3,5 Jähriger Kindergartenpanik

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kati09 16.04.10 - 10:36 Uhr

Hallo zusammen,
mein Sohn geht jetzt seit fast einem Jahr in den Kindergarten und hasst es.
Es zerreisst mir jeden Morgen das Herz, wenn ich ihn abgebe, um zur Arbeit zu gehen. Sobald er aufsteht ist sein erster Satz: Ich gehe nicht in den Kindergarten.
Er hat da Freunde, er spielt mit anderen Kindern, er engagiert sich, die Erzieherinnen sind mit seiner Eingewöhnung zufrieden und vorgefallen ist laut den Erzieherinnen auch nichts.
Mein Mann will ihn zu Hause lassen, was ich nicht für eine gute Lösung halte.
Habt Ihr ähnlcihe Erfahrungen oder Ideen, wie man ihm den Spaß am Kindergatren vermitteln kann?
Grüße, Kati

Beitrag von lyss 16.04.10 - 10:41 Uhr

Dein Text ist sehr widersprüchlich...

Einerseits sagt du, dass er es "hasst" in den Kindergarten zu gehen. Andererseits spielt er mit den Kindern, hat Freunde, die Erzieherinnen finden, dass er eingewöhnt ist...

Begründet also deine Meinung, dass er den Kindergarten hasst, nur darauf, weil er morgens sagt: da gehe ich nicht hin?

Nun, das ist völlig normal... Mein Grosser sagte dies im ersten Jahr auch ständig - und spielte dort gerne, hatte Freunde.... Sogar jetzt sagt er noch manchmal, dass er da nicht hinwill - und kaum angekommen, ist der Papa abgeschrieben.

Also, so wie du schreibst, hasst er keineswegs den Kindergarten. Lass' ihn drin, das morgendliche Gemecker legt sich wieder...

LG,
Lyss

Beitrag von kati09 16.04.10 - 10:50 Uhr

Hallo,
wenns nur Gemecker wäre. Beim Abgeben krallt er sich an mir fest und traut sich kaum alleine in die Gruppe und wenn ich gehen will fängt er richtig an zu weinen...
Ansonsten hätte mich das auch nicht gestört.
Er ist auch absolut kein Mamakind (Total auf Papa fixiert)...
Aber vielleicht muss man nur geduldig sein!
Grüße, Kati

Beitrag von clarks31 16.04.10 - 11:37 Uhr

Hallo,

ja ich kenne das. Mein Sohn hat auch fast ein ganzes Jahr Theater gemacht. Zu Hause ging das Geschrei los, den Weg bis zum Kindergarten und beim Abgeben. Es war nicht jeden Tag gleich schlimm, aber es hat ganz schön an meinen Nerven gezerrt. Und das obwohl seine Schwester gerne in den Kindergarten geht ( in eine andere Gruppe) und nie Geschrei gemacht hat. Nach Abgabe im Kindergarten hat er max. 3 Minuten weiter getobt und dann hat er gespielt. Hat sehr schnell Anschluss gefunden und fand den Kindergarten beim Abholen auch immer toll. Und trotzdem ging es am Morgen wieder los.
Ich habe sein Geschrei irgendwann nicht mehr kommentiert, habe so getan als höre ich nichts und habe mich im Kindergarten schnell verabschiedet.
Inzwischen, er ist seit 1 1/2 Jahren im Kindergarten, gibt es keinerlei Geschrei mehr. Er fragt zwar auch öfter ob schon Wochenende ist, oder das er keine Lust hat, aber Geschrei gibt es nicht mehr.
Meine Theorie ist, das er das Privileg Mama am vormittag alleine zu haben nicht aufgeben wollte. Und da er sehr willensstark oder einfacher gesagt sehr, sehr dickköpfig ist hatte er auch Ausdauer im Schreien. Aber die Mama ist noch willensstärker und von einem Tag auf den anderen hörte das Gezeter auf.
Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut machen, halte durch !!!

LG
CLarks

Beitrag von anyca 16.04.10 - 11:17 Uhr

Meine Große sagt auch jeden Morgen "Manno!!!" wenn sie in den KiGa soll -- und wenn ich sie abholen komme, heißt es "Mannooo, Du kommst zu früh, ich wollte doch noch dies oder jenes spielen".

Wer mag schon morgens aufstehen und seinen "Pflichten" nachkommen?;-)