Jedes Kiga-Kind zur Therapie?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von twins 15.04.10 - 13:37 Uhr

Hi,
ich bin eh derzeit nicht gut auf Kiga zu sprechen, da das Entwicklungsgespräch miserabel war (Kinderarzt schüttelt den Kopf, Reittherapeutin versteht die Welt nicht und Sportlehrerein lacht sich Tod)- naja, Thema für sich.

Heute beim Kinder abholen habe ich Gespräche von anderen Eltern aus unserer Gruppe mitbekommen. Von diesen 6 Eltern sollen alle Kinder in Therapie, sogar von 1-3 Therapien parallel.
Von drei weiteren Müttern weiß ich auch, das sie zur Therapie sollen + wir.

Sprich, das sind 14 Kindern (Geschwisterkinder kommen dazu) von 25 Gruppenkinder. Ich möchte echt mal wissen, ob die anderen Mütter auch etwas machen müssen.

Ist das noch ein normaler Durchschnitt?
Hier wird von Ergo, Physio, Kinderpsychologe, Logopädi, Heilpädagogen, Spieltherapie, Selbstregulierungstherapie, etc. gesprochen.

Meines erachtens ist es eine super harmonische Gruppe. Es gibt kaum Streit, keine Schläger, etc. da haben wir schon ganz andere Dinger erlebt....Beim Abholen und hinbringen ist es ein super ruhiges miteinander, da wird kein Kind auffällig, etc.

Wie ist das bei Euch so im Kiga? Auch soooo viele Therapien?

Grüße
Lisa
P.S. Ich möchte nicht wissen, was in der Parallel-Gruppe sprich Integrationsgruppe passiert, da muss ja dann jedes Kind zur Therapie;-)

Beitrag von michi0512 15.04.10 - 13:53 Uhr

ich könnte über das ständige therapieren der kinder echt KOTZEN!

jedes kind ist anders, manche haben nunmal defizite - aber des wegen gleich therapie? ENTWICKLUNG ist das zauberwort. beim einen gehts schneller, beim anderen langsamer! meine güte... sobal ein kind nicht ins schema passt muss ne therapie her.

bin sauer wenn ich sowas lesen, sorry.

glg

Beitrag von mel-t 15.04.10 - 13:59 Uhr

Bei uns ist es eher das genaue Gegenteil. Wenn man besorgt ist über die Entwicklung seines Kindes sagen die Erzieher immer: es ist ja noch klein, dass kommt schon noch.. Aber meistens haben sie damit sogar recht.

Mfg
Mel-t

Beitrag von 3erclan 15.04.10 - 14:12 Uhr

Hallo

meiner hat Ergo und früher Logo.

Bei ihm ist es notwendig.

Es gibt immer mehr Tests wo dann die Auffäligkeiten früher auffallen.Seid doch froh drum dass ihr die Möglichkeit euer kind besser zu fördern

Wenn ihr euch weigert dann halt nicht.

lg

Beitrag von binnurich 15.04.10 - 14:20 Uhr

ich erlebe hier eigentlich nur Logopädie und in den meisten Fällen ist es sinnvoll gewesen.

ergo gibt es bei den Kindern ohne Behinderungen hier eigentlich nicht

andere Therapien... kenne ich vom Prinzip, habe hier aber noch nie gehört, dass sie angewandt werden.

Damit wird m. E. gelegentlich nur der schlechte Personalschlüssel oder die mangelnde Qualifikation im Kiga ausgeglichen. Eine ERzieherin mir 13 Kindern kann sich nur bedingt oder gar keine Zeit nehmen, mit einem Kind Aussprache zu üben oder es motorisch zu fördern.

Grundsätzlich: Therapie ja.
Aber bessere Einzelfallenscheidungen und vielleicht auch mehr Kapazität und bessere Ausbildung von Erzieherinnen wären vorbeugend wünschenswert

Beitrag von kati543 15.04.10 - 15:49 Uhr

Also in einer I-Gruppe sind 1-3 Kind/er, die der Gruppe den Namen geben. Diese Kinder bekommen meistens mehrere Therapien. Bei uns im Kiga bekommen nur sehr wenige Kinder Therapien. Die meisten machen irgendwelche geleiteten Aktivitäten in der Musikschule, Sportverein,...
Mein Sohn (das I-Kind der Gruppe) hat Physio hinter sich und bekommt derzeit, Frühförderung, Ergo und Logo. Mein Jüngster wird in einem Jahr in den Kiga kommen, wird dort auch das I-Kind sein und bekommt derzeit 2x/Woche Frühförderung und Ergo. Logo soll in ein paar Monaten gestartet werden.

Um die ganzen Diagnosen und "V.a." aufzuschreiben, würde ich hier nochmal so viel Platz brauchen, wie ich schon geschrieben habe, also lasse ich es. Ich denke aber, dass die Therapien beide dringendst brauchen.

Beitrag von loonis 15.04.10 - 19:18 Uhr




Kann ich absolut nicht bestätigen ...
Wir haben 2 Kinder ,diese besuchten bisher keine Therapie ,stand auch nie zur Debatte.

Mein Großer ging als "normales" Kind in den I-Bereich ...dahin wechselt auch meine Kleine demnächst ...

Auch dort habe ich niemals etwas von Therapien in dieser Masse gehört ...




LG Kerstin


Beitrag von anja96 15.04.10 - 21:05 Uhr

Hallo,

also weder meine Große (9 Jahre) mußte während ihrer Kiga-Zeit zur Therapie noch meine Kleine (3 Jahre) geht zu irgeneiner Therapie.

Kein Wunder, daß die Krankenkassen immer mehr Ausgaben haben.

LG; anja

Beitrag von chaosotto0807 15.04.10 - 21:11 Uhr

das ist totaler unsinn....früher gabs das alles auch noch nicht...#augen...die machen einen nur völlig kirre...#klatsch#liebdrueck

Beitrag von turmmariechen 15.04.10 - 22:38 Uhr

Nö, kenn ich so nicht. Weder mein Großer noch mein Kleiner wurde zur "Therapie" geschickt. Vor der Einschulung gabs schon ein paar Jungs die zur Ergo sollten aber das wars soweit im Umfeld.....