er haut den Hund :-(

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von endlich-schwanger 16.04.10 - 16:25 Uhr

Hallo,
ich weiß jetzt nicht genau ob ich hier in der"Abteilung" richtig bin?! Werd jetzt einfach mal meine Frage stellen... Also, wir haben einen Sohn der is 2,5Jahre alt und leben in nem kleinen Häuschen mit Garten... ganz normal halt. Nebenan wohnen meine Schwiegereltern mit ihrem Hund. Alles klappt wunderbar. Jetzt haben wir uns vor zwei Wochen auch nen Hund angeschafft, weil wir der Meinung sind das Kinder u Tiere zusammen aufwachsen sollten. Dominik spielt auch ganz süß mit dem Welpen aber ab und zu erwisch ich ihn wie er dann mal zuhaut oder versucht ihn tragen. Wir haben dem kleinen das jetzt schon mehrmal erklärt, das dem Hundebaby das weh tut wenn er ihn fallen lässt und das er ihn doch bitte nicht immer ärgern soll usw. Ich hab manchmal das Gefühl das er mich ned wirklich versteht und den Hund als Spielzeug sieht. Wie würdet ihr reagieren... ??? Oder vielleicht hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht und hat nen Tip.

LG Susi

Beitrag von connie36 16.04.10 - 17:18 Uhr

würde er den hund hauen, würde ich ihm auf die finger hauen, viell. versteht er dann, was du meinst mit das es dem hund weh tut.
wir haben uns auch einen hund angeschafft vor 4 jahren, es gab null probleme.
hatten auch als unsere erste geboren wurde einen hund, der lebte ihre ersten 16 monate noch. aber ausser das sie an ihm geübt hatte, wo augen nase mund ist, hat sie verstanden, das sie ihn nicht kneifen oder zwicken und hauen darf.
sei konsequent, denn sonst wehrt sich der hund irgendwann, und landet als dank dann im tierheim.
lg conny

Beitrag von alpenbaby711 16.04.10 - 19:31 Uhr

Also ehrlich gesagt würde ich das mit dem Finger die Finger hauen wohl auch probieren. Jedoch zweifel ich dran das es alleine hilft oder überhaupt. Denn er ist in einem Alter wo sich die Kinder erst noch anfangen da hinein zu versetzen das es anderen weh tut wenn sie sie hauen. Also eben auch bei Tieren. Das verstehen die Kinder erst so nach und nach. Außerdem kann euer Kleiner auch seine Kräfte wohl noch nicht richtig einsetzen um zu verstehen das es zu fest ist und auch kein Spiel ist bei einem Lebewesen. Ich würde auf jeden Fall aufpassen und dem Hund seine Ruhezonen geben wo auch das Kind nichts zu suchen hat. Das setz auch konsequent durch bevor irgendwann der Hund sich wert. Das kann leicht, aber auch fester sein. Wir haben auch einen Hund der anfangs sich auch ein wenig bieten lassen musste. Aber ich bin sehr hinterher gewesen und heute klappt es prima.
Ela

Beitrag von kja1985 16.04.10 - 19:34 Uhr

Es ist verboten Kinder zu schlagen.

Beitrag von connie36 17.04.10 - 09:56 Uhr

ja, natürlich ist es verboten, ich habe der te ja auch nciht geraten, ihr kind zu verprügeln.
meine güte, was gibt es nur für leute#klatsch

Beitrag von sternenzauber24 17.04.10 - 12:48 Uhr

Sie hat Recht!

Du hingegen großes Unrecht, schlagen und klappsen hat keinerlei Unterschied, Sorry.

Und das Gesetz sieht es so vor, Gewaltfreie Erziehung, Verbal wie auch Körperlich.

Denk mal darüber nach..

Beitrag von connie36 17.04.10 - 12:53 Uhr

oh ich bin mir sicher, das dann hier 98 % der frauen sich bekennen werden, schon mal mind. einen klapps auf die hand gegeben zu haben.
ich finde man kann es auch übertreiben die über-mutter zu spielen.
ich regel sehr viel verbal mit meinen kindern, sie sind 8 und9 und schon seit mind. 5 jahren aus dem alter für klappse auf der hand raus.
mich nervt das nur, wenn solche frauen wie du kommen, mit einem überkandidelten ton kommen und sagen"schlagen darf man aber nicht!" das sind nämlich genau die mütter die sich von ihren kindern anhören müssen" du bist aber eine blöde mama" und einen tritt vors schienbein bekommen.#prosuper erziehung da kann man als mutter nur stolz auf seinen nachwuchs sein#klatsch

Beitrag von sternenzauber24 17.04.10 - 14:39 Uhr

Also ich bin ganz bestimmt keine Übermutter, durchaus aber der Auffassung, das schlagen und klappsen ein Zeichen von Schwäche ist.
Das hat meine Mutter so mit mir gemacht, und ich habe ihr das nie verziehen, ich lehne solche Mezhoden grundsätzlich ab, denn es geht auch anders.
Und nein, ich habe 4 gut erzogene liebe Kinder, mit denen ich mich überall gern sehen lasse.
Die auch wissen was sich gehört, und einen tritt vor das schienbein wie du es nennst, würde es hier nicht geben.
Und ich weiß auch gut wie schwierig Erziehung sein kann, das darfst du mir glauben da ich eine Tochter mit ADHS habe und es auch Rückschläge gab.
Dennoch sind klappse nie der richtige Weg, und Dein Mann klatscht dir doch hoffentlich nicht auch eine auf die Finger, wenn du mal was tust was ihm nicht passt.
Und bitte komm mir jetzt nicht damit, das man dies nicht vergleichen könne, denn das kann man sehr wohl..

Lass dir das mal auf der Zunge zergehen, du möchtest einem Kind den Respekt gegenüber Tieren vermitteln, das geht aber bestimmt nicht indem man selbiges mit dem Kinde macht..

Beitrag von sternenzauber24 17.04.10 - 14:40 Uhr

Methoden, natürlich.

Beitrag von cludevb 17.04.10 - 21:24 Uhr

#pro

Beitrag von valentina.wien 18.04.10 - 08:31 Uhr

Du bist dumm, ignorant und ungebildet.

Beitrag von ppg 18.04.10 - 12:21 Uhr

Ich habe meine Kinder jetzt 13 / 15 nie (!!!!!) geklapst. Und ich habe auch von ihnen keinte Tritte und Klapse bekommen.

Und stell Dir vor; gerade deswegen bin ich Respektperson für meine Kinder!

Bei mir reicht einfach ein eindeutiger Blick, ich muß häufig noch nichteinmal was sagen!

Ute

Beitrag von meckikopf 18.04.10 - 13:55 Uhr

DAS finde ich ja mal SO _ RICHTIG _ GUT - und GENAU SO muss bzw. sollte es auch sein! #pro#pro

Und ich selbst respektiere auch NUR Leute, welche NETT und HÖFLICH zu mir sind und MICH (auch) respektieren!
Das hat alles nichts, aber auch gar nichts mit Unterwürfigkeit oder so zu tun, sondern das ist einfach so!

Beitrag von meckikopf 18.04.10 - 14:09 Uhr

GENAU!!! :-)#cool#pro#pro

Beitrag von losel 18.04.10 - 18:52 Uhr

Es war nie die rede von schlagen!! Lesen bildet!

Wenn mein Sohn den Hund meiner Mutter haut dann bekommt er auch mal auf die Finger natürlich nicht fest. Was machst du wenn dein sohn mal an den Herd langt? Oder jemanden aufm Spielplatz beschimpft oder haut? Dann wird wahrscheinlich behutsam aufs kind eingeredet das nach dem zweiten satz eh kaum noch zuhört. Besonders in der Trotzphase.

Ganz ehrlich schlagen find ich schrecklich und bin auch dagegen aber mal auf die Finger hauen finde ich inordnung solange es nicht allzu fest ist.
Früher hat es uns auch nicht geschadet immerhin haben wir grenzen gelernt und wussten was wir dürfen und was nicht inordnung ist.

Das Kind muss auch lernen das hauen dem hund weh tut so wie es ihm auch weh tun würde. (z.B. wenn er hinfällt - kann man vllt. als vergleich ihm erklären?)
Oder ist es auch ok wenn er im Kindergarten die anderen Kinder haut?

Schlagen ganz klar NEIN, mal auf die Finger hauen meiner meinung nicht so schlimm.



Ich würde kind und hund nicht alleine spielen lassen und ihm immer wieder regeln sagen was er darf und was nicht. z.B. ball spielen, bürsten, zusammen futter für denn hund machen.... (was er darf)

LG Losel

Beitrag von sternenzauber24 18.04.10 - 18:56 Uhr

Es gibt keinen Unterschied zwischen klapsen und schlagen, beides ist dumm, schwach, und unnötig.

Beitrag von losel 19.04.10 - 12:49 Uhr

für dich anscheinend nicht, wie man merkt.... also ich seh da schon nen unterschied ob man geschlagen wird (blaue flecken usw.) oder ob man nen klaps bekommt.

Mein Partner gibt mir auch nen klaps aufn Po - schlägt er mich? Hilfe ich werde geschlagen!!!!

*reiner schwachsinn*


losel

Beitrag von sternenzauber24 19.04.10 - 13:04 Uhr

Dein Partner wird dies aber aus Quatsch machen, sicher nicht, wenn Du etwas falsches tust, oder?

Gewalt kann man nicht verniedlichen, Du klapst das Kind ja nicht, weil Du ihm sagen möchtest was es für tolle Rote Bäckchen hat. Konsequenz kann man doch anders durchbringen, klapse sind überflüssig und derart erniedrigend. Wirken wahrscheinlich rascher, aber auch nur weil das Kind angst hat wieder geklapst zu werden.

Warum bekommen es denn soviele Eltern auch ganz ohne hin?

Blaue Flecke etc. wären Folgen einer Misshandlung, klapsen sind Gewaltausdrücke, und ich weiß nicht warum ein Kind also erst Blaue Flecke haben müßte, damit Du es als falsch ansiehst?

Das drumherumgerede von wegen Partner bringt noch immer nicht auf den Punkt, weshalb man klapsen muß. Weshalb klapst die Erzieherin im Kiga dann nicht, oder der Lehrer???

Denk doch mal über diesen Tellerrand...

Du kannst nicht Ernsthaft meinen, das dies eine geniale Erziehungsmethode wäre, immer schön drauf los klapsen- nur zu...

Beitrag von losel 19.04.10 - 14:43 Uhr

Du übertreibst doch ein wenig und ergänzt nur unnötig an meinem beitrag.

Lehrer oder erzieher klapsen nicht? Manche machen es manche nicht bist du denn ganzen tag dabei? Meinem Lehrer war es damals egal wer sich die köpfe einschlägt er hat auch nie gehandelt im gegenteil wenn man geschwätz hat hat er dir ne Kreide ins gesicht geschmissen oder in der Grundschule hat mich meine Lehrerin an den haaren übern tisch gezogen.

Sicherlich hatte ich von da an keinen respeckt mehr vor ihr und sowas ist schrecklich aber wie du schon sagtest sowas nennt man misshandlung und sowas ist schrecklich. Und mit der erfahrung wird mein Sohn nicht aufwachsen.

Mein Sohn hat noch nie geweint wenn er nen klaps bekommen hat oder hatte ne gerötete Hand.
Als mein Sohn den Hund meiner Mutter gehauen hatte habe ich ihn mehrmals ermahnt und ihm gesagt das er nicht hauen darf weil das ihm weh tut, und das "Ei" machen doch viel mehr spaß macht und da war es auch gut doch einmal hat er am schwanz gezogen da bekam er nen leichten klaps auf die hand und er hat es nicht mehr gemacht und er hat weder geweint noch sich komisch benommen oder sonst was seit dem hat er auch nicht mehr am Hund gezogen. Klar er testet einen heraus aber auch die Kinder müssen irgendwann mal lernen respekt vor Tieren zu haben.
Ich bekam als Kind auch mal nen leichten klaps ohne das ich weinen musste oder dergleichen und wusste das man Tieren nicht weh tun darf und ich bin mit Tieren aufgewachsen. Ein Hund kann nicht sagen das es ihm weh tut oder kann sich irgendwie respekt verschaffen außer knurrt oder beißt zu und bevor der Familienhund zum Kinderhasser wird geb ich meinem Sohn zu verstehen das man das nicht darf auch ohne zu klapsen oder zu schimpfen.

Ich bin total gegen schlagen und lasse mir nicht sagen das ich mein Kind schlage oder sonst was, du kennst mich nicht und kannst auch schecht beurteilen was ich richtig oder falsch mache... wahrscheinlich sehen wir nicht die gleiche bedeutung an dem wort.
Ich sage nicht das Klapsen das beste ist in einer erziehung ich finde nur das es etwas übertrieben wird um es als schlagen durch gehen zu lassen oder das man jemanden gleich als rabenmutter hinstellt.

Beitrag von sternenzauber24 19.04.10 - 15:42 Uhr

Hallo,

Also ich habe noch keine Lehrerin kennen gelernt die schlägt, keine Ahnung was Du meinst...

Wir haben auch Hund und Katzen und es war noch nie ein Klaps nötig um den Kindern zu vermitteln, das man Tiere vernünftig behandelt. Warum funktioniert es bei millionen Eltern denn ohne klapse, vielleicht sollte man einfach mal die Augen öffnen.

Klapse sind trotzdem Gewalteinwirkungen und gesetzlich verboten und ethisch nicht vertretbar.

Ende..

Beitrag von sternenzauber24 16.04.10 - 20:37 Uhr

Du denkst aber schon an die Vorbildfunktion?
Was bitte lernt der Kurze, wenn er gehauen wird, aber er selber soll dieses nicht tun?
Das solltest Du bitte mal erläutern.
Das ist ja absolut dumm und so keine gute Erziehung.

Beitrag von connie36 17.04.10 - 10:01 Uhr

wie soll der kurze wissen, das er jenes und dieses nicht darf, wenn er es nicht ausprobiert und zb. vom stuhl runterfällt. egal wie oft mama gesagt hat, kletter nicht?
wie soll er wissen, das der hund schmerzen hat, wenn er ihn haut? also ein klapps auf die finger, jedes mal wenn er den hund gerade geschlagen hat.
ist es denn tatsächlich besser zu warten, bis der hund zurückbeisst?
der einzige der dann nämlich konsequenzen zu befürchten hat, ist der hund, der dann wahrscheinlich abgeschoben wird.
in meiner familie gibt es hunde seit ich denken kann, auch wir haben seit ich eine eigene familie habe hunde.
und der hund hat bei mir genauso rechte....dh. er hat das recht darauf, nicht gequält zu werden. wie sonst soll sich ein tier zu einem ausgeglichenen haustier entwickeln?
und ein klapps auf die hand, bringt kein kind zum jugendpsychater.
ich bin kein freund von schlagen, und meine kinder wurden nciht geschlagen, aber als sie kleiner waren, und ermahnungen mit strafandrohung nix brachten(was selten vorkam) gab es genau einen klapps auf die hand. und sie wussten ich meine es ernst.
sie sind friedliche ausgeglichene kinder, die weder sich gegenseitig noch jemals andere geschlagen habe.
ausserdem ist das, finde ich, eine erziehungsmethode, die sowieso meistens nur in den ersten 4 jahren angewendet werden sollte, da danach die kinder eigentlich schon wissen sollten, was sie dürfn und was nicht. zumindest war es bei uns so.
lg conny

Beitrag von sternenzauber24 17.04.10 - 12:47 Uhr

Wir haben Hund und mehrere Katzen, keines meiner Kinder mußte geklappst werden, um irgendwelche Dinge zu erlernen. Ich halte es für nicht akzeptabel, zudem ist es noch verboten.
Es ist Traurig das man sich da nicht anders durchsetzen kann.
Mit viel Liebe und vernünftiger angebrachter Konsequenz ist es auch zu schaffen..
Finger klappsen ist ärmlich..
Typisch Kleinkindverhalten.

Beitrag von losel 19.04.10 - 13:14 Uhr

ich geb connie völlig recht...

es ist nicht schlagen wenn man einen klaps auf die Hände bekommt, lest mal im Duden nach!

Ich kann natürlich auch nen Roman meinem kind erzählen und hoffen das er es kapiert und es versteht zudem wenn man einem was verbietet machen es die Kinder erst recht und wenns nur ist das sie die Eltern testen wie weit sie gehen können.

Mit Klapsen ist nicht gemeint das man die Hand rot prügelt sondern zeigt das es nicht angemessen ist und er das schlagen beim Hund als negativ und schlimmes sieht aber die meisten mütter die SO gegen nen klaps auf die hände sind schreien entweder die kinder an oder zerren es gleich weg was auch nicht grad gut fürs kind ist.

Lieber nen klaps auf die Hand als das es später gebissen wird. Man lernt aus fehlern und ne halbe std gutes zureden ist für mich in so einer situation nicht grad die beste erziehung vorallem wenn das Kind eh im trotzalter ist.

Wenn das Kind später in der Schule jemanden verprügelt wird er genauso wenig zuhören was dann?

Kein Jugendamt würde dir das Kind weg nehmen weil es einen klaps auf die Finger bekommen hat (wenn er was schlimmes getan hat) dann wohl eher weil das Kind keine grenzen kennt und umsich schlägt, wo es dann heißt man sei überfordert.

Und in dem Alter des Kind zuzuquatschen macht auch nicht wirklich sinn denn erst später hören sie mehr zu und verstehen auch mehr.

Habt ihr nie als Kind maln klaps aufn po oder auf die hand bekommen wenn ihr was schlimmes getan habt?

Beitrag von sternenzauber24 19.04.10 - 13:38 Uhr

"Habt ihr nie als Kind maln klaps aufn po oder auf die hand bekommen wenn ihr was schlimmes getan habt"

Doch, und ab da habe ich meine Eltern nicht mehr Respektiert und mich immer mehr dagegen aufgelehnt. Es blieb auch nicht beim klapsen...

Es geht doch garnicht darum Kinder zu zutexten, liebevolle Konsequenz ist der goldene Schlüssel.