Jede Nacht hat sie halbstündlich Hunger/Durst... wer weiß Rat?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von miracle7 15.04.10 - 10:58 Uhr

Hallo zusammen,

hoffe Ihr könnt mir weiter helfen.

Unser Sonnenschein ist jetzt 7 Monate und hat noch nie durchgeschlafen. Seit ein paar Wochen hat sie nachts alle halbe Stunde Durst oder Hunger oder will nur den Schnuller. Sie nuckelt dann immer nur ein paar Mal an der Flasche und schläft dann wieder. So langsam gehen wir auf dem Zahnfleisch, immer nur eine halbe Stunde am Stück schlafen schlaucht echt #schwitz
Was kann ich tun? Hat jemand einen Tip für mich? Ich schlafe mit der Kleinen auf der Couch, die recht groß ist, unser Bett ist zu klein für uns 3.

Wäre echt dankbar und froh über Tips und Erfahrungen.

#ole

Beitrag von bae 15.04.10 - 11:09 Uhr

also wenn du hunger und durst ausschließen kannst würde ich ihr einfach nix mehr geben. klar gibts protest..abe rhört sich nach gewohnheit an. viel glück und gute nerven.

Beitrag von steffni0 15.04.10 - 13:43 Uhr

Hallo!

Das ist kein Hunger und auch kein Durst.

Leon kommt auch 2 bis 3 mal und will dann immer ne Milch, anders schläft er nicht. Aber Hunger schließe ich aus!

Bis vor kurzem kam er häufiger. Ich habe dann tagsüber mal aufgeschrieben, was er isst und trinkt. Nach mehreren Tagen habe ich festgestellt, dass er besser schläft, wenn er tagsüber (echt!) viel gegessen hat. Inzwischen hat sich das mit dem tagsüber essen wieder reguliert.

Kann sie nicht in ihrem eigenen Bett schlafen, oder hat sie keins? Ich würde das mal versuchen. Wer weiß, vielleicht regst Du Dich auch alle 30 Minuten und sie wacht davon auf?

Viele liebe Grüße
STeffie

Beitrag von miracle7 16.04.10 - 21:51 Uhr

Danke für Deine Antwort.

Ja sie hat ein eigenes Zimmer und Bett natürlich auch. Wir haben das schon so oft probiert, dass sie in ihrem Bett schläft, aber das funktioniert nicht. Auch da meldet sie sich spätestens alle 30 Minuten.

Beim letzten Mal bin ich 25mal in einer Nacht aufgestanden. Am nächsten Tag war ich dann wie durch den Fleischwolf gedreht, deswegen schlafen wir auf der Couch, damit ich wenigstens ein bißchen schlafen kann.

LG

Beitrag von nane29 17.04.10 - 15:34 Uhr

Hi,

ich bin absolut gegen Radikalmethoden, wie Schreienlassen.
Aber ich würde auf sanfte Art versuchen, da etwas zu ändern.

Manchmal sind das Phasen, aber wenn das mehrere Wochen so geht und du total übernächtigt bist - dann muss, wenn irgendwie möglich, etwas passieren.

Ich würde ihr erst mal nicht mehr jedes Mal die Flasche geben.
Ich würde sie nicht komplett weglassen, dazu wäre ich zu unsicher, wie viel Nahrung / Trinken sie tatsächlich noch braucht.

Aber ich denke, 3 Stunden ohne Flasche ist zumutbar. Es muss ein Zeitraum sein, in dem du dir sicher bist, dass sie die Flasche nur als Einschlafhilfe braucht, damit sie keine Unsicherheit bei dir spürt.

du musst dir also zunächste mal ein realistisches, ihr gegenüber faires Ziel setzen - nicht gleich alles auf einmal - und das dann mit Überzeugung durchziehen.

Ich würde also anfangen, sie in diesem Zeitraum nur mit Nähe und Schnulli zu beruhigen. Möglichst nur durch Streicheln und Stimme, ohne Hochnehmen. Sie wird natürlich länger weinen, aber das ist klar, sie muss sich ja umgewöhnen. Ich würde da nach Bauchgefühl gehen.

Ich bin so mit meiner Tochter vorgegangen, nachdem sie Monatelang nur mit Brust einschlafen konnte. Beharrlich, aber ganz sanft, flexibel (manchmal kann ja auch eine Krankheit oder ein Schub dazwischenkommen und man muss wieder Rückschritte machen) und in ganz kleinen Schritten.

Einen gewissen Protest in Kauf nehmen und ihr zeigen, dass du da bist und sie tröstest, ihr gut zureden, dass sie das schafft. Immer wieder sanft den Schnuller geben.
Wenn sie sich aber total hochschaukelt, würde ich sie auf den Arm nehmen und rumtragen, oder mich dazulegen. Nicht auf Biegen und Brechen durchziehen.

Das kann auch eine Weile anstrengend sein, anstrengender vielleicht, als einfach das Fläschchen zu geben. Aber ich konnte meine Tochter nach und nach entwöhnen, ohne sie jemals Schreien zu lassen, und sie hat sich zu einer super (Durch-) Schläferin entwickelt.

Wenn du sie also so wieder zum Schlafen bekommst - ohne Fläschchen - dann würde ich nach und nach runterfahren. Vielleicht reicht irgendwann nur noch eine Hand auf dem Köpfchen, oder sie kann sich irgendwann den Schnuller selbst in den Mund stecken.

Mein Kleiner kann das inzwischen - sofern er ihn zu fassen kriegt.

Wie schläft sie denn - auf dem Rücken? Habt hr mal die Bauchlage probiert? Meine Kinder sind beide Bauchschläfer, so schlafen sie viiiiieeel ruhiger, als auf dem Rücken. Bei Karlchen war das ganz schnell klar, bei Lena habe ich das auch erst spät gemerkt.
Du kannst ja, wenn du Angst vor SIDS hast, mal den Kinderarzt fragen.

Mehr fällt mir momentan nicht ein. Im Zweifel würde ich mich an eine Schlafberaterin wenden. (Hab' ich auch mal gemacht, um mich zu informieren, und abzusichern, dass ich das Richtige tue )

viel Erfolg!
Jana mit Lena (fast 4) und Karl (1)