wie Interesse an Buchstaben wecken???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tinar81 16.04.10 - 09:34 Uhr

Mein Sohn ist 4,5 Jahre und wird im Oktober 5 Jahre. Er kann seinen Namen schreiben - wenn er will.......

Aber er will jetzt ab September Vorschulkind sein, da er nächstes Jahr im September unbedingt eingeschult werden will. Mit Zahlen kann er schon sehr gut umgehen, kann auch schon bis 70 zählen, schreiben kann er sie auch fast alle - blos mit den Buchstaben haperts ein bisserl. Zu Ostern hat er dann von uns das Spiel E wie Elefant bekommen - aber das macht ihm keinen Spaß, bzw. er wollte es noch nicht mal spielen.....

Wir haben schon ettliches ausprobiert, z.B. Bücher mit Buchstabenübungen etc. Er hat z.B. auch die Zauberbuchstabenschule von Thomas Lokomotive - findet er im Prinzip auch lustig mit dem Zauberstift, aber schreiben und Buchstaben lernen will er trotzdem nicht.

Meint ihr, das er dann als Vorschulkind das Interesse dafür entwickelt, wenn es die anderen im KiGa auch machen, oder würdet ihr da selber noch ein bisserl was tun. Hab schon mal überlegt ob es viell. von Mini-Lük da was gibt mit Buchstaben lernen, da er mit Mini-Lük eigentlich schon recht gerne spielt.

LG Martina mit Sebastian 4,5 Jahre und Viktoria 1,5 Jahre

Beitrag von buzzelmaus 16.04.10 - 09:39 Uhr

Hallo Martina,

Du kannst das nicht beeinflussen, dass Interesse kommt von selbst.

Emily interessiert sich auch mal mehr und mal weinger für die buchstaben und Zahlen. ich mache da nur etwas mit ihr, wenn sie es möchte. Lesen und Schreiben lernt sie ansonsten noch früh genug in der Schule.

Bitte fang jetzt nicht an, ihn wie wild zu fördern, er hat noch soooo viel Zeit es zu lernen. Und in einem jahr siet alles sicherlich schon anders aus. Der Ernst der Schule beginnt noch früh genug. Ich finde, dass muss man als Eltern nicht schon 2 Jahre vor der Schule damit anfangen... ist nicht böse gemeint.

Früher haben die Kinder alle erst in der Schule Buchstaben und Zahlen gelernt. heute machen sich leider viele Eltern selbst so einen Druck, dass die Kinder das vorher schon können sollen. Was soll er denn dann in der Vorschule lernen?

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von tinar81 16.04.10 - 09:46 Uhr

Der Meinung war ich auch immer, aber mir hat letzens eine befreundete Erzieherin gesagt (ist nicht die Erzieherin im KiGa), dass er, wenn er das nicht jetzt schon macht, im September kein Vorschulkind werden sollte, da er das dann da auch nicht lernen wird. Ich sollte ihn lieber ein Jahr länger im KiGa lassen.....

Ich selber hab schon die Hoffnung, das er das als Vorschulkind von alleine lernt, weil er ja auch unbedingt in die Schule gehen will - und er weiß auch, das man da schon ein bisschen die Buchstaben kennen muss....

Die Erzieherin im KiGa hat gemeint, er ist ja eh sehr aufgeweckt und so und er wird das dann schon noch lernen. Sie meint, dass er es mit Sicherheit schon könnte - aber er ist halt hin und wieder noch ein bisschen faul. Sie meint aber das das in dem Alter okay ist.

Aber wenn jemand anderes dann sowas sagt, lass ich mich schon gerne verunsichern. Leider sind halt auch seine besten Freunde/innen alle 6-9 Monate älter als er und können das dann natürlich schon fast alles....

LG Martina

Beitrag von buzzelmaus 16.04.10 - 09:57 Uhr

Hallo nochmal,

bitte lass Dich da nicht so beeinflussen. Wir haben auch ganz kurz darüber nachgedacht, Emily vorzeitig einzuschulen. Sind davon aber ganz schnell wieder abgekommen.

Sie möchte auch so wahnsinnig gerne in die Schule, aber eigendlich weiß sie ja gar nicht, was das für sie dann bedeutet. Also nehmen wir ihren Wunsch zwar war, aber danach richtig tun wir uns nicht, weil sie das noch gar nicht selbst entscheiden kann.

Bei Deinem Sohn hört es sich für mich auch so an, als ob er noch sehr verspielt ist. Klar, er möchte gerne in die schule, weil alle anderen ja auch darüber reden. udn er erlebt ja auch die Kinder, die jetzt in der Vorschule sind und dann möchte er da auch gerne hin. Was das genau bedeutet, weiß er aber nicht und kann es auch nicht einschätzen.

Ich würde also auf keinen Fall jetzt alles daran setzten, ihn nächstes jahr unbedingt in die Vorschule zu bekommen. unsere Erzieherinnen stimmten mit uns überein, dass Emily zwar recht pfiffig ist, schnell begreift und schnell lernt. Aber sie sit auch noch sehr verspielt und lernt nur, wenn sie will. Ausserdem sollte ihre soziale Kompetenz noch verbessert werden.

Und gerade die finde ich viel, viel wichtiger, als die tatsache, dass ein Kind schon schreiben und rechnen kann, wenn es in die Schule kommt und ein anderes nicht. Das hat nichts mit Schulreife zutun.

Deine Freundin hat - finde ich nicht recht. In einem Jahr passiert so viel und die Kidner entwickeln sich immer weiter. Es ist gut möglich, dass er in einem Jahr, aufeinmal Spaß daran hat, Schreiben zu lernen. Es kann aber auch sein, dass es dann immernoch nicht so ist. Das kann man aber jetzt noch nicht sagen - da lehnt sie sich in meinen Augen sehr weit aus dem Fenster!

Warte ab und macht die Vorschule nicht so zum Thema. Er soll den kindergarten genießen und nächstes jahr im Frühling, würde ich dann mal mit den Erzieherinnen sprechen, was die davon halten, in nun in die Vorschule zu geben.

Lass Dich da nicht verrückt machen - er ist Kind und soll es auch genießen.

LG
Susanne

Beitrag von ayshe 16.04.10 - 11:04 Uhr

##
dass er, wenn er das nicht jetzt schon macht, im September kein Vorschulkind werden sollte, da er das dann da auch nicht lernen wird. Ich sollte ihn lieber ein Jahr länger im KiGa lassen.....
##
ehrlich gesagt, habe ich das noch nie gehört.

es ist doch meistens so, daß kinder sich entweder für zahlen oder für buchstaben interessieren, sich einen schwerpunkt nehmen.

und jetzt ist april, noch fast ein halbes jahr bis zur vorschule!
und bis er dann in die schule kommt, vergehen noch 1,5 jahre!!!!

ehrlich gesagt, ich glaube nicht, daß man heute übehaupt schon etwas beurteilen kann.



ich wundere mich schon ein bißchen, was man so von 4-jährigen erwartet #gruebel

Beitrag von schullek 16.04.10 - 09:45 Uhr

hallo,

wie: er will unbedingt eingeschult werden?
mein sohn will unbedingt ne katze und trotzdem kriegt er sie nicht.
habt ihr als eltern euch das denn gut überlegt? so eine entscheidung kann ein kind ja gar nicht überblicken.
mein sohn wird im august 5, sie sind also im gleichen altern und wird definitiv nicht nächstes jahr eingeschult. vom intellekt würde er die grundschule sicher dann schon packen, aber er ist so verspielt, voller fantasie etc., das ich der meinung bin, er braucht das zweite jahr noch. er wäre auch kann kind, wird aber dann mit ende 6 eingeschult.
lange war ich auch der meinung, ihn unbedingt schon mit ende 5 einschulen zu müssen, bin dann aber nach einem praktikum am gymnasium, wo ich vor allem 5 und 6. klasse unterrichtet habe, davon abgekommen. es ist einfach so, dass das stresslevel spätestens da dann enorm wird und das will ich meinem kind in einem so jungen alter dann noch nicht antun.

zu seinen fähigkeiten. meiner kriegt es auch hin bis 100 zu zählen und erkennt buchstaben. am selber shcreiben hat er eher wenig interesse. aber dazu gehen sie ja dann in die schule. fördern würde ich da vorher nichts. ich würde mir eher gedanken darüber machen, dass du den gedanken ihn fördern zu müssen wegen der schule überhaupt hast. ist für mich das erste indiz dafür, das ihr euch das noch einmal gut überlegen solltet.

lg

Beitrag von tinar81 16.04.10 - 09:56 Uhr

Es ist schon so, dass er nicht selber entscheiden darf, ob er in die Schule gehen darf oder nicht. Bei uns ist er nur 9 Tage vom Muss-Kind entfernt.... Auch die Erzieherin im KiGa meint, wir sollten ihn auf jeden Fall nächstes Jahr als Vorschulkind in den Kingergarten gehen lassen, ich kann es dann ja immer noch entscheiden, ob ihn in die Schule schicke oder nicht.

Wenn mein Sohn im August 2011 6 werden würde, dann würde er definitiv gehen, da er dann ein Musskind wäre - bei uns zumindest. Es ist so, das bei uns bis 30.09. alle Musskinder sind und er ist am 08.10. geboren, wäre also nach der alten Regelung nächstes Jahr Musskind gewesen. Jetzt ist die Regelung wieder geändert und er ist nur noch Kann-Kind.....

LG Martina

Beitrag von buzzelmaus 16.04.10 - 10:07 Uhr

Hallo Martina,

ich klink mich mal kurz hier ein.

Ob er nun Muss-Kind war und jetzt nur knapp Kann-Kind ist sollte doch egal sein.

Emily wird nächstes jahr auch nicht eingeschult und da sie das Vorschulprogramm bei uns nicht zwei Jahre machen kann, haben wir dieses Jahr schon die Entscheidung treffen müssen, da sie sonst im Herbst in das Vorschulprogramm gekommen wäre. Und darauf freut sie sich sehr und wir wollte es ihr nicht antun, sie erst mitmachen zu lassen und dann wieder rausnehmen zu müssen.

wenn Dein Sohn das Vorschulprogramm zwei Jahre machen könnte, wäre das vielleicht eine Option. Aber auch das würd eich nicht machen. Denn wenn er als einziger dann noch ein weiteres jahr in den Kindergarten geht, während alle anderen in die Schule kommen, ist das kein tolles Gefühl für ihn und sein Selbstbewußtsein wird dadurch vielleicht nicht gestärkt.

Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen. Lass ihn so lange es geht in der KiTa.
Die Grundschule schaffen die kleinen noch recht gut. Aber ab der 5. Klasse geht es los mit dem Stress und er wird immer der jüngste in der Klasse sein. Schau mal in die Zukunft, wie das dann in der Pupertät ist, wenn die anderen kinder in der Klasse - alle 1 Jahr älter als er - schon ganz andere Interessen haben, als er.

Bei den Mädchen ist es noch deutlicher. Wenn bei den anderen mädchen z.B. die Periode einsetzt und bei Emily würde sich da noch nichts tun. Und sie würde z.B. noch mit Barbies spielen, während die älteren Kinder in der Klasse schon ganz andere Interessen haben.

Nein, solch eine Aussenseiterrolle möchte ich nicht schon so früh vorbestimmen... Klar, es kann auch anders kommen. Aber dafür muss sich ein kind behaupten können und da kommen wir dann wieder auf die sozialen Kompetenzen zurück. Die müssen einfach sehr gut entwickelt sein. Und dafür brauchen die kleinen noch ein weiteres Jahr Kindergarten.

Also, nicht verrückt machen lassen und deinem Kind noch ein Jahr Spiel und Spaß gönnen...

LG Susanne

Beitrag von schullek 16.04.10 - 10:50 Uhr

genau so ist es!
die grundschule packen intelligente kinder meist ohne schwierigkeiten. aber wir haben ein leistungsorientiertes schulsystem, wo eben ab der 5. klasse in der regel getrennt wird.
gerade jungen sind aber in dem alter noch gar nicht so weit, das man das mit sicherheit entscheiden könnte.
wenn ich meinen sehe, mittelmäßig groß, er wird ein jahr eher eingeshcult und ist dann immer der kleinste und jüngste. die mädchen pubertieren eher und er sitzt immer noch als kleiner hansel da. so erlebt in den 5. und 6. klassen. und wie gesagt, das stresslevel ist dann enorm hoch. am gymnasium jeden tag 7h, vollbepackte kinder, jeden tag noch hausaufgaben, sport am nachmittag oder andere hobbies und dann noch klausuren etc. das bei einer klassenstärke von meist so um die 26 kinder wo individuelle förderung kaum möglich ist.

nein danke, das muss mein kind nicht so früh bestehen, wenn ioch mitbestimmen kann.
in einem anderen, nicht derat leristungsorietierten schulsystem eventuell ja. in dl nein danke.

lg

Beitrag von risala 16.04.10 - 09:59 Uhr

Hi,

warum muss das denn jetzt schon sein?

Unser Sohn hatte mit 4,5 Jahren keinerlei Interesse an Buchstaben oder Zahlen. Das kam erst langsam, als er im Kindergarten bei den Maxis (Vorschulkinder) war. Und seinen Namen hat er erst im letzten halben Jahr vor der Einschulung geschrieben... Er ging ohne lesen oder schreiben zu können letztes Jahr in die Schule - und liest jetzt sehr flüssig, rechnet schnell und gut und schreibt mit etwas Konzentration fehlerfrei.

Lass Deinem Kind doch Zeit! Ob er eingeschult wird kann er doch gar nicht bestimmen! Vielleicht ist er nächstes Jahr noch gar nicht so weit (es gehört da wesentlich mehr zu, als schreiben und rechnen zu können) - na und - dann ist er eben 2 Jahre Vorschulkind.

Gruß
Kim

Beitrag von 3erclan 16.04.10 - 10:06 Uhr

Hallo

erstmal dein Kind ist genaus alt wie meiner!!!!!

Er wird auch ab Herbst ein Vorschulkind sein aber ihn jetzt fördern obwohl erk eine Lust hast würde ich nicht machen.
Die sollen spielen und erforschen können.
Buchstaben und Zahlen lernen sie eh von null auf in der Schule.

Leg mal alles weg und wenn er was wssen will dann kannst du es ihm erklären aber ihn extra holen zum üben nein danke

Er ist noch ein Kindergartenkind und soll es noch genießen!!!!!!!

ICh weiß gar nicht warum die Eltern immer so nen DRuck machen

lg

Beitrag von tauchmaus01 16.04.10 - 10:11 Uhr

Gar nicht! Das lernen die Kinder alles in der Schule, darum gehen sie ja dahin.
Meine Tochter wird im Juli 5, sie schreibt schon kleine Geschichten (ganz kurz, aber inhaltlich verständlich). Das ist wohl eher die Ausnahme bedeutet aber noch lange nicht dass sie nächstes Jahr echt schulreif ist.
SIe ist ein Muß-Kind in Bayern, aber Hand aufs Herz, sie ist noch super verspielt und verträumt...mal sehen was da so auf uns zu kommt.
Dein Junge wird ja erst im Oktober 6, er wird zu den Kleinen gehören, spätestens ab der dritten Klasse kann das zum Problem werden.
Er will....das ist ja schon mal süß, aber er weiß überhaupt nicht was ihn erwartet. DIe Schule ist nicht das Ende der Kindheit, Schule ist toll, aber das was erwartet wird ist eben kein Kindegartenniveau mehr.

Meine Große ist in der ersten Klasse und ich bin froh dass sie mit 6 3/4 eingeschult wurde, das ist ein tolles Alter und zu den jüngsten in der Klasse ist ein soooooooooooo großer Unterschied!

Überlegt es Euch echt mehr als nur gut!

Mona

Beitrag von 3erclan 16.04.10 - 10:17 Uhr

Hallo

die erste Klasse ist ja noch einfach aber die 2. klasse ist schon mal ein Anzug spürbar.

Meine ist jetzt in der 2.Klasse. sie haben seit Februar bis den Osterferen gelernt:
-Picasso mit Malstil,Geburtsjahr,Todesjahr usw...
-das kleine Einmal eins
-Das große angeschnitten
-Teilen
-Teilen mit Rest
-Umfang errechnen von geometrischen Formen
-STrecken kürzen
-Strecken verlängern
-MIt Geld rechnen
-nebenbei noch weiter üben im 100 erBereich mit Zehnerüberschreitung.

dAS war aber nur Mathe und Kunst.Sonst screiben so pro Woche ca 2 Proben.Inkl Aufsätze,Diktate,Leseproben,HSU PRobem,Matheproben,Religionsprobe
Eine Probe kann von 1 -3 DINA4 Seiten lang sein.

Ich werde versucehn meinen Sohn zurückstellen zu lassen bzw. hoffe ich dass sie den Stichtag noch verlegen.

lg

Beitrag von jeannylie 16.04.10 - 10:17 Uhr

Hi,
findest Du diesen Eifer nicht etwas übertrieben?
Mein Sohn ist so ein logischer Denker, er hatte schon immer Interesse an Zahlen.. Buchstaben haben ihn nie sonderlich interessiert. Mit 4,5 schon mal gar nicht!
Er konnte irgendwann seinen Namen schreiben, mehr nicht.
Ich habe ihn auch gelassen, herrje, dafür kommen Sie doch in die Schule um genau das zu lernen!

Jetzt ist es so, dass er sich anfängt im Kiga zu langweilen, weil er im Sommer in die Schule kommt.
Und siehe da..das Interesse an Buchstaben erwacht.
Er schreibt jetzt dan auch Mama, Papa und seinen Nachnamen usw.
Das ist doch völlig ok...
ich kann diese Gedanken nicht nachvollziehen.

LG
Jeannylie

Beitrag von altehippe 16.04.10 - 10:26 Uhr

lass doch gleich die einschulung sein, wenn du ihm jetzt schon alles einrichtern willst.
wir haben hier zwar nen buchstabenkünstler, aber von allein wäre ich da nie drauf gekommen, ihm buchstaben zu erklären.
lass ihn doch wenigstens die letzte kindergartenzeit noch KIND sein.
was das überhaupt bringen soll versteh ich nicht. soll er sich in der ersten klasse zu tode langweilen, weil mama wollte, dass er achso schlau für sein alter ist? wenn er interesse hat erklärs und sonst lass ihn spielen was kinder in dem alter so spielen.

Beitrag von tauchmaus01 16.04.10 - 10:46 Uhr

Deine Antwort finde ich etwas krass. DIe Schule besteht ja aus mehr als nur Buchstaben.
Ich werde es nicht verhindern können, meine Kleine wird 100% zur Einschulung schon lesen und schreiben können wie ein Kind ANfang der zweiten Klasse.
Das bedeutet aber noch lange nicht das sie sich langweilen wird.
In Jules Klasse ( meine Große) geht auch ein Kind was schon lange vor der Einschulung schreiben und lesen konnte. Er bekommt eben extra Aufgaben, darf anderen mal helfen und hat gar keine Zeit Langeweile zu bekommen.

Es kommt doch auch immer auf die Lehrer und das Umfeld an, meinst Du nicht?

Ich kann es auch nicht verhindern, die Kleine liest und schreibt, was soll ich machen? SIe dreht sich um und lebt wieder als Rapunzel in einer Märchenwelt........Lesen bedeutet nicht das Ende der Kindheit!

Mona

Beitrag von altehippe 16.04.10 - 11:28 Uhr

ich meinte dich doch nicht #liebdrueck
wenn ein kind interesse dran hat buchstaben und zahlen zu lernen soll es das gerne mit unterstützung der eltern tun. meiner kann auch alle buchstaben und kleine wörter schreiben, aber weil er das will.
ich versteh eben nur nicht, wieso te sich gedanken macht, dass ihr kind es nicht lernen WILL.
herrje, mein sohn kann auch manches nicht, trotzdem lass ich ihm die zeit, bis er "lernen"mag. und bei einem kind mit 4,5 jahren zu denken, es sollte buchstaben können ist voll übertrieben.

Beitrag von sunjoy 16.04.10 - 14:23 Uhr

"Ich kann es auch nicht verhindern, die Kleine liest und schreibt, was soll ich machen? "

Das ist doch was ganz anderes. In diesem Fall hat das Kind GAR KEINE Interesse an den Buchstaben? Warum muss man das dann erzwingen?

Beitrag von altehippe 16.04.10 - 14:59 Uhr

#pro

Beitrag von ayshe 16.04.10 - 11:00 Uhr

hallo,

irgendwie bin ich doc immer wieder froh, daß meine tochter kein kann-kind ist, sondern im april geboren ist ;-)
macht die sache echt leichter, aber gut, das kann man sich ja nicht aussuchen.


zum thema.
dein sohn will viel, ist ja auch schön, aber er hat noch nichtmal vorschule und demnach auch nicht die leiseste vorstellung von schule überhaupt.
ich würde seine aussagen da gar nicht sooo ernst nehmen.
bis herbst ist es noch eine weile hin, dann ist ja erstmal vorschule. reicht doch auch erstmal aus.

was ich bis jetzt noch nicht verstanden habe, ist warum du überhaupt unbedingt willst, daß er jetzt mit buchstaben anfängt?
warum denn?
ist doch egal.
er ist erst 4 und hat nichtmal vorschule, wenn ihn buchstaben nicht interessieren, ist es eben so.


meine tochter wird jetzt 6.
bei ihr war andersherum. mit 4 schrieb sie ihren namen, kannte alle buchstaben usw.
es ging alles von ihr aus, ich habe nur ihre fragen beantwortet, sonst nichts.
zahlen haben sie zb kein stück interessiert, na und?
dann eben nicht.
und das war lang so.
mit 5 fing e ein bißchen an, aber sie will eben lesen und schreiben, kannte zwar die zahlen, aber das war es auch.
jetzt fing sie plötzlich an zu rechnen, ich sollte ihr aufgaben aufschreiben, und sie hat gerechnet #gruebel



was ich sagen will:
laß ihn doch in ruhe und gut.
er hat massig zeit.
ich verstehe deine aktionen gar nicht.