

LG

Beitrag von ciara_78 15.04.10 - 11:48 Uhr

So ein blödsinn!! Nicht nur Welpen sozialisieren sich gut auf den Halter, auch ältere Hunde lassen sich gut sozialisieren und auf ihre neue Familie prägen. Ist alles eine Frage der Erziehung.

Wenn alle Leute so denken würden, könnte man ältere, bereits 'gebrauchte' Hunde aus dem Tierschutz gar nicht mehr vermitteln und demzufolge gleich einschläfern.

Furchtbare Vorstellung und eine ganz schreckliche Einstellung.

Beitrag von schmuseschaf 15.04.10 - 17:40 Uhr

Was soll denn bitte diese Anmache?
Kann man da nicht in einem ganz normalen Ton antworten, ohne sofort ein Urteil über jemanden zu fällen den man nichtmal persönlich kennt und sich vorher auch noch meinen Text durchlesen und nicht nur überfliegen!? #aha

Welpen sozialisierne sich bedeutend leichter -und wenn man die Möglichkeit hat seinen Hund bereits ab Welpe in die Familie aufzunehmen dann ist das toll.

Ich habe MEINE MEINUNG gesagt, was du verstehst/verstehen wilst oder wie "alle Leute" denken dafür bin ich nicht verantwortlich.


>>Furchtbare Vorstellung und eine ganz schreckliche Einstellung. <<

du kennst meine Einstellung nicht, aber zu deiner Info:
wir hatten einen alten, 'gebrauchten' Hund übernommen der noch dazu schwer krank war.
Aber er war ein herzensguter Kamerad, kinderlieb bis dorthinaus . . könnte noch ewig von ihm schwärmen #verliebt
Allerdings war das einfach Zufall dass er so einen Charakter hatte -Erziehung ist nicht alles.
Leider mußte er eingeschläfert werden, weil wir nicht wollten dass er sich quälen muss und erstickt.
Das war furchtbar aber wohl das größte was wir ihm zurückgeben konnten -auch wenn uns das Herz gebrochen ist. (Hinter der Regenbogenbrücke sehen wir uns bestimmt wieder, Schnuffel!#stern)


Was ich geschrieben hatte war lediglich meine Meinung zu dieser ganz konkreten Frage, bzgl dieses ganz konkreten Welpen und dieser ganz konkreten Situation.


Vielleicht überlegst du das nächste Mal was hinter der Aussage steht und wer sie geschrieben hat und wählst deine Worte/Tonfall ein bißchen netter aus.

Beitrag von ciara_78 15.04.10 - 11:33 Uhr

Hallo

Evtl. kannst du ihn für euren Urlaub auch in eine Hundepension oder ins Tierheim geben. Die bieten auch einen Ferienaufenthalt für Hunde und Katzen an.

Wir bekommen am Samstag einen ca. 6 oder 7 Monate alten Malinois aus dem Tierheim und der kommt hervorragend klar mit unseren fünf Katzen. Klar war der anfangs aufgeregt und auch die Katzen mussten sich dran gewöhnen, aber das ging alles. Man darf am Anfang nur nicht zu viel erwarten, z.B. das sie am ersten Tag nebeneinander im Körbchen liegen oder aus einem Napf fressen, was sie eh nicht sollten.

Wenn ihr euch das gut überlegt habt, und ihr den Hund wirklich wollt und ihm ein schönes zuhause bieten könnt für die nächsten 12 oder 15 Jahre (oder gar noch länger) dann nehmt ihn und bringt ihn für die Zeit eures Urlaubs in eine Pension. Schaut sie euch nur vorher an und informiert euch ggf. vorher. :-)

LG, Ciara

Beitrag von joy1975 15.04.10 - 13:21 Uhr

Also ich bin selber aktiv im Tierschutz, daher hier meine Einschätzung:

(1) Kein seriöser Tierschutzverein "reserviert" Hunde. Es geht darum, dass die Hunde möglichst schnell ein gutes Zuhause bekommen. Sollte bis zu Deinem Urlaub jemand kommen, der genauso gut geeignet ist, wird man den Hund dorthin geben. Der Hund soll so kurz wie möglich im Tierheim / Pflegefamilie etc. sein.

(2) Natürlich ist eine 20 Std. Autofahrt kein Riesenspaß für keinen Hund, ich finde es aber immer noch besser, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen, als ihn nach so kurzer Zeit schon wieder irgendwohin abzuschieben. Der Hund versteht schließlich nicht, dass das jetzt eine Tierpension / Pflegestelle etc. ist. Er denkt, er wird schon wieder von jemandem, dem er vertraut, verlassen. Insofern wäre ich eher dafür, den Hund mitzunehmen. Mit ausreichend Pausen etc. und genug Platz im Auto ist das auch für einen Welpen zu verkraften und nichts ist schlimmer als vom Rudel getrennt zu sein.

Beitrag von nuno1981 15.04.10 - 13:28 Uhr

Ich würde ihn nehmen. Ihr könnt noch immer entscheiden, wie ihr das mit dem Urlaub macht. Währen des Urlaubs ist die Pflegestelle natürlich ne Option. Der Kleine kennt die Leute ja bestens und wenn sie mit der Erziehung in eurem Sinn weitermachen ist das ok, würd ich sagen.

Evtl kann er ja mit in den Urlaub. Unser #hund ist jetzt 9 Monate und liebt Autofahren. Es war von Anfang an kein Problem. Welpen schlafen doch auch viel.

Außerdem gibt es etliche Hundeliebhaber, die lange Autofahrten mit nem Welpen jetzt verteufeln, ihren Welpen aber selbst hunderte Km entfernt von nem Züchter geholt haben. Das ist ja nicht unüblich.

Pausen müsst ihr ja sowieso machen.

LG