mietsicherheit

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von mausi2309 16.04.10 - 17:45 Uhr

hallo, wir ziehen zum 1.5 aus, hatten auch schon eine nachmieterin, deren jobcenter jetzt leider ihren umzug verwehrt hat. der neue mietvertrag ging seinerseits auch schon raus.

da das jobcenter der neuen mieterin den umzug leider verwehrt hat, bekomme ich meine mietsicherheit jetzt nicht wieder. darf der das?
muss dazu sagen.dass ich den mietvertrag nicht gekündigt haben,weil schon alles geklärt war...:-(

muss er mir meine mietsicherheit auszahlen oder darf er die behalten?

Beitrag von werner1 16.04.10 - 17:50 Uhr

Hallo,

du hast noch nicht einmal gekündigt ?
Du hast 3 Monate Kündigungsfrist, da darfst du eher noch etwas drauflegen.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von blondie2710 16.04.10 - 18:12 Uhr

Hallo,

auch bei einem Nachmieter muß man 3Monate fristgerecht kündigen .
Jetzt zahlt ihr für die alte und die neue Wohnung .
Was für Mietsicherheit?

Lg

Beitrag von mausi2309 16.04.10 - 18:36 Uhr

wie, was für mietsicherheit??

Beitrag von wuestenblume86 16.04.10 - 18:40 Uhr

Man muss ZWINGEND eine Wohnung kündigen mit 3 Monaten Kündigungsfrist #rofl nun kriegst du deine Kaution nicht wieder, da du da noch wohnst und die Miete erst nach dem Auszug und der Abnahme ausgezahlt wird.

Beitrag von wasteline 16.04.10 - 19:09 Uhr

1. Herzlichen Glückwunsch, Du darfst noch bis 31.7. Miete zahlen. Das auch nur bis dahin, wenn Du jetzt ganz schnell Deine Kündigung beim Vermieter abgibst. Denn: ohne fristgerechte Kündigung geht gar nichts.

2. Deine Mietsicherheit wirst Du auch nicht sofort zum Mietvertragsende in voller Höhe bekommen. Der Vermieter "muss" zwar die Kaution zeitnah ausbezahlen (macht allerdings kaum ein Vermieter), kann aber einen Anteil für eine zu erwartende Nebenkostennachzahlung einbehalten.

Frage an Dich: was meinst Du, warum Verträge geschlossen werden?

Beitrag von semistrale 16.04.10 - 19:14 Uhr

also so rigoros wie meine vorgänger möchte ich das mal nicht sagen, aber es ist natürlich immer besser schriftlich zu kündigen, ABER:

Ihr habt bestimmt den Vermieter gesagt, dass ihr ausziehen wollt. und dieser muss es ja erfahren haben, da ihr ja einen Nachmieter gesucht hab. Nun ist die Frage wann habt ihr angefangen zu suchen bzw. wann hat sich der Vermieter mit in die Vermittlung eingeschaltet und hat damit anderen, also potenzielle Nachmieter die als Zeugen dienen, erzählt dass sie da einziehen können?

Die verkürzte Kündigungsfrist die durch einen Nachmieter evtl. möglich wäre ist natürlich hinfällig, aber falls der vorherige Zeitlauf länger ist, wäre es eine Möglichkeit die Kaution zumindestens zum Teil zurück zu bekommen.

Aber nochmal zum mitschreiben: Immer schriftlich kündigen und bei der Nachmietersuche bzw. nach dem finden eines solchigen, sich immer vom Vermieter schriftlich geben lassen, dass man zu einem früheren Auszugsdatum ausziehen darf. Aber hinterher lässt sich das immer so toll sagen, ich weiß :)

lg
semi

Beitrag von mausi2309 16.04.10 - 20:24 Uhr

ja er hat die nachmieterin kennengelernt und ihr die wohnung zugesagt ,sogar den neune mietvertrag ausgelegt und zugesandt.
ich habe die wohnung nur nicht gekündigt, weil es mir alles dingfest schien:-/

Beitrag von semistrale 16.04.10 - 20:36 Uhr

naja aber die frage ist halt der zeitraum und vorallem musst du ihm ja trotzdem mitgeteilt haben dass du ausziehst oder?

sag halt mal wann was genau geschehen ist.

lg
semi

Beitrag von mausi2309 16.04.10 - 20:45 Uhr

aso das war mitte märz.

Beitrag von wasteline 16.04.10 - 21:52 Uhr

Was soll das helfen?

Die Nachmieterin gibt es nun nicht und der Vertrag ist nicht gekündigt. In jedem Standardmietvertrag steht, dass die Kündigung schriftlich zu erfolgen hat. Das ist nicht passiert, folglich ist sie weiterhin Mieterin der Wohnung.

Beitrag von semistrale 16.04.10 - 22:39 Uhr

naja so eindeutig sehe ich die sache nicht, da der vermieter die kündigung ja angenommen hat, da er ja einen nachmieter gesucht hat. und es steht ebend nicht in jedem mietvertrag dass schriftlich gekündigt werden muss. selbst wenn ist die frage, ob diese nicht entbehrlich ist, wenn beide seiten der kündigung zugestimmt haben, was mit einem zeugen ja belegt werden könnte.

ABER ich finde da gibt es viele könntes drin, deswegen fragte ich ja nach details und würde sowieso um ein liebes gespräch mit dem vermieter bitten, anstatt hier bei urbia groß rumzureden. und zur not hilft der freundliche anwalt von nebenan oder irgendwoher ;)

lg
semi

Beitrag von semistrale 16.04.10 - 22:41 Uhr

achso und ja nach bgb bedarf es der schriftform, aber die argumentation vor gericht geht ja oft zu gunsten der benachteiligten, wenn der gegenpart zur mündlichen kündigung zugestimmt hat.

aber wie gesagt viele könnte und ein nettes gespräch hilft meistens mehr :)

Beitrag von mausi2309 17.04.10 - 08:29 Uhr

ich habe nen nachmieter gefunden, thema kann gelöscht werden..glück gehabt...;-)

Beitrag von blondie2710 17.04.10 - 09:40 Uhr

na dann ,aber denk trotzdem an die Kündigung #aha

Beitrag von wasteline 17.04.10 - 18:27 Uhr

DU hast einen Nachmieter gefunden. Der Vermieter muss ihn aber nicht akzeptieren.

Beitrag von gg82abt 17.04.10 - 14:49 Uhr

Hi,

wie du hast keine Kündigung schriftlich aufesetzt???? Das geht gar nicht.

Als wir letztes Jahr aus der alten Wohnung raus sind haben wir auch erst mündlich gekündigt und erst hies es sei ok.
Naja dann plötzlich kamen wir auch ins schlingern. Habe dann auf den Tag an dem wir mündlich gekündigt haben das Schreiben angesetzt

Sehr geehrter Herr XY,

am xx.xx.xx haben wir bereits mündlich gekündigt und ihre Zustimmung erhalten.
Auf Ihren wunsch erhalten sie nun nachträglich die Kündigung zum xx.xx.xx auch in schriftlicher Form

Mfg


Der alte Vermieter hat die Kündigung so aktzeptiert und auch gemeint wäre ja mündlich innerhalb der Frist gewesen er hätte es bloß schriftlich noch gebraucht.

Versuchs doch mal auf diesem Wege?
Hast Zeugen das er die mündliche Kündigung damals angenommen hat?

Ansonsten DMB anrufen und dich genauer aufklären lassen

Beitrag von parzifal 18.04.10 - 10:47 Uhr

"Hast Zeugen das er die mündliche Kündigung damals angenommen hat?"

Was verstehst Du unter "angenommen"? Eine Kündigung muss dem Gesetz nach schriftlich erfolgen.
Die bloße Entgegennahme einer mündlichen Kündigung entfaltet keine rechtliche Wirkung.