Wer trägt Anwalts- u. Gerichtskosten?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von naddikiel79 15.04.10 - 19:42 Uhr

Hallo..

Da ich seit Dez. 2009 leider arbeitslos geworden bin und neben ALG I auch ergänzend ALG II erhalte bekomme ich Prozesskostenhilfe.

Prozesskostenhilfe daher, weil der KV weder die Unterhaltshöhe noch den Titel anerkannt und beurkundet hat trotz mehrfacher Aufforderung.

Zuerst war das JA beteiligt, die kostenlos den Unterhalt (zu seinen Gunsten übrigens) anhand d. Einkommens v. KV berechnet hatte. Dieser weigerte sich jedoch da schon die Höhe zu zahlen und den Titel zu beurkunden.
Nach ewigem Hin und Her habe ich meine Anwältin aufgesucht. Daraufhin nahm auch der KV (zurecht) einen Anwalt und es vergingen wieder 4 Monate seither.
Nun hat meine Anwältin eine bedingte Klage eingereicht beim Amtsgericht.
Ich bin Klägerin, vielmehr mein Sohn. Der KV ist jedoch derjenige, der sich "quer gestellt" hat.
Wer trägt die Kosten des gesamten Verfahrens?
Und geht es dabei auch um einen sogenannten "Streitwert"?
Mich interessiert es deswegen, weil ich zwar Prozesskostenhilfe derzeit genehmigt bekomme, jedoch hoffe das ich bald wieder Arbeit habe und somit Einkommen. Wenn ich angeschrieben werden sollte, dann kann das Gericht schließlich nach meinen Einkommen berechnet Gelder zurückfordern. So war es bei einer Freundin in anderer Sache.
Mit welcher Höhe der Kosten muss der KV rechnen?

Habe zwar gegoogelt, aber wurde nicht wirklich fündig.

Danke für die Antworten

Beitrag von -janna- 15.04.10 - 22:42 Uhr

Bei Unterhaltssachen ist es meist so, dass jeder seinen Teil bezahlt. Du zahlst deinen Anwalt, er zahlt seinen Anwalt. Nach Streitwert geht es da eher nicht, das trifft meist bei Scheidungen zu. Prozesskosten werden glaub ich vom Kläger getragen, kannst dann aber auch den Antrag stellen, dass der Beklagte es übernimmt.

(Alle Angaben ohne Gewähr ;-) )