Würdet ihr......

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Beitrag von spinelli 16.04.10 - 13:34 Uhr

.....bei den Taufpaten eurer Kinder ohne zu fragen davon ausgehen das sie am Geburtstag eurer Kinder kommen?


Ich frage weil die Freundin, einer meiner Bekannten die die Taufpatin derer Kinder ist, wohl neulich im Gespräch so getan hat als wär es selbstverständlich für sie das meine Bekannte zum Geburtstag ihre Sohnes erscheint, von dem sie ja Taufpatin ist.

Meine Bekannte erzählte mir das ganz entsetzt da sie wohl nicht vor hatte zu dem Geburtstag zu gehen.

Ich persönlich denke auch das es schon irgendwie Pflicht einer Taufpatin ist auf die Geburtstage ihrer Patenkinder zu gehen. Allerdings würde ich schon vorher fragen.

Wie seht ihr das?


LG

Beitrag von sillysilly 16.04.10 - 13:39 Uhr

Hallo

ich denke auf jeden Fall Pflicht ist, sich am Geburtstag zu melden.

Ich bin selbst Taufpatin mir würde aber nie einfallen einfach so aufzutauchen. Weiß ja gar nicht wie meine Freundin die Tage verplant hat.
Wenn ich in der Nähe wohne, wäre es aber für mich schon eine "Pflicht" irgendwann um den Geburtstag rum persönlich vorbei zu schauen.

Aber es kann ja sein, daß man am Geburtstag selbst nur mit der inneren Familie zusammen sein will und ein anderer Tag günstiger ist.

Grüße Silly

Beitrag von bloedli 16.04.10 - 13:39 Uhr

Hi!

Für mich auch!
Dennoch sage ich vorher immer nochmal Bescheid umzu erinnern.
Davon mal ab kümmert sich keine der Patentanten/Onkel meiner Kinder sich um die Kids.
Doch eine und die ist echt ne Wucht.

LG Steffi

Beitrag von litalia 16.04.10 - 13:39 Uhr

also ich würde meinem patenkind zum geburtstag einen besuch abstatten.

auch wenn ich NICHT eingeladen bin (was ich ebenfalls komisch finde)

wenn ich als pate NICHT eingeladen bin, gehe ich trotzdem hin! --> um meinen patenkind zu gratulieren, ihm etwas zu schenken und es einfach mal zu umarmen am geburtstag.

Beitrag von metalmom 16.04.10 - 13:39 Uhr

Hi!
Ich sehe es so, dass ich nur auf Festen auftauche wenn ich eingeladen wurde.
Taufpate hin oder her.
LG,
Sandra

Beitrag von ina_bunny 16.04.10 - 15:07 Uhr

Genau so ist es bei uns auch.

LG Ina

Beitrag von purpur100 16.04.10 - 13:40 Uhr

Pflicht? Es sollte ihr eine Freude sein, ihrem Patenkind persönlich zum Geburtstag zu gratulieren!

Beitrag von juniorette 16.04.10 - 14:11 Uhr

Mein Patenonkel wohnte immer rund 1000 km von mir weg, ich habe nie erwartet, dass er mal eben persönlich vorbei kommt #klatsch

Beitrag von purpur100 16.04.10 - 14:21 Uhr

Hey !
wie alt warst du, als du zu der Erkenntnis gekommen bist, daß er dich wegen der großen Entfernung nicht besuchen kommt?

Mal eben......... mal eben so vorbeikommen? Es geht um den Geburtstag, der EINMAL im Jahr stattfindet.

Sorry, ich glaube, ich bin mit einer anderen Einstellung zum Thema Taufpate großgeworden ;-)

PS: Und das ist noch lange kein Grund mir den hier #klatsch vor den Latz zu knallen!
:-p

Beitrag von sway110283 16.04.10 - 13:41 Uhr

Hallo,
also ich sehe es nicht als Pflicht an, dass die Taufpaten meiner Kinder zum Geburtstag erscheinen.
Ich lade die Paten meiner Kinder zu allen ihren Festen ein, ob sie dann kommen oder nicht, sei ihnen frei gestellt.
Oft ist es ja auch so, das ich das Fest plane ohne das ich 100% weiß ob sie an diesem Tag zu diesem Zeitpunkt auch Zeit haben.
Ich bin also auch nicht sauer wenn mal jemand nicht kommen kann.
LG Daniela

Beitrag von joy112 16.04.10 - 13:42 Uhr

Hallo

Bei uns ist das so....die Taufpaten von meiner mittleren Tochter kommen NUR an den Geburtstagen und an Weihnachten...Ostern....immer wenns was zu futtern gibt.;-)
Ich finde dass ehr schade....den die haben eigentlich fast keinen Kontakt mit meinen Kindern...zudem sind es noch die Onkels...Dann gibts einen Haufen Geschenke und man verabschiedet sich wieder bis irgendwann...
Die beiden wohnen ca 10 km von uns entfernt...;-)

Mich würde es mehr freuen und die Kinder auch...wenn die auch mal unterm Jahr auftauchen und was mit den Kiddies unternehmen würden.

Die Paten von den anderen beiden...die kommen zu den Geburtstagen und auch sonst sind die da...wenns man mal Hilfe braucht oder einfach nur so...zum Käffchen...

Aber unangekündigt kommt keiner zu den Feierlichkeiten...da wir an manchen Geburtstagen auch nicht zu Hause waren.


Die Paten haben viel mehr "Pflichten" als nur zum Geburtstag zu kommen....das ist meine Meinung.
Nicht das sie ein billiger Babysitter wären...doch wenn der Kontakt nur an Geburtstagen stattfindet ist das schon armselig.

Grüße



Beitrag von spinelli 16.04.10 - 13:50 Uhr

Ihr habt mich da glaub ich falsch verstanden.

Die Mutter von den Kindern bei denen meine Bekannte Patin ist, hat vorrausgesetzt das meine Bekannte am Geburtstag erscheint.

Meine Bekannte wollt da eigentlich nicht auftauchen da die Mutter sich sonst auch nicht meldet. Selbst an ihrem Geburtstag nicht. Für Geschenke hört sie von denen wohl auch seltenst mal ein Danke oder so.

Beitrag von joy112 16.04.10 - 13:55 Uhr

Ach so...aber dann liegt das Problem tiefgründiger..

Warum habe die keinen Kontakt?

Naja...vorraussetzten würde ich es nicht das die Patin kommt...das ist doch eigentlich logisch....

Ich würde dann als Patin mit der Mutter mal sprechen...denn es geht ja um die Kinder.Wie alt sind die denn?

Beitrag von spinelli 16.04.10 - 14:04 Uhr

Also der große ist glaub ich 3 und die Kleine 1,5

Sie hat wohl eher von der Mutter ein Danke für die Geschenke erwartet.

Sie hatten wohl ne zeitlang sehr guten Kontakt. Sonst wäre sie ja nicht Patin geworden.

Abbrechen will sie den Kontakt langsam weil sie über eine gemeinsamme Bekannt erfahren hat das die Kinder wohl öfter mal geschlagen werden bzw Nachts öfter alleine sind weil sie dann unterwegs ist mit dem Vater der Kinder.

Angeblich ist die Mutter wohl auch mit dem größten Kind (7) bei einem Therapeuten weil der wohl auch schon öfter erzählt hat er wird geschlagen....

Ich persönlich finde es nicht gut das sie sich da abseilen will. Aber letztlich ist es ihre Entscheidung.

Beitrag von joy112 16.04.10 - 14:08 Uhr

Aber gerade jetzt brauchen die Kinder ihre Patin doch...oder?

Die sind ja noch so klein...und verstehen die ganze Situation nicht...die kennen deine Bekannte sicher....zwar jetzt nicht als Patin...oder die kleinen kennen die Bedeutung von einer Patin ja noch nicht unbedingt...

Ich würde mich nicht abseilen...im Gegenteil...vielleicht kann sie die Kinder ja mal abnehmen oder einen engeren Kontakt zu ihnen aufbauen.

Beitrag von spinelli 16.04.10 - 14:20 Uhr

Ich sag ja ich find es auch nicht gut aber was soll man machen. Ihre Mutter hat ihr wohl auch dazu geraten sich langsam aber sicher abzuseilen.

Ich persönlich hätte sie auch garnicht als Patin gewählt.

Sie ist erst 22 und meines Erachtens und viel zu unreif für Kinder.

Neulich hatte sie uns alle mal eingeladen zum Kaffee. Als besagte Mutter dann ohne Kinder kam und ich fragte wo die denn sind. Sprang sie gleich dazwischen das sie in ihrer Wohnung keine Kinder brauchen kann da sonst ihre Vögel ganz histerisch werden.

Beitrag von allyl 16.04.10 - 14:24 Uhr

Hi,

also, der Sinn einer Patenschaft ist doch nicht, am Geburtstag Geschenke vorbeizubringen, sondern für die Kinder da zu sein, zu helfen, eigentlich auch darauf zu achten, dass die Kinder christlich erzogen werden.

Sich aufgrund von Gerüchten und evtl. Problemen mit der Mutter der Kinder nun einfach abzuseilen, ist meiner Meinung nach das Schlimmste, was sie tun kann, und damit konterkariert sie den Sinn und Zweck ihres Amtes.

Zur Ausgangsfrage: Ich halte es für wichtig, dass die Patin sich bei ihren Patenkindern regelmäßig meldet, natürlich auch zum Geburtstag. Ohne Einladung aufkreuzen (ich habe auch zwei Patenkinder) würde ich persönlich nicht. Bei uns ist es selbstverständlich, dass ich zu allen für die Kinder wichtigen Ereignisse (Geburtstag, Einschulung etc.) eingeladen werde, die Initiative geht also von den Eltern aus, was meiner Meinung nach der richtige Weg ist..

Wenn ich aber wüsste, dass in der Familie was im Argen ist und die Kinder leiden, dann wäre ein Überraschungsbesuch vielleicht sinnvoll (dann natürlich nicht unbedingt zum Geburtstag).

LG Ally#klee

Beitrag von purpur100 16.04.10 - 13:56 Uhr

"Meine Bekannte wollt da eigentlich nicht auftauchen da die Mutter sich sonst auch nicht meldet. "

und? Was bedeutet es eigentlich, Taufpate zu sein? Brauchts dazu eine extra Einladung, um nach seinem Patenkind zu schauen, sich zu kümmern?
Wenn die Eltern erziehungstechnisch versagen und dem Kind keinen Anstand beibringen, wie z. B. "bitte" und "danke" zu sagen, gerade dann sollte die Taufpatin "einspringen" und sich kümmern.

Beitrag von spinelli 16.04.10 - 14:09 Uhr

Also der große ist glaub ich 3 und die Kleine 1,5

Sie hat wohl eher von der Mutter ein Danke für die Geschenke erwartet.

Sie hatten wohl ne zeitlang sehr guten Kontakt. Sonst wäre sie ja nicht Patin geworden.

Abbrechen will sie den Kontakt langsam weil sie über eine gemeinsamme Bekannt erfahren hat das die Kinder wohl öfter mal geschlagen werden bzw Nachts öfter alleine sind weil sie dann unterwegs ist mit dem Vater der Kinder.

Angeblich ist die Mutter wohl auch mit dem größten Kind (7) bei einem Therapeuten weil der wohl auch schon öfter erzählt hat er wird geschlagen....

Ich persönlich finde es nicht gut das sie sich da abseilen will. Aber letztlich ist es ihre Entscheidung.


Im übrigen erwartet die Mutter wohl immer rießige teuere Geschenke. Selbst hat sie ihr aber zum Geburtstag nichts geschenkt.

Beitrag von purpur100 16.04.10 - 14:23 Uhr

"Ich persönlich finde es nicht gut das sie sich da abseilen will. Aber letztlich ist es ihre Entscheidung. "

ja klar ist es ihre Entscheidung. Zeigt aber auch, daß sie keinerlei Plan hat, was es bedeutet, ein Taufpate zu sein ;-)
Von fehlenden Emotionen fürs Patenkind will ich jetzt garnicht anfangen.

Beitrag von nightwitch 16.04.10 - 13:56 Uhr

Hallo,

hör mir auf mit Taufpaten und Geburtstagen.
Ich habe/hatte das Problem erst gerade.

Kathleen, ist gestern 1 Jahr geworden, meine (Halb)Schwester ist Taufpatin. Sie ist fast 20 und wohnt 150 km weit weg.

Seit DEZEMBER steht fest, dass wir den Geburtstag von Kathleen eigentlich erst morgen feiern.
Da hiess es bei ihr noch: och das ist so lange hin, da reden wir ja noch drüber...

Am MONTAG hat sich mich angeschrieben, sie könnte am Wochenende nicht kommen, weil sie kein Geld hat. Sie wollte daher gestern kommen - mit meiner Stiefmutter. Diese hat ein Auto, meine Schwester noch nicht mal einen Führerschein.
Geld für die Fahrkarte hätte sie nicht, das Benzin bräuchten sie aber eh nicht zahlen, daher könnten sie also dann mit dem Auto fahren. Mir passte das eigentlich garnicht, da ich schon andere Pläne an dem Tag hatte.

Sie wollte das noch mit meiner Stiefmutter abklären und sich dann bei mir melden.

Tja, am Mittwoch hab ich dann mal nachgefragt, was denn nun Sache wäre. Da schrieb mir meine Stiefmutter zurück, dass sie nicht kommen.
Von meiner Schwester (die zwischendurch mehrmals online war) nicht ein Wort....
Gestern nicht, heute nicht...
Ich hatte übrigens zwischenzeitlich meine Pläne für gestern abgesagt, weil ich davon ausgegangen bin, dass sie auch wirklich gestern kommt. Ich bin davon ausgegangen, weil sie so vehement darauf bestanden hat, dass sie zum Geburtstag von Kathleen kommen wollte. Einen anderen Termin (zum Beispiel im Mai oder zu meinem Geburtstag) wollte sie nicht...



Aber um auf deine Frage zurück zukommen:
Ich verlange, dass die Paten wissen, wann die Kinder Geburtstag haben und dass man dann ggf. über die Feierlichkeiten zumindest kurz spricht.
Also nach dem Motto: wir feiern dann und dann, willst du/ihr auch kommen
oder "Wann feiert ihr denn"
Im Normalfall halten sich die Paten den Termin dann auch frei, ausser es kommt halt was berufliches dazwischen. ABer dann kommen die Paten eben nur kurz oder an einem anderen Tag. Und das ist auch okay für mich.

Genauso wird sich bei uns eigentlich immer bzgl. Geschenke abgesprochen. Sie müssen übrigens auch keine Riesengeschenke mitbringen.
Dass sie Interesse an den Kindern zeigen, reicht mir völlig.

Gruß
Sandra

Beitrag von juniorette 16.04.10 - 14:09 Uhr

Ich finde es extremst unhöflich, uneingeladen zu einem Kindergeburtstag zu kommen.

Entweder es findet eine Feier mit anderen Kindern statt => keine Zeit für weitere Gäste
Oder man macht mit dem Geburtstagskind einen besonderen Ausflug => niemand zu Hause.

Ich sehe die Eltern in der Pflicht, nett und freundlich diejenigen einzuladen, die man am Geburtstag des Kindes gerne bei sich hat.
Wer nicht einlädt, braucht nachher nicht rumheulen, wenn keiner kommt.

An den Geburtstag DENKEN (mit Anruf z.B.) sollten Taufpaten natürlich schon.

LG,
J.

Beitrag von stemirie 16.04.10 - 15:20 Uhr

Genauso sehe und handhabe ich das auch!

:-)

Beitrag von ostsonne 16.04.10 - 18:01 Uhr

Ok, ich fall jetzt mal aus dem Rahmen.

Also wenn ich PFLICHT lese in diesem Zusammenhang, dann stelln sich mir die Nackenhaare auf.

Kennt ihr eigentlich die wahre Bedeutung einer Patenschaft ? Was hat Patenschaft mit Geschenken zu tun ?

Hier mal eine Definition:

"Die Taufpaten haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Patenkindes zu begleiten und die Eltern moralisch und in allen Erziehungsfragen zu unterstützen. Dabei bürgt der Pate für den Glauben des Täuflings (ursprünglich des erwachsenen Katechumenen). In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Dies wird auch heute noch manchmal gewünscht, aber das Patenamt an sich berechtigt nicht zur Übernahme der Vormundschaft; ggf. muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden."

Ich finde es unmöglich von Taufpaten zu erwarten, das sie den Kindern etwas schenken !
Und nein, ich erwarte es auch nicht von den Paten meinen Kinder.
Sie sind natürlich jederzeit willkommen, auch außerhalb der Schenkungsdaten.
Ich würde niemals erwarten, das sie nur als "Geschenkpaten" herhalten müssen !