habe das stillen aufgegeben :-(

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sternchen2812 15.04.10 - 20:30 Uhr

leider hatten meine maus und ich keinen guten start, denn sie mußte direkt nach der geburt auf die kinderstation, wo sie auch noch 12 tage zur überwachung bleiben mußte. konnte sie in der zeit auch nicht anlegen, wenn dann nur mal kurz, aber sie war einfach zu schwach, um aus meiner brust zu trinken. denn sie wurde anfangs über eine magensonde und dann über die flasche ernährt. seit die zu hause ist, habe ich immer wieder versucht sie anzulegen, aber sie trinkt einfach nicht die menge, die sie benötigt. muß immer noch ein fläschchen mit meiner abgepumpten milch hinterher zufüttern. so habe ich manchmal bis zu 2 std verbracht. erst anlegen, dann wickeln, dann füttern und zum schluß noch abpumpen.
habe es bis gestern versucht, doch sie bekommt einfach nicht genug aus eigener kraft aus meiner brust. finde es sehr schade, aber meine geduld ist nun auch am ende. der letzte versuch gestern dauerte mehr als 2 std.
mußte sie ständig anlegen. sie hat auch immer ca. 20 min an einer brust gesaugt, aber als ich nach 2 std hier immer noch ein schreiendes kind hatte, habe ich schließlich ein fläschchen gemacht. danach war sie dann endlich zufrieden, aber den ganzen abend noch ziemlich quengelig. also habe ich jetzt entschieden, daß es bei uns einfach nicht funktioniert und ich ihr nur noch das fläschchen gebe.
heute ist der erste tag, wo es uns beiden richtig gut geht. die kleine schläft entspannt und mir gehts auch besser. versuche jetzt so lange abzupumpen und ihr so meine milch zu füttern.
wem ging es ähnlich und wie lange habt ihr weiterhin abgepumpt oder seid ihr gleich auf säuglingsnahrung umgestiegen?

Beitrag von muddi08 15.04.10 - 20:40 Uhr

Hallo!

Ist doch okay, so wie du dich jetzt entschieden hast. Du hast es versucht und gibst ihr halt deine abgepumpte Milch. Stress und Druck ist pures Gift im Wochenbett. Eine entspannte Mutter macht gleich ein entspanntes Baby.
Traurig finde ich es bloß, wenn manche Frauen von vornherein gar nicht stillen wollen, wobei das jedem seine Entscheidung ist.

Alles Gute!

Beitrag von babsi1972 15.04.10 - 20:40 Uhr

Hallo,

mir ging es ähnlich. Meine Kleine ist mittlerweile 3,5 Monate alt und ich pumpe ab. Ich möchte auch noch länger abpumpen, da ich sehr viel Milch habe.

Alles Gute
Babsi

Beitrag von dengchen 15.04.10 - 20:54 Uhr

Hallo Sternchen,

ich freue mich für euch, dass es euch beiden heute besser geht.

Ich kann deine Empfindungen ein Stück weit nachvollziehen, denn ich musste auch abstillen wegen Problemen, allerdings erst mit 5,5 Mon. Dennoch ist es schwer und man macht sich so seine Gedanken.

Natürlich ist deine Situation anders und auch um einiges schwerer, aber ich fühle trotzdem mit.

Freu mich auf jeden Fall für euch zwei und du hast alles gegeben.

dengchen + #baby 6,5 Mon.

Beitrag von doreensch 15.04.10 - 21:34 Uhr

Du hast ja alles versucht und ich glaube ich wäre eher umgekippt, jetzt schaust einfach wie lange das mti dem Abpumpen klappt und stress dich bloß nicht

Ist doch klar das nach so einem Start die Chancen sehr schlecht stehen wenn dein Zwerglein so saugschwach ist

Hauptsache sie wird satt und du kannst glücklich über ein sattes Baby sein

Beitrag von sabrinimaus 15.04.10 - 21:44 Uhr

Hallo,

dein Text hätte in etwa von mir sein können! wir hatten auch einen schlechten Start. Meine Maus war auch auf der Kinderstation. Sie hat dort auch die Flasche bekommen, weil sie zu schwach war die gewünschte Menge von der Brust zu trinken!
Ich habe 6 Wochen voll abgepumt und der Maus nur Muttermilch gegeben und es immer wieder versucht sie anzulegen, leider ohne Erfolg! Nach 6 Wochen war diese Situation für mich nicht mehr akzeptabel, weil ich noch einen 3 Jähregen Sohn zuhause habe, der erst ab septemer in den 'Kindergarten geht! Da meine Maus ja irgendwann garnicht mehr an die Brust gegangen ist, hab ich sie jetzt mit Stillhütchen dran zu gehen. Sie trinkt was sie trinkt an der Brust und nach spätestens einer dreiviertel Stunde gibts noch den Rest HA Pre Nahrung im Fläschchen! Pumpe nur noch nachts für eine viertel Stunde, weil sie da garnicht an der Brust trinkt... So werde ich das siche noch machen, bis sie ein halbes Jahr alt ist, dann hatte sie wenigstens ein bisschen Muttermilch. Ich schätze sie trinkt jetzt 60 % Muttermilch und 40% Fläschchen....

LG Sabrina mit Viktor (3) und Rosalie (11 Wochen)

Beitrag von nashivadespina 15.04.10 - 23:48 Uhr

HM das ist natürlich alles nicht so schön

Wahrscheinlich würde es aber helfen wenn du dich 2-3 Tage einfach nur mit deinem Baby ins Bett legen würdest..rund um die Uhr nach Bedarf stillen würdest..und schon hättest du ausreichend Milch.

Wenn du weiterstillen möchtest und unglücklich mit deiner Entscheidung bist würde ich das versuchen...zusammen mit einer Stillberaterin zb über www.lalecheliga.de

wenn du immer wieder zufütterst oder abpumpst wird sich das nie einpendeln.

Beitrag von gslehrerin 16.04.10 - 14:07 Uhr

Es liegt doch gar nicht an "zuwenig" Milch...

Beitrag von taewaka 15.04.10 - 23:52 Uhr

hallo,

es tut mir leid, dass euer stillbeginn so kompliziert war und du dich gegen die brusternährung entschieden hast / in dieser situation entscheiden musstest.

ich würde mich an eine gute stillberaterin wenden, diese kann dir sagen, wie du am besten die milchmenge erhalten kannst bzw. dir auch sagen, was realistische erwartungen sind.

und vielleicht bietet dieser kontakt auch die möglichkeit eure stillgeschichte aufzuarbeiten.

natürlich besteht noch immer die möglichkeit mit einer guten stillberaterin zu einem entspannten teilstillen zurück zu kehren und z.b. das stillen als kuscheleinheit weiter zu praktizieren oder z.b. wenn man unterwegs ist, das stillen zu nutzen ... es gibt viele möglichkeiten.

wenn du also noch traurig bist, würde ich mich noch mal informieren, um die sache "informiert" abzuschließen.

vlg

Beitrag von dschinie82 16.04.10 - 12:20 Uhr

Hallöchen,

bei uns war es ähnlich. Zwar musste Tim nicht in die Kinderklinik oder so, aber er war auch anfangs sehr schwach, hat nur geschlafen und wenn er mal an die Brust ging, wars zu anstrengend und er ist nach paar Sekunden wieder eingeschlafen. Somit vergingen die ersten Tage auch damit, dass wir (die Hebammen und Schwestern haben sehr geholfen im KH) ihm aus der Flasche etwas gegeben haben, damit er Flüssigkeit bekommt. Daran hatte er sich scheinbar schnell gewöhnt und somit klappte das Stillen zu hause überhaupt nicht. Er hatte Hunger, aber wollte nicht an der Brust trinken, weils so anstrengend war. Somit hat er gebrüllt... Dann habe ich es mit der Flasche versucht und es ging wunderbar. Habe die erste Zeit dann abgepumpt - allerdings kam auch nicht viel raus. Ich hab ca. 30 Min. gepumpt und grad mal 50ml raus gehabt... (aus beiden Brüsten). Nach 3 Wochen abpumpen hab ich dann gewechselt auf Pre-Nahrung. es hat super funktioniert und seitdem wir die Flasche gegeben haben, hatten wir ein viel entspannteres Kind. Ich bereue es nicht, fand es aber trotzdem schade, dass es mit dem Stillen nicht geklappt hat.

LG und viel Glück weiterhin.

Dschinie

Beitrag von marieclaire 16.04.10 - 22:06 Uhr

Hallo,

kennst du das Brusternährungsset von Medela? Das wäre bestimmt etwas für deine Tochter und dich!

Gerade für (saug)schwache Babys, in einen kleinen Behälter kommt abgepumpte Mumi oder Pre-Nahrung und über einen hauchdünnen Schlauch, der so geklebt wird, dass er genau an der Brustwarze liegt, kann das Kind stillen - aber mit weniger Anstrengung.
Anfangs ist es ein ziemliches Gefummel - aber es funktioniert!
Vielleicht findest du eine Stillberaterin, die sich damit auskennt?

Und wenn du bei deiner Entscheidung bleibst, nicht mehr zu stillen, dann ist das auch völlig in Ordnung! #blume