Erziehung der Freundin geht auf meine Kosten... Bitte mal lesen

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von lula222 15.04.10 - 10:23 Uhr

Also: Meine Freundin (wohnt über uns) hat 1 Tochter (P. 2J). Ihre Tochter P. geht nun in den KiGa und wir sind gemeinsam dort hin gelaufen (ist nicht weit). Weil mein Mann den Kinderwagen in seinem Auto hatte wollte ich erst nicht, weil ich dann meine üngste (1J) hätte tragen müssen. Also hat meine Freundin mir ihren Kinderwagen gegeben, weil P. ja schon diese kurze Strecke zu Fuß laufen kann u. soll, wie sei sagt...
Als es los ging hat P. ein riesen Theater gemacht, weil SIE in den Wagen WILL!! #schrei
Meine Freundin hätte ihr m. E. erklären können, dass sie laufen kann, wie die anderen "Großen" auch (meine beiden großen Töchter waren ja auch dabei). Hat sie aber nicht und meine Große hat P. dann übereden können zu laufen.
So weit so gut.
Auf halber Strecke fiel P. dann wieder ein, dass SIE in den Wagen WILL!! Theater ohne Ende, meine Freundin hätte m. E. sagen können, dass sie laufen kann usw. Das hat sie wieder nicht getan, stattdessen genervt geseufzt, nach dem Motto: Kannst Du sie nicht in den Wagen lassen, damit ich meine Ruhe habe??
Weil ich selber keine Lust hatte auf dieses Theater (P. brüllt nämlich IMMER ohne Gnade, wenn sie ihren Willen nicht bekommt), habe ich dann meine 1jährige getragen...
Gesagt habe ich nichts, aber geärgert habe ich mich schon!!
Meine Freundin ist ständig zu bequem sich durchzusetzen und verzieht ihre Tochter ganz massiv, was mir im Grunde egal ist, aber in solchen Situationen muss ich das mit ausbaden.
Meine Kinder müssen das auch oft "ertragen", z.B. wenn P. schaukeln will lassen meine sie das irgendwann auch tun, weil sie wahrscheinlich auch keine Lust auf das Geplärre haben und nehmen sich etwas anderes zum Spielen. P. sieht das, will dann nicht mehr schaukeln sondern genau das was die anderen haben und PLÄRRT wieder. Meine Freundin sagt dann zu meinen Kindern: Gib das der P. sie will das auch mal... usw.
Ich möchte mich nicht in die Erziehung anderer einmischen und auch keine Diskussion anfangen, aber manchmal nervt es einfach.

Was sagt ihr dazu??? Sehe ich das zu eng??

Beitrag von sternenzauber24 15.04.10 - 10:30 Uhr

Hallo,

Also ich finde nicht, das ein Zweijähriges Kind gleich verzogen ist, nur weil es nicht mehr laufen mag. In dem Alter laufen nicht alle Kinder große Strecken, und ich denke sie wird auch aus Eifersucht den Buggy gewollt haben, sie versteht nicht das sie das plötzlich nicht darf, weil jemand anderes drin sitzen muß.

Entschuldige, aber ich sehe es eher so, das Du dich selber darum kümmern mußt, das auch Dein Kind mit dem Buggy gefahren wird.
Die Kinder verhalten sich normal..

Zu allem anderen schreibe ich nichts, klingt ein bißchen nach Kindergarten, und wäre besser mit der Nachbarin durch ein Gespräch lösbar.

LG, Julia

Beitrag von agostea 15.04.10 - 10:38 Uhr

Korrekt.

Gruss
agostea

Beitrag von lula222 15.04.10 - 10:39 Uhr

Ich habe selber einen Buggy, der war an diesem Tag nicht verfügbar. Meine Fr. wollte gar nicht ihren Buggy verwenden und hat ihn mir deshalb zur Verfügung gestellt, sonst wäre ich sowieso mit dem Auto gefahren, aber sie wollte nicht alleine gehen.
Daher kannst Du nicht sagen ich muss mich selber um einen Kinderwagen kümmern.
Nun kann sie nicht erwarten, dass ich "Platz" mache und meine Kleine trage, nur weil es ein Eifersuchtsszenario gibt. Sie hat nicht mal versucht ihre Tochter zu überreden, weil sie für so was immer zu bequem ist. Wie gesagt ist es mir egal, wie sie ihre Tochter erzieht, nur wenn ich das mit aushalten muss ärgert es mich.

Beitrag von agostea 15.04.10 - 10:42 Uhr

Aber es war letztlich nicht DEIN Buggy.

Beitrag von schullek 15.04.10 - 16:47 Uhr

auch wenn ich das meiste auch als eher kindergarten betrachte bin ich in dem piunkt andere meinung: wenn ich jemandem etwas borge, dieser verlässt sich darauf, kann ich es nicht einfach für mich einfordern udn den anderen im regen stehen lassen.das ist unhöflich und gehört sich nicht.

lg

Beitrag von petra1982 15.04.10 - 10:43 Uhr

Kann sie eben halt doch, ist ja Ihr wagen und nicht deiner ;-) Du hast deinen eben im Auto vergessen und das nächste mal fahrst eben deine Kinder im Auto und sie ihrs Ihm Buggy, wirklich Kindergarten ;-)

Beitrag von sternenzauber24 15.04.10 - 10:49 Uhr

Du wolltest eine Antwort, und hast sie bekommen!

Ob der Buggy nun verfügbar war, oder nicht ist doch unwichtig. Ich weiß nicht, wie Ihr das regelt, viell. sollte man ihn dann voher bereit stellen, ist ja auch egal letztlich.

Ich finde es albern und übertrieben von Dir dich aufzuregen, das ein Zweijähriges doch wieder in seinen Buggy möchte. Auch mit Zwei laufen die kurzen noch keine großen Strecken, und was ist daran so schlimm sein 1 jähriges Kind zu tragen? Für mich Persönlich wäre solch Theater nichts, dann trägt einer, schiebt einer da nur ein Buggy da. Gut ist es...

Alles andere zerläuft im Sande und führt zu nichts..

Beitrag von petra1982 15.04.10 - 10:41 Uhr

Hm es ist doch Ihr Kind Ihre Erziehung, denk einfach nächste mal an deinen Kinderwagen und dann musst du dich nicht über sowas aufregen. Mir wäre das ganze verhalten selbst zu anstrengend, so ein Kampf und jedesmal geheule.

Beitrag von lula222 15.04.10 - 10:45 Uhr

Ja, es ist wohl auch anstrengend für sie, allerdings kann nur sie das ändern. Ich hatte ihre Tochter jetzt 4 Monate als "Tageskind" (bin keine Tagesmutter - war eine freundschaftliche Geste), weil sie früher wieder arbeiten wollte und bei uns hat die Kleine nie dieses Theater gemacht. Bei ihrem Papa macht sie das auch nicht, die Kleinen wissen eben wo der Hase läuft.

Ein solches Angebot nehme ich sicher nicht mehr an, dann fahre ich lieber, bzw. habe ich ja sonst selber einen Buggy.

Beitrag von petra1982 15.04.10 - 10:48 Uhr

;-) Ja das weiss ich aber ist eben der Mutter Ihr ding, ich wöllte unter den Umständen kaum Kontakt weil mich persönlich würde es nerven wenn sowas dauerzustand ist.

Beitrag von frauke131 15.04.10 - 10:43 Uhr

Ich kann jetzt nicht finden, dass sie verzogen ist! DU hattest deinen Buggy nicht dabei und Deine Freundin bot den Wagen der Tochter an! Das Kind wollte nun selber in den Wagen, das ist nicht ungewöhnlich! Ist ja ihrer. Und wenn der Weg nicht weit ist, was macht es da, die Kleine zu tragen. Was wiegt sie denn, 20kg?

Beim Schaukeln wird sich abgewechselt und gut ist. Ein 2Jähriges Kind kann sich noch nicht so gut ausdrücken oder sich in andere reinversetzen.

Beitrag von kathrincat 15.04.10 - 11:04 Uhr

ja, siehtst du, du hattest keine wagen dabei und hast den ihrer tochte nutzen können, die wollte aber nicht mehr laufen und sie wollte den wagen zurück, ist doch i.o.

mit den spielsachen sehe ich es wie du, die kinder können sich aber auch selber einigen, da würd ich mich überhaupt nicht einmischen.

Beitrag von juniorette 15.04.10 - 11:36 Uhr

"mit den spielsachen sehe ich es wie du, die kinder können sich aber auch selber einigen, da würd ich mich überhaupt nicht einmischen. "

Wie sollen sich bitte ein 1jähriges und 2jähriges Kind ohne Hilfe von Erwachsenen einigen?

Ein 1jähriges Kind kann normalerweise noch überhaupt nicht sprechen und viele 2Jährige auch noch nicht so richtig.

Beitrag von kathrincat 15.04.10 - 12:11 Uhr

doch die können es auch ohne sprechen geht super, man muss sich nur raushalten

Beitrag von juniorette 15.04.10 - 13:47 Uhr

Ja, klar:
der körperlich Stärkere gewinnt in dem Fall.
Oder das Kind, welches (zu Unrecht) lauter plärrt. Siehe Situation der TE mit dem plärrenden Kind.

Ich wollte meinem Kind weder das eine noch das andere beibringen. Sondern dass man mit netten Worten "gibst du dem X bitte wieder sein Spielzeug zurück" viel mehr erreichen kann (auch wenn man noch nicht sprechen kann).

Ich finde es ein Unding, Kleinkinder selber ihre Probleme lösen zu lassen. Das machen aus meiner Erfahrung heraus auch nur die Eltern, denen es zu anstrengend ist, dauernd ein Auge auf ihre Kleinkinder zu haben (wie gesagt, nur MEINE Erfahrung, die ich so gemacht habe).

Beitrag von marion2 15.04.10 - 13:50 Uhr

"Wie sollen sich bitte ein 1jähriges und 2jähriges Kind ohne Hilfe von Erwachsenen einigen? "

Das geht, aber nicht immer und ist - meiner Erfahrung nach - von folgenden Faktoren abhängig:

Charakter der Kinder
Bezug der Kinder zueinander
Tagesform der Kinder

Kinder verständigen sich auch ohne Muttersprache ganz gut.

Gruß Marion

Beitrag von juniorette 15.04.10 - 11:34 Uhr

Hallo,

ich verstehe die ganzen Antworten hier nicht.

Du wolltest deine Kinder eigentlich mit dem Auto in den Kindergarten bringen, weil du keinen Kinderwagen/Buggy für deine 1jährige Tochter hast.
Deine Freundin hat dich überredet mit ihr zusammen zu Fuß zu gehen, indem sie dir ihren Buggy angeboten hat.
Du tust ihr also den Gefallen und begleitest sie, und sie entzieht dir mitten auf dem Weg den Buggy.

Da wäre ich auch sauer gewesen und hätte der Freundin gesagt "dann trägst du meine Tochter!"

Zum Spielzeugteilen:
nö, ich sehe überhaupt nicht ein, dass mein Kind jedes Spielzeug, mit dem er gerade spielt, SOFORT abgeben muss. Kinder sollen sich abwechseln, das ist klar, aber da muss das plärrende Kind halt mal warten.

Außerdem würde ich meiner Freundin Kontra geben, wenn sie meint, meinem Kind sagen zu müssen, es müsse sein aktuell bespieltes Spielzeug sofort abgeben:
"Nein, das hat sich mein Kind gerade erst geholt, weil dein Kind sein letztes Spielzeug unbedingt haben wollte, dein Kind kann ja jetzt damit spielen!"

Diese Machtspielchen von Kindern "ich will jetzt sofort genau das, was gerade jemand anders hat" habe ich schon bei meinem Sohn nicht mitgespielt und werde das bei anderen Kindern erst Recht nicht mitspielen.

Aber das Mundaufmachen in solchen Situationen kann dir keiner hier abnehmen.

Und das daraus lernen auch nicht:
ich würde die Angebote deiner Freundin, wie z.B. das Ausleihen ihres Buggys, zukünfig höflich ablehnen, mit der Begründung, dass du dich nicht darauf verlassen kannst, dass sie den Buggy nicht vor vereinbarter Abholzeit wieder haben will.

Wenn ich mir für eine bestimmte Tätigkeit/Situation von jemanden was ausleihe, erwarte ich, dass ich die Leihgabe auch solange behalten darf, bis die entsprechende Tätigkeit/Situation vorbei ist. Ansonsten soll der Verleiher erst keine Ausleihangebote machen.

LG,
J.

Beitrag von blaue-blume 15.04.10 - 11:51 Uhr

seh ich genauso!

Beitrag von anira 15.04.10 - 12:38 Uhr

juhuu ivch dachte schon ich sehs mal wieder falsch und wollte net schon wieder streiten

gut das es doch noch jemand gibt der es gesagt hat;) genau so sehe ich das nemlich auch!

Beitrag von braut2 15.04.10 - 13:01 Uhr

Ahhh, guuut. Ich dachte auch schon ich sei allein mit der Meinung :-) Ich finde auch, wer was verleiht, der sollte mir den Gegenstand schon für die entsprechende Situation auch lassen.

Beitrag von marion2 15.04.10 - 11:53 Uhr

Hallo,

es ist Ps Kinderwagen.

Kein Kind teilt seinen Kinderwagen freiwillig.

Grundsätzlich finde ich das Verhalten für eine zweijährige normal.

Gruß Marion

Beitrag von braut2 15.04.10 - 12:58 Uhr

Also das mit dem Buggy... da kann ich Dich aber gut nachvollziehen !! Schließlich gab sie Dir ihren Buggy, damit DU mit IHR LÄUFST und nicht mit dem Auto fährst. Im Grunde hast Du ihr doch einen Gefallen getan.
Natürlich kann man jetzt sagen: ein "fremdes" Kind im KiWa meines Kindes ist immer schwierig. Mein Kind wird genau dann auch da drin sitzen wollen. Aber ich als Freundin hätte dann eben sehr wohl versucht, mein Kind zum laufen zu überzeugen und nicht die erst zum laufen überredete Freundin aufzufordern den Buggy wieder herzugeben .... ICH wäre auch ein wenig stinkig !!
Die anderen Dinge........nun, so ist ein Kleinkind von 2 Jahren nunmal. Völlig normal. Was andere haben ist IMMER interessanter. Aber ich würde auch was sagen, wenn meine Freundin mein Kind auffordert, ihrem Kind jetzt mal die Sachen zu geben...... nö nö.
Das musst Du aber mit ihr klären. Oder willst Du das jetzt immer unterschwellig mit Dir herumtragen? Das wird am Ende nur die Freundschaft gefährden.

Lg b2

Beitrag von snoopster 15.04.10 - 13:54 Uhr

Nein, ich finde nicht, dass Du überreagierst.

Wie ist es denn dann, wenn die gute mal ein Geschwisterchen bekommt?? Meine Große (auch P. :-)) durfte auch ewig in dem Buggy fahren. Aber jetzt ist es halt der Buggy von der kleinen Schwester. Das musste sie auch lernen. Genauso ists mit dem Hochstuhl und vielen anderen Dingen.

Gestern war ne Freundin mit ihrer Tochter da. Sie hatte die Flasche von der Kleinen vergessen. Da hab ich ihr einen von meinen gegeben. Da wär keine von meinen Kindern drauf gekommen, dass sie die jetzt plötzlich haben wollen. Auch, wenn die Große dann aus dem Becher trinken musste. Das war halt so. Punkt.

Er erinnert mich alles ein wenig an meinen Neffen. Der hatte mal ne Sonnenbrille dabei, meine Tochter auch. Er wollte die von meiner Tochter haben. Also meinte seine Mutter: Könnt ihr tauschen, darf er mal Deine haben?? Zu meiner tOchter. Die hat sie dann hergegeben. Als der Neffe dann plötzlich meinte, er braucht jetzt seine wieder, musste sie meine Tochter auch gleich wieder rausrücken!

Ich halte es immer so: wenn mehrere Kinder mit was spielen "gehört" immer dem das Spielzeug, der es grad in der Hand hat. Bei solchen Dingen geht das Interesse eh schnell verloren, und die Dinge sind schnell wieder "frei".
Bei sowas wie mit der SChaukel finde ich schon, dass man sich abwechseln sollte. D.h. aber nicht, dass jeder gleich hin darf, erst schaukelt eine für ne gewisse Zeit, die bekommt die andere dann aber auch.

LG Karin

Beitrag von thea21 15.04.10 - 14:21 Uhr

Ich hinwegen aller andere frage mich was daran so schwer ist selbst mit dem 2 jährigen Kind zu reden.

Und ja: Ein zwei jähriges Kind kann schon mal sein Unverständnis darüber äußern warum sie nicht in IHREM Buggy sitzen darf.

  • 1
  • 2