zu starker Beckenboden hinderlich bei Geburt?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von erniebird 16.04.10 - 12:58 Uhr

Gibt es hier mehrfach Mami´s die sich vielleicht auf meine Frage äußern können.
Ich bin vor meiner SS über 15 Jahre lang Dressur geritten. Lt. meiner Hebi und meiner FA (unabhänging voneinander) habe ich eine sehr ausgeprägte Beckenbodenmuskulatur. Nun habe ich angst das mir dies bei einer natürlichen Geburt probleme bereiten kann. Mir wurde schon zu einer PDA geraten, da sich dadurch die Musulatur entspannen würde.
Nächste Woche fange ich auch mit Akupunktur an und trinke schon fleissig HimbiTee.

Wie sind eure Erfahrungen?

#sonneige Grüße
Birdie

Beitrag von lebelauter 16.04.10 - 13:18 Uhr

ich habe durchjahrelanges tanztraining einen superstarken beckenboden. (wurde mir bisher auch immer von allen FÄs und hebammen gesagt... )

meine beiden kinder habe ich jeweils in unter 3 stunden geburtsdauer und ohne medizinische hilfsmittel und medikamente zur welt gebracht.

die erste kam im geburtshaus , die zweite zuhause.

LG

LL

Beitrag von nisivogel2604 16.04.10 - 13:20 Uhr

Meine Mama war in der Ss noch bis zum 9. Monat im Reitsport aktiv. Die Hebamme im Krankenhaus und der Arzt prophezeiten ihr eine schlimme und schwere geburt. Si fuhr in Krankenkenhasu, bekam meinen Bruder und war 2 Std. später wiedre zu Hause. Ohne Schmerzmittel etc.

LG

Beitrag von goldengirl2009 16.04.10 - 13:22 Uhr

*lach* Mir ging es so wie Dir,sehr lange im Reitsport aktiv gewesen und auch diese Meinungen, bei mir ging man dann sogar noch soweit mir zu sagen,es muss aufgrund der jahrelangen Reiterei ein sehr großer Dammschnitt gemacht werden.

Soweit die Theorie, die Praxis sah dann ganz anders aus,beide Kinder kamen völlig normal ohne PDA oder son ein Kram auf die Welt.
Einmal mit einem Kopfumfang von 34 cm und einmal 33 cm.
Bei beiden Kindern bin ich weder gerissen noch wurde geschnitten.

Also nur Mut,dass wird schon.

Ich habe vorher keinerlei Vorbereitungen wir Akkupunktur oder ähnliches.

Gruß

Beitrag von widowwadman 16.04.10 - 13:39 Uhr

Eine Freundin von mir, auch Reiterin musste deshalb nen KS haben.

Beitrag von minnie85 16.04.10 - 18:32 Uhr

Also ich reite seit ich 8 Jahre alt bin 4-5x die Woche, eine Weile bin ich A-Springen geritten.

Ich habe auch einen sehr guten Beckenboden und mir wurde gesagt, dass dies sogar ein Vorteil ist...denn wer ihn gut anspannen kann, kann ihn auch bewusst loslassen!
Ich habe auch Himbeertee getrunken, hatte Akupunktur und siehe da, nur ein winziger Riss und eine wunderbare Geburt!

Lass es auf dich zukommen, sei aktiv bei der Geburtsarbeit und dann klappt das auch ohne PDA.

Beitrag von hafipower 16.04.10 - 20:43 Uhr

Ich reite auch seit über 15 Jahre und ich hatte bei der Geburt keine Probleme, obwohl ich eingeleitet wurde!

Ich hatte 5 Std. Wehen, dann war eine Std. Pause und dann nochmal 2 Std. und mein Kleiner war da. Mit nem mini Dammschnitt, aber er hatte n KU von 36cm. Ich hatte keine PDA und keine Schmerzmittel - das wollte ich nicht. Ich hab weder Himbi-Tee noch Akkupunktur noch Dammmassage oder sonst was gemacht.

Erst im Nachhinein wurde mir gesagt, dass Reiterinnen eigentlich nicht sooo "einfach" entbinden könnten. Aber ich würd mir da keinen Streß machen.

LG
hafipower

Beitrag von strahleface 16.04.10 - 21:56 Uhr

Hey Birdie,

tja ich gehöre leider zu den Frauen, die tatsächlich durch jahrelangen intensiven Reit- und Tanzsport einen sehr starken Beckenboden habe und somit bei der Geburt einen Dammschnitt brauchte :-[
Laut Hebi und Arzt nichts ungewöhnliches.

LG Strahleface #verliebt

Beitrag von kati543 16.04.10 - 22:52 Uhr

Ich hatte lange Jahre Balettunterricht. Meine Kids waren nach knapp 2Stunden da.

Beitrag von -tinkerbellchen- 17.04.10 - 13:40 Uhr

Ich hatte bei den Presswehen das Problem, dass meine Kleine in den Pausen, das was ich gepresst hatte, geradewegs wieder hochrutschte. Von alleine :-[ Also hatte ich die Ärztin mit Ellebogen im Bauch #schwitz

Ob das am Beckenboden lag, weiß ich nicht, bin auch Jahrelang geritten.